HOMÖOPATHIE DEBATTE

Die Homöopathie Debatte pro/con nimmt an Dynamik zu. Prohom hat dazu in seinem Editorial Stellung genommen, da es seit einigen Jahren zu einer immer stärker werdenden und ansteigend despektierlichen Verschärfung der Angriffe durch die Homöopathie Gegner kommt. Trotzdem es ausreichend gute Belege für die Wirksamkeit der Homöopathie gibt, sind Homöopathen heute häufig "mediales Freiwild" das man nach Belieben unsachgemäß betiteln kann. Aus diesem Grund wurde nachfolgender Text von Homöopathen verfasst. Wir Homöopathen informieren Sie hiermit vollumfänglich über den aktuellen Stand der Debatte. Auch zeigen wir die häufig "medial verbreiteten Unwahrheiten" auf, sodass sie sich selbst ein Bild machen können. Als Fazit  sehen wir, dass sich die Bevölkerung schon längst für ein Miteinander von konventioneller und alternativer Medizin entschieden hat und dafür wollen wir als Behandler heute aktiv, durch ein Schreiben an die Politik eintreten. Wir hoffen auch Sie kämpfen mit uns für den Erhalt der Homöopathie als Teil der Komplementärmedizin. Damit stehen wir alle für einen unverzichtbarem Teil eines systemisch-ökologischen Denkens und damit auch für die  Therapiefreiheit und den Medizinpluralismus...

Nachfolgender Brief wird den Politikern in den kommenden Tagen, ab dem 13. 12. 2018 zugestellt...

Sehr geehrte/r Herr/Frau Abgeordnete/r ....

Heute wende ich mich an Sie als Vertreter einer Partei, die der Komplementärmedizin als unverzichtbarem Teil eines systemisch-ökologischen Denkens kritisch und offen gegenübersteht.

 

Als Heilpraktiker/in mit Fachrichtung Homöopathie erlebe ich seit 2014/15 eine deutlich an Aggressivität zunehmende, einseitig-tendenziöse Kampagne gegen Homöopathie und weitere Therapieverfahren der Komplementärmedizin.

 

Offensichtliches Ziel ist es, die Homöopathie, die in Deutschland tief in der Patientenversorgung verankert ist, vollständig, einschließlich aller praktizierenden Ärzte mit Zusatzbezeichnung Homöopathie, aus der Versorgung zu verbannen und insbesondere den Berufstand des Heilpraktikers gleich mit abzuschaffen. Das ganz wirkt wie ein Großangriff auf die besonderen Therapien. Inhaltlich angetrieben werden diese Kampagnen seit Jahren weltweit von sogenannten Skeptiker-Organisationen


Skeptiker in Deutschland

 

Historischer Überblick der Skeptiker-Bewegung, Behnke J (KVC)

Homöopathiekritik zwischen Wissenschafts-Dogmatismus und politischem Agendasetting

https://www.carstens-stiftung.de/nc/artikel/homoeopathiekritik-zwischen-wissenschafts-dogmatismus-und-politischem-agendasetting.html

 

Interessant ist, dass die Skeptiker-Organisation GWUP sich auf Vorträgen parallel für grüne Gentechnologie einsetzt und darüber informiert, wie harmlos und nutzbringend Pestizide wie Glyphosat sind.

https://blog.gwup.net/2018/07/22/skepkon-video-gentechnik-glyphosat-und-die-legenden-der-landwirtschaft/

 

die GWUP e.V. Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften seit 1987 https://www.gwup.org/

 

seit 2016 mit dem Ableger-Gremium

INH (Informationsnetzwerk Homöopathie) https://www.netzwerk-homoeopathie.eu/

 

beide im Hintergrund getragen vom Deutschen Konsumentenbund e.V.

https://www.konsumentenbund.de/

 

in Verbindung mit sowie Med Watch https://medwatch.de/

 

Dazu kommt eine mannigfaltige Verlinkung bestimmter Internetportale mit den immer gleichen Argumentationen, nach dem Motto: „dupliziere Meinungen“ zum Zwecke einer medialen Deutungshoheit:

 

der Psiram Blog

https://blog.psiram.com/2018/12/zur-neutralisierung-fundierter-kritik-durch-falsche-journalistische-ausgewogenheit-beispiel-homoeopathie/

 

die Brights

https://brightsblog.wordpress.com/tag/gwup/

 

die Ruhrbarone

https://www.ruhrbarone.de/homoeopathie-morgens-dumm-abends-elmex/158793

 

der humanistische Pressedienst

https://hpd.de/artikel/homoeopathie-volksverdummung-15881

 

Als aktuelle Leitfigur des INH (GWUP) tritt medial Dr. Natalie Grams auf, die werbewirksam ihr Narrativ als „bekehrte, ehemals erfolgreiche Homöopathin“ postuliert. Sie wird flankiert von weiteren Protagonisten und in den sozialen Medien unterstützt von meist anonymen Negativ-Kommentatoren und scheinbar auch automatisierten Bots.

Propagiertes Ziel der Skeptiker-Bewegungen soll die Aufklärung mittels kritischen Denkens sein, basierend auf rein wissenschaftlichen Erkenntnissen, einer „Kampfansage gegen Aberglauben“.

 

Wie wenig dieser neue Skeptizismus jedoch mit wissenschaftlichem Denken und Aufklärung zu tun hat, schreibt der sich selbst als Skeptiker bezeichnende Timm Grams (TG) als Reflexion zur Skeptiker-Organisation GWUP (Deutschland) in einigen Essays, z.B.:

 

Hochstapelei im Namen der Wissenschaft

http://www2.hs-fulda.de/~grams/hoppla/wordpress/?p=1249

Aussage TG: Wer eigene Standpunkte als alleinig wissenschaftlich begründet ausgibt, um diese dadurch für allgemein gültig zu erklären, widerspricht der wissenschaftlichen Ethik und betreibt Propaganda mit verborgenen Interessen.

 

Stabile Filterblasen

http://www2.hs-fulda.de/~grams/hoppla/wordpress/?p=1260

Aussage TG: Die beobachtbare kollektive Erregung der Skeptiker-Organisation, gepaart mit ideologischer Selbstversiegelung führt zur Ausbildung selbstselektierter, unumstößlicher Wahrheiten. Wer im Besitz dieser Wahrheiten ist, kann nicht kritisiert werden. Herabwürdigung und Schmähung Andersdenkender wird und ist damit legitimiert (Selbstradikalisierung) und wird im Netz zunehmend vorangetrieben.

 

Genau dieser Eindruck von konsistenter Abwertung und Parteilichkeit beherrscht inzwischen auch die Berichterstattung in den Leitmedien zum Thema Homöopathie. Die Debatte wird mit tautologischen Argumentationsketten, die einzig auf den Slogan „nix drin nix dran“ reduziert sind, geführt. Homöopathie gehöre verboten, da es sich um Betrug handle. Sie sei wissenschaftlich widerlegt, gehöre nicht zur Naturheilkunde usw.

Faktisch werden dabei Tatsachen verdreht und falsch wiedergegeben, z. B. wird der Stand wissenschaftlicher Forschung zur Homöopathie nur selektiv zur Kenntnis genommen bzw. erheblich verzerrt, unvollständig dargestellt oder sogar geleugnet. Deswegen hier der aktuelle Forschungsstand der Homöopathie:

 

 

Forschungsstand zur Homöopathie

 

Zentraler Angriffspunkt der Skeptiker Argumentation ist der bislang wissenschaftlich nicht hinreichend erklärbare Wirkmechanismus potenzierter Arzneimittel. Die Grundlagenforschung hat in der Tat bisher noch keine ausreichenden, replizierbaren Erklärungsmodelle erarbeitet.

 

Dem gegenüber steht die klinische Forschung, die in vielfältigen Arbeiten zeigt, dass es einen deutlichen und vor allem nützlichen Effekt der homöopathischen Behandlung gibt.

 

Bornhöft G Matthiessen PF

HTA Homöopathie in der Krankenversorgung – Wirksamkeit, Nutzen, Sicherheit und Wirtschaftlichkeit – Verlag für akademische Schriften (VAS) Frankfurt 2006

ISBN 978-3-88864-419-1

 

Homeopathy in Research HRI

Swiss Federal Government report supports homeopathy claims 2012

https://www.hri-research.org/wp-content/uploads/2014/08/HRI_ResearchArticle_15_Tournier_SwissReport.pdf

 

Witt C Mengele N

Patienten in homöopathischer Langzeitbehandlung, Charite Berlin 2012

https://refubium.fu-berlin.de/bitstream/handle/fub188/108/Doktorarbeit_Nils_Mengler_EV.pdf?sequence=1&isAllowed=y

 

Deutscher Homöopathie Kongress Mai 2016 Übersicht

https://www.carstens-stiftung.de/homoeopathie.html

 

Forschungsreader WissHom 2016

http://www.wisshom.de/dokumente/upload/7cda0_forschungsreader_2016_ergschutzgeb%C3%BChr_180713.pdf

 

Faktencheck zur Homöopathie mit Verweis auf kritische Berichterstattungen

https://www.naturundmedizin.de/faktencheck.html

 

zusammengestellt: Behnke J (KVC)

 

insbesondere auch zum Spiegel Artikel aus 34/2018

https://www.naturundmedizin.de/patientenwohl-im-fokus-der-spiegel-und-die-homoeopathie.html

 

Die selbstdarstellerische „sachliche Ausgewogenheit und wissenschaftliche Anspruch“ der GWUP wird durch die Protagonisten Grams und Aust in der Spiegel-TV-Dokumentation deutlich und spricht für sich selbst:

https://www.spiegel.tv/videos/1574265-spiegel-tv-vom-05112018

 

Als Begründung für ein derartiges Vorgehen wird von der Skeptiker-Organisation die gesamte Faktenlage zur klinischen Forschungslage der Homöopathie geflissentlich negiert oder in Details kritisiert, um nachgewiesene Ergebnisse generell abzulehnen bzw. durch andere Argumente, reichend vom „Placebo-Effekt“ bis zur „zufällige Anekdote“, als Scheinbehandlung zu deuten.

 

Dagegen weisen gerade die von den Skeptikern oft zitierten beiden Metastudien mit negativem Ergebnis zur Homöopathie erhebliche Mängel auf. Dazu gehört die Metaanalyse von

 

Shang A. / Egger 2005

die mit dem Ergebnis weltweit publiziert, das Ende der Homöopathie einläuteten.

 

Kritik am Bericht von Shang/Egger

https://www.homoeopathie-online.info/die-metaanalyse-von-matthias-egger-auf-dem-pruefstand-interview-mit-rainer-luedtke/

Eine Auswahl von 8 aus 21 von insgesamt 110 Arbeiten sind zu wenig, um eine pauschale Aussage pro oder contra zu treffen.

 

Der NHMRC-Bericht März 2015 - Forschungsbericht im Auftrag der australischen Regierung wurde zweimal ausgewertet, veröffentlicht wurde nur der zweite Bericht, in dem von 176 Arbeiten 171 ausgeschlossen wurden. Die dazu gelieferte Begründung ist, dass die Mindestteilnehmerzahl auf 150 Probanden neu festgelegt wurde, was in der Medizin bis dahin ein einmaliger Vorgang war. Dass es einen ersten Bericht gab, wurde erst später bekannt, und dieser wurde bisher trotz Aufforderung nicht veröffentlicht.

 

Kritik am veröffentlichten Bericht

https://www.naturundmedizin.de/nhmrc-bericht.html

 

Interview zur NHMRC-Metaanalyse

https://www.homoeopathie-online.info/wie-aus-einer-positiven-eine-negative-homoeopathie-studie-wurde/

 

Vollständige wissenschaftliche Reanalyse (HRI - Rachel Roberts)

https://www.youtube.com/watch?v=dWKHFsRJhWk

 

Zusammenfassend kommen beide Metaanalysen wohl nur deswegen zu einem negativen Ergebnis, weil aus nicht nachvollziehbaren und nicht publizierten Gründen, über 90% der zunächst berücksichtigten Arbeiten, im Nachhinein und ohne wissenschaftlich akzeptable Begründung ausgeschlossen wurden. Es gab in beiden Fällen einen ersten und zweiten Report, wobei ohne Angabe von Gründen das Design nach dem ersten Durchgang verändert wurde. Ein solches Vorgehen ist nach wissenschaftlichem Prozedere nicht nur unüblich, sondern wirft die Frage nach interessensgeleiteten Motiven auf. In keinem Falle ist die Folgerung, welche von den Skeptikern daraus postuliert und in Leitmedien einseitig publiziert wird, das Homöopathie klinisch nachgewiesen mit Placebo vergleichbar sei, eine wahrheitsgemäße Tatsache.

