HOMÖOPATHIE DEBATTE

Die Homöopathie Debatte pro/con nimmt an Dynamik zu. Prohom hat dazu in seinem Editorial Stellung genommen, da es seit einigen Jahren zu einer immer stärker werdenden und ansteigend despektierlichen Verschärfung der Angriffe durch die Homöopathie Gegner kommt. Trotzdem es ausreichend gute Belege für die Wirksamkeit der Homöopathie gibt, sind Homöopathen heute häufig "mediales Freiwild" das man nach Belieben unsachgemäß betiteln kann. Aus diesem Grund wurde nachfolgender Text von Homöopathen verfasst. Wir Homöopathen informieren Sie hiermit vollumfänglich über den aktuellen Stand der Debatte. Auch zeigen wir die häufig "medial verbreiteten Unwahrheiten" auf, sodass sie sich selbst ein Bild machen können. Als Fazit  sehen wir, dass sich die Bevölkerung schon längst für ein Miteinander von konventioneller und alternativer Medizin entschieden hat und dafür wollen wir als Behandler heute aktiv, durch ein Schreiben an die Politik eintreten. Wir hoffen auch Sie kämpfen mit uns für den Erhalt der Homöopathie als Teil der Komplementärmedizin. Damit stehen wir alle für einen unverzichtbarem Teil eines systemisch-ökologischen Denkens und damit auch für die  Therapiefreiheit und den Medizinpluralismus...

Nachfolgender Brief wird den Politikern, ab dem 13. 12. 2018 zugänglich gemacht...
1009 Heilpraktiker und Homöopathen schreiben an Bundestagsabgeordnete

Sehr geehrte/r Herr/Frau Abgeordnete/r ....

Heute wende ich mich an Sie als Vertreter einer Partei, die der Komplementärmedizin als unverzichtbarem Teil eines systemisch-ökologischen Denkens kritisch und offen gegenübersteht.

 

Als Heilpraktiker/in mit Fachrichtung Homöopathie erlebe ich seit 2014/15 eine deutlich an Aggressivität zunehmende, einseitig-tendenziöse Kampagne gegen Homöopathie und weitere Therapieverfahren der Komplementärmedizin.

 

Offensichtliches Ziel ist es, die Homöopathie, die in Deutschland tief in der Patientenversorgung verankert ist, vollständig, einschließlich aller praktizierenden Ärzte mit Zusatzbezeichnung Homöopathie, aus der Versorgung zu verbannen und insbesondere den Berufstand des Heilpraktikers gleich mit abzuschaffen. Das ganz wirkt wie ein Großangriff auf die besonderen Therapien. Inhaltlich angetrieben werden diese Kampagnen seit Jahren weltweit von sogenannten Skeptiker-Organisationen

Skeptiker weltweit

 

"Die Skeptiker-Bewegung gibt es auf der ganzen Welt, und sie bekämpft, grob gesehen, überall die gleichen Bereiche. Innerhalb der alternativen Medizin, gibt es eine Heilkunde welche diese Bewegung besonders hasst - Die Homöopathie"
Aus dem Schwedischen Film "der Kampf um das Gesundheitsparadigma". https://halsoparadigmet.wordpress.com/

Im Film: Robert Hahn Arzt, Professor und Forschungsleiter. Wissenschaftlicher Beitrag: "Beweise für die Homöopathie" Von Prof. Dr. Robert Hahn: http://www.hahnemann-klinik-tuebingen... Marina Szöges Vorsitzender der schwedischen Vereinigung für wissenschaftliche Homöopathie http://homeopatiframjandet.se/ und Redakteur der schwedischen Webseite "Dagens Homeopati". http://dagenshomeopati.se/
 

„Aber was nötig wäre, das ist das Zerschlagen der öffentlichen, der sozialen Reputation der Homöopathie“, schreibt der Skeptiker-Stratege Udo Endruscheit am 1. Dezember 2018 in einem Diskussionsforum auf dem anonymen Skeptiker-Blog Psiram. Genau dies wird in der Homöopathie-Titelgeschichte vom 2./3. März 2019 der taz umgesetzt. Grundaussagen sind erstens  „Die Wirksamkeit der Homöopathie ist nicht belegt“  und zweitens „Die Homöopathie hätte mich fast umgebracht“ – also gefährlich. Damit soll das gute Image der Homöopathie, sanft, wirksam und nebenwirkungsfrei, angekratzt werden" - dazu ein Beitrag vom Bundesverband Patienten für Homöopathie e.V.  ...

 

Skeptiker in Deutschland

 

Historischer Überblick der Skeptiker-Bewegung, Behnke J (KVC)

Homöopathiekritik zwischen Wissenschafts-Dogmatismus und politischem Agendasetting

https://www.carstens-stiftung.de/nc/artikel/homoeopathiekritik-zwischen-wissenschafts-dogmatismus-und-politischem-agendasetting.html

 

Interessant ist, dass die Skeptiker-Organisation GWUP sich auf Vorträgen parallel für grüne Gentechnologie einsetzt und darüber informiert, wie harmlos und nutzbringend Pestizide wie Glyphosat sind.

https://blog.gwup.net/2018/07/22/skepkon-video-gentechnik-glyphosat-und-die-legenden-der-landwirtschaft/

 

die GWUP e.V. Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften seit 1987 https://www.gwup.org/

 

seit 2016 mit dem Ableger-Gremium

INH (Informationsnetzwerk Homöopathie) https://www.netzwerk-homoeopathie.eu/

 

beide im Hintergrund getragen vom Deutschen Konsumentenbund e.V.

https://www.konsumentenbund.de/

 

in Verbindung mit sowie Med Watch https://medwatch.de/

 

Dazu kommt eine mannigfaltige Verlinkung bestimmter Internetportale mit den immer gleichen Argumentationen, nach dem Motto: „dupliziere Meinungen“ zum Zwecke einer medialen Deutungshoheit:

 

der Psiram Blog

https://blog.psiram.com/2018/12/zur-neutralisierung-fundierter-kritik-durch-falsche-journalistische-ausgewogenheit-beispiel-homoeopathie/

 

die Brights

https://brightsblog.wordpress.com/tag/gwup/

 

die Ruhrbarone

https://www.ruhrbarone.de/homoeopathie-morgens-dumm-abends-elmex/158793

 

der humanistische Pressedienst

https://hpd.de/artikel/homoeopathie-volksverdummung-15881
 

Bild Quelle: Dr. med Thomas Quak

Als aktuelle Leitfigur des INH (GWUP) tritt medial Dr. Natalie Grams auf, die werbewirksam ihr Narrativ als „bekehrte, ehemals erfolgreiche Homöopathin“ postuliert. Sie wird flankiert von weiteren Protagonisten und in den sozialen Medien unterstützt von meist anonymen Negativ-Kommentatoren und scheinbar auch automatisierten Bots.

 

Propagiertes Ziel der Skeptiker-Bewegungen soll die Aufklärung mittels kritischen Denkens sein, basierend auf rein wissenschaftlichen Erkenntnissen, einer „Kampfansage gegen Aberglauben“.

 

Wie wenig dieser neue Skeptizismus jedoch mit wissenschaftlichem Denken und Aufklärung zu tun hat, schreibt der sich selbst als Skeptiker bezeichnende Timm Grams (TG) als Reflexion zur Skeptiker-Organisation GWUP (Deutschland) in einigen Essays, z.B.:

 

Hochstapelei im Namen der Wissenschaft

http://www2.hs-fulda.de/~grams/hoppla/wordpress/?p=1249

Aussage TG: Wer eigene Standpunkte als alleinig wissenschaftlich begründet ausgibt, um diese dadurch für allgemein gültig zu erklären, widerspricht der wissenschaftlichen Ethik und betreibt Propaganda mit verborgenen Interessen.

 

Stabile Filterblasen

http://www2.hs-fulda.de/~grams/hoppla/wordpress/?p=1260

Aussage TG: Die beobachtbare kollektive Erregung der Skeptiker-Organisation, gepaart mit ideologischer Selbstversiegelung führt zur Ausbildung selbstselektierter, unumstößlicher Wahrheiten. Wer im Besitz dieser Wahrheiten ist, kann nicht kritisiert werden. Herabwürdigung und Schmähung Andersdenkender wird und ist damit legitimiert (Selbstradikalisierung) und wird im Netz zunehmend vorangetrieben.

 

Genau dieser Eindruck von konsistenter Abwertung und Parteilichkeit beherrscht inzwischen auch die Berichterstattung in den Leitmedien zum Thema Homöopathie. Die Debatte wird mit tautologischen Argumentationsketten, die einzig auf den Slogan „nix drin nix dran“ reduziert sind, geführt. Homöopathie gehöre verboten, da es sich um Betrug handle. Sie sei wissenschaftlich widerlegt, gehöre nicht zur Naturheilkunde usw.

Faktisch werden dabei Tatsachen verdreht und falsch wiedergegeben, z. B. wird der Stand wissenschaftlicher Forschung zur Homöopathie nur selektiv zur Kenntnis genommen bzw. erheblich verzerrt, unvollständig dargestellt oder sogar geleugnet. Deswegen hier der aktuelle Forschungsstand der Homöopathie:

 

 

Forschungsstand zur Homöopathie

 

Zentraler Angriffspunkt der Skeptiker Argumentation ist der bislang wissenschaftlich nicht hinreichend erklärbare Wirkmechanismus potenzierter Arzneimittel. Die Grundlagenforschung hat in der Tat bisher noch keine ausreichenden, replizierbaren Erklärungsmodelle erarbeitet.

 

Dem gegenüber steht die klinische Forschung, die in vielfältigen Arbeiten zeigt, dass es einen deutlichen und vor allem nützlichen Effekt der homöopathischen Behandlung gibt.

 

Bornhöft G Matthiessen PF

HTA Homöopathie in der Krankenversorgung – Wirksamkeit, Nutzen, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit – Verlag für akademische Schriften (VAS) Frankfurt 2006

ISBN 978-3-88864-419-1

 

Homeopathy in Research HRI

Swiss Federal Government report supports homeopathy claims 2012

https://www.hri-research.org/wp-content/uploads/2014/08/HRI_ResearchArticle_15_Tournier_SwissReport.pdf

 

Witt C Mengele N

Patienten in homöopathischer Langzeitbehandlung, Charite Berlin 2012

https://refubium.fu-berlin.de/bitstream/handle/fub188/108/Doktorarbeit_Nils_Mengler_EV.pdf?sequence=1&isAllowed=y

 

Deutscher Homöopathie Kongress Mai 2016 Übersicht

https://www.carstens-stiftung.de/homoeopathie.html

 

Forschungsreader WissHom 2016

http://www.wisshom.de/dokumente/upload/7cda0_forschungsreader_2016_ergschutzgeb%C3%BChr_180713.pdf

 

Faktencheck zur Homöopathie mit Verweis auf kritische Berichterstattungen

https://www.naturundmedizin.de/faktencheck.html

 

zusammengestellt: Behnke J (KVC)

 

insbesondere auch zum Spiegel Artikel aus 34/2018

https://www.naturundmedizin.de/patientenwohl-im-fokus-der-spiegel-und-die-homoeopathie.html

 

Die selbstdarstellerische „sachliche Ausgewogenheit und wissenschaftliche Anspruch“ der GWUP wird durch die Protagonisten Grams und Aust in der Spiegel-TV-Dokumentation deutlich und spricht für sich selbst:

https://www.spiegel.tv/videos/1574265-spiegel-tv-vom-05112018

 

Als Begründung für ein derartiges Vorgehen wird von der Skeptiker-Organisation die gesamte Faktenlage zur klinischen Forschungslage der Homöopathie geflissentlich negiert oder in Details kritisiert, um nachgewiesene Ergebnisse generell abzulehnen bzw. durch andere Argumente, reichend vom „Placebo-Effekt“ bis zur „zufällige Anekdote“, als Scheinbehandlung zu deuten.

 

Dagegen weisen gerade die von den Skeptikern oft zitierten beiden Metastudien mit negativem Ergebnis zur Homöopathie erhebliche Mängel auf. Dazu gehört die Metaanalyse von

 

Shang A. / Egger 2005

die mit dem Ergebnis weltweit publiziert, das Ende der Homöopathie einläuteten.

 

Kritik am Bericht von Shang/Egger

https://www.homoeopathie-online.info/die-metaanalyse-von-matthias-egger-auf-dem-pruefstand-interview-mit-rainer-luedtke/

Eine Auswahl von 8 aus 21 von insgesamt 110 Arbeiten sind zu wenig, um eine pauschale Aussage pro oder contra zu treffen.

 

Der NHMRC-Bericht März 2015 - Forschungsbericht im Auftrag der australischen Regierung wurde zweimal ausgewertet, veröffentlicht wurde nur der zweite Bericht, in dem von 176 Arbeiten 171 ausgeschlossen wurden. Die dazu gelieferte Begründung ist, dass die Mindestteilnehmerzahl auf 150 Probanden neu festgelegt wurde, was in der Medizin bis dahin ein einmaliger Vorgang war. Dass es einen ersten Bericht gab, wurde erst später bekannt, und dieser wurde bisher trotz Aufforderung nicht veröffentlicht.

 

Kritik am veröffentlichten Bericht

https://www.naturundmedizin.de/nhmrc-bericht.html

 

Interview zur NHMRC-Metaanalyse

https://www.homoeopathie-online.info/wie-aus-einer-positiven-eine-negative-homoeopathie-studie-wurde/

 

Vollständige wissenschaftliche Reanalyse (HRI - Rachel Roberts)

Inaccurate research is everyone’s problem. Understand how inaccurate research in Australia is damaging homeopathy worldwide. Ombudsman verdict on the AHA/HRI Challenge to this report is imminent. https://www.hri-research.org/australi...

FAQ Homöopathie - ZITAT - HRI Research beantwortet, die am häufigsten gestellen Fragen zur Homöopathie:


ZITAT:  "Prominente Personen des öffentlichen Lebens äußern sich oft sehr kritisch gegenüber der Homöopathie, aber nur sehr wenige Menschen hatten bisher die Gelegenheit, selber die Fakten zur Homöopathie-Forschung nachzulesen. Nachfolgend geben wir die am häufigsten wiederholten Aussagen zur Homöopathie wieder und schauen im Anschluss, inwiefern sich diese mit den bisherigen wissenschaftlichen Erkenntnissen decken.

  • „Es gibt keinen wissenschaftlichen Nachweis dafür, dass Homöopathie wirkt“
    Dies ist die wahrscheinlich meistzitierte, völlig unzutreffende Aussage zur Homöopathie. Forschung im Bereich Homöopathie ist ein noch relativ neues Feld, es stimmt also durchaus, dass es keine große Zahl an Studien gibt, aber einige Belege ist etwas völlig anderes als keine Belege.
    Bis Ende 2014 wurden 189 randomisierte kontrollierte Studien zur Homöopathie bei 100 verschiedenen Erkrankungen in peer-reviewed Zeitschriften1 veröffentlicht. Darunter fallen 104 Studien, die Placebo-kontrolliert und für eine weitere detaillierte Bewertung in Frage kommen:
    41 % fielen positiv aus (43 Studien) – sie stellten fest, dass Homöopathie wirksam ist
    5 %  fielen negativ aus (5 Studien) – sie stellten fest, dass Homöopathie unwirksam ist
    54 % waren nicht eindeutig  (56 Studien)" ... weiterlesen - zum Artikel
     
  • "Viele Menschen glauben, dass alle hochwertigen randomisierten kontrollierten Studien (RCTs) zur Homöopathie negativ verlaufen sind. Das stimmt so nicht. Nachfolgend werden Beispiele von positiven qualitativ hochwertigen RCTs und systematischen Übersichtsarbeiten/Metaanalysen angeführt, in denen unterschiedliche homöopathische Behandlungen getestet wurden:
    Individualisierte homöopathische Behandlung von Durchfall bei Kindern Eine Metaanalyse von drei Placebo-kontrollierten randomisierten Studien von Jacobs et al. aus dem Jahr 2003 hat nachgewiesen, dass eine homöopathische Behandlung die Dauer eines Durchfalls verkürzt (p = 0,008).1

Individualisierte homöopathische Behandlung von Ohrentzündungen (Otitis media) bei Kindern 2,3

Einsatz des homöopathischen Mittels Galphimia glauca gegen Heuschnupfen (allergische Rhinitis)4

Einsatz von Pollen C30 als isopathisches Mittel gegen Heuschnupfen5

Einsatz des homöopathischen Mittels Oscillococcinum zur Behandlung von Grippe6. Die Studie hat nachgewiesen, dass Oscillococcinum wirksam in der Behandlung von Grippe, jedoch unwirksam gegen deren Vorbeugung ist.

Einsatz des homöopathischen Komplexmittels Vertigoheel gegen Schwindel7

Zur Bestätigung der Ergebnisse dieser vielversprechenden Studien ist mehr Forschung notwendig, insbesondere in Form groß angelegter Wiederholungen durch andere Forschungsteams." - weiterlesen ... zum Artikel
 

  • „Wissenschaftler behaupten, Homöopathie ist nicht möglich“

    "Nicht alle Wissenschaftler glauben, dass Homöopathie nicht möglich ist. Prof. Luc Montagnier, der 2008 für seine Beteiligung an der Entdeckung von HIV mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wurde, behauptet, dass Homöopathen derart hohe Verdünnungen zu Recht anwenden.

    In einem Interview mit der Zeitschrift „Science“ antwortete er auf die Frage: „Glauben Sie, dass an der Homöopathie etwas Wahres dran ist?“„Was ich hier und heute behaupten kann, ist, dass die hohen Verdünnungen berechtigt sind. Hohe Verdünnungen von etwas sind nicht Nichts. Es sind Wasserstrukturen, die die ursprünglichen Moleküle nachbilden.“ 1

    Mehr

    Die Wissenschaft ist einem ständigen Wandel unterworfen. Was das wissenschaftliche Establishment zu einem Zeitpunkt für „unmöglich“ hält, ist zu einem späteren Zeitpunkt eine bewiesene „Tatsache“.

    Ein berühmtes Beispiel einer medizinischen Kehrtwende finden wir im Jahr 1982: Als Dr. Barry Marshall und Dr. Robin Warren erstmals ihre Theorie formulierten, dass eine bakterielle Infektion die Ursache für Magengeschwüre ist, wurde deren Gedanke belächelt.2  

    Die Wissenschaftler behaupteten, Bakterien könnten unmöglich im sauren Milieu des Magens überleben, geschweige denn gedeihen. Erst Jahre später wurden Marshall und Warren rehabilitiert, als sich ihre Annahmen als richtig herausstellten – die Infektion mit Helicobacter pylori ist tatsächlich die häufigste Ursache für Magengeschwüre.

    2005 wurden sie mit dem Medizin-Nobelpreis ausgezeichnet. In der Laudatio wurden die Mediziner für ihre „Hartnäckigkeit und ihren Willen vorherrschende Dogmen in Frage zu stellen“ gelobt." weiterlesen...zum Artikel
     

  • "Da ist nichts drin – das sind nur Zuckerkügelchen!“
    Laborexperimente haben nachgewiesen, dass homöopathische Mittel nicht nur Zuckerkügelchen sind.

    Kritiker der Homöopathie verweisen darauf, dass homöopathische Mittel so stark verdünnt sind, dass „nichts mehr drin ist“.

