FSME - FRÜHSOMMER-MENINGOENZEPHALITIS

QUELLENSTUDIUM / LINKSAMMLUNG

EPIDEMIOLOGIE & PATHOGENESE

Das Reservoir sind Tiere, Mäuse, Rotwild, Vögel aber v.a. Kleinsäuger. Übertragen wird FSME über Zecken. Die meisten Zeckenstiche verlaufen symptomlos. Bei nur ca. 0,1-2% der Zeckenstiche kommt es zu Infektionen.
Dazu ein Zitat des RKI zur FSME ...

 

 „Im Jahr 2017 wurden insgesamt 485 FSME-Erkrankungen übermittelt, die die Referenzdefinition des RKI erfüllten (Datenstand: 5. April 2018). Dies entsprach einer Zunahme von 40 % gegenüber dem Vorjahr (348 FSME-Erkrankungen).  Die jährliche Fallzahl seit 2001 schwankt stark zwischen einem Minimum von 195 (2012) und einem Maximum von 546 (2006), im Median 277. Bei 52 % der 2017 übermittelten Erkrankungen wurde ein klinisches Bild mit neurologischen Manifestationen einer Meningitis, Enzephalitis oder Myelitis angegeben. Das Erkrankungsrisiko steigt ab dem Alter von 40 Jahren deutlich an (s. Abb. 1) und ist größer bei männlichen als bei weiblichen Personen (2017: 2,7 vs. 2,2 Erkr./100.00 Einw.). Im Jahr 2017 war der Geschlechterunterschied allerdings in einigen Altersgruppen weniger ausgeprägt als in den Vorjahren; in den jüngeren Altersgruppen lag die Inzidenz sogar beim weiblichen Geschlecht höher als beim männlichen (s. Abb. 1).
Als Infektionsland wurde bei 452 Fällen nur Deutschland genannt. Bei einem Fall wurden neben Deutschland auch Italien und Tschechien als Infektionsland angegeben. Bei 11 Fällen wurden ausschließlich Infektionsländer außerhalb Deutschlands angegeben: 5-mal Österreich, 3-mal Tschechien, 2-mal Finnland und 1-mal Slowenien. Für 21 Fälle (4 %) wurde kein Infektionsland angegeben. Von den im Jahr 2017 übermittelten Fällen wurden für 441 wenigstens ein Infektionsort (Kreis) in Deutschland angegeben. Es wurden insgesamt 131 (Vorjahr: 115) verschiedene Kreise als Infektionsort genannt (449 Nennungen; in 8 Fällen wurden 2 mögliche Infektionsorte genannt).

 

Die Nennungen verteilen sich wie folgt auf die Bundesländer:

 

231 (51 %) auf Bayern,

160 (36 %) auf Baden-Württemberg,

18 (4 %) auf Hessen, 17 (4 %) auf Sachsen,

9 (2 %) auf Thüringen,

5 (1 %) auf Niedersachsen,

jeweils 3 (0,7 %) auf Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt und

jeweils 1 auf Berlin, Brandenburg und Schleswig-Holstein (zusammen 0,7 %).

 

Bei 397 (90 %) der 441 Fälle mit Angabe eines Infektionsortes in Deutschland ist dieser auch der Kreis des Wohnortes. Seit Beginn der Erfassung der FSME nach IfSG im Jahr 2001 wurde erstmals im Jahr 2016 eine FSME-Erkrankung durch den Verzehr infizierter Ziegenmilch (verzehrt als Milch und Frischkäse) in Baden-Württemberg erworben. Im Jahr 2017 wurde eine weitere Häufung mit insgesamt 8 FSME-Erkrankungen bei Personen, die Ziegenrohmilch getrunken hatten, an das RKI übermittelt. Rohmilchproben waren negativ für das Virus, aber es wurden FSME Antikörper bei einer der Ziegen nachgewiesen. Bei keiner Person wurden ZNS-Symptome angegeben, jedoch wurde eine Person hospitalisiert. Darüber hinaus wurde das FSME-Virus im Jahr 2016 in Sachsen auch in Auwaldzecken (Dermacentor reticulatis) nachgewiesen, die bisher nicht als Überträger des FSMEVirus galten. Auwaldzecken befallen Menschen eher selten, im Gegensatz zum Hauptzeckenwirt für das FSME-Virus, Ixodes ricinus.10 Inwieweit die Auwaldzecke zur Aufrechterhaltung, Etablierung oder Verbreitung von FSME-Naturherden beiträgt, wird noch untersucht."