 

Auch der Skeptiker Vorbehalt, „…Homöopathie sei keine Medizin, sondern ein Glaubenssystem, denn es gäbe seitens der Homöopathen keinerlei Interesse an Forschung ..“ ist nicht haltbar. Schon in einer Übersichtsarbeit analysierte Michael Emmans Dean 2004 alle Epochen der Homöopathie von 1821 bis 1998 und stellte umfassende Arbeiten zusammen.

 

Emmans Dean M

The Trials of Homeopathy, Origins Structure and Development KVC Verlag 2004

ISBN 3-933351-40-5

 

In allen Entwicklungsphasen wurde mit den jeweils zur Verfügung stehenden Mitteln geforscht, ausgewertet und kritisch analysiert, sowohl zu verschiedenen homöopathischen Vorgehensweisen als auch zur klinischen Wirksamkeit, zur Arzneisicherheit und Effizienz der Therapie.

 

Die Quantität aller Forschungsarbeiten erscheint im Vergleich zur konventionellen Medizin gering, ist letztlich jedoch der Finanzierung geschuldet. Die Qualität der Forschung wies im Vergleich zu anderen Medizinbereichen jederzeit ein vergleichbares Niveau an Aussagekraft auf.

 

Eine Übersicht zur aktuellen Forschung findet sich hier

HRI - Randomised controlled trials of homeopathy: examining the evidence

 

https://www.hri-research.org/hri-research/learning-more-from-existing-evidence/systematic-review-programme/

 

sowie hier zur Literaturübersicht (gegenwärtige Historie von Forschungsarbeiten)

 

https://www.hri-research.org/resources/hri-publications/

 

Ein weiterer Vorbehalt der Skeptiker, „wer sich homöopathisch behandeln lasse, erleide Schaden, da er sich nicht rechtzeitig medizinisch sinnvoll versorgen lasse…“, ist eine leere Behauptung ohne Evidenz.

 

Die einzige Arbeit zu diesem Thema wurde in einer Reanalyse wissenschaftlich widerlegt.

 

Int J Clin Pract. 2013 Apr;67(4):385-6. doi: 10.1111/ijcp.12111.

Walach HLewith GJonas W.

 

Can you kill your enemy by giving homeopathy? Lack of rigour and lack of logic in the systematic review by Edzard Ernst and colleagues on adverse effects of homeopathy.

"Dr. Jens Behnke (Karl und Veronica-Carstens-Stifung) über den Stand der Forschung in der Homöopathie"

Homöopathie – Wissenschaft und Wirksamkeit - von Dr. med. Andreas Holling - Berliner Homöopathievorträge

Patienten/innen, Ärzte/innen und Heilpraktiker/innen, die Homöopathie anwenden, wird vor allem in den sozialen Medien verschwurbeltes oder esoterisches Denken, Naivität, Rückständigkeit, Aberglauben usw. unterstellt, sie werden als Pseudomediziner lächerlich gemacht, als „Nappel“ diffamiert und in Diskussionen persönlich angegangen. Die agitierenden Personen sind auffällig oft Pseudonyme (Twitter, Facebook) bzw. häufig Nicht-Mediziner.

 

Es steht, wie Robert Habeck schon mehrfach betonte, zu befürchten, dass eine derartig verrohende und enthemmte Sprache mit populistisch anmutenden Inhalten, die an den Bedürfnissen der Bevölkerung vorbeizielt, weitere Wähler aus der bürgerlichen Mitte vertreibt, weil diese sich nicht mehr verstanden fühlen und sich die Gesellschaft sukzessive weiter radikalisiert.

https://www.youtube.com/watch?v=8dD-j48zoVY (Minute 6:30h)

 

Als praktizierende/r Homöopath/in befürchte ich, dass sich zunehmend mehr Vertreter von CDU, SPD insbesondere auch der FDP gegen den "Schutz der gesetzlich verankerten besonderen Therapien" und gegen den Pluralismus in der Medizin aussprechen.

Zum Pluralismus in der Medizin s. a. http://www.dialogforum-pluralismusindermedizin.de/leitbild

 

Die Sprache und Argumentationsketten, einschließlich der tendenziösen Parteilichkeit der Skeptiker-Organisationen, werden auffallend häufig von Politikern übernommen und einseitig vertreten, wodurch unsachgemäßer Einfluss auf die Politik, ausgeübt wird.

 

Einfluss auf die Politik der Skeptiker-Organisationen

 

Aktuelles Beispiel, welche eine unsichtbare Lobbyarbeit der Skeptiker Organisation vermuten lässt, ist die vor wenigen Tagen in einer Facebook-Umfrage pro / contra Homöopathie der MdB Prof. Claudia Schmidtke CDU, deren tendenziöse Formulierung und Aufmachung in Wort und Bild den Tenor der Skeptiker übernimmt.

 

https://www.facebook.com/ClaudiaSchmidtkeMdB/posts/748882875475539?comment_id=361226101293514&notif_id=1543226974642913&notif_t=feedback_reaction_generic

 

Die Umfrage lief über 5 Tage und wurde erst im Laufe von 2-3 Tagen mehr bekannt. Bezeichnend waren zu Beginn 5% Pro und 95% Contra innerhalb der ersten Stunden der Umfrage 3000 Stimmen zu verzeichnen.

Mit anderen Worten, der Skeptikerorganisation war die Umfrage von Beginn an bekannt.

 

Das Endergebnis 61% pro : 39% contra Homöopathie war wohl offensichtlich unerwartet, wie weitere Diskussionen unter den Gegnern in Social Media zeigten. Auch wenn eine solche FB Umfrage nicht mehr als ein Stimmungsbild ist, zeigt es die tendenziöse Vorgehensweise.

 

Parallel ist zu beobachten, dass einige Politikerinnen und Politiker von CDU und SPD die Homöopathie als Therapie in Frage stellen.

 

http://www.fr.de/wissen/gesundheit/wirkungsloses-erstatten-streit-um-homoeopathie-bei-krankenkassen-a-1407998 - Autor: Hinnerk Feldwirsch-Dentrup (MedWatch)

 

Als weiteres Beispiel sei die Diskussion um die Apothekenpflicht homöopathischer Arzneien genannt, die seit 2017 von Mechthild Heil CDU, vollkommen unerwartet und mit fraglichen Argumenten analog der Skeptiker Deutung, aufgeworfen wurde.

 

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/77210/Streit-um-Apothekenpflicht-homoeopathischer-Mittel

 

https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2017/07/24/cdu-csu-wollen-homoeopathie-aus-der-apothekenpflicht-entlassen

 

Charakteristisch ist, dass jede dieser Meldungen stets mit massiven social Media Attacken der Skeptiker-Organisationen flankiert wird, was auch an den massiven und oft unmittelbar nach online Veröffentlichung auftretenden Negativ-Hetz-Kommentaren beobachtet werden kann.

 

 

Das führt zu einer zunehmenden Verunsicherung von Bürgern und Patienten und steht im Gegensatz zu dem, was die Bevölkerung tatsächlich wünscht: Homöopathie als festen Bestandteil in der Mitte der Gesellschaft und ein pluralistisches Miteinander konventioneller und alternativer Therapien.

 

Was sich die Bevölkerung wirklich wünscht

 

Forsa Umfrage Juni 2017

Der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e.V. (BPI) belegte im Juni 2017 mit einer Forsa Umfrage die Beliebtheit der Homöopathie in der Bevölkerung

 

Übersicht zur Umfrage

https://www.homoeopathie-online.info/forsa-deutsche-wollen-homoeopathie-politik-soll-sich-dafuer-einsetzen/

 

Einzelheiten zur Umfrage

https://www.carstens-stiftung.de/artikel/bevoelkerung-fordert-festen-platz-fuer-homoeopathie-in-forschung-und-lehre-der-universitaeten.html

 

Fast zwei Drittel der von Forsa befragten finden es wichtig bis sehr wichtig, dass sich die Politik neben konventionellen Behandlungsmethoden auch aktiv für Heilmethoden wie etwa Homöopathie oder der anthroposophischen Medizin einsetzt.

Über 70 Prozent finden es persönlich wichtig bis sehr wichtig, dass Krankenkassen ihren Versicherten auch die Kosten für ausgewählte Leistungen aus dem Bereich der homöopathischen Medizin erstatten.

Mit über 80 Prozent überdurchschnittlich häufig, plädieren Befragte mit Homöopathie-Erfahrung für die Kostenübernahme ausgewählter Leistungen durch die Krankenkassen.

Damit stimmt die Mehrheit für den Erhalt der Homöopathie im Rahmen von sogenannten Satzungs-leistungen, die von den Krankenkassen individuell festgelegt werden können.

 

 

Bericht IKK September 2017

Die IKK Südwest, die seit einigen Jahren verstärkt auf Homöopathie setzt und teils auch Rechnungen zertifizierter Heilpraktiker-Homöopathen erstattet, meldete vergangenes Jahr einen deutlichen Rückgang der Antibiotika-Verschreibungen bei steigender Nachfrage nach homöopathischer Therapie und sinkenden Kosten

https://www.ikk-suedwest.de/2017/09/weniger-antibiotika-mehr-homoeopathie/

 

Meldungen aus der Landwirtschaft

In Bayern gibt es seit einiger Zeit eine Initiative seitens der Landwirte, Antibiotika durch homöopathische Mittel zu ersetzen, und das mit Erfolg. Je mehr Betriebe sich hier anschließen, desto weniger Antibiotika gelangen über die Weiden ins Grundwasser und über die Nahrung zum Menschen. Diese Initiativen müssen zum Wohle aller unterstützt werden.

 

Mai 2017

https://www.vkhd.de/news-arten-mobil/news-archiv/news-2017/item/320-homoeopathie-hilft-einsatz-von-antibiotika-in-der-milchviehhaltung-zu-reduzieren

 

In der Schweiz wird das Wissen zu komplementärmedizinischen Behandlungen im Nutztierbereich im Hinblick auf Einsparmöglichkeiten von Antibiotika gesammelt.

 

https://www.bauernzeitung.ch/news-archiv/2018/homoeopathie-statt-antibiotika?fbclid=IwAR3GgGz1gsMxvrBnave5ZZHwEcQVF9Skz_UyVr4anGd4zrM-KrGZrZr38kU).

 

Aktuellste Radiosendung

In der vom NDR am 21.11.2018 über Hörfunk ausgestrahlte „Redezeit“ zum Thema „Streit um die Homöopathie“https://www.ndr.de/info/Streit-um-die-Homoeopathie,audio458904.html meldeten Patienten deutlich den Wunsch nach Zusammenarbeit der konventionellen Medizin und Homöopathie sowie weiterer komplementärmedizinischer Verfahren. Ärzte und Heilpraktiker berichteten eindrucksvoll über die vielen positiven Erfahrungen mit Homöopathie.

 

Zusammenfassend

wünscht die Bevölkerung ein Miteinander von konventioneller und alternativer Medizin. Der von der Skeptiker-Bewegung aufgebauschte Widerspruch ist künstlich. Bürger wollen sich nicht bevormunden lassen und noch weniger vorgeschrieben bekommen, auf welche Weise man sich eigenverantwortlich im Umgang mit der eigenen Gesundheit eischließlich der eigenen Kinder, einzig richtig zu verhalten habe.