    Begründet wird dies damit, dass die für die Herstellung einiger homöopathischer Mittel eingesetzten Lösungen über dem als Avogadro-Konstante bekannten Schwellenwert (10-23) hinaus verdünnt sind, das bedeutet, die Lösung ist so hoch verdünnt, dass ein Vorhandensein der Moleküle des Ursprungsstoffs nicht zu erwarten sei.

    Diese „ultrahohen Verdünnungen“ (homöopathische Mittel mit Potenzen größer C12 oder D24) sorgen für Kontroversen, da sie offensichtlich nicht wie herkömmliche Medikamente funktionieren können, d. h. über Moleküle, die unmittelbar über biochemische Prozesse mit dem Körper interagieren.

    Weltweit untersuchen Forscher den Wirkmechanismus dieser Medikamente, der wahrscheinlich eher auf einer physikalischen als auf einer chemischen Grundlage beruht. Obwohl aktuell mehrere Theorien erforscht werden, haben wir bislang noch keine Erklärung dafür, wie homöopathische Mittel wirken.

    Was wir aber sehr wohl wissen, ist, dass viele experimentelle Studien nachgewiesen haben, dass ultrahoch verdünnte homöopathische Mittel biologische Wirkungen aufweisen, die nicht feststellbar wären, wenn es sich lediglich um „Wasser“ oder „Zuckerkügelchen“ handeln würde, wie beispielsweise folgende:

    Die Zugabe von homöopathisch-aufbereitetem Histamins zu weißen Blutkörperchen kann dazu führen, dass diese Histamin ausschütten. Mehr

    Homöopathisch-aufbereitetes Thyroxin in einer ultrahohen Verdünnung von D30 verlangsamt die Entwicklung von Kaulquappen in Frösche. 8 Mehr  weiterlesen ...zum Artikel
     

  • Homöopathie ist ein reiner Placebo-Effekt“  Oft wird behauptet, dass homöopathische Mittel „nur Zuckertabletten“ sind, die keinerlei aktive Wirkstoffe enthalten, so dass jede von Patienten angegebene Wirkung allein auf dem Placebo-Effekt beruht, d. h. die Menschen glauben, die Kügelchen werden helfen, und allein dieser Glaube löst eine Heilreaktion aus.
    Bei jeder medizinischen Behandlung ist ein gewisser „Placebo-Effekt“ wahrscheinlich und in dieser Hinsicht ist Homöopathie nicht anders gestellt. Die Behauptung jedoch, wonach die Wirkung der Homöopathie eine reine Placebo-Wirkung ist, wird nicht durch wissenschaftliche Evidenz gestützt.
    Sollte die Homöopathie tatsächlich nur auf einem Placebo-Effekt beruhen, wie erklärt man sich dann:
    Das Vorhandensein positiver hochwertiger Placebo-kontrollierter Studien?
    Diese Studien sind eigens darauf ausgelegt, den Placebo-Effekt von der tatsächlichen klinischen Wirkung der untersuchten Behandlung zu trennen.
    Die Wirkung homöopathischer Mittel in Laborexperimenten? Es wurden Effekte an weißen Blutzellen, Fröschen und Weizenkeimlingen festgestellt, um hier nur einige Beispiele zu nennen.
    Die Tatsache, dass Homöopathie bei Tieren wirkt?
    Eine fundierte Untersuchung zeigte auf, dass der Einsatz von Homöopathie Durchfall durch E. coli bei Ferkeln1 – ein großes Problem in der Massentierhaltung – verhindern kann." - weiterlesen ... zum Artikel
     

  • „Homöopathie ist eine Verschwendung von Steuergeldern“ - Einige sind der Ansicht, dass Steuergelder nicht für Homöopathie ausgegeben werden sollten, da „es keinen Beweis dafür gibt, dass sie wirkt“ bzw. „Steuergelder nicht für Placebos ausgegeben werden sollten“.
    Wieviel wird für Homöopathie ausgegeben?

    Sehen wir uns die Lage in Großbritannien an:
    Vom Jahreshaushalt des NHS für Medikamente über £11 Mrd. entfallen £152.000 (0,0013 %) auf homöopathische Rezepte.1 
    Vom gesamten Jahreshaushalt des NHS über £100 Mrd. entfallen £4 Mio. (0,004 %) auf Homöopathie.2
    Diese £4 Mio. decken die gesamten Leistungen ab, angefangen von dem Unterhaltung von Krankenhausabteilungen bis zu den Gehältern von Ärzten. Der Homöopathie-Service des NHS stellt etwa 40.000 homöopathische Rezepte pro Jahr aus.2 Unter Berücksichtigung des Kosten-Nutzen-Verhältnisses sollte man bedenken, dass diese Patienten von anderen NHS-Abteilungen mit wesentlich teureren herkömmlichen Medikamenten behandelt werden müssten, wenn ihnen keine homöopathischen Mittel verabreicht würden." - weiterlesen ... zum Artikel
     

  • „Vergleicht man Homöopathie mit Schulmedizin, wird offensichtlich, dass Homöopathie nicht wirkt“ In Studien, die die Wirkung von Homöopathie und Schulmedizin miteinander vergleichen, konnte gezeigt werden, dass die Homöopathie zu genauso guten oder sogar besseren Ergebnissen wie die Schulmedizin führen kann.
    Individualisierte homöopathische Behandlung
    Depression In einer kürzlich durchgeführten randomisierten, Placebo-kontrollierten Studie wurde die Wirksamkeit einer individualisierten homöopathischen Behandlung mit der von Fluoxetin (auch bekannt unter dem Namen Prozac) in der Behandlung von mittelschwerer bis schwerer Depression bei Frauen in den Wechseljahren verglichen.1 Beide Behandlungen wurden für sicher befunden und zeigen eine Wirkung, die sich signifikant zur Behandlung mit Placebo unterschied. Die Behandlung mit Homöopathie führte zu einer stärkeren klinischen Besserung der depressiven Symptomatik im Vergleich zu Fluoxetin und linderte außerdem auch die Wechseljahrssymptome der Patientinnen, was bei Fluoxetin nicht der Fall war. Mehr 

Ohrinfektionen bei Kindern Eine randomisierte kontrollierte Studie in Indien an 81 Kindern mit einer Infektion der Ohren (akute Otitis media) hat gezeigt, dass eine individualisierte homöopathische Behandlung genauso wirksam ist wie eine schulmedizinische Behandlung – mit Schmerz- und Fiebermitteln, entzündungshemmenden Mitteln und Antibiotika nach Bedarf.3 Mehr

Infektionen der oberen Atemwege Eine internationale, multizentrische Studie hat gezeigt, dass in der medizinischen Erstversorgung die homöopathische Behandlung akuter Beschwerden der oberen Atemwegen und Ohren der schulmedizinischen Behandlung nicht unterlegen ist.4 Die Studie untersuchte 1577 Patienten in insgesamt 57 medizinischen Erstversorgungseinrichtungen in 8 Ländern (Österreich, Deutschland, Niederlande, Russland, Spanien, Ukraine, Großbritannien, USA), die entweder homöopathisch oder schulmedizinisch behandelt wurden "- weiterlesen ... zum Artikel

 

  • „Forschung im Bereich Homöopathie ist von schlechter Qualität, also kann man den Ergebnissen nicht trauen“ "Nur eine Studie hat die Qualität von Forschung in der Homöopathie mit Forschung im Bereich Schulmedizin verglichen. Insgesamt zeichneten sich hier die Homöopathie-Studien durch eine höhere Qualität aus im Vergleich zu den schulmedizinischen Studien, denen sie gegenübergestellt wurden.1" - weiterlesen ... zum Artikel

Eine war negativ – hiernach hat die Homöopathie keine über den Placebo-Effekt hinausreichende Wirkung.5  weiterlesen ... zum Artikel
 

  • „Die Vorstellung `Ähnliches möge durch Ähnliches geheilt werden‘ macht keinen Sinn“  Die Homöopathie beruht auf dem Kerngedanken `Ähnliches möge durch Ähnliches geheilt werden`, d. h. eine Substanz, die in größeren Mengen eingenommen Symptome hervorzurufen vermag, kann in minimaler Dosierung zur Behandlung ähnlicher Symptome eingesetzt werden. Der Gedanke, dass eine Substanz in großen Mengen eingenommen schädlich, in kleinen Mengen dagegen nützlich sein kann, ist in der Wissenschaft nicht neu. Tatsächlich ist dieses Konzept („Hormesis“) seit Jahrzehnten bekannt und in Gebieten wie der Biologie und Toxikologie hinreichend belegt.  Sogar in der Schulmedizin gibt es Beispiele für das Prinzip `Ähnliches möge durch Ähnliches geheilt werden`, z. B. Digitalis ruft in hoher Dosierung Arrhythmien hervor, wird jedoch in niedrigen Dosierungen routinemäßig zur Behandlung derselben Beschwerden eingesetzt. Ritalin, das stimulierende Medikament auf Amphetamin-Basis, wird zur Behandlung von Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) benutzt." weiterlesen ... zum Artikel
     
  • „Homöopathie sollte nicht eingesetzt werden, da man nicht in der Lage ist, zu erklären, wie sie wirkt“. "Das Wissen darüber wie ein Medikament wirkt, war noch nie Voraussetzung für seine Anwendung. Aspirin (Acetylsalicylsäure) ist eines der meistbenutzten Medikamente weltweit,1 und dabei war es über 70 Jahre im Einsatz, bevor sein Wirkmechanismus 1971 entdeckt wurde.2  Dieses Arzneimittel wird auch heute noch aktiv erforscht, da es zahlreiche biologische Wirkungen aufweist, die noch immer nicht gänzlich erfasst worden sind.3" " weiterlesen ...zum Artikel
     
  • „Schulmedizin ist erprobt – Homöopathie nicht“.  "Dies ist eine verbreitete Ansicht, doch tatsächlich ist die Lage nicht annähernd so eindeutig. Egal, ob wir nun über Schulmedizin oder Homöopathie diskutieren, die Wissenschaft ist weit mehr Grauzone als uns lieb ist. Ein Artikel im renommierten British Medical Journal (BMJ)1 zur wissenschaftlichen Evidenz hinter den Behandlungen des NHS hat festgestellt, dass 46 % von 2.500 häufig eingesetzten NHS-Behandlungen hinsichtlich ihrer Wirksamkeit unbekannt sind und nur bei 13 % Gewissheit besteht, dass sie tatsächlich wirksam sind" weiterlesen ... zum Artikel
     
  • „Homöopathie ist keine Wissenschaft“. "Einige Kritiker behaupten, dass Homöopathie eine „Pseudowissenschaft“ ist, die nur bei Nichtwissenschaftlern auf Interesse stößt. Tatsache ist jedoch, dass Wissenschaftler aus hoch renommierten Universitäten, Forschungsinstituten und Kliniken auf der ganzen Welt dieselben Techniken und Verfahren in der Forschung zur Homöopathie anwenden, die auch zur Erforschung schulmedizinischer Behandlungen eingesetzt werden. Forschung im Bereich Homöopathie ist ein noch relativ junges Feld, wobei die Zahl der in peer-reviewed Zeitschriften veröffentlichten Artikel in den letzten 40 Jahren deutlich angestiegen ist. Dieses quantitative Zurückbleiben hinter der Schulmedizin ist angesichts der zur Verfügung stehenden geringen Finanzmittel kaum verwunderlich. So wird beispielsweise in Großbritannien weniger als 0,0085 % des Budgets für medizinische Forschung für die Forschung im Bereich Komplementär- und Alternativmedizin (CAM) ausgegeben.1weiterlesen ... zum Artikel  - ZITAT ENDE
     
Ungenaue Forschung ist für alle ein Problem ...

Zusammenfassend kommen beide Metaanalysen wohl nur deswegen zu einem negativen Ergebnis, weil aus nicht nachvollziehbaren und nicht publizierten Gründen, über 90% der zunächst berücksichtigten Arbeiten, im Nachhinein und ohne wissenschaftlich akzeptable Begründung ausgeschlossen wurden. Es gab in beiden Fällen einen ersten und zweiten Report, wobei ohne Angabe von Gründen das Design nach dem ersten Durchgang verändert wurde.

Nachfolgendes 7min Video stellt eine Zusammenfassung der 6 Hauptmängel im Australian Report dar - erklärt durch Mani Norland, BA (Hons), DSH, RSHom (Principal at the School of Homeopathy). 

Ein solches Vorgehen ist nach wissenschaftlichem Prozedere nicht nur unüblich, sondern wirft die Frage nach interessensgeleiteten Motiven auf. In keinem Falle ist die Folgerung, welche von den Skeptikern daraus postuliert und in Leitmedien einseitig publiziert wird, das Homöopathie klinisch nachgewiesen mit Placebo vergleichbar sei, eine wahrheitsgemäße Tatsache. Auch der Skeptiker Vorbehalt, „…Homöopathie sei keine Medizin, sondern ein Glaubenssystem, denn es gäbe seitens der Homöopathen keinerlei Interesse an Forschung ..“ ist nicht haltbar. Schon in einer Übersichtsarbeit analysierte Michael Emmans Dean 2004 alle Epochen der Homöopathie von 1821 bis 1998 und stellte umfassende Arbeiten zusammen.

 

Emmans Dean M

The Trials of Homeopathy, Origins Structure and Development KVC Verlag 2004

ISBN 3-933351-40-5

 

In allen Entwicklungsphasen wurde mit den jeweils zur Verfügung stehenden Mitteln geforscht, ausgewertet und kritisch analysiert, sowohl zu verschiedenen homöopathischen Vorgehensweisen als auch zur klinischen Wirksamkeit, zur Arzneisicherheit und Effizienz der Therapie.

 

Die Quantität aller Forschungsarbeiten erscheint im Vergleich zur konventionellen Medizin gering, ist letztlich jedoch der Finanzierung geschuldet. Die Qualität der Forschung wies im Vergleich zu anderen Medizinbereichen jederzeit ein vergleichbares Niveau an Aussagekraft auf.

 

Eine Übersicht zur aktuellen Forschung findet sich hier

HRI - Randomised controlled trials of homeopathy: examining the evidence

 

https://www.hri-research.org/hri-research/learning-more-from-existing-evidence/systematic-review-programme/

 

sowie hier zur Literaturübersicht (gegenwärtige Historie von Forschungsarbeiten)

 

https://www.hri-research.org/resources/hri-publications/

 

Ein weiterer Vorbehalt der Skeptiker, „wer sich homöopathisch behandeln lasse, erleide Schaden, da er sich nicht rechtzeitig medizinisch sinnvoll versorgen lasse…“, ist eine leere Behauptung ohne Evidenz.

 

Die einzige Arbeit zu diesem Thema wurde in einer Reanalyse wissenschaftlich widerlegt.

 

Int J Clin Pract. 2013 Apr;67(4):385-6. doi: 10.1111/ijcp.12111.

Walach HLewith GJonas W.

 

Can you kill your enemy by giving homeopathy? Lack of rigour and lack of logic in the systematic review by Edzard Ernst and colleagues on adverse effects of homeopathy.

"Dr. Jens Behnke (Karl und Veronica-Carstens-Stiftung) über den Stand der Forschung in der Homöopathie"

Homöopathie – Wissenschaft und Wirksamkeit - von Dr. med. Andreas Holling - Berliner Homöopathievorträge

Patienten/innen, Ärzte/innen und Heilpraktiker/innen, die Homöopathie anwenden, wird vor allem in den sozialen Medien verschwurbeltes oder esoterisches Denken, Naivität, Rückständigkeit, Aberglauben usw. unterstellt, sie werden als Pseudomediziner lächerlich gemacht, als „Nappel“ diffamiert und in Diskussionen persönlich angegangen. Die agitierenden Personen sind auffällig oft Pseudonyme (Twitter, Facebook) bzw. häufig Nicht-Mediziner.

 

Es steht, wie Robert Habeck schon mehrfach betonte, zu befürchten, dass eine derartig verrohende und enthemmte Sprache mit populistisch anmutenden Inhalten, die an den Bedürfnissen der Bevölkerung vorbeizielt, weitere Wähler aus der bürgerlichen Mitte vertreibt, weil diese sich nicht mehr verstanden fühlen und sich die Gesellschaft sukzessive weiter radikalisiert.

https://www.youtube.com/watch?v=8dD-j48zoVY (Minute 6:30h)

 

Als praktizierende/r Homöopath/in befürchte ich, dass sich zunehmend mehr Vertreter von CDU, SPD insbesondere auch der FDP gegen den "Schutz der gesetzlich verankerten besonderen Therapien" und gegen den Pluralismus in der Medizin aussprechen.

Zum Pluralismus in der Medizin s. a. http://www.dialogforum-pluralismusindermedizin.de/leitbild

 

Die Sprache und Argumentationsketten, einschließlich der tendenziösen Parteilichkeit der Skeptiker-Organisationen, werden auffallend häufig von Politikern übernommen und einseitig vertreten, wodurch unsachgemäßer Einfluss auf die Politik, ausgeübt wird.

 

Einfluss auf die Politik der Skeptiker-Organisationen

 

Aktuelles Beispiel, welche eine unsichtbare Lobbyarbeit der Skeptiker Organisation vermuten lässt, ist die vor wenigen Tagen in einer Facebook-Umfrage pro / contra Homöopathie der MdB Prof. Claudia Schmidtke CDU, deren tendenziöse Formulierung und Aufmachung in Wort und Bild den Tenor der Skeptiker übernimmt.

 

https://www.facebook.com/ClaudiaSchmidtkeMdB/posts/748882875475539?comment_id=361226101293514&notif_id=1543226974642913&notif_t=feedback_reaction_generic

 

Die Umfrage lief über 5 Tage und wurde erst im Laufe von 2-3 Tagen mehr bekannt. Bezeichnend waren zu Beginn 5% Pro und 95% Contra innerhalb der ersten Stunden der Umfrage 3000 Stimmen zu verzeichnen.

Mit anderen Worten, der Skeptikerorganisation war die Umfrage von Beginn an bekannt.

 

Das Endergebnis 61% pro : 39% contra Homöopathie war wohl offensichtlich unerwartet, wie weitere Diskussionen unter den Gegnern in Social Media zeigten. Auch wenn eine solche FB Umfrage nicht mehr als ein Stimmungsbild ist, zeigt es die tendenziöse Vorgehensweise.

 

Parallel ist zu beobachten, dass einige Politikerinnen und Politiker von CDU und SPD die Homöopathie als Therapie in Frage stellen.

 

http://www.fr.de/wissen/gesundheit/wirkungsloses-erstatten-streit-um-homoeopathie-bei-krankenkassen-a-1407998 - Autor: Hinnerk Feldwirsch-Dentrup (MedWatch)

 

Als weiteres Beispiel sei die Diskussion um die Apothekenpflicht homöopathischer Arzneien genannt, die seit 2017 von Mechthild Heil CDU, vollkommen unerwartet und mit fraglichen Argumenten analog der Skeptiker Deutung, aufgeworfen wurde.

 

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/77210/Streit-um-Apothekenpflicht-homoeopathischer-Mittel

 

https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2017/07/24/cdu-csu-wollen-homoeopathie-aus-der-apothekenpflicht-entlassen

 

Charakteristisch ist, dass jede dieser Meldungen stets mit massiven social Media Attacken der Skeptiker-Organisationen flankiert wird, was auch an den massiven und oft unmittelbar nach online Veröffentlichung auftretenden Negativ-Hetz-Kommentaren beobachtet werden kann.

 

 

Das führt zu einer zunehmenden Verunsicherung von Bürgern und Patienten und steht im Gegensatz zu dem, was die Bevölkerung tatsächlich wünscht: Homöopathie als festen Bestandteil in der Mitte der Gesellschaft und ein pluralistisches Miteinander konventioneller und alternativer Therapien.

 

Was sich die Bevölkerung wirklich wünscht

 

Forsa Umfrage Juni 2017

Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e.V. (BPI) belegte im Juni 2017 mit einer Forsa Umfrage die Beliebtheit der Homöopathie in der Bevölkerung

 

Übersicht zur Umfrage

https://www.homoeopathie-online.info/forsa-deutsche-wollen-homoeopathie-politik-soll-sich-dafuer-einsetzen/

 

Einzelheiten zur Umfrage

https://www.carstens-stiftung.de/artikel/bevoelkerung-fordert-festen-platz-fuer-homoeopathie-in-forschung-und-lehre-der-universitaeten.html

 

Fast zwei Drittel der von Forsa befragten finden es wichtig bis sehr wichtig, dass sich die Politik neben konventionellen Behandlungsmethoden auch aktiv für Heilmethoden wie etwa Homöopathie oder der anthroposophischen Medizin einsetzt.

Über 70 Prozent finden es persönlich wichtig bis sehr wichtig, dass Krankenkassen ihren Versicherten auch die Kosten für ausgewählte Leistungen aus dem Bereich der homöopathischen Medizin erstatten.

Mit über 80 Prozent überdurchschnittlich häufig, plädieren Befragte mit Homöopathie-Erfahrung für die Kostenübernahme ausgewählter Leistungen durch die Krankenkassen.

Damit stimmt die Mehrheit für den Erhalt der Homöopathie im Rahmen von sogenannten Satzungs-leistungen, die von den Krankenkassen individuell festgelegt werden können.

 

 

Bericht IKK September 2017

Die IKK Südwest, die seit einigen Jahren verstärkt auf Homöopathie setzt und teils auch Rechnungen zertifizierter Heilpraktiker-Homöopathen erstattet, meldete vergangenes Jahr einen deutlichen Rückgang der Antibiotika-Verschreibungen bei steigender Nachfrage nach homöopathischer Therapie und sinkenden Kosten

https://www.ikk-suedwest.de/2017/09/weniger-antibiotika-mehr-homoeopathie/

 

Meldungen aus der Landwirtschaft

In Bayern gibt es seit einiger Zeit eine Initiative seitens der Landwirte, Antibiotika durch homöopathische Mittel zu ersetzen, und das mit Erfolg. Je mehr Betriebe sich hier anschließen, desto weniger Antibiotika gelangen über die Weiden ins Grundwasser und über die Nahrung zum Menschen. Diese Initiativen müssen zum Wohle aller unterstützt werden.

 

Mai 2017

https://www.vkhd.de/news-arten-mobil/news-archiv/news-2017/item/320-homoeopathie-hilft-einsatz-von-antibiotika-in-der-milchviehhaltung-zu-reduzieren

 

In der Schweiz wird das Wissen zu komplementärmedizinischen Behandlungen im Nutztierbereich im Hinblick auf Einsparmöglichkeiten von Antibiotika gesammelt.

 

https://www.bauernzeitung.ch/news-archiv/2018/homoeopathie-statt-antibiotika?fbclid=IwAR3GgGz1gsMxvrBnave5ZZHwEcQVF9Skz_UyVr4anGd4zrM-KrGZrZr38kU).

 

Aktuellste Radiosendung

In der vom NDR am 21.11.2018 über Hörfunk ausgestrahlte „Redezeit“ zum Thema „Streit um die Homöopathie“https://www.ndr.de/info/Streit-um-die-Homoeopathie,audio458904.html meldeten Patienten deutlich den Wunsch nach Zusammenarbeit der konventionellen Medizin und Homöopathie sowie weiterer komplementärmedizinischer Verfahren. Ärzte und Heilpraktiker berichteten eindrucksvoll über die vielen positiven Erfahrungen mit Homöopathie.

 

Zusammenfassend

wünscht die Bevölkerung ein Miteinander von konventioneller und alternativer Medizin. Der von der Skeptiker-Bewegung aufgebauschte Widerspruch ist künstlich. Bürger wollen sich nicht bevormunden lassen und noch weniger vorgeschrieben bekommen, auf welche Weise man sich eigenverantwortlich im Umgang mit der eigenen Gesundheit eischließlich der eigenen Kinder, einzig richtig zu verhalten habe.

 

Noch viel weniger, „…kann und darf es die Aufgabe des Gesetzgebers sein, durch die einseitige Festlegung bestimmter Methoden für den Nachweis der Wirksamkeit eines Arzneimittels, eine der miteinander konkurrierenden Therapierichtungen in den Rang eines allgemein verbindlichen Standes der wissenschaftlichen Erkenntnisse“ und damit zum ausschließlichen Maßstab für die Zulassung eines Arzneimittels zu erheben…“

(Deutscher Bundestag, Ausschuss für Jungend Familie und Gesundheit – Bericht zur Neuordnung des Arzneimittelrechts Drucksache 7/5091 vom 28.04.1976)

 

 

Darum bitten wir Homöopathen Sie alle, sich in diesem Sinne für uns alle, für die pluralistische Therapiefreiheit, für den Erhalt der Homöopathie in der ärztlichen Patientenversorgung, für weiterer Forschung zur Komplementärmedizin, für den Erhalt der Apothekenpflicht für homöopathische Arzneimittel sowie den Erhalt des Heilpraktiker-Berufes, aktiv einzusetzen.

 

Wir hoffen, Sie schreiben alle an von denen Sie glauben, das sie die Homöopathie unterstützen wollen und/oder klären Sie bitte alle auf die unsachgemäß durch die Homöopathie Gegner informiert wurden.

 

Zu diesem Zweck stellen wir Ihnen o.g. Text als hier als Briefform zur Verfügung.

Briefvorlage_an_Abgeordnete_Nutzung_auf_[...]
Microsoft Word-Dokument [390.7 KB]

Wichtiger Hinweis: Der downloadbare Text wurde – unter Ausschluss der Haftungsübernahme für sämtliche Inhalte – von einer Gruppe verschiedener Kollegen/innen verfasst und soll als vorgeschlagene textliche Grundlage für Ihr eigenverantwortliches Schreiben an Abgeordnete Ihres Wahlkreises dienen. Sie können den Text daher nach eigenem Ermessen verändern und umgestalten.

Weitere Meldungen/Artikel/Links zur Homöopathie Debatte ...

Diese Seite wird fortlaufend aktualisiert - so es Neuigkeiten zu diesem Thema gibt ...

 

Aktuelle Forschungsergebnisse - Effektivität von Homöopathie zur Schmerzlinderung bei Gelenksblutung bei Hämophilie-Patienten - Harald Walach - 5. April 2019

 

Zitat: "Es wird ja immer wieder behauptet, es gäbe keine Forschungsergebnisse zur Homöopathie. Diese Behauptung ist falsch. Um aktuelle Ergebnisse zu illustrieren, werden wir in dieser Reihe eine bunte Mischung aktueller Forschung präsentieren: von Grundlagenforschung über Fallserien bis hin zu neueren klinischen randomisierten Studien. Von diesen gibt es natürlicherweise weniger. Denn sie sind langwierig und teuer. Allerdings gibt es solche Studien in der  homöopathischen Literatur durchaus. Eine andere Reihe „Klassische klinische Studien“, die teilweise auch über den „Forschungsreader“ von WissHom zugänglich sind, besprechen wir parallel in einer anderen Reihe." ... weiterlesen - zum Artikel
 

Zitat: "Tendenziöse, sachlich unzutreffende Wiedergaben von Studienergebnissen zur therapeutischen Wirksamkeit der Homöopathie. Das Plädoyer von Edzard Ernst, die Homöopathie aus den Apotheken zu entfernen, widerspricht der wissenschaftlichen Beleglage und entbehrt der Bereitschaft zu einer sachlichen Information. Vor dem Hintergrund zahlreicher unhaltbarer nationaler und internationaler Pauschalangriffe auf die Komplementär-medizin im Allgemeinen und die Homöopathie im Besonderen sei nachfolgend im Namen des Dialogforum Pluralismus in der Medizin (DPM) sowie der weiteren unten aufgeführten unterzeichnenden Institutionen und Personen ein Plädoyer für das Erfordernis einer evidenzbasierten Integrativen Medizin und deren verfassungsrechtliche Stellung im deutschen Grundgesetz formuliert. Aktueller Anlass für diese Stellungnahme sind zum einen die kürzlich in einem „Münsteraner Memorandum Homöopathie“ erhobene Forderung der Abschaffung der Zusatzbezeichnung Homöopathie auf dem 121. Ärztetag in Erfurt. Zum anderen eine Meinungsäußerung von Edzard Ernst, die unter der Rubrik „Außenansicht“ in der Süddeutschen Zeitung am 10.08.2018 veröff entlicht worden ist. Zudem das willkürliche und der realen Datenlage widersprechende Plädoyer von Werner Bartens in der Süddeutschen Zeitung, Ressort Meinung, vom 11.10.2018, in dem dieser u. a. geltend macht, „alles, was das Etikett Homöopathie trägt“ müsse aus der Apotheke verschwinden, da auch „bei diesen Mitteln und vielen anderen mehr […] auf seriöse Weise nie ein Nutzen nachgewiesen“ worden sei, was „hundertfach belegt“ sei. Während im Hinblick auf das „Münsteraner Memorandum Homöopathie“ des „Münsteraner Kreis“ bereits eine Stellungnahme erfolgt ist, ist dies bezüglich des Artikels von Ernst und Bartens noch nicht geschehen. Dort hat Ernst sich dafür ausgesprochen, homöopathische Arzneimittel, die von ihm als Placebos ohne therapeutische Wirksamkeit erachtet werden, dadurch vom Markt zu nehmen, dass er von den Apothekern fordert, Kunden darüber aufzuklären, dass Homöopathika Placebos ohne Wirksamkeit seien. Leider handelt es sich bei den von Ernst und Bartens verfassten Texten nicht um sachliche oder gar wissenschaftlich belegte Darlegungen, sondern um tendenziöse, sachlich unzutreff ende Wiedergaben von Studienergebnissen zur therapeutischen Wirksamkeit der Homöopathie. Dies und der Umstand, dass es in jüngster Zeit Mode geworden ist, sich abwertend gegenüber der Homöopathie zu äußern, veranlasst uns, die Mitglieder des Dialogforum Pluralismus in der Medizin (DPM), der nachfolgend aufgeführten Institutionen und die diese Gegendarstellung unterzeichnenden Ärzte und Wissenschaftler, zu einer Richtigstellung, die unter Verweis auf internationale repräsentative klinische Studien, Metaanalysen, und HTAs zur Homöopathie erfolgt." Zitat Ende - Autor: Prof. Dr. med. Peter F. Matthiessen, Vorsitzender des Sprecherkreises des Dialogforum Pluralismus in der Medizin (DPM), im Namen der untenstehenden Professoren und Ärztegesellschaften ... weiterlesen - zum Artikel

 

"Rund um die homöopathische Medizin kursieren viele Missverständnisse: So heißt es oft, dass in homöopathischen Arzneimitteln kein Wirkstoff mehr nachweisbar sei. Oder dass es keine Studien gebe, die die Wirksamkeit der Heillehre belegen. Welche Wahrheit hinter solchen Irrtümern steckt."

KARL VERONICA CARSTENS STIFTUNG: Faktencheck zu „Globuli und guter Glaube: Homöopathie auf dem Prüfstand“, ein Film von Oliver Matthes, ausgestrahlt am 17.01.2019 in »ZDFzoom« - vom 08.02.2019 | Dr. Jens Behnke

ZITAT: "Der Film Globuli und guter Glaube erschüttert das Vertrauen in eine ausgewogene, journalistisch faire Berichterstattung des öffentlich-rechtlichen Fernsehens. Das ZDF hat mit Mitteln aus Rundfunkgebühren einen tendenziösen Beitrag mit unsachlichen und falschen Darstellungen finanziert. Der Film bedient erkennbar die Interessen einiger Weniger, während die Mehrheit der deutschen Bevölkerung die Zukunft unseres Gesundheitssystems aufgrund positiver Erfahrungen und gestützt durch gute wissenschaftliche Argumente in einer Integrativen Medizin unter Einschluss von Homöopathie und Naturheilverfahren sieht. Der Journalist Oliver Matthes verstößt in seinem Film gegen elementare Regeln seines Berufes: Er macht sich zum Handlanger einer lobbygesteuerten Kampagne gegen die Komplementärmedizin. Die Homöopathie ist hierbei nur die Spitze des Eisbergs: Auch Anthroposophische Medizin, Akupunktur, Osteopathie etc. werden von den „Skeptikern“ und ihnen hörigen Journalisten entsprechend angegangen. Im Übrigen: Wer und warum in Deutschland an Verschwörungen und geheime Machenschaften glaubt, darüber wurde am 14.06.2017 in der Doku „Achtung! Verschwörung" (MDR)  von Oliver Matthes und Silvio Duwe berichtet, in der auch GWUP-Pressesprecher, Bernd Harder, zu Wort kommt." ... zum Artikel

Einspruch gegen ZDF:
“Unvollständige, verzerrte und falsche Darstellung der Homöopathie”

Allgemein, ,

 

Zitat: Der Münchner Internist Dr. med. Ulf Riker wendet sich mit einer wohl begründeten Kritik an das ZDF. Aus seiner Sicht ist der Beitrag „Homöopathie und guter Glaube – Homöopathie auf dem Prüfstand” vom 17. Januar 2019 tendenziös und manipulativ.....

Lesen Sie die vollständige Begründung und Argumentation"

Fazit: "Unvollständige, verzerrte oder auch falsche Darstellung der Homöopathie soll im Filmbeitrag den Boden bereiten, dass am Ende nicht mehr Wirksamkeit und Erfolge der Homöopathie, sondern nur noch formale Aspekte („Sonderstellung“) im Zentrum der Betrachtung stehen. Diese Art der Darstellung ist eindeutig tendenziös und manipulativ. Das ZDF wird damit seinem Auftrag als gebührenfinanzierte, öffentlich-rechtliche Sendeanstalt nicht gerecht und überlässt die Bühne der Sachinformation zur Homöopathie einer kleinen, konzertiert agierenden Gruppe der „Skeptikerbewegung“. Zahllose Patienten und ihre homöopathischen Ärzte werden auf totalitäre Weise bevormundet, wenn Herr Hecken vom Gemeinsamen Bundesausschuss mit den Worten zitiert wird: den Krankenkassen sollte verboten werden, Homöopathie zu bezahlen. Begründung: wiederum die fehlende Evidenz! Die Unterschlagung von Fakten, welche die Evidenz belegen ist Mittel zum Zweck, die Homöopathie aus der Gesundheitsversorgung der BRD zu eliminieren". Dr. med. Ulf Riker, München"

Prof. Harald Walach (deutscher klinischer Psychologe, Wissenschaftstheoretiker und -historiker)
über die Homöopathie und die konventionelle Medizin


Zitat: "Weil ich in Debatten immer wieder die gleichen falschen Aussagen höre, stelle ich sie hier einmal zusammen mit den entsprechenden Argumenten, Daten und Fakten: Irrtümer, die über die Homöopathie geäussert werden, meistens mit entsprechenden Irrtümern über die Medizin gepaart. Ich hoffe, das entspannt die Debatte, die ich als unnötig polarisiert und wenig konstruktiv wahrnehme "....


IRRTUM NR. 1 – THERAPIEPRINZIP UNBEWIESEN - .....zum Artikel
Die populärsten Irrtümer – über die Homöopathie und die konventionelle Medizin – Teil 1
 

Homöopathie-Wende in Deutschland? - Patienten öffnen sich immer mehr für die Integration der Homöopathie in die Versorgung im Sinne einer integrativen Medizin, so der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte. Ärzte Zeitung online, 07.01.2019
 

Zitat: "Homöopathisch tätige Ärzte sind davon überzeugt, dass die Homöopathie eine nützliche und hilfreiche Ressource im gegenwärtigen deutschen Gesundheitssystem darstellt. „In Zeiten, in denen Ökonomisierung, Zeitverdichtung, Polymedikation und zunehmende Antibiotikaresistenz zu großen Herausforderungen werden, ist die Homöopathie insbesondere für viele chronisch kranke Patienten eine Hilfe“, postuliert Cornelia Bajic, 1. Vorsitzende des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte (DZVhÄ), im Gespräch mit der „Ärzte Zeitung“. Mit Blick auf eine noch unveröffentlichte, repräsentative Forsa-Umfrage, die dem DZVhÄ vorliege, prognostiziert sie seitens der Patienten eine stärkere Nachfrage nach der Einbindung der Homöopathie in den medizinischen Behandlungsalltag. Die Patienten seien somit offen für eine Medizinwende – und damit für den Ansatz der integrativen Medizin. „51 Prozent der Deutschen stimmen laut Umfrage der Meinung zu, dass die steigende Nachfrage nach Homöopathie eine Wende in der Medizin einleitet hin zu einer integrativen Medizin, also dem Miteinander von Schul- und Naturmedizin“, sagt Bajic. Nur 28 Prozent stimmten dieser Auffassung nicht zu, 21 Prozent trauten sich keine Einschätzung zu („weiß nicht“). Wie die Befragung weiter ergebe, hätten im Jahr 2010 erst 43 Prozent der Deutschen Erfahrungen mit der Homöopathie gemacht – heute seien es bereits 53 Prozent. Dieses Ergebnis ist nahezu deckungsgleich mit dem einer im Sommer veröffentlichten, repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Kantar TNS zum Thema Homöopathie und komplementäre Medizin im Auftrag des Homöopathika-Herstellers DHU.""Bürger wollen Medizinwende" Wie die Umfrage ergab, haben bereits 56 Prozent der Deutschen Erfahrung mit Homöopathie sowie homöopathischen Arzneimitteln und nutzen sie vor allem bei Alltagsbeschwerden für sich oder andere. „Die Bürger wollen neben einer Energie- und Agrar- auch eine Medizinwende in Deutschland“, so Bajic." - Zitat Ende - Artikel weiterlesen
 

"§ 5 (3) Grundgesetz: Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei "
  (das gilt dann auch für die Homöopathie)

Zum Argument fehlender Wirksamkeit, haben sich im Thieme E-Journals -Deutsche Zeitschrift für Onkologie

Prof. Dr. med. Gabriele Fischer, Prof. Dr. med. Uwe an der Heiden, Prof. Dr. med. Michael Keusgen, Prof. Dr. med. David Martin, Prof. Dr. Christoph Müller-Busch, Prof. Dr. med. Matthias Wildermuth, Prof. Dr. med. Arndt Büssing, Prof. Dr. rer. nat. Dirk Cysarz, Prof. Dr. med. Michael Frass, Prof. Dr. med. Eckhart Hahn, Prof. Dr. med. Karin Kraft, Prof. Dr. med. Alfred Längler, Prof. Dr. med. Harald Matthes, Prof. Dr. Jürgen Pannek, Prof. Dr. Dr. Harald Walach, Prof. Dr. med. Kurt Zänker u.v.a.m.

mit dem Titel Homöopathie und intellektuelle Redlichkeit – Eine Stellungnahme
folgendermaßen geäußert ...