 

Noch viel weniger, „…kann und darf es die Aufgabe des Gesetzgebers sein, durch die einseitige Festlegung bestimmter Methoden für den Nachweis der Wirksamkeit eines Arzneimittels, eine der miteinander konkurrierenden Therapierichtungen in den Rang eines allgemein verbindlichen Standes der wissenschaftlichen Erkenntnisse“ und damit zum ausschließlichen Maßstab für die Zulassung eines Arzneimittels zu erheben…“

(Deutscher Bundestag, Ausschuss für Jungend Familie und Gesundheit – Bericht zur Neuordnung des Arzneimittelrechts Drucksache 7/5091 vom 28.04.1976)

 

 

Darum bitten wir Homöopathen Sie alle, sich in diesem Sinne für uns alle, für die pluralistische Therapiefreiheit, für den Erhalt der Homöopathie in der ärztlichen Patientenversorgung, für weiterer Forschung zur Komplementärmedizin, für den Erhalt der Apothekenpflicht für homöopathische Arzneimittel sowie den Erhalt des Heilpraktiker-Berufes, aktiv einzusetzen.

 

Wir hoffen, Sie schreiben alle an von denen Sie glauben, das sie die Homöopathie unterstützen wollen und/oder klären Sie bitte alle auf die unsachgemäß durch die Homöopathie Gegner informiert wurden.

 

Zu diesem Zweck stellen wir Ihnen o.g. Text als hier als Briefform zur Verfügung.

Briefvorlage_an_Abgeordnete_Nutzung_auf_[...]
Microsoft Word-Dokument [390.7 KB]

Wichtiger Hinweis: Der downloadbare Text wurde – unter Ausschluss der Haftungsübernahme für sämtliche Inhalte – von einer Gruppe verschiedener Kollegen/innen verfasst und soll als vorgeschlagene textliche Grundlage für Ihr eigenverantwortliches Schreiben an Abgeordnete Ihres Wahlkreises dienen. Sie können den Text daher nach eigenem Ermessen verändern und umgestalten.

 

Weitere Meldungen/Artikel/Links zur Homöopathie Debatte ...

Diese Seite wird fortlaufend aktualisiert - so es Neuigkeiten zu diesem Thema gibt ...
 

Prof. Harald Walach (deutscher klinischer Psychologe, Wissenschaftstheoretiker und -historiker)
über die Homöopathie und die konventionelle Medizin – Teil 1 - 11.01.2019


Zitat: "Weil ich in Debatten immer wieder die gleichen falschen Aussagen höre, stelle ich sie hier einmal zusammen mit den entsprechenden Argumenten, Daten und Fakten: Irrtümer, die über die Homöopathie geäussert werden, meistens mit entsprechenden Irrtümern über die Medizin gepaart. Ich hoffe, das entspannt die Debatte, die ich als unnötig polarisiert und wenig konstruktiv wahrnehme. Es geht los mit ...

Irrtum Nr. 1 – Therapieprinzip unbewiesen - .....zum Artikel
 

Homöopathie-Wende in Deutschland? - Patienten öffnen sich immer mehr für die Integration der Homöopathie in die Versorgung im Sinne einer integrativen Medizin, so der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte. Ärzte Zeitung online, 07.01.2019
 

Zitat: "Homöopathisch tätige Ärzte sind davon überzeugt, dass die Homöopathie eine nützliche und hilfreiche Ressource im gegenwärtigen deutschen Gesundheitssystem darstellt. „In Zeiten, in denen Ökonomisierung, Zeitverdichtung, Polymedikation und zunehmende Antibiotikaresistenz zu großen Herausforderungen werden, ist die Homöopathie insbesondere für viele chronisch kranke Patienten eine Hilfe“, postuliert Cornelia Bajic, 1. Vorsitzende des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte (DZVhÄ), im Gespräch mit der „Ärzte Zeitung“. Mit Blick auf eine noch unveröffentlichte, repräsentative Forsa-Umfrage, die dem DZVhÄ vorliege, prognostiziert sie seitens der Patienten eine stärkere Nachfrage nach der Einbindung der Homöopathie in den medizinischen Behandlungsalltag. Die Patienten seien somit offen für eine Medizinwende – und damit für den Ansatz der integrativen Medizin. „51 Prozent der Deutschen stimmen laut Umfrage der Meinung zu, dass die steigende Nachfrage nach Homöopathie eine Wende in der Medizin einleitet hin zu einer integrativen Medizin, also dem Miteinander von Schul- und Naturmedizin“, sagt Bajic. Nur 28 Prozent stimmten dieser Auffassung nicht zu, 21 Prozent trauten sich keine Einschätzung zu („weiß nicht“). Wie die Befragung weiter ergebe, hätten im Jahr 2010 erst 43 Prozent der Deutschen Erfahrungen mit der Homöopathie gemacht – heute seien es bereits 53 Prozent. Dieses Ergebnis ist nahezu deckungsgleich mit dem einer im Sommer veröffentlichten, repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Kantar TNS zum Thema Homöopathie und komplementäre Medizin im Auftrag des Homöopathika-Herstellers DHU.""Bürger wollen Medizinwende" Wie die Umfrage ergab, haben bereits 56 Prozent der Deutschen Erfahrung mit Homöopathie sowie homöopathischen Arzneimitteln und nutzen sie vor allem bei Alltagsbeschwerden für sich oder andere. „Die Bürger wollen neben einer Energie- und Agrar- auch eine Medizinwende in Deutschland“, so Bajic." - Zitat Ende - Artikel weiterlesen

 

Irrtum Nr. 2 – Unwissenschaftlich - Die populärsten Irrtümer über die Homöopathie und die konventionelle Medizin – Teil 2 - Prof. Harald WalachDie Homöopathie ist empirisch nicht belegt, wohingegen die konventionellen medizinischen Interventionen gut gesichert sind


Zitat: "Die empirische Situation dürfte ungefähr so wie in der konventionellen Medizin auch sein: das, was wir wirklich wissen, ist nur ein geringer Prozentsatz. Eine Überblicksarbeit über eine Zufallsauswahl von 1016 Reviews aus der Cochrane-Datenbank, also nach harten Kriterien erarbeiteten Zusammenfassungsarbeiten, kam zu dem Schluss, dass wir nur in 3.4% aller Fälle Klarheit über die tatsächliche Wirksamkeit haben (1.4% tatsächlich wirksam; knapp 2% tatsächlich schädlich).6 Bei 43% vermutet man Wirksamkeit, benötigt aber noch mehr Forschungm, bei 48% war es unklar. Bedenkt man, dass wir es hier mit anerkannten, in der klinischen Praxis eingesetzten und von den Kassen in der Regel bezahlten Interventionen zu tun haben, die nach dem vermeintlich rationalen Modell der modernen Medizin entwickelt und beforscht wurden, handelt es sich dabei eigentlich um ein Armutszeugnis. Auch das soll die konventionelle Medizin nicht schlecht machen sondern zeigen: So groß ist der Unterschied zwischen Homöpathie und konventioneller Medizin nicht, was Datenlage und Kenntnisstand angeht." - Zum Artikel
 

 

Homöopathische Ärzte begrüßen die Einrichtung von Lehrstühlen zur Integrativen Medizin – und wehren sich gegen einen verengten Evidenzbegriff  - 8. Januar 2019 in Forschung, Homöopathie
 

Zitat: "Der Deutsche Zentralverein homöopathischer Ärzte (DZVhÄ) begrüßt die Initiative der CSU-Fraktion bei den bayrischen Universitäten, die Einrichtung eines Lehrstuhls Integrative Medizin/Naturheilkunde einzurichten, um die Forschung in diesem Bereich weiter zu stärken. Die CSU-Fraktion möchte sich auch dafür einzusetzen, dass die Forschungsmittel in diesem Bereich erhöht werden. Auch das begrüßen die homöopathischen Ärzte in Deutschland. Mit dieser Initiative reagiert die Politik auf das wachsende Interesse der Bevölkerung an integrativer Medizin und insbesondere Homöopathie. Vergleichbare Stiftungsprofessuren und Lehrstühle gibt es nach Auskunft der Hufelandgesellschaft (Dachverband der Ärztegesellschaften für Naturheilkunde und Komplementärmedizin) bereits in Berlin, Rostock und Duisburg-Essen sowie an der Uni Witten/Herdecke. Auch in Tübingen ist aktuell ein solcher Lehrstuhl in Planung." zum Artikel


 

Strategietreffen der INH-Skeptiker am 19. Januar 2019 in Essen zur Frage: Wie Homöopathie und Becker platt machen?


Zitat: "Am 19. Januar 2019 trifft sich die Anti-Homöopathie-Lobbygruppe INH in Essen im Unperfekthaus zum sechsten Strategietreffen, wie die INH-Einladung zeigt, die dem Homöopathiewatchblog aus der Facebook-Gruppe zugespielt wurde. Zwei wesentliche Themen wollen die Einladenden Natalie und Norbert besprechen: wie soll die INH die Homöopathie weiter zerstören nach ersten Erfolgen und wie soll die INH Christian J. Becker plattmachen? Zusammengefasst sagt das INH-Strategiepapier, dass die INH zufrieden ist mit ihren Erfolgen bei der Zerrüttung des Rufes der Homöopathie bei Medien, Politik, Gesellschaft. Die INH macht sich aber Sorgen über den zunehmenden Gegenwind, insbesondere durch den HomöopathieWatchblog. Daher erwähnt die INH mich namentlich in ihrem Strategiepapier mit der Frage an die INH-Mitglieder, wie man mit mir strategisch umgehen soll."  so HomoepathieWatchblog.de

 

BÄK-Vorstand beschließt Weiterbildungsnovelle einstimmig - 11. Dezember 2018 in Homöopathie

 

"Ein halbes Jahr nachdem die deutsche Ärzteschaft die neue Musterweiterbildungsordnung (MWBO) auf dem diesjährigen Ärztetag in Erfurt verabschiedet hat, hat der Vorstand der Bundesärztekammer (BÄK) diese nun abschließend beraten und einstimmig beschlossen. Damit sei laut BÄK der Startschuss für eine vollständige Neuausrichtung der ärztlichen Weiterbildung gegeben worden...Kernaufgabe des DZVhÄ ist die Weiter- und Fortbildung von Ärztinnen und Ärzten und die ständige Weiterentwicklung der Lehrinhalte. Der Verband bündelt auf seiner Weiterbildungswebseite die Kurse für die Zusatzbezeichnung, das Homöopathie-Diplom und sämtliche anerkannten Fortbildungen."


 

Warum gehört die Homöopathie an die Universitäten? - 12. Dezember 2018 in Homöopathie - Von Prof. Dr. med. Markus Herrmann.


Zitat: "Das Wahlpflichtfach Homöopathie findet an unserer Fakultät seit 11 Jahren regelmäßig an drei Wochenenden im Wintersemester statt. In diesem Semester hat es bereits stattgefunden. Inhalt der Kursinhalte betreffen Grundprinzipien, Denkansatz und Therapiekonzept der Homöopathie. Die Studierenden lernen die Anamnese und Prinzipien der Fallaufnahme in der Homöopathie. Vermittelt durch eine langjährig erfahrene Fachärztin und Kassenärztin. Neben der Universität Magdeburg gibt es das Wahlpflichtfach Homöopathie u.a. auch an den Universitäten in München, Leipzig, Erlangen, Jena, Duisburg-Essen, Bochum, Tübingen, Bonn, Düsseldorf und Göttingen.Die Medizinstudierenden diskutieren Pluralismus in der Medizin. Die Studierenden diskutieren im Wahlpflichtfach Homöopathie die Notwendigkeit eines medizinischen Pluralismus. Sie lernen die Bedeutung des holistischen, individualisierten Blicks auf die Person des Patienten und die Bedeutung einer partnerschaftlichen Arzt-Patienten-Beziehung am Beispiel der Homöopathie kennen. Wofür braucht es Pluralismus in der Medizin? „Heilung bedeutet in diesem Kontext daher nicht nur ein Zurückdrängen der Erkrankung in geringere Manifestationsgrade, sondern auch ein Lernen an und mit der Erkrankung, welches als eine – in der Praxis allerdings nicht selten vernachlässigte – Aufgabe ärztlichen Handelns zu verstehen ist.“ (Hoppe 2000, Dialogforum Pluralismus in der Medizin der BÄK). Pluralismus in der Medizin ist auch gesellschaftlich notwendig, um unterschiedliche Zugangsmöglichkeiten der Deutung von Krankheitsprozessen zu ermöglichen und in einen sozial vermittelbaren Kontext zu stellen." Zitat Ende - zum Artikel

 

 

Retrospektiv ein wichtiger Artikel,  Contra – Pro: Homöopathie-Studiendiskussion an der Medizinischen Universität Wien - 19.04.17 indem Norbert Aust (Skeptiker) in der wissenschaftlicher Diskussion durch Prof. M. Frass inhaltlich wiederlegt wurde. "An der Medizinischen Universität Wien fand am 29. März dieses Jahres eine dreistündige Diskussion über zwei Metaanalysen sowie drei klinische Studien aus dem Bereich Homöopathie zwischen Dr. Norbert Aust und ao. Univ.-Prof. Dr. Michael Frass statt. Die Auswahl der fünf Studien oblag Dr. Aust. Nach einem anfänglichen Statement wurden die fünf Studien jeweils kurz vorgestellt, dabei wurde zunächst der Contra- und dann der Pro-Standpunkt erläutert. Im Fazit der Diskussion: "Sämtliche diskutierten zwei Metaanalysen als auch drei klinische Studien sprechen dafür, dass Homöopathie mehr kann als Placebo. Die Einwände von Dr. Aust konnten alle wissenschaftlich widerlegt werden. Dass die Wirksamkeit des Placebo selbst nicht unumstritten ist, war ein zusätzlicher Aspekt der Diskussion." zum Artikel
 

Um das Thema weiter zu verfolgen, wird die Seite bei Bedarf akualisiert und Beiträge/Links hinzugefügt, so sie dem Thema entsprechend weiterführend von Interesse sind, sodaß man mit sich der Zeit ein eigenes Bild über die Homöopathie-Debatte machen kann.