Zusammenfassung/Zitat:

"Angesichts fehlender Plausibilität zu den Wirkprinzipien der Homöopathie ist es Mode geworden, deren therapeutische Wirksamkeit in Abrede zu stellen, obwohl die hierzu publizierte Evidenz für eine Wirksamkeit spricht. Dennoch werden als Ausdruck von Ignoranz oder einer bewussten Stimmungsmache gegen die Homöopathie wissenschaftliche Fehlinformationen lanciert.

Die vorliegende Publikation zeigt an drei ausgewählten Beispielen aus jüngster Zeit unter Berücksichtigung der tatsächlichen Beleglage die fehlende Seriosität dieser Aktivitäten auf. Im Namen des Dialogforum Pluralismus in der Medizin (DPM) und weiterer etablierter und repräsentativer Ärzteorganisationen wird das Erfordernis einer evidenzbasierten Integrativen Medizin sowie seine zunehmende Bedeutung an führenden medizinischen Fakultäten in den USA ebenso wie in Deutschland dargelegt. Es wird aufgezeigt, dass eine vollorchestrierte Gesundheitsversorgung, die den individuell unterschiedlichen Bedürfnissen und Präferenzen der Bevölkerung zu entsprechen sucht, eine Integrative Medizin als ein zwar kritisches, aber unvoreingenommenes Kooperationsgefüge zwischen Mainstreammedizin und ausgewählten komplementärmedizinischen Ansätzen zu seiner Grundlage bedarf.

In diesem Zusammenhang wird auf einen von allen Mitgliedern des Dialogforums verfassten Grundsatzartikel zur Professionalität verwiesen, demzufolge sowohl für die konventionelle Medizin als auch für die Komplementärmedizin gleichermaßen eine Verpflichtung zur Wissenschaftlichkeit besteht. Bereits Ludwig Fleck und Thomas Kuhn haben aufgezeigt, dass die Anhänger eines bestimmten Paradigmas bestrebt sind, das je eigene Paradigma durch den Staat zu privilegieren. Der vorliegende Artikel verweist jedoch darauf, dass dem Staat nach §5 Abs. 3 des Grundgesetzes ein Wissenschaftsrichtertum im Sinne der Parteiergreifung für ein bestimmtes Paradigma grundsätzlich untersagt ist. Darüber hinaus wird darauf verwiesen, dass die Monopolisierung eines einzigen Paradigmas mit der Ausbildung totalitärer Denkstrukturen einhergeht. In einem abschließenden Votum verwahren sich die Unterzeichner, die neben etablierten Ärzteorganisationen aus einer Vielzahl ausgewiesener Ärzte und Wissenschaftler bestehen, gegen die Verfolgung totalitärer, mit dem Grundgesetz kollidierenden Denkfiguren in unserem Gesundheitswesen" - zum vollständigen Artikel...
 

Auf diese Aussage berufen sich ebenfalls die Autoren des Blogs Informationen zur Homöopathie:

Dr. med. Michael Teut - Dr. med. Christian Lucae - Dr. med. Matthias Wischner - Jörn Dahler

in Ihrem Artikel:  Methodenpluralismus, Skeptizimus und das Grundgesetz – zu einem Beitrag von Peter Matthiessen - Publiziert am 29. Januar 2019 - lesen wir, Zitat: "Mit diesem Aufsatz Matthiessens wird der aktuellen Diskussion um die Homöopathie ein neuer, interessanter Aspekt hinzugefügt. “Der andere könnte auch Recht haben” – so formuliert das DPM Gadamers Quintessenz. Die so genannte Skeptikerbewegung dazu setzt sich darüber jedoch bewusst hinweg. Sie möchte nicht mehr diskutieren, hält alles für längst gesagt und bewiesen, so dass man die Homöopathie einfach nur noch abschaffen möchte. Es ist erstaunlich, dass sich derart totalitäre Denkmuster “skeptisch” nennen. Denn gerade der Skeptizismus läuft auf Gewaltenteilung hinaus" Zitat Ende .... zum vollständigen Artikel...


 

IRRTUM NR. 2UNWISSENSCHAFFTLICH
Die populärsten Irrtümer über die Homöopathie und die konventionelle Medizin – Teil 2 -

Prof. Harald WalachDie Homöopathie ist empirisch nicht belegt, wohingegen die konventionellen medizinischen Interventionen gut gesichert sind


Zitat: "Die empirische Situation dürfte ungefähr so wie in der konventionellen Medizin auch sein: das, was wir wirklich wissen, ist nur ein geringer Prozentsatz. Eine Überblicksarbeit über eine Zufallsauswahl von 1016 Reviews aus der Cochrane-Datenbank, also nach harten Kriterien erarbeiteten Zusammenfassungsarbeiten, kam zu dem Schluss, dass wir nur in 3.4% aller Fälle Klarheit über die tatsächliche Wirksamkeit haben (1.4% tatsächlich wirksam; knapp 2% tatsächlich schädlich).6 Bei 43% vermutet man Wirksamkeit, benötigt aber noch mehr Forschungen, bei 48% war es unklar. Bedenkt man, dass wir es hier mit anerkannten, in der klinischen Praxis eingesetzten und von den Kassen in der Regel bezahlten Interventionen zu tun haben, die nach dem vermeintlich rationalen Modell der modernen Medizin entwickelt und beforscht wurden, handelt es sich dabei eigentlich um ein Armutszeugnis. Auch das soll die konventionelle Medizin nicht schlecht machen sondern zeigen: So groß ist der Unterschied zwischen Homöpathie und konventioneller Medizin nicht, was Datenlage und Kenntnisstand angeht." - Zum Artikel

 

IRRTUM NR 3 - FEHLENDE DIAGNOSTIK
Die populärsten Irrtümer – über die Homöopathie und die konventionelle Medizin – Teil 3
21. Januar 2019  Harald Walach

 

ZITAT: " Die Homöopathie kennt keine vernünftige Diagnostik, wohingegen die konventionelle Medizin eine klare Basis für ihre Therapie hat, nämlich die moderne Diagnostik."
Stimmt das so?
ZITAT Fortführung: "Die Diagnose führt bei der Homöopathie idealerweise zum richtigen, indizierten Arzneimittel und das führt idealerweise zu einer Heilung oder Besserung. Nicht immer ist die Diagnose einfach. Nicht immer findet man das Arzneimittel beim ersten Griff. Und manchmal hilft auch das scheinbar best-indizierte Arzneimittel nichts. Auch das gibt es. Aber das ist bei der konventionellen Medizin oft auch so. Manchmal ist die Diagnose klar und ergibt eine einfache, klare Handlungsanweisung. Sehr oft ist die Diagnose klar, aber die Handlungsanweisung hängt von der Kenntnis, der Vorliebe und den Umständen ab. Und manchmal hat man eine klare Diagnose und weiß nicht, was das nun konkret therapeutisch heißen soll... - Zitat Ende weiterlesen - zum Artikel

 

IRRTUM NR.4 – UNGEPRÜFTE MEDIKAMENTE
Konventionelle Medikamente müssen klinisch geprüft werden, homöopathische nicht
Die populärsten Irrtümer - über die Homöopathie und die konventionelle Medizin – Teil 4

28. Januar 2019 Harald Walach

 

ZITAT: "Über die Zulassung homöopathischer Arzneien entscheidet nach dem Arzneimittelgesetz das Bundesinstitut für Arzneimittel. Das Arzneimittelgesetz sieht in der Tat für die „Besonderen Therapierichtungen“, wie sie heißen, Sonderregelungen vor. Dazu gehören neben der Homöopathie die Phytotherapie und die anthroposophische Medizin. Für die Homöopathie gilt eine Registrierung der Einzelmittel nach dem Homöopathischen Arzneibuch, einem Herstellungskodex der gleichzeitig Gesetzescharakter hat, weil er vorschreibt, wie homöopathische Arzneien hergestellt werden müssen. Einzelmittel erhalten dann eine Registrierung und dürfen über Apotheken ohne weiteres vertrieben werden und jeder kann sie kaufen. Aufgrund der Komplexität der Verschreibungsregeln kann damit aber nur derjenige etwas anfangen, der weiß, wie man die Homöopathie handhabt. Daher werden diese registrierten Arzneien auch nicht weiter beforscht, denn sie gehen ohne Indikationshinweis in den Markt. Will hingegen ein Hersteller eine Indikation für eine Kombination oder eine Einzelsubstanz xyz beantragen, etwa bei abc-Krankheit, dann müssen dafür Belege vorgelegt werden. Je nachdem wie schwer die abc-Krankheit ist, müssen die Belege dann aus bereits durchgeführten Studien (aus der Literatur) kommen oder auch eigene Studien durchgefürt werden. Die Arzneimittelkommission D hat in ihrer Beratungsfunktion für das BfArm eine Abstufung von Indikationen vorgeschlagen, die dazu führt, dass die Beanspruchung von Indikationen für homöopathische Arzneien durch Hersteller in etwa so gehandhabt werden wie bei konventionellen Arzneien auch: Es müssen Studien vorgelegt werden. Die Registrierung von Einzelmitteln ist aus der Tradition begründet und kann in etwa mit der Rechtssicherheit von Gewohnheitsrecht verglichen werden. Gewisse althergebrachte Kombinationen konnten auch über das Gewohnheitsrecht weitere Zulassung erhalten"...Wie sieht das im Vergleich zu den pharmazeutischen Medikamenten aus ... weiterlesen - zum Artikel...
 


IRRTUM NR.5 -  TEURER ZUCKER
Homoöpathie ist ein großes Geschäft - Die Homoöpathie-Freunde regen sich immer über die Geldschneiderei der klassischen Medizin auf. Dabei ist das bei der Homoöpathie viel schlimmer. Das ist ein Riesengeschäft und eine riesige Abzocke! Da wird Wasser und Zucker für ordentlich Geld verkauft… von Susann Buchheim-Schmidt - Harald Walach

 

ZITAT: "Die Homoöpathie-Freunde regen sich immer über die Geldschneiderei der klassischen Medizin auf. Dabei ist das bei der Homoöpathie viel schlimmer. Das ist ein Riesengeschäft und eine riesige Abzocke! Da wird Wasser und Zucker für ordentlich Geld verkauft…
Fakt ist, dass es sich dabei um Arzneimittel handelt, die behördlich reguliert sind und diversen rechtlichen Anforderungen, wie z.B. dem Arzneimittelgesetz, den hohen Anforderungen an die „Gute Herstellungspraxis“ (GMP) und vielen weiteren – auch europäischen Regularien – genügen müssen.Die Herstellung von Homöopathika unterscheidet sich bzgl. der gesetzlichen Anforderungen an den Herstellungsprozess in keiner Weise von der Herstellung herkömmlicher Arzneimittel." ... weiterlesen - zum Artikel



IRRTUM NR.6 -  WIDERWÄRTIG
Die Inhaltsstoffe der homöopathischen Mittel sind widerwärtig. Wenn die Leute nur wüssten, was sie da zu sich nehmen - Harald Walach über die Homöopathie und die konventionelle Medizin – Teil 6 vonCurt Kösters

 

ZITAT: "Die Inhaltsstoffe der homöopathischen Mittel sind widerwärtig. Wenn die Leute nur wüssten, was sie da zu sich nehmen … Und damit eben diese Leute das dann auch erfahren, wird dann gerne auch die Forderung nach einer deutschen Bezeichnung der Arzneimittel erhoben mit dem hehren Ziel der Transparenz. Zuletzt wurde diese Forderung nach mehr Transparenz 2017 von der Verbraucherschutzbeauftragten der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Mechthild Heil, erneut erhoben – und eigentlich ist dazu auch alles schon gesagt.Hier finden Sie den Kommentar des Anwenderbündnisses für den Erhalt homöopathischer Einzelmittel und im Anschluss an diesen Beitrag dokumentiere ich auch noch meinen Kommentar seinerzeit. Worum geht es? Es geht hier um die Ausgangssubstanzen für die Herstellung homöopathischer Mittel und deren behauptete Widerwärtigkeit"....weiterlesen - zum Artikel 

 

 

IRRTUM NR. 7 – GEFÄHRLICH
"Homöopathie ist potenziell gefährlich, denn sie könnte ja wichtige Behandlungen verhindern. Konventionelle Behandlung hingegen ist auf jeden Fall ratsam." Harald Walach über die Homöopathie und die konventionelle Medizin – Teil 7


ZITAT: "Das beliebte Argument von Homöopathiekritikern, dass Homöopathie gefährlich ist, weil sie wichtige Behandlungen verzögert und verhindert, ist aus meiner Sicht vor allem eines: unbelegte Polemik.Theoretisch stimmt das Argument natürlich: wenn zu Zeiten, wo wir wirksame Behandlungen gegen lebensbedrohliche Erkrankungen wie einen akuten Herzinfarkt oder Schlaganfälle haben, jemand erst homöopathische Kügelchen verwendet, dann ist das ein professioneller Fehler.  Praktisch ist es aber meines Wissens nicht belegt, dass dies tatsächlich ein Problem darstellt. Die großen Befragungsstudien, die es gibt, zeigen, dass Patienten Homöopathie und andere komplementäre Verfahren vor allem komplementär, also in Ergänzung, verwenden.... weiterlesen- zum Artikel
 

 

IRRTUM NR. 8 – GEFÄHRLICH - POTENZIERUNG - ALLES HOKUSPOKUS
15. Februar 2019  Harald Walach  Politische Themen - über die Homöopathie und die konventionelle Medizin – Teil 8 - Nr. 8 –Potenzierung – alles Hokuspokus - von Susann Buchheim-Schmidt
 

 

Zitat: "Kritiker der Homöopathie stellen die Wirksamkeit der homöopathischen Therapierichtung per se in Frage, da durch den hohen Verdünnungsgrad keine Wirkung mehr möglich sei. Dabei wird häufig das sogenannte „Bodenseeargument“ ins Feld geführt .... Gemeint sind dabei Konzentrationsberechnungen verschiedener homöopathischer Potenzen, um die Unmöglichkeit einer Wirksamkeit zu verdeutlichen. Beispiel: Ein Tropfen Substanz auf die Menge Wasser im Bodensee würde rein rechnerisch einer D18 entsprechen. Vergessen wird dabei, dass bei einer homöopathischen Behandlung nicht unbedingt ein potenziertes und damit hoch verdünntes Arzneimittel angewendet werden muss. Das Hauptmerkmal der homöopathischen Therapierichtung ist die Anwendung der Arzneimittel nach dem Ähnlichkeitsprinzip („Simileprinzip“), dies kann durchaus auch mit der Urtinktur oder sehr tiefen Potenzen erfolgen. Vergessen wird bei solchen Konzentrationsberechnungen auch, dass nicht einfach verdünnt und umgerührt wird (was bei der Riesenmenge Wasser im Bodensee gar nicht möglich wäre), sondern schrittweise verdünnt und dabei -zunächst mittels Verreibung, später mittels Schüttelschlägen- potenziert wird. Dass es rein auf die Herstellungstechnik bezogen große Unterschiede zwischen einfachem Verdünnen und Potenzieren gibt, soll im Folgenden verdeutlicht werden"  ...weiterlesen zum Artikel

 

 

IRRTUM NR. 9

Die populärsten Irrtümer -  28. Februar 2019  Harald Walach - über die Homöopathie und die konventionelle Medizin - Teil 9 - "Unmöglich"

 

Zitat: "Homöopathie ist unmöglich. Sie widerspricht allem, was wir über die Natur wissen und ist daher rein theoretisch so unwahrscheinlich, dass wir uns gar nicht erst mit ihr befassen müssen.

Ich halte das für das dümmste von allen Argumenten. Und zwar aus folgendem Grund: Auch nur eine kursorische Kenntnis der Wissenschaftsgeschichte zeigt uns, dass dieses Argument das Argument der konservativen, ängstlichen Geister war, die auf einem bestimmten Status Quo der Erkenntnis beharrt haben und mit diesem Argument Neuerungen aller Art begegnet sind. Und in fast jedem bekannten prominenten Fall – nicht in jedem, aber in vielen Fällen – hat es sich als falsch erwiesen. Die Beispiele würden eine lange Liste füllen. Hier sind ein paar prominente

Beispiele:
Emilio Parisano meinte, unter Rückgriff auf die Physiologie des Aristoteles, es könne keinen Herzschlag geben und keiner in Venedig hätte je einen Herzschlag gehört (und das meinte er durchaus ernst).1p 107
In der Diskussion um die Bewegung der Erde wurde argumentiert, es wäre unmöglich, dass sich die Erde bewege, denn dann würde ja nichts an seinem Platz bleiben; außerdem würden die Menschen an der anderen Seite der Erde, wenn sie denn rund wäre, herunterpurzeln.
Der Mond könne keine Unebenheiten haben, meinten die Astronomen vor der Benutzung von Teleskopen, weil er lt. Aristoteles ein perfekter Himmelskörper wäre.
Die Umwandlung von Elementen wurde vor der Entdeckung der Radioaktivität als unmöglich angesehen und auch diese wurde höchst skeptisch beäugt.
Lange dachte man, es wäre unmöglich, oder zumindest höchst unwahrscheinlich, dass es außerhalb unseres Sonnensystems Sterne mit Planeten gäbe. Heute kennt man viele hundert solcher Planeten in anderen Sonnensystemen.
Bis vor etwa 150 Jahren dachte man, es wäre unmöglich, dass die Winkelsumme eines Dreiecks größer oder kleiner als 180° sein könne, bis die Riemannsche Geometrie, die sich mit gekrümmten Räumen befasste, zeigte, dass in gekrümmten Räumen dies eben sehr wohl der Fall sein kann. Dies ist die Basis für Einsteins Relativitätstheorie und viele andere Entwicklungen.
Als die erste Eisenbahn zwischen Nürnberg und Fürth in Betrieb genommen wurde, meinten Kritiker, es wäre höchst gefährlich, bei solchen Geschwindigkeiten unterwegs zu sein und dem Menschen wäre es unmöglich, sie auszuhalten.
Die jüngere Medizin ist voll von solchen Beispielen der angeblichen Unmöglichkeit"  ... weiterlesen - zum Artikel Zitat Ende

 

 

IRRTUM NR. 10 - NICHTS DRIN

Die populärsten Irrtümer -  28. Februar 2019  Harald Walach - über die Homöopathie und die konventionelle Medizin - die Populärsten Irrtümer Teil 10 - "Nichts drin"
 

Zitat: Curt Kösters


"Dr. Norbert Aust von der Initiative „Netzwerk Homöopathie“:
Er betont, dass es sich bei Homöopathie um „Pseudomedizin“ handelt – und er bezweifelt, dass stark verdünnte Stoffe wirken können, wenn sie sich nicht mehr nachweisen lassen. „Es ist deshalb unmöglich, weil ein Wirkstoff, der nicht vorhanden ist, nicht wirken kann.“"


Zitat: Nun ist „unmöglich“ in der Naturwissenschaft immer ein großes Wort (s. Irrtum 9 „unmöglich“ – daran haben sich schon manche die Finger verbrannt. Auch die seinerzeit neu entdeckte Radioaktivität schien ja zunächst mal gegen ein fundamentales Prinzip, den Energieerhaltungssatz, zu verstoßen und wurde entsprechend skeptisch kommentiert.