 

WAS GIBT ES NOCH DAZU ZU SAGEN?

PROHOM EDITORIAL

 

Warum gibt es Prohom und wieso sind uns/mir Begriffe wie Therapie-Freiheit so wichtig. Ich habe Prohom zusammen mit meinem verstorbenen Mann Gert Trinklein (Ex Fussballprofi bei Eintracht Frankfurt) gegründet. In der Gründungszeit litt mein Mann an Leukämie und wir haben es gut dokumentieren können - wie wichtig es ist, sich neben der konventionellen medizinischen Behandlung noch Komplementär-medizinisch & v.a.  homöopathisch behandeln zu lassen.  Wir persönlich empfanden die Kritik an der Homöopathie bzw. an der adjuvanten Krebs-therapie eher menschen-verachtend und lobby-istisch geprägt, als pro homines, da wir täglich sehen konnten wie enorm hilfreich (lebenserhaltend  & unbedingt notwendig)  all die natürlichen Medikamente für die Lebenskraft und Lebens-qualität die Reduktion von Antibiotika & Neben-wirkungen bzw. Arznei-mittelschäden  beleghaft war.

HOM. FORSCHUNG

 

Welche Projekte gibt es aktuell, was wird geforscht. Einige davon werden auf dieser Seite vorgestellt, sodaß der interessierte Leser weiss, wo er entsprechende weiterführende Info´s finden kann. Aktuell formieren sich einige neue Projekte die forschen wollen. Deswegen ist diese Seite im Wandel und wird mittelfristig  über-arbeitet, um dem aktuellen Stand der Forschungsprojekte  gerecht zu werden. 
 

ANTIBIOTIKA RESISTENZ

"Die WHO rechnet bis 2050 mit jährlich ebenso vielen Toten wie durch Krebs. Auch wenn diese Zahlen nicht unumstritten sind ist doch klar, dass mit einer starken Steigerung der Todes-zahlen zu rechnen ist. Hinzu kommen enorme Kosten für die Gesundheitssysteme. Neben der Entwicklung neuer Antibiotika ist es deshalb von größter Wichtigkeit, wirkliche Alternativen zu entwickeln und dafür zu sorgen, dass Antibiotika wirksam bleiben. Gerade im Bereich der Erkrankungen der oberen Atemwege, die zu ca. 90% viral bedingt sind, bieten naturheil-kundliche Verfahren eine sinnvolle Alternative zu den hierbei gängigen Antibiotikaverschreibungen."

THERAPIE-FREIHEIT


"Aufgrund von massivem Druck seitens einer Lobby auf Medien und Politik sind die Weiterexistenz der Homöopathie und anderer Heilverfahren und damit Ihre Selbst-bestimmung in der Therapiewahl direkt ge-fährdet. Nur das ge-meinsame Engagement von Behandlern und Patienten kann eine Wende in diese Ent-wicklung bringen." Ein Beitrag darüber, wie uns scheibchenweise das wichtige Rechte auf medizinische Selbst-bestrimmung und die Wahl der Therapie ge-nommen werden sollen.

  • PROHOM EDITORIAL bezieht sich (neben o.g.) auch auf den im Spiegel 34/2018 am 20.08. erschienen  der Artikel "Die Macht der Heiler"  - muss man sich die Frage Stellen, inwieweit der Lobbyismus die Demokratie aushöhlt und oder warum der Neo-liberalismus des ganzheitlichen Methoden den Krieg erklärt. Dieser und anderer Fragen geht das Editorial im September 2018 nach. Durch ein klick gelangt man zum gesamten Beitrag.
     

  • Man fragt sich, was motiviert die Homöopathie Gegner und Ihre Geldgeber?

Historisch gesehen ist die Erodierung  der Komplementärmedizin schon einmal geschehen - in der USA. Vor 1920 gab es in Amerika viele homöopathische Hospitäler, Naturheilkunde und Praxen.  Durch den Zusammenschluss und Gründung der „Carnegie & Rockefeller Rockefeller Foundation“ und die Arbeit von Abraham Flexner („Flexner Report“), kam es zur medizinhistorischen Wende. Es war die Geburtsstunde der Zulassungs- Ausbildungs- und Abschlussstandards und der Hygienevorschriften. Fortan regulierte die Regierung medizinischen die Ausbildungen. Verordnungen wurden vereinheitlicht und auf das materialistisch. Hyperrationale Denkmodelle und auch pharmakologische Behandlungsschema den Vorgaben und Lehren der Industrie angepasst. Daraus entwickelte sich schulssendlich die Leitlinientherapie und die EBM (Evidenz Basierte Medizin). Grundsätzlich gut, jedoch aber der Flexner Report monopolisierte und verwandelte 1910 die medizinischen Ausbildung in den USA auch weg von der Komplementärmedizin wie Homöopathie, Naturheilverfahren und der Menschlichen Medizin hin zum biochemischen, pharmakologischen Modell. So wurde der sogenannten „Gold Standard“ in der medizinischen Ausbildung definiert, welcher sich geschickt und durch gezieltes politisches Framing (d.h. unterschiedliche, geschickte Verdrehung von Formulierungen, Wahrheiten & Botschaften) von Lobbyisten etabliert. Auch damals initiierte ein wirtschaftliches Interesse eine Medizin Historische Wende. Die einen nennen es die Geburtsstunde der konventionellen Medizin, die anderen nennen es den Beginn des Einflusses der Pharma Industrie auf die Medizinischen Fakultäten und das Gesundheitssystem. Durch die monopolisierte Schaffung eines hyper-rationalen wissenschaftlichen System mit Deutungshoheit entwickelte sich porportional auch die völlige Entmenschlichung der Medizin.

Bedingt durch den Flexner-Report kam es zum  Wegfall aller Schulen, die sich mit Komplementärmedizin beschäftigten. Flexner verfasste dazu Berichte, wie die therapeutischen medizinischen Ausbildungen im Standard zu sein hätten. Mit einem Schlag wurden tausende von homöopathischen Kliniken, Naturheilpraxen usw. geschlossen, weil sie diesem „Gold Standard“ nicht mehr genügten. So wurde ein neues Ethos des Arztes kreiert. Die amerikanische Medizin profitierte zwar sehr von diesen wissenschaftlichen Fortschritten, legte aber gleichzeitig ein „Hyper-rationales Wissenschaft System“ an, wodurch die eigentliche Kunst des Heilens zum „Ungleichgewicht in der Kunst und der Wissenschaft der Medizin“ wurde. Die Überzeugung Flexners, dass das medizinische System, in dem ein Arzt seine Arbeit als Wissenschaftler im Labor zu beginnen hat, gilt als Auftakt und Grundlage für die klinische Ausbildung und Untersuchung in Universitätskliniken. So definierte Flexner den „idealen Arzt“. 

 

Gleichzeitig kritisierte er zu dieser Zeit all diejenigen Schulen und Universitäten die diesem Standard nicht entsprachen als minderwertig und schadhaft für die Gesellschaft, wodurch eine Mehrheit der medizinischen Einrichtungen als fehlerhaft mit niedrigen Zulassungsstandards usw. beurteilt und geschlossen wurden. Dem folgten neue staatlichen Zulassungsgesetze, wodurch alle die diesem Standard nicht entsprachen ebenfalls ihre Zulassung verloren. All dies wurde durch enorme finanziellen Gaben der Rockefeller und Carnegie Stiftungen gesichert. Schon damals kritisierte man medizinhistorisch den Zusammenhang zwischen Geldgebern wie Rockefeller & Bildungseinrichtungen wie Universitäten & Carnegie (Rockefeller Carnegie Foundation). William Ossler glaubte schon damals, dass der Schwerpunkt der so entworfenen medizinischen Standards zu weit von den Realitäten der Lebensqualität von Patienten entfernt wären. Ossler kritisierte auch, dass der so kreierte „akademische Vollzeitarzt“ durch die unwiderstehliche Verführung von großen Geldsummen zum Schwiegen gebracht würden. Im Grunde erkannte er das Ende des Wissenschaftspluralismus durch die Verquickung handfester wirtschaftlicher Interessen. Im Grunde hat  Flexner in der Entwicklung der „Gold Standards“ das „Ethos der Medizin“ völlig außer Acht gelassen.

 

Denn, wenn wir heute die Zufriedenheit der Menschen im medizinischen System und die Zufriedenheit der Patienten im Ergebnis sehen, kann heute in keinem Fall von einem „Gold Standard“ gesprochen werden.

 

Im Ergebnis finden wir heute die monetäre Ausrichtung in Krankenhäusern, Pflegesystemen und Behandlung des Patienten. Das ist das Resultat der zu dieser Zeit entworfenen „theoretischen Vorstellung“ des Medizinsystems & Arztberufes. Die therapeutischen Strategien, die Fallpauschalen, die rein materialistischen Ansätze in der Medizin & Therapie, sind den Patienten v.a. der Humanität in der Medizin NICHT dienlich, das weiß jeder, der in diesem Bereich tätig ist. So titelte die FAZ am 19.03.2017 – „Deutsche Krankenhäuser – so wenig Kontakt zum Patienten wie möglich – in unseren Kliniken stehen viele teure Computer. Aber wenn nachts die Patienten vor Schmerz wimmern, hilft keiner.“
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/bericht-aus-einer-klinik-in-bad-homburg-14931355.html

 

In Kenntnis dieses Ergebnisses – ca. 100 Jahre später – rückblickend auf den Beginn des Problems – aus dem 19. Jahrhundert macht es Sinn diesen Fehler noch einmal zu machen?

Passiert heute nicht irgendwie etwas ähnliches - eine idiologische verantwortungslose Markterodierung im Namen der Wissenschaft  - "pro Industrie"?


Kopf des INH (GWUP) bestätigt 9-Punkte-Kampagne gegen Homöopathie: Dr. Lübbers verplaudert sich in vertraulicher Twitter-Mail

"GWUP … Honeckers Erben auf ihrem Kreuzzug gegen das Böse"
Der Nachrichtenspiegel - Das Nachdenkmagazin
"Im Prinzip mag ich mich zu diesen Gwup-Leuten selten äußern. Ich finde sie albern, dumm, ungebildet, geistig sehr eingeschränkt, dialogunfähig, unhöflich, diffamierend – so wie ich jetzt. Ja – das ist der Ton, den man da findet. Es tummeln sich da eine Reihe viert- und fünftklassige Wissenschaftler, die mit viel Getöse (und völlig unklarer Finanzierung) auf sich aufmerksam machen. Weil sie in ihren Fachgebieten immer nur in der Ramschabteilung landeten, mussten sie sich etwas Neues suchen, um auf sich aufmerksam zu machen: den großen Kreuzzug gegen Andersdenkende. Wie im Mittelalter sehen sie in den Hexen der Gegenwart die größte Gefahr für das Volk, während Mikroplastik, Verseuchung durch nukleare Abfälle, Verödung der Böden und Luftverschmutzung für sie eher weniger große Probleme darstellen. Das verwundert nicht: seit dreihundert Jahren wächst auf diesem Planeten etwas  heran, dass sich „Wissenschaft“ nennt und vor allem durch eins brilliert: völlige Verantwortungslosigkeit für ihre Schöpfungen."

Bei weiterer Recherche, findet sich auch dieser Beitrag "Homeopathy Market Growing Worldwide Popularity and Statistics by 2023; Says Boiron Group, Hyland, Nelson & Co- The Global Homeopathy Market is expected to grow at a CAGR of 14.60% during the forecast period 2017-2023." 

Zu diesem Thema schrieb Prof. Harald Walach am 01.03.2018 "Alles Zufall? Die Nachfrage nach Homöopathie und diverse Anti-Homöopathie-Aktionen" - folgendes ...

 

Im Jahr 2015 erschien ein Marktforschungsbericht der Firma „Transparency Market Research“ in den USA. Der sagt einen Anstieg des Marktvolumens von knapp 400 Millionen USD im Jahr 2014 auf 17 Milliarden USD weltweit 10 Jahre später im Jahre 2024 voraus. Das scheint aus heutiger Perspektive mächtig überzogen. Könnte es sein, dass der Bericht manchen Strategen zu denken gegeben hat? Könnte es sein, dass wir die ab den Jahren 2014/15 in Deutschland und davor schon anderswo laufenden Kampagnen gegen die Komplementärmedizin im allgemeinen und gegen die Homöopathie im speziellen auf diesem Hintergrund betrachten sollten? Wer so etwas sagt, wird rasch einmal als „Verschwörungstheoretiker“ tituliert. Damit wird dann das endgültige Denk- und Redeverbot besiegelt. Aber vielleicht lohnt es sich, nachzudenken? Oder wahrscheinlicher: Es ist alles Zufall?
 

Vor Kurzem veröffentlichte die Webseite des European Committee on Homeopathy (ECH) (homeopathyeurope.org/global-demand-homeopathy-forecast-surge) eine Notiz über einen Marktforschungsbericht, der von der US Firma „Transparency Market Research“ stammt. Man kann sich ein Sample frei bestellen (www.transparencymarketresearch.com/sample/sample.php?flag=S&rep_id=16460), das die Kernaussagen des Berichts ohne die zentralen Zahlen enthält. Wenn man ihn bestellen will, erhält man eine freundliche Email folgenden Inhalts:


"Thank you for showing the interest in our research report titled “Homeopathy Product Market (Product Type – Tincture, Dilutions, Biochemics, Ointments, and Tablets; Application – Analgesic and Antipyretic, Respiratory, Neurology, Immunology, Gastroenterology, and Dermatology; Source – Plants, Animals, and Minerals) – Global Industry Analysis, Size, Share, Growth, Trends, and Forecast 2016 – 2024.Please find the attached sample pages of the report for your perusal. The listed price of the report is US$ 5795. However, as a first time business engagement we would be glad to reserve a flat discounted price of US$2500."
 

Auf gut Deutsch: Das ist ein richtig teurer (und vermutlich auch solid gemachter) Bericht mit einer Marktvorhersage aufgrund gegenwärtiger Daten und vergangener Trends. Da ich die Kleinigkeit von 2.500 USD nicht frei zur Verfügung habe, konnte ich mir die Details nicht ansehen. Aber so viel habe ich aus den zur Verfügung gestellten Beispielseiten und der Webseite des ECH entnommen: Der Bericht sagt einen weltweiten Anstieg des Marktanteils der Homöopathie von knapp 400 Millionen USD 2014 auf 17 Milliarden in 10 Jahren, also 2024 vorher, einen Anstieg um das Vierzigfache also. Dieser Anstieg sei getrieben durch die Nachfrage in den Kernländern Europas (wo ja auch einige der wichtigsten Hersteller ihre Basis haben und die traditionelle Kenntnis und Publikumsinteresse groß sind), aber würde vor allem durch Nachfrage in anderen Ländern, Asien, Südamerika vorangebracht werden"  ..... Den Artikel weiterlesen ...

 

Gibt es ein Muster im Homöopathie Bashing? -  eine Antwort findet sich im selben Artikel von Prof. Wallach


"Das Muster, das ich beobachtet habe, war folgendes. Es tauchte eine für die konventionelle Behandlung ungünstige Meldung in der Presse auf. Es dauerte keine Woche, meistens vergingen ca. 3-5 Tage, dann kamen, ebenfalls in der Presse, meistens etwas prominenter, Kritiker der Komplementärmedizin zu Wort, die auf Seite 2, 3 oder 4 ausführlich darüber schrieben, wie unwissenschaftlich Komplementärmedizin, Homöopathie zumal, sei. Oder dass Universitäten doch bitteschön nicht dermaßen unwissenschaftliches Zeug wie Akupunktur und manuelle Therapie unterrichten sollten, von Homöopathie ganz zu schweigen. Die Reihenfolge war in etwa: Zwei in unmittelbarer Nachbarschaft erscheinende Meta-Analysen zerlegten den Mythos von der Wirksamkeit der Antidepressiva; kurz darauf die ersten Meldungen über Unwirksamkeit der Komplementärmedizin. Das englische NICE (damals National Institute for Clinical Excellence, eine Art unabhängiger Health Technology Assessment Behörde, an dessen Beispiel entlang das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen IQWiG in Deutschland entwickelt wurde) gab eine neue Richtlinie zur Rückenschmerzbehandlung heraus. Darin stand: Bei chronischen Rückenschmerzen bitte keine Medikamente und keine Routine-Röntgenuntersuchungen oder Bildgebungen sondern (in dieser Reihenfolge): Bewegung, Manipulation, Akupunktur, Massage (all das wurde damals und wird von manchen aus dem universitären Bereich noch heute als „Komplementärmedizin“ gehandelt). Ein paar Tage später folgte eine Aktion der englischen Skeptikercommunity, in der Universitäten zur Herausgabe ihrer Validierungsakten zu Komplementärmedizin-Studiengängen aufgefordert wurden (auf nicht autorisierten Briefköpfen des National Health Service, wie mir ein Freund und Kollege erzählte). NICE entschied, neue Antidemenzmedikamente nicht zuzulassen; ein vernünftiger Schritt, wie sich herausstellte, da die Medikamente viel kosten, wenig wirken und starke Nebenwirkungen haben. Ein neuer Aufschrei in der Presse: Den armen Patienten würden wirksame Substanzen vorenthalten, aber die Quacksalberkügelchen würden nicht verboten, usw. Ich könnte die Beispiele weiterführen. Aber diese mögen genügen um zu zeigen: Wenn ich nicht ganz blind bin, dann gibt es einen deutlichen zeitlichen Zusammenhang zwischen schlechten Nachrichten für Big Pharma und konventionelle Behandlungsmodalitäten und dem Beginn von öffentlichen Kampagnen gegen die Komplementärmedizin als Ganzes oder Teile wie Homöopathie, Akupunktur oder Manuelle Therapie. Alles Zufall? Klar. Was sonst. Alles andere wäre Verschwörungstheorie. Das tun nur Verrückte und solche, die Zusammenhänge überbewerten. Kann man ja in jeder Analyse der diversen Skepitkervereine weltweit nachlesen." - weitelesen des Artikels von Prof Wallach

 

Darüber hinaus kann man sich fragen, was hat eine pro Glyphosat Haltung mit dem "Homöopathie bashing" zutun?  Wo ist die Verbindung?

 

Der Autor des Artikels "EBM – Evidence Based Monsanto"  schreibt:

 

"Da stieß ich bei meiner Suche nach gezielten Manipulationen der Wikipedia auf ein interessantes Interview mit einer jungen Frau, die als Newcomer an der diesjährigen Konferenz der GWUP teilgenommen hat. Die GWUP (Gesellschaft zu wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften) ist eine Vereinigung von sogenannten „Skeptikern“, das heißt: von fundamendalistischen Materialisten, die im Namen der „Wissenschaft“ alles bekämpfen, was sie nicht verstehen können oder wollen. Dazu gehören neben der Homöopathie und allen anderen medizinischen Methoden außerhalb einer sehr eng verstandenen Schulmedizin (in welcher sich selbst ein durchschnittlicher Arzt nicht besonders wohlfühlen würde) auch alle anderen alternativen oder gar spirituellen Welt- und Lebensentwürfe.

 

Als ich aber den Titel des Interviews „Homeopathy, Conspiracies & Glyphosate: The Recipe for SkepKon 2018“ las, wurde ich hellhörig. Was hat Glyphosat mit den Ideen dieser Pseudo-Skeptiker zu tun? Ein Blick ins Programm zeigte mir, daß in einer zweitägigen Konferenz tatsächlich ein halber Tag den Vorzügen des Glyphosat und der Gentechnik gewidmet war. Teilnehmende und auch Moderatoren der Konferenz waren Norbert Aust und Natalie Grams, die sonst sehr auf die Evidence Based Medicine pochen. Nun ist Weniges in der Medizin so gut mit Evidenz belegt wie die Gefährlichkeit des Glyphosat. Selbst die EU-Kommission, die sicher nicht im Verdacht steht, lobby-feindliche Politik zu machen, konnte sich der Evidenz nicht entziehen. Wenn nun die GWUP der Monsanto-Werbung breiten Raum gewährt, obwohl das Thema überhaupt nicht in ihren Rahmen paßt, dann läßt das aufhorchen. Natürlich liegt es mir ganz fern, hier Verschwörungstheorien zu verbreiten, haha, aber wie blind müßten wir denn sein, hier nicht ganz vorsichtig einen Zusammenhang für möglich zu halten"
 

Im Fazit scheint es so - als ob es eine eine Verbindung zu den Glyphosatherstellen gäbe, dass sich aus Sicht der Geldgeber der "Homöopathie Kritiker" der "Flexner Report" sich wiederholen soll (damit die Therapie- und Wahl-Freiheit abgeschafft wird). Und das Negativmeldungen aus dem medizinisch - pharmakologischen Bereich in Angriffen auf die Komplementärmedizin münden - um von Ihnen ab zu lenken. Das macht sogar Sinn, sieht man sich das genauer an. Die konventionelle pharmazeutische Medizin erlaubt enorme Schäden am Mensch im Rahmen der EBM. Was sind das für Schäden?

 

Ein link zum historischen Überblick. ZDF- History - Die großen Skandale (die Schattenseite der Medizin).

Die Liste der Schäden ist lang - dier einige weitere Beispiele ...


Recherche zu Medizinprodukten Gefährliches Geschäft mit der Gesundheit
" Immer mehr Menschen sterben oder erleiden Verletzungen durch gefährliche Implantate wie Prothesen oder Herzschrittmacher. In Deutschland war die Zahl der nachgewiesenen Probleme mit Medizinprodukten 2017 so hoch wie nie zuvor, die Zahl der Verdachtsmeldungen hat sich in den vergangenen zehn Jahren verdreifacht. Allerdings werden wichtige Informationen unter Verschluss gehalten. Das zeigt eine umfassende internationale  Recherche unter dem Namen "The Implant Files", an der NDR, WDR und "Süddeutsche Zeitung" beteiligt waren. Koordiniert wurde sie vom Internationalen Konsortium Investigativer Journalisten (ICIJ). Die Journalisten haben Daten aus mehr 36 Ländern weltweit ausgewertet."
 

"Tödliche Medizin und organisierte Kriminalität" - Wie die Pharmaindustrie das Gesundheitswesen korrumpiert.