Dennoch
Weitgehend unstrittig ist ja, dass zumindest in Hochpotenzen keine Substanz mehr enthalten ist (wenn man die Nanopartikel hier mal außen vor lässt).
Und wenn nichts drin ist, kann auch nichts wirken. – Dieses Argument ist hoch plausibel – weit plausibler zum Beispiel, als das Schwingen der Ekel-Keule.
Dieses Argument versteht jeder – und es ist daher nicht überraschend, dass es als zentrales Argument der Anti-Homöopathie-Kampagne Verwendung findet, mit entsprechenden Buttons und anderen Werbe-Acessoires verbreitet und mit öffentlichen Aktionen medienwirksam in Szene gesetzt wird („10:23“ – „Nichts drin – nichts dran“).
Das einzige (wirklich nur klitzekleine) Problem mit diesem Argument ist eigentlich nur, dass diese Hochpotenzen doch eine Wirkung zeigen.
Und wenn sie eine Wirkung zeigen, dann muss „etwas drin“ sein – sei dies nun Substanz oder Energie oder sonst etwas.
Die Wirkung, die wir täglich in der Praxis sehen – auch bei schweren Erkrankungen – lässt sich ja noch trefflich weg diskutieren, solange man das nicht selbst gesehen hat.
Bei klinischen Studien, insbesondere Doppelblindstudien, wird es da schon schwieriger. Doppelblindstudien wurden ja gerade entwickelt, um Placebo-Effekte von echten Arzneiwirkungen zu unterscheiden. Und die Mehrzahl der Doppelblindstudien in der Homöopathie zeigt einen Effekt. Hier spaltet sich bereits die Skeptiker-Gemeinde bei dem Versuch, diese schwer verdauliche Tatsache hinweg zu erklären.
So richtig schwierig wird es aber bei der Grundlagenforschung. Wenn man in einem Labor zeigen kann, dass Hochpotenzen einen Effekt haben der sich von dem Kontrollversuch unterscheidet, dann muss „etwas drin“ sein. Und solche Experimente gibt es mittlerweile in großer Zahl – darunter auch erfolgreich replizierte Modelle.Zitat Ende ... weiterlesen - zum Artikel
 

IRRTUM NR. 11 - VERALTETE THEORIE

Die populärsten Irrtümer -  08. März 2019  Harald Walach - über die Homöopathie und die konventionelle Medizin - die Populärsten Irrtümer Teil 11 - "Veraltete Theorie"
 

Zitat: "Die Homöopathie ist in ihrem theoretischen Modell im 18. Jahrhundert stecken geblieben, die moderne Medizin hingegen hat ein klares wissenschaftliches Modell der Theorie- und Therapieentwicklung. Die Homöopathie ist in der Tat ein Kind des 18. Jahrhunderts, der Aufklärung und des Versuchs, medizinische Praxis auf rationale, d.h. in diesem Falle empirisch beobachtbare Grundlagen zu stellen. Sie ist eine rein empirisch gefundene und weiter entwickelte Methode. Das ist ihre Stärke und Schwäche zugleich. Die Stärke: Sie ist der Erfahrung verpflichtet. Die Schwäche: Sie hat keine wirklich gute Theorie, die ihre Wirkweise verstehen lassen könnte. Dass sie sich seither nicht weiterentwickelt hätte, wie oft zu hören ist, ist hingegen falsch. Die Homöopathie hat die Methode der Entdeckung von Arzneimitteln, die homöopathische Prüfung am Gesunden, verfeinert."  Zitat Ende ... weiterlesen - zum Artikel

 

Homöopathische Ärzte begrüßen die Einrichtung von Lehrstühlen zur Integrativen Medizin – und wehren sich gegen einen verengten Evidenzbegriff  - 8. Januar 2019 in Forschung, Homöopathie
 

Zitat: "Der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) begrüßt die Initiative der CSU-Fraktion bei den bayrischen Universitäten, die Einrichtung eines Lehrstuhls Integrative Medizin/Naturheilkunde einzurichten, um die Forschung in diesem Bereich weiter zu stärken. Die CSU-Fraktion möchte sich auch dafür einzusetzen, dass die Forschungsmittel in diesem Bereich erhöht werden. Auch das begrüßen die homöopathischen Ärzte in Deutschland. Mit dieser Initiative reagiert die Politik auf das wachsende Interesse der Bevölkerung an integrativer Medizin und insbesondere Homöopathie. Vergleichbare Stiftungsprofessuren und Lehrstühle gibt es nach Auskunft der Hufelandgesellschaft (Dachverband der Ärztegesellschaften für Naturheilkunde und Komplementärmedizin) bereits in Berlin, Rostock und Duisburg-Essen sowie an der Uni Witten/Herdecke. Auch in Tübingen ist aktuell ein solcher Lehrstuhl in Planung." zum Artikel

BÄK-Vorstand beschließt Weiterbildungsnovelle einstimmig - 11. Dezember 2018 in Homöopathie

 

"Ein halbes Jahr nachdem die deutsche Ärzteschaft die neue Musterweiterbildungsordnung (MWBO) auf dem diesjährigen Ärztetag in Erfurt verabschiedet hat, hat der Vorstand der Bundesärztekammer (BÄK) diese nun abschließend beraten und einstimmig beschlossen. Damit sei laut BÄK der Startschuss für eine vollständige Neuausrichtung der ärztlichen Weiterbildung gegeben worden...Kernaufgabe des DZVhÄ ist die Weiter- und Fortbildung von Ärztinnen und Ärzten und die ständige Weiterentwicklung der Lehrinhalte. Der Verband bündelt auf seiner Weiterbildungswebseite die Kurse für die Zusatzbezeichnung, das Homöopathie-Diplom und sämtliche anerkannten Fortbildungen."

 

 

Warum gehört die Homöopathie an die Universitäten? - 12. Dezember 2018 in Homöopathie - Von Prof. Dr. med. Markus Herrmann.


Zitat: "Das Wahlpflichtfach Homöopathie findet an unserer Fakultät seit 11 Jahren regelmäßig an drei Wochenenden im Wintersemester statt. In diesem Semester hat es bereits stattgefunden. Inhalt der Kursinhalte betreffen Grundprinzipien, Denkansatz und Therapiekonzept der Homöopathie. Die Studierenden lernen die Anamnese und Prinzipien der Fallaufnahme in der Homöopathie. Vermittelt durch eine langjährig erfahrene Fachärztin und Kassenärztin. Neben der Universität Magdeburg gibt es das Wahlpflichtfach Homöopathie u.a. auch an den Universitäten in München, Leipzig, Erlangen, Jena, Duisburg-Essen, Bochum, Tübingen, Bonn, Düsseldorf und Göttingen.Die Medizinstudierenden diskutieren Pluralismus in der Medizin. Die Studierenden diskutieren im Wahlpflichtfach Homöopathie die Notwendigkeit eines medizinischen Pluralismus. Sie lernen die Bedeutung des holistischen, individualisierten Blicks auf die Person des Patienten und die Bedeutung einer partnerschaftlichen Arzt-Patienten-Beziehung am Beispiel der Homöopathie kennen. Wofür braucht es Pluralismus in der Medizin? „Heilung bedeutet in diesem Kontext daher nicht nur ein Zurückdrängen der Erkrankung in geringere Manifestationsgrade, sondern auch ein Lernen an und mit der Erkrankung, welches als eine – in der Praxis allerdings nicht selten vernachlässigte – Aufgabe ärztlichen Handelns zu verstehen ist.“ (Hoppe 2000, Dialogforum Pluralismus in der Medizin der BÄK). Pluralismus in der Medizin ist auch gesellschaftlich notwendig, um unterschiedliche Zugangsmöglichkeiten der Deutung von Krankheitsprozessen zu ermöglichen und in einen sozial vermittelbaren Kontext zu stellen." Zitat Ende - zum Artikel
 

Retrospektiv ein wichtiger Artikel,  Contra – Pro: Homöopathie-Studiendiskussion an der Medizinischen Universität Wien - 19.04.17 indem Norbert Aust (Skeptiker) in der wissenschaftlicher Diskussion durch Prof. M. Frass inhaltlich wiederlegt wurde. "An der Medizinischen Universität Wien fand am 29. März dieses Jahres eine dreistündige Diskussion über zwei Metaanalysen sowie drei klinische Studien aus dem Bereich Homöopathie zwischen Dr. Norbert Aust und ao. Univ.-Prof. Dr. Michael Frass statt. Die Auswahl der fünf Studien oblag Dr. Aust. Nach einem anfänglichen Statement wurden die fünf Studien jeweils kurz vorgestellt, dabei wurde zunächst der Contra- und dann der Pro-Standpunkt erläutert. Im Fazit der Diskussion: "Sämtliche diskutierten zwei Metaanalysen als auch drei klinische Studien sprechen dafür, dass Homöopathie mehr kann als Placebo. Die Einwände von Dr. Aust konnten alle wissenschaftlich widerlegt werden. Dass die Wirksamkeit des Placebo selbst nicht unumstritten ist, war ein zusätzlicher Aspekt der Diskussion." zum Artikel

 

PETITION
Hahnemann Gesellschaft

Der Wahltarif für homöopathische Arzneimittel muss erhalten bleiben
DANKE - seit FEB. 2019 ist das QUORUM  (50.000 Stimmen)  ERREICHT !!!
Bestenfalls trotzdem unterschreiben - um ein klares Signal PRO HOMÖOPATHIE zu setzen;
& warum alle trotzdem weiter votieren sollten - erklärt PROF. Harald Wallach

Zitat:" der Hahnemann Gesellschaft : "Für die Akademisierung der homöopathischen Lehre Wir sind Ärztinnen und Ärzte Unsere Aufgabe ist es, zu heilen. Wir sind auf Homöopathie spezialisiert. Der Respekt und die Liebe zu unseren Patientinnen und Patienten sind die Triebfedern für unser ärztliches Handeln! Unsere Patientinnen und Patienten Viele Patientinnen und Patienten wünschen sich in Deutschland eine fundierte homöopathisch ärztliche Behandlung. Sie bevorzugen ärztliche Beratung, die verlässliche Aussagen zu komplementärmedizinischen Verfahren machen kann. Die Patienten wollen frei ihre Vorgehensweise im Krankheitsfall bestimmen und offen erzählen können. Wir setzen uns in ihrem Sinne dafür ein! Unsere Qualifikation Wir sind Ärztinnen und Ärzte, die alle eine gute universitäre Ausbildung haben. Anamnesegespräch, körperliche Untersuchung, Laboruntersuchung, Krankheitsdiagnose und Therapieüberlegungen sind Grundlage für jede Begegnung mit unseren Patientinnen und Patienten. Bedingt durch die analytische Technik der homöopathischen Arzneimittelfindung brauchen wir ein aufmerksames intensives Arzt-Patient-Gespräch, um die charakteristischen Zeichen eines Krankheitsfalles herauszuarbeiten. Diese Informationen fließen zwingend in die Arzneimitteldifferentialdiagnose ein. Der Einsatz homöopathischer Arzneien, die durch die Arzneimitteldifferentialdiagnose gut ausgebildeter Ärztinnen und Ärzte erfolgt und deutliche Reaktionen erzeugt, gibt uns Ärztinnen und Ärzten zusätzliche Behandlungsoptionen. Sie hilft uns häufig synthetische Medikamente einzusparen, chronische und rezidivierende Erkrankungen anhaltend zu bessern oder zu heilen. Und selbst in austherapierten Fällen ist die Homöopathie eine Therapieoption, die in den Händen erfahrener Behandelnder einen Heilverlauf wieder in Gang setzen kann. Unsere Homöopathie Das verbindende Element der Mitglieder unserer Gesellschaft ist die große klinische Erfahrung jeder und jedes Einzelnen in der praktischen Anwendung der Homöopathie und unser gemeinsames Bedürfnis, sich in unseren Erfahrungen auszutauschen. Unser Ziel ist das Bewahren der Homöopathie, fest basierend auf den Forschungsergebnissen ihres Begründers Dr. Samuel Hahnemann, die Akademisierung der homöopathischen Lehre, die Weitergabe dieser so wertvollen Lehre an die nachkommenden Kolleginnen und Kollegen. Wir pflegen den wissenschaftlichen Diskurs und fördern Forschung und Wissenschaft. Hochspezialisiert auf Homöopathie innerhalb des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte sind wir die verlässliche Quelle für Informationen zur Homöopathie – sprechen Sie uns an!

 Ulrike Fröhlich und Dr. Elisabeth Häcker–Strobusch, Hans Baitinger Vorstand Hahnemann-Gesellschaft"

 

In der Gesetzesvorlage TSVG sieht das Bundesgesundheitsministerium vor, den Wahltarif für komplementärmedizinische Arzneimittel zu streichen. Dadurch wird die Verordnung homöopathischer, anthroposophischer und anderer komplementärmedizinischer Arzneimittel diskriminiert. Der Wahltarif ist fester Bestandteil der bisherigen Gesetzgebung und ermöglicht den Krankenkassen und den Behandlerinnen und Behandlern Arzneimittel zu verordnen, die den besonderen Therapierichtungen Homöopathie, Anthroposophische Medizin u.a. entsprechen. Als Wahltarif können die Krankenkasse frei entscheiden, ob sie bei entsprechender Berechnung der Versicherungsprämie die Kosten dieser Arzneimittel übernehmen. Eine Einschränkung dieser Wahlmöglichkeit stellt einen gravierenden Eingriff in die Therapiefreiheit dar und kann nicht hingenommen werden.Auf S. 10 und auf S. 109 der Gesetzesvorlage finden Sie die Ausführungen zum Wahltarif (zu Nummer 27 (§ 53)):

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/3_Downloads/Gesetze_und_Verordnungen/GuV/T/Kabinettvorlage_Gesetzesentwurf_TSVG.pdf " Zitat Ende
 

WAS GIBT ES NOCH DAZU ZU SAGEN?

Um das Thema weiter zu verfolgen, wird die Seite bei Bedarf akualisiert und Beiträge/Links hinzugefügt, so sie dem Thema entsprechend weiterführend von Interesse sind, sodaß man mit sich der Zeit ein eigenes Bild über die Homöopathie-Debatte machen kann.

 

PROHOM EDITORIAL

 

Warum gibt es Prohom und wieso sind uns/mir Begriffe wie Therapie-Freiheit so wichtig. Ich habe Prohom zusammen mit meinem verstorbenen Mann Gert Trinklein (Ex Fussballprofi bei Eintracht Frankfurt) gegründet. In der Gründungszeit litt mein Mann an Leukämie und wir haben es gut dokumentieren können - wie wichtig es ist, sich neben der konventionellen medizinischen Behandlung noch Komplementär-medizinisch & v.a.  homöopathisch behandeln zu lassen.  Wir persönlich empfanden die Kritik an der Homöopathie bzw. an der adjuvanten Krebs-therapie eher menschen-verachtend und lobby-istisch geprägt, als pro homines, da wir täglich sehen konnten wie enorm hilfreich (lebenserhaltend  & unbedingt notwendig)  all die natürlichen Medikamente für die Lebenskraft und Lebens-qualität die Reduktion von Antibiotika & Neben-wirkungen bzw. Arznei-mittelschäden  beleghaft war.

HOM. FORSCHUNG

 

Welche Projekte gibt es aktuell, was wird geforscht. Einige davon werden auf dieser Seite vorgestellt, sodaß der interessierte Leser weiss, wo er entsprechende weiterführende Info´s finden kann. Aktuell formieren sich einige neue Projekte die forschen wollen. Deswegen ist diese Seite im Wandel und wird mittelfristig  über-arbeitet, um dem aktuellen Stand der Forschungsprojekte  gerecht zu werden. 
 

ANTIBIOTIKA RESISTENZ

"Die WHO rechnet bis 2050 mit jährlich ebenso vielen Toten wie durch Krebs. Auch wenn diese Zahlen nicht unumstritten sind ist doch klar, dass mit einer starken Steigerung der Todes-zahlen zu rechnen ist. Hinzu kommen enorme Kosten für die Gesundheitssysteme. Neben der Entwicklung neuer Antibiotika ist es deshalb von größter Wichtigkeit, wirkliche Alternativen zu entwickeln und dafür zu sorgen, dass Antibiotika wirksam bleiben. Gerade im Bereich der Erkrankungen der oberen Atemwege, die zu ca. 90% viral bedingt sind, bieten naturheil-kundliche Verfahren eine sinnvolle Alternative zu den hierbei gängigen Antibiotikaverschreibungen."

THERAPIE-FREIHEIT


"Aufgrund von massivem Druck seitens einer Lobby auf Medien und Politik sind die Weiterexistenz der Homöopathie und anderer Heilverfahren und damit Ihre Selbst-bestimmung in der Therapiewahl direkt ge-fährdet. Nur das ge-meinsame Engagement von Behandlern und Patienten kann eine Wende in diese Ent-wicklung bringen." Ein Beitrag darüber, wie uns scheibchenweise das wichtige Rechte auf medizinische Selbst-bestrimmung und die Wahl der Therapie ge-nommen werden sollen.

  • PROHOM EDITORIAL bezieht sich (neben o.g.) auch auf den im Spiegel 34/2018 am 20.08. erschienen  der Artikel "Die Macht der Heiler"  - muss man sich die Frage Stellen, inwieweit der Lobbyismus die Demokratie aushöhlt und oder warum der Neo-liberalismus des ganzheitlichen Methoden den Krieg erklärt. Dieser und anderer Fragen geht das Editorial im September 2018 nach. Durch ein klick gelangt man zum gesamten Beitrag.
     

  • Man fragt sich, was motiviert die Homöopathie Gegner ansonsten (abgesehen von oben dargelegten Verstrickungen) noch so?

Historisch gesehen ist die Erodierung  der Komplementärmedizin schon einmal geschehen - in der USA. Vor 1920 gab es in Amerika viele homöopathische Hospitäler, Naturheilkunde und Praxen.  Durch den Zusammenschluss und Gründung der „Carnegie & Rockefeller Rockefeller Foundation“ und die Arbeit von Abraham Flexner („Flexner Report“), kam es zur medizinhistorischen Wende. Es war die Geburtsstunde der Zulassungs- Ausbildungs- und Abschlussstandards und der Hygienevorschriften. Fortan regulierte die Regierung medizinischen die Ausbildungen. Verordnungen wurden vereinheitlicht und auf das materialistisch. Hyperrationale Denkmodelle und auch pharmakologische Behandlungsschema den Vorgaben und Lehren der Industrie angepasst. Daraus entwickelte sich schulssendlich die Leitlinientherapie und die EBM (Evidenz Basierte Medizin). Grundsätzlich gut, jedoch aber der Flexner Report monopolisierte und verwandelte 1910 die medizinischen Ausbildung in den USA auch weg von der Komplementärmedizin wie Homöopathie, Naturheilverfahren und der Menschlichen Medizin hin zum biochemischen, pharmakologischen Modell. So wurde der sogenannten „Gold Standard“ in der medizinischen Ausbildung definiert, welcher sich geschickt und durch gezieltes politisches Framing (d.h. unterschiedliche, geschickte Verdrehung von Formulierungen, Wahrheiten & Botschaften) von Lobbyisten etabliert. Auch damals initiierte ein wirtschaftliches Interesse eine Medizin Historische Wende. Die einen nennen es die Geburtsstunde der konventionellen Medizin, die anderen nennen es den Beginn des Einflusses der Pharma Industrie auf die Medizinischen Fakultäten und das Gesundheitssystem. Durch die monopolisierte Schaffung eines hyper-rationalen wissenschaftlichen System mit Deutungshoheit entwickelte sich porportional auch die völlige Entmenschlichung der Medizin.

Bedingt durch den Flexner-Report kam es zum  Wegfall aller Schulen, die sich mit Komplementärmedizin beschäftigten. Flexner verfasste dazu Berichte, wie die therapeutischen medizinischen Ausbildungen im Standard zu sein hätten. Mit einem Schlag wurden tausende von homöopathischen Kliniken, Naturheilpraxen usw. geschlossen, weil sie diesem „Gold Standard“ nicht mehr genügten. So wurde ein neues Ethos des Arztes kreiert. Die amerikanische Medizin profitierte zwar sehr von diesen wissenschaftlichen Fortschritten, legte aber gleichzeitig ein „Hyper-rationales Wissenschaft System“ an, wodurch die eigentliche Kunst des Heilens zum „Ungleichgewicht in der Kunst und der Wissenschaft der Medizin“ wurde. Die Überzeugung Flexners, dass das medizinische System, in dem ein Arzt seine Arbeit als Wissenschaftler im Labor zu beginnen hat, gilt als Auftakt und Grundlage für die klinische Ausbildung und Untersuchung in Universitätskliniken. So definierte Flexner den „idealen Arzt“. 

 

Gleichzeitig kritisierte er zu dieser Zeit all diejenigen Schulen und Universitäten die diesem Standard nicht entsprachen als minderwertig und schadhaft für die Gesellschaft, wodurch eine Mehrheit der medizinischen Einrichtungen als fehlerhaft mit niedrigen Zulassungsstandards usw. beurteilt und geschlossen wurden. Dem folgten neue staatlichen Zulassungsgesetze, wodurch alle die diesem Standard nicht entsprachen ebenfalls ihre Zulassung verloren. All dies wurde durch enorme finanziellen Gaben der Rockefeller und Carnegie Stiftungen gesichert. Schon damals kritisierte man medizinhistorisch den Zusammenhang zwischen Geldgebern wie Rockefeller & Bildungseinrichtungen wie Universitäten & Carnegie (Rockefeller Carnegie Foundation). William Ossler glaubte schon damals, dass der Schwerpunkt der so entworfenen medizinischen Standards zu weit von den Realitäten der Lebensqualität von Patienten entfernt wären. Ossler kritisierte auch, dass der so kreierte „akademische Vollzeitarzt“ durch die unwiderstehliche Verführung von großen Geldsummen zum Schwiegen gebracht würden. Im Grunde erkannte er das Ende des Wissenschaftspluralismus durch die Verquickung handfester wirtschaftlicher Interessen. Im Grunde hat  Flexner in der Entwicklung der „Gold Standards“ das „Ethos der Medizin“ völlig außer Acht gelassen.

 

Denn, wenn wir heute die Zufriedenheit der Menschen im medizinischen System und die Zufriedenheit der Patienten im Ergebnis sehen, kann heute in keinem Fall von einem „Gold Standard“ gesprochen werden.

 

Im Ergebnis finden wir heute die monetäre Ausrichtung in Krankenhäusern, Pflegesystemen und Behandlung des Patienten. Das ist das Resultat der zu dieser Zeit entworfenen „theoretischen Vorstellung“ des Medizinsystems & Arztberufes. Die therapeutischen Strategien, die Fallpauschalen, die rein materialistischen Ansätze in der Medizin & Therapie, sind den Patienten v.a. der Humanität in der Medizin NICHT dienlich, das weiß jeder, der in diesem Bereich tätig ist. So titelte die FAZ am 19.03.2017 – „Deutsche Krankenhäuser – so wenig Kontakt zum Patienten wie möglich – in unseren Kliniken stehen viele teure Computer. Aber wenn nachts die Patienten vor Schmerz wimmern, hilft keiner.“
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/bericht-aus-einer-klinik-in-bad-homburg-14931355.html

 

In Kenntnis dieses Ergebnisses – ca. 100 Jahre später – rückblickend auf den Beginn des Problems – aus dem 19. Jahrhundert macht es Sinn diesen Fehler noch einmal zu machen?

Passiert heute nicht irgendwie etwas ähnliches - eine idiologische verantwortungslose Markterodierung im Namen der Wissenschaft  - "pro Industrie"?


Kopf des INH (GWUP) bestätigt 9-Punkte-Kampagne gegen Homöopathie: Dr. Lübbers verplaudert sich in vertraulicher Twitter-Mail

"GWUP … Honeckers Erben auf ihrem Kreuzzug gegen das Böse"
Der Nachrichtenspiegel - Das Nachdenkmagazin
"Im Prinzip mag ich mich zu diesen Gwup-Leuten selten äußern. Ich finde sie albern, dumm, ungebildet, geistig sehr eingeschränkt, dialogunfähig, unhöflich, diffamierend – so wie ich jetzt. Ja – das ist der Ton, den man da findet. Es tummeln sich da eine Reihe viert- und fünftklassige Wissenschaftler, die mit viel Getöse (und völlig unklarer Finanzierung) auf sich aufmerksam machen. Weil sie in ihren Fachgebieten immer nur in der Ramschabteilung landeten, mussten sie sich etwas Neues suchen, um auf sich aufmerksam zu machen: den großen Kreuzzug gegen Andersdenkende. Wie im Mittelalter sehen sie in den Hexen der Gegenwart die größte Gefahr für das Volk, während Mikroplastik, Verseuchung durch nukleare Abfälle, Verödung der Böden und Luftverschmutzung für sie eher weniger große Probleme darstellen. Das verwundert nicht: seit dreihundert Jahren wächst auf diesem Planeten etwas  heran, dass sich „Wissenschaft“ nennt und vor allem durch eins brilliert: völlige Verantwortungslosigkeit für ihre Schöpfungen."

Bei weiterer Recherche, findet sich auch dieser Beitrag "Homeopathy Market Growing Worldwide Popularity and Statistics by 2023; Says Boiron Group, Hyland, Nelson & Co- The Global Homeopathy Market is expected to grow at a CAGR of 14.60% during the forecast period 2017-2023." 

Zu diesem Thema schrieb Prof. Harald Walach am 01.03.2018 "Alles Zufall? Die Nachfrage nach Homöopathie und diverse Anti-Homöopathie-Aktionen" - folgendes ...

 

Im Jahr 2015 erschien ein Marktforschungsbericht der Firma „Transparency Market Research“ in den USA. Der sagt einen Anstieg des Marktvolumens von knapp 400 Millionen USD im Jahr 2014 auf 17 Milliarden USD weltweit 10 Jahre später im Jahre 2024 voraus. Das scheint aus heutiger Perspektive mächtig überzogen. Könnte es sein, dass der Bericht manchen Strategen zu denken gegeben hat? Könnte es sein, dass wir die ab den Jahren 2014/15 in Deutschland und davor schon anderswo laufenden Kampagnen gegen die Komplementärmedizin im allgemeinen und gegen die Homöopathie im speziellen auf diesem Hintergrund betrachten sollten? Wer so etwas sagt, wird rasch einmal als „Verschwörungstheoretiker“ tituliert. Damit wird dann das endgültige Denk- und Redeverbot besiegelt. Aber vielleicht lohnt es sich, nachzudenken? Oder wahrscheinlicher: Es ist alles Zufall?
 

Vor Kurzem veröffentlichte die Webseite des European Committee on Homeopathy (ECH) (homeopathyeurope.org/global-demand-homeopathy-forecast-surge) eine Notiz über einen Marktforschungsbericht, der von der US Firma „Transparency Market Research“ stammt. Man kann sich ein Sample frei bestellen (www.transparencymarketresearch.com/sample/sample.php?flag=S&rep_id=16460), das die Kernaussagen des Berichts ohne die zentralen Zahlen enthält. Wenn man ihn bestellen will, erhält man eine freundliche Email folgenden Inhalts:


"Thank you for showing the interest in our research report titled “Homeopathy Product Market (Product Type – Tincture, Dilutions, Biochemics, Ointments, and Tablets; Application – Analgesic and Antipyretic, Respiratory, Neurology, Immunology, Gastroenterology, and Dermatology; Source – Plants, Animals, and Minerals) – Global Industry Analysis, Size, Share, Growth, Trends, and Forecast 2016 – 2024.Please find the attached sample pages of the report for your perusal. The listed price of the report is US$ 5795. However, as a first time business engagement we would be glad to reserve a flat discounted price of US$2500."
 

Auf gut Deutsch: Das ist ein richtig teurer (und vermutlich auch solid gemachter) Bericht mit einer Marktvorhersage aufgrund gegenwärtiger Daten und vergangener Trends. Da ich die Kleinigkeit von 2.500 USD nicht frei zur Verfügung habe, konnte ich mir die Details nicht ansehen. Aber so viel habe ich aus den zur Verfügung gestellten Beispielseiten und der Webseite des ECH entnommen: Der Bericht sagt einen weltweiten Anstieg des Marktanteils der Homöopathie von knapp 400 Millionen USD 2014 auf 17 Milliarden in 10 Jahren, also 2024 vorher, einen Anstieg um das Vierzigfache also. Dieser Anstieg sei getrieben durch die Nachfrage in den Kernländern Europas (wo ja auch einige der wichtigsten Hersteller ihre Basis haben und die traditionelle Kenntnis und Publikumsinteresse groß sind), aber würde vor allem durch Nachfrage in anderen Ländern, Asien, Südamerika vorangebracht werden"  ..... Den Artikel weiterlesen ...

 

Gibt es ein Muster im Homöopathie Bashing? -  eine Antwort findet sich im selben Artikel von Prof. Wallach


"Das Muster, das ich beobachtet habe, war folgendes. Es tauchte eine für die konventionelle Behandlung ungünstige Meldung in der Presse auf. Es dauerte keine Woche, meistens vergingen ca. 3-5 Tage, dann kamen, ebenfalls in der Presse, meistens etwas prominenter, Kritiker der Komplementärmedizin zu Wort, die auf Seite 2, 3 oder 4 ausführlich darüber schrieben, wie unwissenschaftlich Komplementärmedizin, Homöopathie zumal, sei. Oder dass Universitäten doch bitteschön nicht dermaßen unwissenschaftliches Zeug wie Akupunktur und manuelle Therapie unterrichten sollten, von Homöopathie ganz zu schweigen. Die Reihenfolge war in etwa: Zwei in unmittelbarer Nachbarschaft erscheinende Meta-Analysen zerlegten den Mythos von der Wirksamkeit der Antidepressiva; kurz darauf die ersten Meldungen über Unwirksamkeit der Komplementärmedizin. Das englische NICE (damals National Institute for Clinical Excellence, eine Art unabhängiger Health Technology Assessment Behörde, an dessen Beispiel entlang das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen IQWiG in Deutschland entwickelt wurde) gab eine neue Richtlinie zur Rückenschmerzbehandlung heraus. Darin stand: Bei chronischen Rückenschmerzen bitte keine Medikamente und keine Routine-Röntgenuntersuchungen oder Bildgebungen sondern (in dieser Reihenfolge): Bewegung, Manipulation, Akupunktur, Massage (all das wurde damals und wird von manchen aus dem universitären Bereich noch heute als „Komplementärmedizin“ gehandelt). Ein paar Tage später folgte eine Aktion der englischen Skeptikercommunity, in der Universitäten zur Herausgabe ihrer Validierungsakten zu Komplementärmedizin-Studiengängen aufgefordert wurden (auf nicht autorisierten Briefköpfen des National Health Service, wie mir ein Freund und Kollege erzählte). NICE entschied, neue Antidemenzmedikamente nicht zuzulassen; ein vernünftiger Schritt, wie sich herausstellte, da die Medikamente viel kosten, wenig wirken und starke Nebenwirkungen haben. Ein neuer Aufschrei in der Presse: Den armen Patienten würden wirksame Substanzen vorenthalten, aber die Quacksalberkügelchen würden nicht verboten, usw. Ich könnte die Beispiele weiterführen. Aber diese mögen genügen um zu zeigen: Wenn ich nicht ganz blind bin, dann gibt es einen deutlichen zeitlichen Zusammenhang zwischen schlechten Nachrichten für Big Pharma und konventionelle Behandlungsmodalitäten und dem Beginn von öffentlichen Kampagnen gegen die Komplementärmedizin als Ganzes oder Teile wie Homöopathie, Akupunktur oder Manuelle Therapie. Alles Zufall? Klar. Was sonst. Alles andere wäre Verschwörungstheorie. Das tun nur Verrückte und solche, die Zusammenhänge überbewerten. Kann man ja in jeder Analyse der diversen Skepitkervereine weltweit nachlesen." - weitelesen des Artikels von Prof Wallach

 

Darüber hinaus kann man sich fragen, was hat eine pro Glyphosat Haltung mit dem "Homöopathie bashing" zutun?  Wo ist die Verbindung?

 

Der Autor des Artikels "EBM – Evidence Based Monsanto"  schreibt:

 

"Da stieß ich bei meiner Suche nach gezielten Manipulationen der Wikipedia auf ein interessantes Interview mit einer jungen Frau, die als Newcomer an der diesjährigen Konferenz der GWUP teilgenommen hat. Die GWUP (Gesellschaft zu wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften) ist eine Vereinigung von sogenannten „Skeptikern“, das heißt: von fundamendalistischen Materialisten, die im Namen der „Wissenschaft“ alles bekämpfen, was sie nicht verstehen können oder wollen. Dazu gehören neben der Homöopathie und allen anderen medizinischen Methoden außerhalb einer sehr eng verstandenen Schulmedizin (in welcher sich selbst ein durchschnittlicher Arzt nicht besonders wohlfühlen würde) auch alle anderen alternativen oder gar spirituellen Welt- und Lebensentwürfe.

 

Als ich aber den Titel des Interviews „Homeopathy, Conspiracies & Glyphosate: The Recipe for SkepKon 2018“ las, wurde ich hellhörig. Was hat Glyphosat mit den Ideen dieser Pseudo-Skeptiker zu tun? Ein Blick ins Programm zeigte mir, daß in einer zweitägigen Konferenz tatsächlich ein halber Tag den Vorzügen des Glyphosat und der Gentechnik gewidmet war. Teilnehmende und auch Moderatoren der Konferenz waren Norbert Aust und Natalie Grams, die sonst sehr auf die Evidence Based Medicine pochen. Nun ist Weniges in der Medizin so gut mit Evidenz belegt wie die Gefährlichkeit des Glyphosat. Selbst die EU-Kommission, die sicher nicht im Verdacht steht, lobby-feindliche Politik zu machen, konnte sich der Evidenz nicht entziehen. Wenn nun die GWUP der Monsanto-Werbung breiten Raum gewährt, obwohl das Thema überhaupt nicht in ihren Rahmen paßt, dann läßt das aufhorchen. Natürlich liegt es mir ganz fern, hier Verschwörungstheorien zu verbreiten, haha, aber wie blind müßten wir denn sein, hier nicht ganz vorsichtig einen Zusammenhang für möglich zu halten"
 

Im Fazit scheint es so - als ob es eine eine Verbindung zu den Glyphosatherstellen gäbe, dass sich aus Sicht der Geldgeber der "Homöopathie Kritiker" der "Flexner Report" sich wiederholen soll (damit die Therapie- und Wahl-Freiheit abgeschafft wird). Und das Negativmeldungen aus dem medizinisch - pharmakologischen Bereich in Angriffen auf die Komplementärmedizin münden - um von Ihnen ab zu lenken. Das macht sogar Sinn, sieht man sich das genauer an. Die konventionelle pharmazeutische Medizin erlaubt enorme Schäden am Mensch im Rahmen der EBM. Was sind das für Schäden?

 

Ein link zum historischen Überblick. ZDF- History - Die großen Skandale (die Schattenseite der Medizin).

Die Liste der Schäden ist lang - dier einige weitere Beispiele ...


Recherche zu Medizinprodukten Gefährliches Geschäft mit der Gesundheit
" Immer mehr Menschen sterben oder erleiden Verletzungen durch gefährliche Implantate wie Prothesen oder Herzschrittmacher. In Deutschland war die Zahl der nachgewiesenen Probleme mit Medizinprodukten 2017 so hoch wie nie zuvor, die Zahl der Verdachtsmeldungen hat sich in den vergangenen zehn Jahren verdreifacht. Allerdings werden wichtige Informationen unter Verschluss gehalten. Das zeigt eine umfassende internationale  Recherche unter dem Namen "The Implant Files", an der NDR, WDR und "Süddeutsche Zeitung" beteiligt waren. Koordiniert wurde sie vom Internationalen Konsortium Investigativer Journalisten (ICIJ). Die Journalisten haben Daten aus mehr 36 Ländern weltweit ausgewertet."
 

"Tödliche Medizin und organisierte Kriminalität" - Wie die Pharmaindustrie das Gesundheitswesen korrumpiert.