"Ein Pharmakonzern wurde durch den Verkauf von Heroin groß. Ein anderer steht im Verdacht, mit falschen Behauptungen über ein Arthritis-Medikament den Tod von Tausenden Patienten verursacht zu haben. Ein weiterer belog die US-amerikanische Food and Drug Administration und wurde zu einer Strafe von 2,3 Milliarden Dollar verurteilt. Dieses Buch handelt von der dunklen Seite der Pharmaindustrie, von der Art und Weise, wie Medikamente. entdeckt, produziert, vermarktet und überwacht werden. Es zeigt detailliert auf, wie Wissenschaftler Daten fälschen, um ihre Meinung zu  verteidigen. Dabei stehen die Pharmakonzerne der Mafia in nichts nach, sie sind sogar schlimmer und haben mehr Menschenleben auf dem Gewissen. Gøtzsches Buch handelt jedoch nicht nur von Problemen. Der Autor bietet Lösungen, von denen einige größere Erfolgschancen haben als andere, und er zeigt auf eindrückliche Weise die Notwendigkeit für umfassende Reformen"
 

Dokumentation "Böses Blut" - Transfusionsrisiken, Kehrtwende in der Intensivmedizin

Höheres Herzstillstand-Risiko Forscher warnen vor Diclofenac und Ibuprofen
http://www.3sat.de/page/?source=%2Fnano%2Fmedizin%2F180931%2Findex.html

 

Kniegelenke falsch eingesetzt
http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/medizinskandal/aerztefehler-und-betrug_aid_132015.html
Betroffene : 47 Patienten des St.-Hedwig-Krankenhauses Berlin-Mitte

 

Pflegefall durch Medikamententest
„Schreckliche Folgen hat der Test einer neuen Arzneimittel-Substanz für alle sechs Studienteilnehmer. Kurz nach Verabreichung des Wirkstoffs TGN1412 der Würzburger Firma TeGenero erkrankten die Männer im März 2006 schwer. Sie zeigten heftigste Immunreaktionen, die sich gegen die eigenen Organe richteten. Einer von ihnen ist mittlerweile an Krebs erkrankt. TeGenero meldete im Juli 2006 Insolvenz an, kurz darauf soll ein Investor, der anonym bleiben möchte, die Firma aufgekauft haben. Der Wirkstoff war eigentlich zur Bekämpfung von Rheuma, Multipler Sklerose und Blutkrebs entwickelt worden, griff jedoch massiv in die Funktionen des Immunsystems ein. Die Firma kann sich die Katastrophe nicht erklären, hatte es in den Tierversuchen doch keine Auffälligkeiten gegeben.“
http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/medizinskandal/aerztefehler-und-betrug_aid_132016.html

 

Krebsstudie erfunden
„Es stand 2005 in der renommierten Fachzeitschrift „Lancet“, die für ihre strengen Qualitätskontrollen berühmt ist: Bestimmte Schmerzmittel könnten das Mundkrebs-Risiko beachtlich senken. Knapp 1000 Patienten hätten an der Studie teilgenommen, durchgeführt von dem bekannten norwegischen Krebsforscher Jon Sudbo vom Osloer Krankenhaus Radiumhospitalet. 13 Forscher zeichneten als Co-Autoren für die Studie mitverantwortlich. Doch das weltweit beachtete Werk war von A bis Z pures Fantasieprodukt. 250 der „Phantom-Teilnehmer“ der Studie hatten zufälligerweise das gleiche Geburtsdatum und Jon Sudbo hatte zur Statistik seiner Untersuchung Zahlen aus dem staatlichen Register für Rezeptverschreibungen verwendet. Pech: Zum Zeitpunkt der Studie existierte das noch gar nicht. Die Mitverfasser der Studie schwiegen, die Redaktion des „Lancet“ gab zur Entschuldigung an, die Zusammenarbeit vor der Veröffentlichung sei katastrophal gewesen. Drei unabhängige Experten, die Sudbos Studie begutachteten, fanden nichts zu beanstanden. Die Motive für die kriminelle Kreativität des norwegischen Forschers sind nicht bekannt. Ob Interessen der Pharmaindustrie, falscher Ehrgeiz, Größenwahn oder Menschenverachtung eine Rolle spielten, wird man wohl nie erfahren. Fest steht, dass mit dieser Tat jedoch die gesamte Wissenschaft und vor allem die elitäre Fachpresse einen gehörigen Imageverlust erlitten haben.“
http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/medizinskandal/aerztefehler-und-betrug_aid_132017.html

 

Der große Klonbetrug
„Bereits 2004 soll er einen menschlichen Embryo geklont und dessen Stammzellen zu Forschungszwecken verwendet haben. Der südkoreanische Genforscher Hwang Woo Suk wurde wegen seiner weltweit einzigartigen Forschungsarbeiten in seiner Heimat wie ein Popstar und Nationalheld gefeiert. Mit der Herstellung von angeblich maßgeschneiderten Stammzellen, die gezielt Alzheimer und Diabetes rückgängig machen können und nicht vom Immunsystem des Patienten abgestoßen werden, schien er sich einen Platz auf dem Olymp der Wissenschaft gesichert zu haben. Doch Ende 2005 folgte sein Absturz. Der großangelegte Schwindel flog auf. Sämtliche seiner Forschungsergebnisse waren gefälscht, es hatte nie den geklonten Embryo und die maßgeschneiderten Stammzellen gegeben. Einzig ein Klonhund (Snuppy) war tatsächlich von ihm geschaffen worden. Einen besonders üblen Nachgeschmack hinterlässt sein Betrug, weil er in seinem Institut eine Kollegin dazu zwang, ihre eigenen Eizellen für seine Versuche zur Verfügung zu stellen.“
http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/medizinskandal/aerztefehler-und-betrug_aid_132018.html

 

Metallspäne im Blut : Profit mit mangelhaften Hüftimplantaten
http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2016/Metallspaene-im-Blut-Profit-mit-mangelhaften-Hueftimplantaten,hueftprothesen100.html

 

 Schaden nach Schweinegrippe-Impfung – Schweden entschädigt Narkolepsie-Patienten – 13.05.2016  

„Nach der Schweinegrippe-Impfung erkrankten in Europa auffällig viele Menschen an Narkolepsie. Schweden zahlt den Betroffenen jetzt bis zu eine Million Euro. Vielen genügt das nicht.“

http://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/schweinegrippe-impfung-schweden-entschaedigt-narkolepsie-patienten-a-1092175.html#utm_source=gesundheit#utm_medium=medium#utm_campaign=plista&ref=plista

 

Millionengewinn mit Billig-Zahnersatz
„Nicht Made in Germany, sondern Made in China war Zahnersatz, mit dem Zahnärzte und eine Lieferfirma (Globudent) in den 90er-Jahren einen Millionengewinn einstreichen konnten. Sie verpassten ihren „Kunden“, den Patienten minderwertige Inlays, Kronen und Brücken aus Fernost, berechneten aber die teuren, deutschen Preise. Den Gewinn teilten sie sich. Knapp 500 Zahnärzte sollen beteiligt gewesen sein. Verhandelt wurden nur an die 70 Fälle, weil die Staatsanwaltschaft das Verfahren nicht ausufern lassen wollte. Zwei Manager der Firma wurden zu je drei Jahren Haft verurteilt, ein Angeklagter zu zwei Jahren auf Bewährung. Die Manager hatten vor Gericht zugegeben, gemeinsam mit etwa 100 Zahnärzten Krankenkassen und Patienten um mehr als drei Millionen Mark betrogen zu haben.“
http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/medizinskandal/aerztefehler-und-betrug_aid_132019.html

 

Strahlentherapie mit Folgen
"Mindestens 120 Patienten sollen in den 90er-Jahren am Hamburger Universitätskrankenhaus Eppendorf verstrahlt worden sein, so die Auffassung der Freien Hansestadt Hamburg. Eine Patientin soll an den Strahlenschäden sogar gestorben sein. Behandlungskonzepte und experimentelle Bestrahlungen, die sehr gefährlich waren, sollen den Skandal verursacht haben. Verantwortlich gemacht wurde der Leiter der radiologischen Abteilung. Der Arzt wurde suspendiert. Zahlreiche Gutachten geben ihm die Schuld an den Verstrahlungen, seine Verantwortung ist aber bisher nicht nachgewiesen worden. Das Krankenhaus musste bis heute rund 18,5 Millionen Euro Schadenersatz an die Patienten und die Verfahrenskosten zahlen. Es stellte an die Versicherung des leitenden Arztes Regressansprüche. So kam es zu einem Vergleich. Die Berufshaftpflichtversicherung des Radiologen hat 1,5 Millionen Euro an das Klinikum gezahlt. Der Arzt selbst ist von jeder Regressforderung freigestellt worden.“
http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/medizinskandal/aerztefehler-und-betrug_aid_132020.html

 

Teure Herzklappen
„1994 flog der sogenannte Herzklappen-Skandal auf. Deutschlandweite Hausdurchsuchungen in Hunderten Privatwohnungen und Kliniken zeigten, dass Ärzte innerhalb von drei Jahren rund 33 Millionen Mark an Vergünstigungen erhalten hatten. Im Gegenzug bestellten sie Herzklappen und anderes internistisches Zubehör zu völlig überhöhten Preisen bei einigen Herstellern und Lieferfirmen. Für jede Herzklappe bekam der Arzt zum Beispiel 500 bis 1000 Mark. Mit diesem Betrug schädigte man die Patienten zwar nicht körperlich, doch mussten die Krankenkassen massiv verteuerte Rechnungen zahlen. Experten gehen davon aus, dass dadurch auch die Kassenbeiträge für die Mitglieder stiegen. Zwar gab es Gerichtsverhandlungen, doch weder ein Verantwortlicher aus den überführten Firmen oder ein Arzt kamen ins Gefängnis. Viele Anklagen wurden wegen „geringer Schuld“ zurückgezogen. Auch die Kassen verlangten die überteuerten Beträge nicht zurück.“
http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/medizinskandal/aerztefehler-und-betrug_aid_132022.html

 

Gesunde Brüste amputiert
„Rund 300 Frauen erhielten in den 90er-Jahren im Essener Raum eine fatale Fehldiagnose mit besonders tragischem Ausgang: Obwohl sie keinen Brustkrebs hatten, wurde ihnen eine Brust amputiert. Ein Essener Pathologe nahm diese folgenschweren Fehlinterpretationen vor. Er hatte die Gewebeproben nicht richtig untersucht. Als sein Versagen bekannt wurde, beging er Selbstmord. Er verbrannte sich in seiner Praxis. Dabei wurden auch alle medizinischen Unterlagen zerstört, so dass die Fehler nicht mehr nachweisbar waren.“ http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/medizinskandal/aerztefehler-und-betrug_aid_132023.html

 

Organhandel – Arme als Ersatzteillager für Reiche
„Weil die Armut in vielen Ländern so groß ist, verkaufen Bedürftige an skrupellose Organhändler eine Niere. In Deutschland ist der Handel mit Organen zwar verboten, weltweit gibt es jedoch noch keine einheitlichen Regelungen. „Organtourismus“ floriert deshalb zum Beispiel in Südamerika, Indien und einigen Ostblock-Ländern. Der Spender bekommt rund 6000 Dollar für das Organ. Bei einem durchschnittlichen Monatseinkommen von 80 Dollar in diesen Ländern erscheint ihm das zwar viel. Für die neue Niere muss der Empfänger an den Händler jedoch oft bis zu 150 000 Dollar zahlen. Experten sind sich sicher, dass weltweite Kartelle den Organhandel organisieren. Besonders erschütternd ist die Tatsache, dass es Fälle gibt, wo Menschen, vor allem Kinder, entführt werden, um an die Ware „Organ“ zu kommen.“
http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/medizinskandal/aerztefehler-und-betrug_aid_132024.html

 

Aids- und Hepatitis-Viren in Blutkonserven
„Anfang der 80er-Jahre gab es erste Verdachtsfälle. Nach Identifizierung des HI-Virus 1984 stand fest: Viele Blutkonserven und für Bluter lebenswichtige Blutprodukte waren damit verseucht. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich jedoch bereits 50 Prozent aller deutschen Bluter, also rund 1500 Menschen mit dem tödlichen Virus infiziert. Bis heute sind 500 gestorben. Obwohl Mitte der 80er-Jahre bereits bekannt war, dass die Produkte lebensgefährlich sind, versäumte die Regierung, eine Regelung zum Schutz der Bluter zu schaffen. Dass die Blutpräparate auch mit Hepatitis A, B und C belastet waren, wurde kaum erwähnt. So kommt es, dass zum Beispiel alle Bluter mit Hepatitis C infiziert sind. Erst als Anfang der 90er-Jahre der Skandal richtig zum Kochen kam, entschuldigte sich der damalige Gesundheitsminister Horst Seehofer offiziell bei den Blutern wegen Verletzung der Aufsichtspflicht. Das Gesundheitsministerium wurde aufgelöst, ein neues geschaffen. Man richtete einen Hilfefond für Bluter ein, die von den verantwortlichen Pharmafirmen kleine Abfindungssummen erhalten hatten. Heute garantieren komplizierte Testverfahren für die Ware Blut absolute Unbedenklichkeit. Wirklich? Die nächste Hiobsbotschaft für Bluter kommt aus England: Die Creutzfeld-Jakob-Krankheit ist wahrscheinlich per Blut übertragbar. In Großbritannien verstarb bereits der zweite Patient, der anscheinend durch eine Blutübertragung mit dieser Krankheit infiziert worden war.“
http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/medizinskandal/aerztefehler-und-betrug_aid_132025.html

Contergan – Schlafmittel mit dramatischer Nebenwirkung
„1957 kam das frei verkäufliche Schlafmittel Contergan auf den Markt. Der Hersteller empfahl es sogar für Kinder – so harmlos stufte man es ein. Doch für Schwangere wurde sein Wirkstoff Thalidomid zum Teufelswerkzeug. Er kann nämlich das Ungeborene schädigen, weil er zu Missbildungen an Organen und Extremitäten führt. 1961 nahm man deshalb das Medikament wieder vom Markt. Die Anklage gegen den verantwortlichen Manager wurde wegen „geringer Schuld“ fallen gelassen. Die Opfer bekommen heute eine geringe Rente. Weltweit zählt man 12 000 durch Contergan geschädigte Menschen. Allerdings wurde Thalidomid vor einigen Jahren wieder zugelassen: Als Mittel gegen Lepra wirkt es hervorragend. Für schwangere Leprakranke muss es trotzdem tabu bleiben“.
http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/medizinskandal/aerztefehler-und-betrug_aid_132026.html

 

 

Diese Liste ließe sich beliebig weiterführen, jedoch ist es keinesfalls Ziel von PROHOM© als „Gegner der konventionellen Medizin oder gar als Impfgegner“  (und damit als "Verschwörungstheoretiker") in einer Schublade zu verschwinden. Dennoch muss sich jeder fragen, wie sollen sich die Therapieoptionen, angesichts der wachsenden Medizinskandale, der Antibiotika Resistenz (und/oder deren Schäden) entwickeln?  So titelte beispielhaft das Ärzteblatt am Donnerstag, 27. Dezember 2018  "Fluorchinolone: FDA warnt vor Aortendissektion). Zu dem Problem der Antibiotikaresistenz hat Prohom einen Artikel geschrieben. Wer sich mit den ansteigenden Problemen im Gesundheitssystem und daraus resultierenden Folgeschäden sowie dessen "Entmenschlichung"  beschäftigt, muss sich fragen in wie weit es für die Patienten Sinn macht, sich sich die Gesundheitsversorgung zukünftig rein pharmakologisch monopolisiert, da es neben den sichtbaren Schäden auch noch eine große Anzahl von Vertrauens zerstörender Missbräuche gibt?

 

Hätte & würde es nicht Sinn machen mehr natürliche, naturheilkundliche, homöopathische, anthroposophische, phytotherapeutische Kräfte usw. mit wachsen zu lassen und würden dadurch weniger pharmazeutische Mittel verschrieben werden, würde dadurch nicht ein notweniges Maß der Dinge und Gleichgewicht entstehen – indem man von allem das für sich Beste wählt und hilft uns allen nicht der Wissenschafts- bzw. Medizin Pluralismus?

 

Nun haben wir schon einige Gründe angeführt, nichts destro trotz schauen wir final noch einmal auf die Metaebene des Problems. Die Metaebene der "Homöopathie Kritik" ist unter dem Strich der Versuch der Entmündigung des Patienten und damit der Entzug seiner Therapiefreiheit/Wahlfreiheit. Angesichts der anstehenden Probleme im Gesundheitswesen - scheint es inhaltlich wie ökologisch völlig absurd (außer für die Pharmaindustrie), das man den in Deutschland praktizieren rund 7000 homöopathische Ärzte - plus den  47.000 Heilpraktiker (Die 10 Fakten zum Heilpraktiker), welche zusammen genommen das Gesundheitssystem der gesetzlichen Krankenkassen deutlich entlasten.

 

  • Freie Therapiewahl versus Bevormundung - Fördert Kritik die Popularität?
    "Seit einigen Jahren bemüht sich eine überschaubare aber laute Gruppe in Deutschland um die Abschaffung der Homöopathie. Die Vorstöße der Kritiker laufen allerdings weitgehend ins Leere: Die Ärzteschaft – auch der Präsident der Bundesärztekammer – sprachen sich in diesem Frühling deutlich für die Homöopathie im Weiterbildungskatalog der Bundesärztekammer aus. Und die Beliebtheitswerte für die Homöopathie steigen in repräsentativen Befragungen ebenso wie aktuell der Absatz und Umsatz mit homöopathischen Arzneimitteln.

     
  • Die Enteignung der Gesundheit -Der Neoliberalismus erklärt ganzheitlichen Heilmethoden den Krieg"
    Jörg Wichmann
    "Angriffe auf die Alternativmedizin seitens der führenden Medien füllen nicht nur regelmäßig das Sommerloch, sondern stehen in einem größeren politischen Zusammenhang. Nur wenn wir diesen Zusammenhang sehen und verstehen, können wir uns wirksam solidarisieren und der politischen, ökonomischen und weltanschaulichen Dominanz des neoliberalen Materialismus wirksam etwas entgegensetzen" Er hat Recht damit wenn er von der Enteignung der Gesundheit als ideologisches Instrument spricht und das zu verstehen sei, dass die emanzipativen Kräfte heute längst nicht mehr diejenigen sind, die den blanken Materialismus und das positivistische Denken hochhalten. Ganz klar stehen die Alternativmediziner, Homöopathen, Hebamen usw. für eine humanere, nachhaltige und überlebensfähige Gesellschaft auch eine andere Medizin. Eine Medizin, in der nicht der Profit, sondern die Menschen im Fokus stehen, die nicht gewaltige Ressourcen für wenige verschleudert und die große Masse der Leidenden im Regen stehen lässt, und die den Menschen als ein lebendiges, ganzheitliches und nicht berechenbares Wesen sieht. Sollte die Kampagne gegen die Homöopathie sich als Erfolgsmodell erweisen und diese Methode tatsächlich in absehbarer Zeit in mehreren relevanten Ländern verboten oder erschwert werden und faktisch unbedeutend geworden sein, so wird das nicht das Ende dieser Aktion, sondern der Auftakt dazu sein, die gleiche Masche gegenüber anderen missliebigen Alternativentwürfen in der Medizin, in der Landwirtschaft, in der Pädagogik, im Sozialen und in der Wirtschaft anzuwenden."
     
  • Bevölkerung fordert festen Platz für Homöopathie in Forschung und Lehre der Universitäten
    "In einer repräsentativen Umfrage votierten mehr als drei Viertel der Befragten für öffentlich geförderte Forschung und plädierten für eine Integration der Methode in das Medizinstudium."

     
  • „Wir brauchen ein Institut, in dem Forscher interdisziplinär zusammen arbeiten“
    "Interview mit Prof. Dagmar Schipanski, sie ist seit 2015 Schirmherrin der Homöopathie-Stiftung des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte (DZVhÄ). Frau Schipanski ist Mitglied im CDU-Bundesvorstand,  Vorsitzende des Deutschen Wissenschaftsrats a.D., Wissenschaftsministerin Thüringens a.D."

     
  • Homöopathische Ärzte begrüßen die Einrichtung von Lehrstühlen zur Integrativen Medizin – und wehren sich gegen einen verengten Evidenzbegriff - 21.12.2018 - DZHA

 

Es erscheint daher äußerst sinnvoll sich für den Schutz er Komplementärmedizin, der besonderen Therapien, der Individualentscheidung und damit der Therapie-Freiheit ein zu setzen.

 

Wir sollten alle anerkennen, dass gerade weil jede medizinische Methode Stärken & Schwächen hat, man „von Allem das Beste nehmen“ sollte & die Therapiefreiheit und Individualentscheidung entsprechend der Wünsche jedes Einzelnen unbedingt zu respektieren & zu schützen sind, denn so könnte ein neues Ethos in der Medizin entstehen. Würde das medizinische System nicht gerade dadurch ethischer und humaner? Das setzt natürlich den Respekt vor der Individualentscheidung voraus, ohne zu glauben, dass die eigene Beurteilung auch für den Anderen richtig sein muss. Wenn wir uns zukünftig nicht mit diesem Respekt für die Individualentscheidung einsetzen und/oder wäre das grundsätzlich nicht politisch/gesellschaftlich gewünscht müssten wir  über die Enteignung der Gesundheit diskutieren.

In der politischen Debatte gibt es diesbezüglich schon eine Doppelmoral. Nebst der Technisierung des Körpers und völligen Entmenschlichung im Gesundheitssystem,  gibt es auch moralische Argumentationsketten bei Abtreibung, Sterbehilfe und neuerdings Organspende und Impfungen. Antagonistisch in der Argumentationskette macht es den Eindruck, das es wie in der Homöopathiedebatte im Grundsatz eher um den Entzug der Selbstbestimmung und Therapie Freiheit geht. Das es hier wird Defragmentierung/Dekontextualisierung der einzelnen Bereiche im Gesundheitsbereich gezielt betrieben und der große Zusammenhang - die Metaebene - d.h.  "suksessiven Enteignung persönlicher im Grundgesetz garantierter Rechte" fällt bei oberflächlicher Betrachtung erst einmal nicht auf. Schaut man genauer hin - wie HP Jörg Wichmann in seinem Rubikon Artikel "Die Enteignung des Körpers - beispielhaft am Thema Organspenden - aufgezeigt wie der Mensch immer mehr zum Besitz des Systems wird"   erkennt man leicht die Zusammenhänge. Dazu ein Zitat aus dem Artikel vom 16. Januar 2019.

 

"... Mein Körper gehört mir!“ ist für diese Ideologie die ultimative Provokation, denn sie strebt nur eines an — totale Unterwerfung. Nur unter dieser Perspektive ergibt die offensichtlich doppelzüngige Argumentation einen Sinn. Keineswegs will ich mit meiner Argumentation allen einzelnen Akteuren der genannten Diskussionen unterstellen, dass sie bewusst und aktiv den Abbau menschlicher Selbstbestimmung wollen. Vermutlich halten viele von ihnen die angestrebten Maßnahmen sogar für human, wünschenswert oder unumgänglich.Ich stelle jedoch fest, dass alle instinktiv einer bestimmten Agenda folgen, dass alle von einem Misstrauen in freie menschliche Entscheidungen getrieben sind, dass die meisten Entscheidungsträger ihrem eigenen Körper und Empfinden längst so entfremdet sind, dass sie dies als einen normalen Zustand erleben und sich in ihnen kein Widerstand mehr regt, wenn es weiter in diese Richtung geht. Die Eigendynamik der kapitalistisch-neoliberalen Aneignung der Welt und allen Lebens ist so überwältigend und dominant, dass es seitens der durchschnittlichen staatlichen Entscheidungsträger und Verwalter gar keiner reflektierten Absicht bedarf, um sich immer weiter in die gewünschte Richtung zu bewegen. Es ist die Eigendynamik eines totalitären Systems, das politische Entscheidungen in die Richtung drängt, uns die Selbstbestimmung über unseren Körper zu nehmen. Den Menschen und seinen Körper zum Objekt von Herrschaft zu machen, dies hat eine unerfreuliche Tradition im Christentum — und anderen Religionen — und wird von einigen Strömungen der Neuzeit übernommen. Mittels eines streng mechanistischen Welt- und Menschenbildes werden aus beseelten und belebten Personen für den Arbeitsprozess verfügbare Massen, deren Körper wie Maschinen zu funktionieren haben und andernfalls von einer angepassten Medizin zu reparieren sind, denen aber kein Sinn und keine Selbstbestimmtheit zukommen kann. Auf keinen Fall dürfen Menschen die Vorstellung verinnerlichen, dass ihr Körper ihnen selbst gehört, dass sie über ihr Leben, ihr Sterben und ihre Gesundheit selbst bestimmen könnten. Denn wer solches denkt, kommt vielleicht auch auf die Idee, dass mit der Notwendigkeit, unsere körperlichen und gedanklichen Leistungen verkaufen zu müssen, um unseren Lebensunterhalt zu sichern — was gewöhnlich und fälschlich als Arbeit bezeichnet wird —, dass auch daran etwas nicht stimmen kann. Und das ist doch ganz sicher nicht gewollt …" Artikel weiterlesen

 

Im Fazit müssen wir uns wohl alle fragen - ob wir das wollen und/oder ob wir eher zum Schweizer Modell (wie im Artikel von Jörg Wichman dargelegt) - folgen wollen. Selbstbestmmt und in der Verantwortung für uns selbst, dafür aber in der Therapie- und Wahlfreiheit. 