"Ein Pharmakonzern wurde durch den Verkauf von Heroin groß. Ein anderer steht im Verdacht, mit falschen Behauptungen über ein Arthritis-Medikament den Tod von Tausenden Patienten verursacht zu haben. Ein weiterer belog die US-amerikanische Food and Drug Administration und wurde zu einer Strafe von 2,3 Milliarden Dollar verurteilt. Dieses Buch handelt von der dunklen Seite der Pharmaindustrie, von der Art und Weise, wie Medikamente. entdeckt, produziert, vermarktet und überwacht werden. Es zeigt detailliert auf, wie Wissenschaftler Daten fälschen, um ihre Meinung zu  verteidigen. Dabei stehen die Pharmakonzerne der Mafia in nichts nach, sie sind sogar schlimmer und haben mehr Menschenleben auf dem Gewissen. Gøtzsches Buch handelt jedoch nicht nur von Problemen. Der Autor bietet Lösungen, von denen einige größere Erfolgschancen haben als andere, und er zeigt auf eindrückliche Weise die Notwendigkeit für umfassende Reformen"
 

Dokumentation "Böses Blut" - Transfusionsrisiken, Kehrtwende in der Intensivmedizin

Höheres Herzstillstand-Risiko Forscher warnen vor Diclofenac und Ibuprofen
http://www.3sat.de/page/?source=%2Fnano%2Fmedizin%2F180931%2Findex.html

 

Kniegelenke falsch eingesetzt
http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/medizinskandal/aerztefehler-und-betrug_aid_132015.html
Betroffene : 47 Patienten des St.-Hedwig-Krankenhauses Berlin-Mitte

 

Pflegefall durch Medikamententest
„Schreckliche Folgen hat der Test einer neuen Arzneimittel-Substanz für alle sechs Studienteilnehmer. Kurz nach Verabreichung des Wirkstoffs TGN1412 der Würzburger Firma TeGenero erkrankten die Männer im März 2006 schwer. Sie zeigten heftigste Immunreaktionen, die sich gegen die eigenen Organe richteten. Einer von ihnen ist mittlerweile an Krebs erkrankt. TeGenero meldete im Juli 2006 Insolvenz an, kurz darauf soll ein Investor, der anonym bleiben möchte, die Firma aufgekauft haben. Der Wirkstoff war eigentlich zur Bekämpfung von Rheuma, Multipler Sklerose und Blutkrebs entwickelt worden, griff jedoch massiv in die Funktionen des Immunsystems ein. Die Firma kann sich die Katastrophe nicht erklären, hatte es in den Tierversuchen doch keine Auffälligkeiten gegeben.“
http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/medizinskandal/aerztefehler-und-betrug_aid_132016.html

 

Krebsstudie erfunden
„Es stand 2005 in der renommierten Fachzeitschrift „Lancet“, die für ihre strengen Qualitätskontrollen berühmt ist: Bestimmte Schmerzmittel könnten das Mundkrebs-Risiko beachtlich senken. Knapp 1000 Patienten hätten an der Studie teilgenommen, durchgeführt von dem bekannten norwegischen Krebsforscher Jon Sudbo vom Osloer Krankenhaus Radiumhospitalet. 13 Forscher zeichneten als Co-Autoren für die Studie mitverantwortlich. Doch das weltweit beachtete Werk war von A bis Z pures Fantasieprodukt. 250 der „Phantom-Teilnehmer“ der Studie hatten zufälligerweise das gleiche Geburtsdatum und Jon Sudbo hatte zur Statistik seiner Untersuchung Zahlen aus dem staatlichen Register für Rezeptverschreibungen verwendet. Pech: Zum Zeitpunkt der Studie existierte das noch gar nicht. Die Mitverfasser der Studie schwiegen, die Redaktion des „Lancet“ gab zur Entschuldigung an, die Zusammenarbeit vor der Veröffentlichung sei katastrophal gewesen. Drei unabhängige Experten, die Sudbos Studie begutachteten, fanden nichts zu beanstanden. Die Motive für die kriminelle Kreativität des norwegischen Forschers sind nicht bekannt. Ob Interessen der Pharmaindustrie, falscher Ehrgeiz, Größenwahn oder Menschenverachtung eine Rolle spielten, wird man wohl nie erfahren. Fest steht, dass mit dieser Tat jedoch die gesamte Wissenschaft und vor allem die elitäre Fachpresse einen gehörigen Imageverlust erlitten haben.“
http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/medizinskandal/aerztefehler-und-betrug_aid_132017.html

 

Der große Klonbetrug
„Bereits 2004 soll er einen menschlichen Embryo geklont und dessen Stammzellen zu Forschungszwecken verwendet haben. Der südkoreanische Genforscher Hwang Woo Suk wurde wegen seiner weltweit einzigartigen Forschungsarbeiten in seiner Heimat wie ein Popstar und Nationalheld gefeiert. Mit der Herstellung von angeblich maßgeschneiderten Stammzellen, die gezielt Alzheimer und Diabetes rückgängig machen können und nicht vom Immunsystem des Patienten abgestoßen werden, schien er sich einen Platz auf dem Olymp der Wissenschaft gesichert zu haben. Doch Ende 2005 folgte sein Absturz. Der großangelegte Schwindel flog auf. Sämtliche seiner Forschungsergebnisse waren gefälscht, es hatte nie den geklonten Embryo und die maßgeschneiderten Stammzellen gegeben. Einzig ein Klonhund (Snuppy) war tatsächlich von ihm geschaffen worden. Einen besonders üblen Nachgeschmack hinterlässt sein Betrug, weil er in seinem Institut eine Kollegin dazu zwang, ihre eigenen Eizellen für seine Versuche zur Verfügung zu stellen.“
http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/medizinskandal/aerztefehler-und-betrug_aid_132018.html

 

Metallspäne im Blut : Profit mit mangelhaften Hüftimplantaten
http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2016/Metallspaene-im-Blut-Profit-mit-mangelhaften-Hueftimplantaten,hueftprothesen100.html

 

 Schaden nach Schweinegrippe-Impfung – Schweden entschädigt Narkolepsie-Patienten – 13.05.2016  

„Nach der Schweinegrippe-Impfung erkrankten in Europa auffällig viele Menschen an Narkolepsie. Schweden zahlt den Betroffenen jetzt bis zu eine Million Euro. Vielen genügt das nicht.“

http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/schweinegrippe-impfung-schweden-entschaedigt-narkolepsie-patienten-a-1092175.html#utm_source=gesundheit#utm_medium=medium#utm_campaign=plista&ref=plista

 

Millionengewinn mit Billig-Zahnersatz
„Nicht Made in Germany, sondern Made in China war Zahnersatz, mit dem Zahnärzte und eine Lieferfirma (Globudent) in den 90er-Jahren einen Millionengewinn einstreichen konnten. Sie verpassten ihren „Kunden“, den Patienten minderwertige Inlays, Kronen und Brücken aus Fernost, berechneten aber die teuren, deutschen Preise. Den Gewinn teilten sie sich. Knapp 500 Zahnärzte sollen beteiligt gewesen sein. Verhandelt wurden nur an die 70 Fälle, weil die Staatsanwaltschaft das Verfahren nicht ausufern lassen wollte. Zwei Manager der Firma wurden zu je drei Jahren Haft verurteilt, ein Angeklagter zu zwei Jahren auf Bewährung. Die Manager hatten vor Gericht zugegeben, gemeinsam mit etwa 100 Zahnärzten Krankenkassen und Patienten um mehr als drei Millionen Mark betrogen zu haben.“
http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/medizinskandal/aerztefehler-und-betrug_aid_132019.html

 

Strahlentherapie mit Folgen
"Mindestens 120 Patienten sollen in den 90er-Jahren am Hamburger Universitätskrankenhaus Eppendorf verstrahlt worden sein, so die Auffassung der Freien Hansestadt Hamburg. Eine Patientin soll an den Strahlenschäden sogar gestorben sein. Behandlungskonzepte und experimentelle Bestrahlungen, die sehr gefährlich waren, sollen den Skandal verursacht haben. Verantwortlich gemacht wurde der Leiter der radiologischen Abteilung. Der Arzt wurde suspendiert. Zahlreiche Gutachten geben ihm die Schuld an den Verstrahlungen, seine Verantwortung ist aber bisher nicht nachgewiesen worden. Das Krankenhaus musste bis heute rund 18,5 Millionen Euro Schadenersatz an die Patienten und die Verfahrenskosten zahlen. Es stellte an die Versicherung des leitenden Arztes Regressansprüche. So kam es zu einem Vergleich. Die Berufshaftpflichtversicherung des Radiologen hat 1,5 Millionen Euro an das Klinikum gezahlt. Der Arzt selbst ist von jeder Regressforderung freigestellt worden.“
http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/medizinskandal/aerztefehler-und-betrug_aid_132020.html

 

Teure Herzklappen
„1994 flog der sogenannte Herzklappen-Skandal auf. Deutschlandweite Hausdurchsuchungen in Hunderten Privatwohnungen und Kliniken zeigten, dass Ärzte innerhalb von drei Jahren rund 33 Millionen Mark an Vergünstigungen erhalten hatten. Im Gegenzug bestellten sie Herzklappen und anderes internistisches Zubehör zu völlig überhöhten Preisen bei einigen Herstellern und Lieferfirmen. Für jede Herzklappe bekam der Arzt zum Beispiel 500 bis 1000 Mark. Mit diesem Betrug schädigte man die Patienten zwar nicht körperlich, doch mussten die Krankenkassen massiv verteuerte Rechnungen zahlen. Experten gehen davon aus, dass dadurch auch die Kassenbeiträge für die Mitglieder stiegen. Zwar gab es Gerichtsverhandlungen, doch weder ein Verantwortlicher aus den überführten Firmen oder ein Arzt kamen ins Gefängnis. Viele Anklagen wurden wegen „geringer Schuld“ zurückgezogen. Auch die Kassen verlangten die überteuerten Beträge nicht zurück.“
http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/medizinskandal/aerztefehler-und-betrug_aid_132022.html

 

Gesunde Brüste amputiert
„Rund 300 Frauen erhielten in den 90er-Jahren im Essener Raum eine fatale Fehldiagnose mit besonders tragischem Ausgang: Obwohl sie keinen Brustkrebs hatten, wurde ihnen eine Brust amputiert. Ein Essener Pathologe nahm diese folgenschweren Fehlinterpretationen vor. Er hatte die Gewebeproben nicht richtig untersucht. Als sein Versagen bekannt wurde, beging er Selbstmord. Er verbrannte sich in seiner Praxis. Dabei wurden auch alle medizinischen Unterlagen zerstört, so dass die Fehler nicht mehr nachweisbar waren.“ http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/medizinskandal/aerztefehler-und-betrug_aid_132023.html

 

Organhandel – Arme als Ersatzteillager für Reiche
„Weil die Armut in vielen Ländern so groß ist, verkaufen Bedürftige an skrupellose Organhändler eine Niere. In Deutschland ist der Handel mit Organen zwar verboten, weltweit gibt es jedoch noch keine einheitlichen Regelungen. „Organtourismus“ floriert deshalb zum Beispiel in Südamerika, Indien und einigen Ostblock-Ländern. Der Spender bekommt rund 6000 Dollar für das Organ. Bei einem durchschnittlichen Monatseinkommen von 80 Dollar in diesen Ländern erscheint ihm das zwar viel. Für die neue Niere muss der Empfänger an den Händler jedoch oft bis zu 150 000 Dollar zahlen. Experten sind sich sicher, dass weltweite Kartelle den Organhandel organisieren. Besonders erschütternd ist die Tatsache, dass es Fälle gibt, wo Menschen, vor allem Kinder, entführt werden, um an die Ware „Organ“ zu kommen.“
http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/medizinskandal/aerztefehler-und-betrug_aid_132024.html

 

Aids- und Hepatitis-Viren in Blutkonserven
„Anfang der 80er-Jahre gab es erste Verdachtsfälle. Nach Identifizierung des HI-Virus 1984 stand fest: Viele Blutkonserven und für Bluter lebenswichtige Blutprodukte waren damit verseucht. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich jedoch bereits 50 Prozent aller deutschen Bluter, also rund 1500 Menschen mit dem tödlichen Virus infiziert. Bis heute sind 500 gestorben. Obwohl Mitte der 80er-Jahre bereits bekannt war, dass die Produkte lebensgefährlich sind, versäumte die Regierung, eine Regelung zum Schutz der Bluter zu schaffen. Dass die Blutpräparate auch mit Hepatitis A, B und C belastet waren, wurde kaum erwähnt. So kommt es, dass zum Beispiel alle Bluter mit Hepatitis C infiziert sind. Erst als Anfang der 90er-Jahre der Skandal richtig zum Kochen kam, entschuldigte sich der damalige Gesundheitsminister Horst Seehofer offiziell bei den Blutern wegen Verletzung der Aufsichtspflicht. Das Gesundheitsministerium wurde aufgelöst, ein neues geschaffen. Man richtete einen Hilfefond für Bluter ein, die von den verantwortlichen Pharmafirmen kleine Abfindungssummen erhalten hatten. Heute garantieren komplizierte Testverfahren für die Ware Blut absolute Unbedenklichkeit. Wirklich? Die nächste Hiobsbotschaft für Bluter kommt aus England: Die Creutzfeld-Jakob-Krankheit ist wahrscheinlich per Blut übertragbar. In Großbritannien verstarb bereits der zweite Patient, der anscheinend durch eine Blutübertragung mit dieser Krankheit infiziert worden war.“
http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/medizinskandal/aerztefehler-und-betrug_aid_132025.html

Contergan – Schlafmittel mit dramatischer Nebenwirkung
„1957 kam das frei verkäufliche Schlafmittel Contergan auf den Markt. Der Hersteller empfahl es sogar für Kinder – so harmlos stufte man es ein. Doch für Schwangere wurde sein Wirkstoff Thalidomid zum Teufelswerkzeug. Er kann nämlich das Ungeborene schädigen, weil er zu Missbildungen an Organen und Extremitäten führt. 1961 nahm man deshalb das Medikament wieder vom Markt. Die Anklage gegen den verantwortlichen Manager wurde wegen „geringer Schuld“ fallen gelassen. Die Opfer bekommen heute eine geringe Rente. Weltweit zählt man 12 000 durch Contergan geschädigte Menschen. Allerdings wurde Thalidomid vor einigen Jahren wieder zugelassen: Als Mittel gegen Lepra wirkt es hervorragend. Für schwangere Leprakranke muss es trotzdem tabu bleiben“.
http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/medizinskandal/aerztefehler-und-betrug_aid_132026.html

 

 

Diese Liste ließe sich beliebig weiterführen, jedoch ist es keinesfalls Ziel von PROHOM© als „Gegner der konventionellen Medizin oder gar als Impfgegner“  (und damit als "Verschwörungstheoretiker") in einer Schublade zu verschwinden. Dennoch muss sich jeder fragen, wie sollen sich die Therapieoptionen, angesichts der wachsenden Medizinskandale, der Antibiotika Resistenz (und/oder deren Schäden) entwickeln?  So titelte beispielhaft das Ärzteblatt am Donnerstag, 27. Dezember 2018  "Fluorchinolone: FDA warnt vor Aortendissektion). Zu dem Problem der Antibiotikaresistenz hat Prohom einen Artikel geschrieben. Wer sich mit den ansteigenden Problemen im Gesundheitssystem und daraus resultierenden Folgeschäden sowie dessen "Entmenschlichung"  beschäftigt, muss sich fragen in wie weit es für die Patienten Sinn macht, sich sich die Gesundheitsversorgung zukünftig rein pharmakologisch monopolisiert, da es neben den sichtbaren Schäden auch noch eine große Anzahl von Vertrauens zerstörender Missbräuche gibt?

 

Hätte & würde es nicht Sinn machen mehr natürliche, naturheilkundliche, homöopathische, anthroposophische, phytotherapeutische Kräfte usw. mit wachsen zu lassen und würden dadurch weniger pharmazeutische Mittel verschrieben werden, würde dadurch nicht ein notweniges Maß der Dinge und Gleichgewicht entstehen – indem man von allem das für sich Beste wählt und hilft uns allen nicht der Wissenschafts- bzw. Medizin Pluralismus?

 

Nun haben wir schon einige Gründe angeführt, nichts destro trotz schauen wir final noch einmal auf die Metaebene des Problems. Die Metaebene der "Homöopathie Kritik" ist unter dem Strich der Versuch der Entmündigung des Patienten und damit der Entzug seiner Therapiefreiheit/Wahlfreiheit. Angesichts der anstehenden Probleme im Gesundheitswesen - scheint es inhaltlich wie ökologisch völlig absurd (außer für die Pharmaindustrie), das man den in Deutschland praktizieren rund 7000 homöopathische Ärzte - plus den  47.000 Heilpraktiker (Die 10 Fakten zum Heilpraktiker), welche zusammen genommen das Gesundheitssystem der gesetzlichen Krankenkassen deutlich entlasten.

 

  • Freie Therapiewahl versus Bevormundung - Fördert Kritik die Popularität?
    "Seit einigen Jahren bemüht sich eine überschaubare aber laute Gruppe in Deutschland um die Abschaffung der Homöopathie. Die Vorstöße der Kritiker laufen allerdings weitgehend ins Leere: Die Ärzteschaft – auch der Präsident der Bundesärztekammer – sprachen sich in diesem Frühling deutlich für die Homöopathie im Weiterbildungskatalog der Bundesärztekammer aus. Und die Beliebtheitswerte für die Homöopathie steigen in repräsentativen Befragungen ebenso wie aktuell der Absatz und Umsatz mit homöopathischen Arzneimitteln.

     
  • Die Enteignung der Gesundheit -Der Neoliberalismus erklärt ganzheitlichen Heilmethoden den Krieg"
    Jörg Wichmann
    "Angriffe auf die Alternativmedizin seitens der führenden Medien füllen nicht nur regelmäßig das Sommerloch, sondern stehen in einem größeren politischen Zusammenhang. Nur wenn wir diesen Zusammenhang sehen und verstehen, können wir uns wirksam solidarisieren und der politischen, ökonomischen und weltanschaulichen Dominanz des neoliberalen Materialismus wirksam etwas entgegensetzen" Er hat Recht damit wenn er von der Enteignung der Gesundheit als ideologisches Instrument spricht und das zu verstehen sei, dass die emanzipativen Kräfte heute längst nicht mehr diejenigen sind, die den blanken Materialismus und das positivistische Denken hochhalten. Ganz klar stehen die Alternativmediziner, Homöopathen, Hebamen usw. für eine humanere, nachhaltige und überlebensfähige Gesellschaft auch eine andere Medizin. Eine Medizin, in der nicht der Profit, sondern die Menschen im Fokus stehen, die nicht gewaltige Ressourcen für wenige verschleudert und die große Masse der Leidenden im Regen stehen lässt, und die den Menschen als ein lebendiges, ganzheitliches und nicht berechenbares Wesen sieht. Sollte die Kampagne gegen die Homöopathie sich als Erfolgsmodell erweisen und diese Methode tatsächlich in absehbarer Zeit in mehreren relevanten Ländern verboten oder erschwert werden und faktisch unbedeutend geworden sein, so wird das nicht das Ende dieser Aktion, sondern der Auftakt dazu sein, die gleiche Masche gegenüber anderen missliebigen Alternativentwürfen in der Medizin, in der Landwirtschaft, in der Pädagogik, im Sozialen und in der Wirtschaft anzuwenden."
     
  • Bevölkerung fordert festen Platz für Homöopathie in Forschung und Lehre der Universitäten
    "In einer repräsentativen Umfrage votierten mehr als drei Viertel der Befragten für öffentlich geförderte Forschung und plädierten für eine Integration der Methode in das Medizinstudium."

     
  • „Wir brauchen ein Institut, in dem Forscher interdisziplinär zusammen arbeiten“
    "Interview mit Prof. Dagmar Schipanski, sie ist seit 2015 Schirmherrin der Homöopathie-Stiftung des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte (DZVhÄ). Frau Schipanski ist Mitglied im CDU-Bundesvorstand,  Vorsitzende des Deutschen Wissenschaftsrats a.D., Wissenschaftsministerin Thüringens a.D."

     
  • Homöopathische Ärzte begrüßen die Einrichtung von Lehrstühlen zur Integrativen Medizin – und wehren sich gegen einen verengten Evidenzbegriff - 21.12.2018 - DZHA

 

Es erscheint daher äußerst sinnvoll sich für den Schutz er Komplementärmedizin, der besonderen Therapien, der Individualentscheidung und damit der Therapie-Freiheit ein zu setzen.

 

Wir sollten alle anerkennen, dass gerade weil jede medizinische Methode Stärken & Schwächen hat, man „von Allem das Beste nehmen“ sollte & die Therapiefreiheit und Individualentscheidung entsprechend der Wünsche jedes Einzelnen unbedingt zu respektieren & zu schützen sind, denn so könnte ein neues Ethos in der Medizin entstehen. Würde das medizinische System nicht gerade dadurch ethischer und humaner? Das setzt natürlich den Respekt vor der Individualentscheidung voraus, ohne zu glauben, dass die eigene Beurteilung auch für den Anderen richtig sein muss. Wenn wir uns zukünftig nicht mit diesem Respekt für die Individualentscheidung einsetzen und/oder wäre das grundsätzlich nicht politisch/gesellschaftlich gewünscht müssten wir  über die Enteignung der Gesundheit diskutieren.