 

 

 

Ihre Therapiefreiheit und alternative Heilmethoden sind in Gefahr!
GAST KOMMENTAR von HP JÖRG WICHMAN - 16.12.18

 

 

 

 

Aufgrund von massivem Druck seitens einer Lobby auf Medien und Politik sind die Weiterexistenz der Homöopathie und anderer Heilverfahren und damit Ihre Selbstbestimmung in der Therapiewahl direkt gefährdet. Nur das gemeinsame Engagement von Behandlern und Patienten kann eine Wende in diese Entwicklung bringen.

                                  

 

 

Liebe Homöopathie-Interessierte, liebe Patientinnen und Patienten,

 

Sie haben in letzter Zeit erleben können, dass eine homöopathische oder andere alternative Heilmethode Ihnen gut getan und weitergeholfen hat. Und Sie betrachten diese Möglichkeit, eine sanfte und nachhaltige Form der Medizin in Anspruch nehmen zu können vermutlich als eine Selbstverständlichkeit.

Was Sie möglicherweise nicht wissen, was Sie als BürgerInnen und PatientInnen aber unbedingt angeht, ist, dass seit einigen Jahren eine groß angelegte und geplante Kampagne gegen die Homöopathie und die alternative Medizin läuft. (Informationen dazu finden Sie u.a. in www.provings.info/blog1)

Diese Kampagne ist mehr als das übliche Medienspektakel. Sie ist ernst gemeint und für die Therapiefreiheit und die Bürgerrechte in unserem Land bedrohlich.

 

Wie wichtig sind Ihnen eine freie und selbstbestimmte Entscheidung in Bezug auf Ihre Gesundheit und der Erhalt alternativer Behandlungsmöglichkeiten?

 

Unter den alternativen Verfahren ist die Homöopathie das durch Wirksamkeits-Studien am besten belegte und auch das am weitesten verbreitete. Dennoch ist sie mit ihren hochverdünnten Arzneimitteln, deren Wirkungsweise dem etablierten Wissenschaftsverständnis zu widersprechen scheint, am leichtesten angreifbar. Danach würden alle anderen komplementären und alternativen Verfahren folgen, bis die Existenz einer sanften, naturgemäßen und menschenwürdigen Medizin insgesamt gefährdet wäre. In der Zwischenzeit geraten nämlich auch beispielsweise die Osteopathie und die Traditionelle Chinesische Medizin in den Fokus vermeintlich wissenschaftsbasierter Kritik.

Das steht im krassen Gegensatz zu dem von vielen Politikern postulierten Pluralismus in der Medizin.

In einem solchen Falle hätten Sie keine Möglichkeit der Therapiewahl mehr.

Wenn wir nicht jetzt handeln, kann es bald zu spät sein.

 

Wie schnell und weit das geht, wenn solche gezielten Kampagnen an der gegenteiligen Meinung der Bevölkerung und dem öffentlichen Interesse vorbei in die Politik eingreifen und die Leitmedien als Sprachrohr benutzen, mussten wir in einigen unserer Nachbarländer beobachten, in denen die Verfügbarkeit alternativer Heilmethoden bereits stark eingeschränkt worden ist.

 

Was schon geschehen ist:

  • Die großen Medien stellen die Homöopathie nur noch negativ und falsch dar. Eine inhaltliche und faire öffentliche Debatte findet nicht statt. Durch Verschweigen der vielen für die Homöopathie positiven wissenschaftlichen Forschungen und die ständige Wiederholung der falschen Behauptung, es gebe keine Wirksamkeitsnachweise, wird die Homöopathie gezielt unglaubwürdig gemacht.
  • Das wichtigste Universal-Lexikon der Welt, Wikipedia, schreibt über Komplementär- und Alternativmedizin ausschließlich diffamierende Artikel, auch mit sachlich falschen Aussagen.
  • Eine zunehmende Anzahl homöopathischer Arzneimittel ist nur noch mühsam aus dem Ausland zu besorgen und nicht mehr auf dem deutschen Markt verfügbar.
  • Die Erstattung homöopathischer Leistungen seitens der Krankenkassen wird immer schwieriger und richtet sich – bei den Heilpraktikern – nach Gebührensätzen aus den 80er Jahren.
  • In anderen Ländern der EU (Belgien, Niederlande, England, Tschechien, Spanien) ist die Homöopathie durch neue Gesetze nahezu unterbunden worden.
  • In Schulen und KiTas wird enormer Druck auf Eltern ausgeübt, ihre Kinder impfen zu lassen, eine Impfberatung ist bereits verpflichtend. Dies sogar bei Krankheiten, die gar nicht ansteckend sind (wie Tetanus) oder in Mitteleuropa nicht vorkommen (wie Diphtherie, Polio) und insofern für den Schutz der Gruppe keine Relevanz haben.
  • Die Tätigkeit freier Hebammen ist in den letzten Jahren über den Hebel einer grotesken Verteuerung ihrer Haftpflichtversicherungen extrem eingeschränkt und für viele unmöglich gemacht worden. Hausgeburten sind kaum noch zu organisieren.
  • Ein gerade in der Abstimmung befindliches "Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG)" soll den Patienten die Freiheit in der Wahl der Psychotherapie nehmen und diese an ausgewählte Ärzte delegieren.

 

Was auf uns zukommen kann:

  • Es gibt ernstgemeinte Vorschläge, den Beruf des Heilpraktikers als solchen abzuschaffen oder sehr stark in seiner Therapiefreiheit zu beschränken.
  • Es gibt Anträge, die homöopathischen Heilmittel aus den Apotheken zu nehmen. Diese würden dann erstens nicht mehr erstattet werden und wären zweitens bald kaum noch zu erhalten, weil die Herstellung wirtschaftlich nicht mehr tragbar wäre.
  • Der derzeitige Gesundheitsminister Spahn, ein ausgewiesener Pharma-Lobbyist, hat die Abschaffung der Wahltarife in der kassenärztlichen Versorgung vorgeschlagen, die Ihnen die Erstattung homöopathischer Medikamente ermöglichen.
  • Es gibt einen zunehmenden Druck seitens der Pharmaindustrie und mancher Ärztekreise, in Deutschland eine Impfpflicht einzuführen. Bisher gilt die Impfung rechtlich als ein Eingriff in die körperliche Unversehrtheit, der der Zustimmung der Betroffenen bedarf.
    Die Durchsetzung medizinischer Zwangsmaßnahmen wäre ein katastrophaler Schritt in eine Richtung, mit deren Auswirkungen wir gerade in Deutschland genug leidige Erfahrung haben sollten.
  • Die beantragte Abschaffung der Zusatzbezeichnung „Ärztin/Arzt für Homöopathie“ ist seitens der Ärztekammer zum Glück gerade abgelehnt worden. Aber die Lobby wird nicht locker lassen. Das würde für Sie als PatientInnen vor allem bedeuten, dass in der Folge auch die Erstattung der entsprechenden ärztlichen Leistungen seitens der Krankenversicherungen gestrichen würde.

 

 

Ihre Wahlfreiheit, die Sie als mündige BürgerInnen bisher in Deutschland immer hatten, und die bisher für Ärzte und Heilpraktiker garantierte Therapiefreiheit wird ausgehöhlt und am Ende abgeschafft.

 

Ist Ihnen der Erhalt Ihrer Selbstbestimmung und Wahlfreiheit bei Ihrer Gesundheit und der Ihrer Kinder wichtig? –  Würden Sie sich für Ihre demokratisch zugesicherten Rechte auch einsetzen?

 

Politisch betrachtet sind Sie als WählerInnen die entscheidende Kraft in einer Demokratie – vorausgesetzt Sie nehmen Ihre Rechte auch wahr. Unterstützen Sie uns als TherapeutInnen, damit wir Ihnen weiterhin in Gesundheitsfragen zu Seite stehen können.  Nur gemeinsam können wir uns für den Erhalt unserer Bürgerrechte und der Verfahren der Komplementär- und Alternativmedizin einsetzen. Für den Fortbestand der Therapiefreiheit und für alle alternativen und sanften Heilverfahren ist es elementar, dass sich die PatientInnen selbst organisieren und politisch für ihre Bürgerrechte eintreten.

Bitte bedenken Sie: Es geht hier nicht darum, für eine bestimmte Therapieform zu werben oder von ihr überzeugt zu sein, sondern um das grundsätzliche Recht, selbst über die medizinischen Maßnahmen am eigenen Körper bestimmen zu können.

 

 

Was kann ich tun?

 

  • Die Patientenorganisation in Deutschland, bei der Sie sich für Ihre Rechte engagieren können, ist der   Bundesverband Patienten für Homöopathie e.V.   
    Hier erhalten Sie für einen kleinen Jahresbeitrag regelmäßige Informationen und auch Tipps zur gesunden Lebensweise und Verwendung der Homöopathie.
    Vor allem aber unterstützen Sie durch Ihre Mitgliedschaft das politische Gewicht dieses Patienten-Verbandes gegenüber einer mächtigen Lobby mit eigennützigen Gewinn-Interessen.
  • Sie können dem Verband auch auf Facebook oder Twitter folgen. Jeder Klick und jedes Like auf diesen Seiten wertet die Arbeit des Verbandes auf, verleiht ihm mehr Gewicht, erhöht das Ranking in den Suchmaschinen und damit die Präsenz einer wohlwollenden Wahrnehmung der Homöopathie im Internet.
  • Gleiches gilt auch für andere Homöopathie-Seiten: Je öfter Sie sich auf diesen bewegen und die Links von einer zur anderen benutzen, umso besser steht unsere Sicht auf diese Heilweise in der Wertung des Internets da. Außerdem gibt es dort viel Interessantes zu lesen.
  • Schreiben Sie auf der Seite des BPH (s.o.) oder auf anderen Ihre Geschichte mit der Homöopathie auf, warum Sie sie verwenden und sich in homöopathische Behandlung begeben und welche Erfahrungen Sie damit gemacht haben.
  • Sie können die Berichterstattung in den Medien kritisch verfolgen und Leserbriefe schreiben.
  • Sie können Ihre politischen VertreterInnen in den Parteien ansprechen oder anrufen.



Additiv dazu haben im Raum Köln eine Gruppe von Homöopathen/innen Musterschreiben formuliert
welche zum Download und zur freien Weiterverwendung zur Verfügung stehen.

Hier die Verlinkung der Dateien:

 

Die Dateien sind textgleich, nur bei der Email-Version gibt es noch einen Textrahmen zum Verschicken.
Und die docx-Versionen sind zum selbst Bearbeiten. Das können die meisten bei pdfs nicht.

 

AUCH HIER GILT der wichtige Hinweis: Der downloadbare Text wurde – unter Ausschluss der Haftungsübernahme für sämtliche Inhalte – von einer Gruppe verschiedener Kollegen/innen verfasst und soll als vorgeschlagene textliche Grundlage für Ihr eigenverantwortliches Schreiben an Abgeordnete Ihres Wahlkreises dienen. Sie können den Text daher nach eigenem Ermessen verändern und umgestalten.

Für alle diejenigen von Ihnen, die diese Texte auch an die Redaktion Ihrer Wahl senden wollen - klicken bitte hier ...