In der politischen Debatte gibt es diesbezüglich schon eine Doppelmoral. Nebst der Technisierung des Körpers und völligen Entmenschlichung im Gesundheitssystem,  gibt es auch moralische Argumentationsketten bei Abtreibung, Sterbehilfe und neuerdings Organspende und Impfungen. Antagonistisch in der Argumentationskette macht es den Eindruck, das es wie in der Homöopathiedebatte im Grundsatz eher um den Entzug der Selbstbestimmung und Therapie Freiheit geht. Das es hier wird Defragmentierung/Dekontextualisierung der einzelnen Bereiche im Gesundheitsbereich gezielt betrieben und der große Zusammenhang - die Metaebene - d.h.  "suksessiven Enteignung persönlicher im Grundgesetz garantierter Rechte" fällt bei oberflächlicher Betrachtung erst einmal nicht auf. Schaut man genauer hin - wie HP Jörg Wichmann in seinem Rubikon Artikel "Die Enteignung des Körpers - beispielhaft am Thema Organspenden - aufgezeigt wie der Mensch immer mehr zum Besitz des Systems wird"   erkennt man leicht die Zusammenhänge. Dazu ein Zitat aus dem Artikel vom 16. Januar 2019.

 

"... Mein Körper gehört mir!“ ist für diese Ideologie die ultimative Provokation, denn sie strebt nur eines an — totale Unterwerfung. Nur unter dieser Perspektive ergibt die offensichtlich doppelzüngige Argumentation einen Sinn. Keineswegs will ich mit meiner Argumentation allen einzelnen Akteuren der genannten Diskussionen unterstellen, dass sie bewusst und aktiv den Abbau menschlicher Selbstbestimmung wollen. Vermutlich halten viele von ihnen die angestrebten Maßnahmen sogar für human, wünschenswert oder unumgänglich.Ich stelle jedoch fest, dass alle instinktiv einer bestimmten Agenda folgen, dass alle von einem Misstrauen in freie menschliche Entscheidungen getrieben sind, dass die meisten Entscheidungsträger ihrem eigenen Körper und Empfinden längst so entfremdet sind, dass sie dies als einen normalen Zustand erleben und sich in ihnen kein Widerstand mehr regt, wenn es weiter in diese Richtung geht. Die Eigendynamik der kapitalistisch-neoliberalen Aneignung der Welt und allen Lebens ist so überwältigend und dominant, dass es seitens der durchschnittlichen staatlichen Entscheidungsträger und Verwalter gar keiner reflektierten Absicht bedarf, um sich immer weiter in die gewünschte Richtung zu bewegen. Es ist die Eigendynamik eines totalitären Systems, das politische Entscheidungen in die Richtung drängt, uns die Selbstbestimmung über unseren Körper zu nehmen. Den Menschen und seinen Körper zum Objekt von Herrschaft zu machen, dies hat eine unerfreuliche Tradition im Christentum — und anderen Religionen — und wird von einigen Strömungen der Neuzeit übernommen. Mittels eines streng mechanistischen Welt- und Menschenbildes werden aus beseelten und belebten Personen für den Arbeitsprozess verfügbare Massen, deren Körper wie Maschinen zu funktionieren haben und andernfalls von einer angepassten Medizin zu reparieren sind, denen aber kein Sinn und keine Selbstbestimmtheit zukommen kann. Auf keinen Fall dürfen Menschen die Vorstellung verinnerlichen, dass ihr Körper ihnen selbst gehört, dass sie über ihr Leben, ihr Sterben und ihre Gesundheit selbst bestimmen könnten. Denn wer solches denkt, kommt vielleicht auch auf die Idee, dass mit der Notwendigkeit, unsere körperlichen und gedanklichen Leistungen verkaufen zu müssen, um unseren Lebensunterhalt zu sichern — was gewöhnlich und fälschlich als Arbeit bezeichnet wird —, dass auch daran etwas nicht stimmen kann. Und das ist doch ganz sicher nicht gewollt …" Artikel weiterlesen

 

Im Fazit müssen wir uns wohl alle fragen - ob wir das wollen und/oder ob wir eher zum Schweizer Modell (wie im Artikel von Jörg Wichman dargelegt) - folgen wollen. Selbstbestmmt und in der Verantwortung für uns selbst, dafür aber in der Therapie- und Wahlfreiheit. Darüber hinaus müssen wir uns fragen, warum nur "kranke Menschen" im Gesundheitssystem profitabel sind - ist es wirklich das was wir wollen? Krankheit als Geschäft - so titelte ein Beitrag  in der Süddeutsche Zeitung am 09.01.2019 von Werner Bartens

 

Zitat: "Die Pharmaindustrie bezahlt Unsummen für das Marketing der Produkte. Das dient nicht Patienten und Ärzten. Die brauchen unabhängige Informationen über den Nutzen und Schaden von Medizin. Die Summe ist gewaltig. 29,9 Milliarden Euro gibt die Arznei- und Medizintechnikbranche jedes Jahr allein in den USA aus, um ihre Produkte zu bewerben, wie eine Analyse gerade gezeigt hat. Die Ausgaben sind zuletzt kontinuierlich gestiegen, wobei der größte Anteil des Marketings nicht auf die Konsumenten, also auf potenzielle Patienten abzielt, die angesprochen werden sollen. Zwei Drittel der Ausgaben - 20 Milliarden Dollar - richten sich vielmehr direkt an die Ärzte und andere Gesundheitsberufe. Sie sind es schließlich, die Medikamente verschreiben und Operationen empfehlen, auch wenn der Markt der frei verkäuflichen Pillen und Präparate ständig wächst".... zum Beitrag


Wir schließen mit dem Zitat von Sven Böttcher :
"Das Krankheitssystem -Für den Medizinbetrieb sind gesunde Menschen unrentabel. Exklusivabdruck aus „Rette sich wer kann“".von Sven Böttcher - Freitag, 01. Februar 2019, RUBIKON

 

ZITAT: "Nicht allen, die zum Arzt gehen, wird geholfen — das ist bekannt. Dass alle im Gesundheitssystem tätigen Menschen jedoch ernsthaft versuchen, uns von unseren Leiden zu befreien, setzen wir als selbstverständlich voraus. Zu Unrecht: Denn Krankheiten, die nicht erfolgreich behandelt werden oder regelmäßig wiederkehren, generieren Profit und Wachstum. Iatrogene, das heißt durch ärztliche Behandlung erst verursachte Erkrankungen nehmen zu. Und mit dem plötzlichen wundersamen Gesunden aller Menschen bräche ein gewaltiger Industriezweig mit zahllosen Arbeitsplätzen weg. Die Schockierende Wahrheit ist: Das Medizin-System ist nicht ernsthaft an gesunden Menschen interessiert, weil kranke weitaus mehr Profit bringen.Ohne florierendes Krankheitssystem würde die deutsche Wirtschaft wohl umgehend zusammenbrechen, denn die Gesundheit unseres alles entscheidenden Wachstumsindikators, des Bruttoinlandsprodukts (BIP), hängt maßgeblich davon ab, dass es immer weniger Gesunde gibt und immer mehr Kranke. Wer das merkwürdig findet, vergegenwärtige sich, dass das irreführend so genannte „Gesundheitswesen“ seit 1950 von einem 2-Millionen-Geschäft zu einer 350-Milliarden-Maschine eskaliert ist, deren Umsätze 12 Prozent des BIP ausmachen und die mit etwa 5,5 Millionen Beschäftigten fast jeden sechsten Arbeitsplatz in Deutschland stellt. Nicht einberechnet sind hierbei Zulieferer, Handwerker, Beschäftigte der „Wellnessbranche“ sowie Heilpraktiker, Homöopathen und alle nicht behördlich als Gesundheitsdienstleistende anerkannten Behandler. Zählte man all diese und ihre Leistungen hinzu, betrüge der BIP-Anteil des Krankheitswesens wohl zwischen 15 und 20 Prozent."... weiterlesen zum Artikel

 

 

 

Ihre Therapiefreiheit und alternative Heilmethoden sind in Gefahr!
GAST KOMMENTAR von HP JÖRG WICHMAN - 16.12.18

 

 

 

 

Aufgrund von massivem Druck seitens einer Lobby auf Medien und Politik sind die Weiterexistenz der Homöopathie und anderer Heilverfahren und damit Ihre Selbstbestimmung in der Therapiewahl direkt gefährdet. Nur das gemeinsame Engagement von Behandlern und Patienten kann eine Wende in diese Entwicklung bringen.

                                  

 

 

Liebe Homöopathie-Interessierte, liebe Patientinnen und Patienten,

 

Sie haben in letzter Zeit erleben können, dass eine homöopathische oder andere alternative Heilmethode Ihnen gut getan und weitergeholfen hat. Und Sie betrachten diese Möglichkeit, eine sanfte und nachhaltige Form der Medizin in Anspruch nehmen zu können vermutlich als eine Selbstverständlichkeit.

Was Sie möglicherweise nicht wissen, was Sie als BürgerInnen und PatientInnen aber unbedingt angeht, ist, dass seit einigen Jahren eine groß angelegte und geplante Kampagne gegen die Homöopathie und die alternative Medizin läuft. (Informationen dazu finden Sie u.a. in www.provings.info/blog1)

Diese Kampagne ist mehr als das übliche Medienspektakel. Sie ist ernst gemeint und für die Therapiefreiheit und die Bürgerrechte in unserem Land bedrohlich.

 

Wie wichtig sind Ihnen eine freie und selbstbestimmte Entscheidung in Bezug auf Ihre Gesundheit und der Erhalt alternativer Behandlungsmöglichkeiten?

 

Unter den alternativen Verfahren ist die Homöopathie das durch Wirksamkeits-Studien am besten belegte und auch das am weitesten verbreitete. Dennoch ist sie mit ihren hochverdünnten Arzneimitteln, deren Wirkungsweise dem etablierten Wissenschaftsverständnis zu widersprechen scheint, am leichtesten angreifbar. Danach würden alle anderen komplementären und alternativen Verfahren folgen, bis die Existenz einer sanften, naturgemäßen und menschenwürdigen Medizin insgesamt gefährdet wäre. In der Zwischenzeit geraten nämlich auch beispielsweise die Osteopathie und die Traditionelle Chinesische Medizin in den Fokus vermeintlich wissenschaftsbasierter Kritik.

Das steht im krassen Gegensatz zu dem von vielen Politikern postulierten Pluralismus in der Medizin.

In einem solchen Falle hätten Sie keine Möglichkeit der Therapiewahl mehr.

Wenn wir nicht jetzt handeln, kann es bald zu spät sein.

 

Wie schnell und weit das geht, wenn solche gezielten Kampagnen an der gegenteiligen Meinung der Bevölkerung und dem öffentlichen Interesse vorbei in die Politik eingreifen und die Leitmedien als Sprachrohr benutzen, mussten wir in einigen unserer Nachbarländer beobachten, in denen die Verfügbarkeit alternativer Heilmethoden bereits stark eingeschränkt worden ist.

 

Was schon geschehen ist:

  • Die großen Medien stellen die Homöopathie nur noch negativ und falsch dar. Eine inhaltliche und faire öffentliche Debatte findet nicht statt. Durch Verschweigen der vielen für die Homöopathie positiven wissenschaftlichen Forschungen und die ständige Wiederholung der falschen Behauptung, es gebe keine Wirksamkeitsnachweise, wird die Homöopathie gezielt unglaubwürdig gemacht.
  • Das wichtigste Universal-Lexikon der Welt, Wikipedia, schreibt über Komplementär- und Alternativmedizin ausschließlich diffamierende Artikel, auch mit sachlich falschen Aussagen.
  • Eine zunehmende Anzahl homöopathischer Arzneimittel ist nur noch mühsam aus dem Ausland zu besorgen und nicht mehr auf dem deutschen Markt verfügbar.
  • Die Erstattung homöopathischer Leistungen seitens der Krankenkassen wird immer schwieriger und richtet sich – bei den Heilpraktikern – nach Gebührensätzen aus den 80er Jahren.
  • In anderen Ländern der EU (Belgien, Niederlande, England, Tschechien, Spanien) ist die Homöopathie durch neue Gesetze nahezu unterbunden worden.
  • In Schulen und KiTas wird enormer Druck auf Eltern ausgeübt, ihre Kinder impfen zu lassen, eine Impfberatung ist bereits verpflichtend. Dies sogar bei Krankheiten, die gar nicht ansteckend sind (wie Tetanus) oder in Mitteleuropa nicht vorkommen (wie Diphtherie, Polio) und insofern für den Schutz der Gruppe keine Relevanz haben.
  • Die Tätigkeit freier Hebammen ist in den letzten Jahren über den Hebel einer grotesken Verteuerung ihrer Haftpflichtversicherungen extrem eingeschränkt und für viele unmöglich gemacht worden. Hausgeburten sind kaum noch zu organisieren.
  • Ein gerade in der Abstimmung befindliches "Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG)" soll den Patienten die Freiheit in der Wahl der Psychotherapie nehmen und diese an ausgewählte Ärzte delegieren.

 

Was auf uns zukommen kann:

  • Es gibt ernstgemeinte Vorschläge, den Beruf des Heilpraktikers als solchen abzuschaffen oder sehr stark in seiner Therapiefreiheit zu beschränken.
  • Es gibt Anträge, die homöopathischen Heilmittel aus den Apotheken zu nehmen. Diese würden dann erstens nicht mehr erstattet werden und wären zweitens bald kaum noch zu erhalten, weil die Herstellung wirtschaftlich nicht mehr tragbar wäre.
  • Der derzeitige Gesundheitsminister Spahn, ein ausgewiesener Pharma-Lobbyist, hat die Abschaffung der Wahltarife in der kassenärztlichen Versorgung vorgeschlagen, die Ihnen die Erstattung homöopathischer Medikamente ermöglichen.
  • Es gibt einen zunehmenden Druck seitens der Pharmaindustrie und mancher Ärztekreise, in Deutschland eine Impfpflicht einzuführen. Bisher gilt die Impfung rechtlich als ein Eingriff in die körperliche Unversehrtheit, der der Zustimmung der Betroffenen bedarf.
    Die Durchsetzung medizinischer Zwangsmaßnahmen wäre ein katastrophaler Schritt in eine Richtung, mit deren Auswirkungen wir gerade in Deutschland genug leidige Erfahrung haben sollten.
  • Die beantragte Abschaffung der Zusatzbezeichnung „Ärztin/Arzt für Homöopathie“ ist seitens der Ärztekammer zum Glück gerade abgelehnt worden. Aber die Lobby wird nicht locker lassen. Das würde für Sie als PatientInnen vor allem bedeuten, dass in der Folge auch die Erstattung der entsprechenden ärztlichen Leistungen seitens der Krankenversicherungen gestrichen würde.

 

 

Ihre Wahlfreiheit, die Sie als mündige BürgerInnen bisher in Deutschland immer hatten, und die bisher für Ärzte und Heilpraktiker garantierte Therapiefreiheit wird ausgehöhlt und am Ende abgeschafft.

 

Ist Ihnen der Erhalt Ihrer Selbstbestimmung und Wahlfreiheit bei Ihrer Gesundheit und der Ihrer Kinder wichtig? –  Würden Sie sich für Ihre demokratisch zugesicherten Rechte auch einsetzen?

 

Politisch betrachtet sind Sie als WählerInnen die entscheidende Kraft in einer Demokratie – vorausgesetzt Sie nehmen Ihre Rechte auch wahr. Unterstützen Sie uns als TherapeutInnen, damit wir Ihnen weiterhin in Gesundheitsfragen zu Seite stehen können.  Nur gemeinsam können wir uns für den Erhalt unserer Bürgerrechte und der Verfahren der Komplementär- und Alternativmedizin einsetzen. Für den Fortbestand der Therapiefreiheit und für alle alternativen und sanften Heilverfahren ist es elementar, dass sich die PatientInnen selbst organisieren und politisch für ihre Bürgerrechte eintreten.

Bitte bedenken Sie: Es geht hier nicht darum, für eine bestimmte Therapieform zu werben oder von ihr überzeugt zu sein, sondern um das grundsätzliche Recht, selbst über die medizinischen Maßnahmen am eigenen Körper bestimmen zu können.

 

 

Was kann ich tun?

 

  • Die Patientenorganisation in Deutschland, bei der Sie sich für Ihre Rechte engagieren können, ist der   Bundesverband Patienten für Homöopathie e.V.   
    Hier erhalten Sie für einen kleinen Jahresbeitrag regelmäßige Informationen und auch Tipps zur gesunden Lebensweise und Verwendung der Homöopathie.
    Vor allem aber unterstützen Sie durch Ihre Mitgliedschaft das politische Gewicht dieses Patienten-Verbandes gegenüber einer mächtigen Lobby mit eigennützigen Gewinn-Interessen.
  • Sie können dem Verband auch auf Facebook oder Twitter folgen. Jeder Klick und jedes Like auf diesen Seiten wertet die Arbeit des Verbandes auf, verleiht ihm mehr Gewicht, erhöht das Ranking in den Suchmaschinen und damit die Präsenz einer wohlwollenden Wahrnehmung der Homöopathie im Internet.
  • Gleiches gilt auch für andere Homöopathie-Seiten: Je öfter Sie sich auf diesen bewegen und die Links von einer zur anderen benutzen, umso besser steht unsere Sicht auf diese Heilweise in der Wertung des Internets da. Außerdem gibt es dort viel Interessantes zu lesen.
  • Schreiben Sie auf der Seite des BPH (s.o.) oder auf anderen Ihre Geschichte mit der Homöopathie auf, warum Sie sie verwenden und sich in homöopathische Behandlung begeben und welche Erfahrungen Sie damit gemacht haben.
  • Sie können die Berichterstattung in den Medien kritisch verfolgen und Leserbriefe schreiben.
  • Sie können Ihre politischen VertreterInnen in den Parteien ansprechen oder anrufen.



Additiv dazu haben im Raum Köln eine Gruppe von Homöopathen/innen Musterschreiben formuliert
welche zum Download und zur freien Weiterverwendung zur Verfügung stehen.

Hier die Verlinkung der Dateien:

 

Die Dateien sind textgleich, nur bei der Email-Version gibt es noch einen Textrahmen zum Verschicken.
Und die docx-Versionen sind zum selbst Bearbeiten. Das können die meisten bei pdfs nicht.

 

AUCH HIER GILT der wichtige Hinweis: Der downloadbare Text wurde – unter Ausschluss der Haftungsübernahme für sämtliche Inhalte – von einer Gruppe verschiedener Kollegen/innen verfasst und soll als vorgeschlagene textliche Grundlage für Ihr eigenverantwortliches Schreiben an Abgeordnete Ihres Wahlkreises dienen. Sie können den Text daher nach eigenem Ermessen verändern und umgestalten.

Für alle diejenigen von Ihnen, die diese Texte auch an die Redaktion Ihrer Wahl senden wollen - klicken bitte hier ...

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