(
Zitat aus : FSME: Risikogebiete in Deutschland (Stand: April 2018)Epidemiologisches Bulletin - 26.
Bewertung des örtlichen Erkrankungsrisikos - d.h.
die Aufschlüsslung der Fallzahlen nach Bundesländern und Städten in Deutschland)

 

weitere Links zu FSME und dem RKI

 

In Deutschland leben aktuell ca. 83 Millionen Einwohner. 2017 wurden laut RKI - 452 Fälle gemeldet, d.h. es besteht aktuell die Wahrscheinlichkeit von ca. 1: 183.628 Tausend von dieser Infektion betroffen zu sein. Bei ca. 30 % der Betroffenen kommt es zu Symptomen, bei 60 bis 70 %  verläuft die Infektion völlig symptomlos. Bezogen auf die vom RKI genannten Fallzahlen bedeutet das, es gab 2017 ca. 135 Menschen die Symptome entwickeln. Bezogen auf die medianen Fallzahlen der letzten Jahre (der Durchschnitt lag bei 277 Erkrankungen /Jahr)  - wären das durchschnittlich ca. 81 Betroffene. Diese Symtome sind grippeähnlich mit Fieber. Beim 2ten Fieber Anstieg kommt es zum sog. benignen selbstlimitierte seröse Meningitis mit Zeichen von Encephalitis d.h. Bewußtseinseintrübungen, Krämpfe und ggf. Psychosen. Sehr selten noch zu Zeichen von Myelitis.  Normalerweise verschwinden innerhalb von 2 Wochen alle neurologischen Symptome. Bei ca 10% (bezogen auf die obrigen Fallzahlen, wären das durchschnittlich 8-13 Personen/Jahr) verbleiben einige Restsymptome. Natürlich muss man auch erwähnen, dass es sehr selten aber doch bei bis 1% der Erkrankungen zu einem tödlichen Verlauf kommen kann.  

 

Die FSME Erkrankung darf nicht verwechselt werden mit der Lyme-Borreliose.
Borellien sind grammnegative Spirochäten, die nach einem Zeckenstich das Rückfallfieber oder die Lyme-Borrelliose (Erreger: Borellia burdorferi) auslösen können. Das Rückfallfieber ist praktisch nicht mehr vorhanden. Eine Meldepflicht für Borrelliose besteht aktuell 2018 nicht.  Wie bei der FSME übertragen Zeckenstiche die Erkrankung ABER "nur" ca. 10 % der Zecken sind mit dem Erreger Borellia burdorferia infiziert und bei etwa 2% der betroffenen Fälle treten klinisch relevante Symptome auf.  Die klinisch relevante Symptome der Lyme Borrelliose verlaufen in verschiedenen Stadien ...
 

Nach dem Zeckenstich kommt es im ersten Stadium ggf. bei 2% der Betroffenen - im Zeitraum von bis zu 2 Monaten - zum Erythema migrans der sog. Wanderröte (nachfolgendes Bild) und ggf. zu Lymphadenosis cutis. Dazu kann es zu Fieber, Lymphadenitis, Arthitis und einem Anstieg der IgM, IgG Antikörper kommen.

 

Im zweiten Stadium kann es innerhalb des folgenden Jahres zu grippeähnlichen Symptomen mit früher Organmanifestation wie Polyneuritis, Arthritiden, Myopericarditis usw. kommen. Dabei findet sich ebenso erhöhte IgM und IgG Antikörper in der Serologie.  Im dritten Stadium - bestünde dann die chronische Infektion mit den typischen Symptomen der Polyneuritis, Mono- oder Oligoarthitis, Akrodermatitis chronica athrohicans usw. und nach wie vor erhöhte IgM und IgG Antikörper in der Serologie.

 

Für die Lyme-Borrelliose gibt es keinen für den Menschen zugelassenen Impfstoff Impfung ist "nur" für die FSME vorhanden. Noch einmal zur Erinnerung, die FSME – die Frühsommer-Meningoenzephalitis wird  durch Viren und die Borreliose durch Bakterien ausgelöst, letztere wird in der konventionellen Medizin mit Antibiose therapiert.


RATGEBER LYME-BORRELIOSE

Das Robert Koch Institut stellt einen Lyme-Borelliose Ratgeber online zur Verfügung

 

FSME - IMPFUNG & IMPFSTOFFE

https://www.pei.de/DE/arzneimittel/impfstoff-impfstoffe-fuer-den-menschen/fsme-fruehsommer-meningoenzephalitis/fsme-fruehsommer-meningoenzephalitis-node.html  Stand 07.05.18 – Quelle Paul Ehrlich Insitut

 

Bezeichnung

Krankheit / Stoff- Indikationsgruppe

Zulassungs-
inhaber

Impf­stoff­art

Zulassungs-
nummer

Zulassungs-
datum

Weitere
Informationen

Encepur 0,5 ml

FSME-Adsorbat-Impfstoff (Virusimpfstoff, inaktiviert)

Verwendung ab einem Lebensalter von 12 Jahren

CC-Pharma GmbH

Mono

PEI.H.03579.01.1

20.06.2007

Parallelimport

Encepur 0,25 ml für Kinder

FSME-Adsorbat-Impfstoff (Virusimpfstoff, inaktiviert)

Verwendung ab einem Lebensalter von 2 Jahren bis zu einem Lebensalter von 11 Jahren

CC-Pharma GmbH

Mono

PEI.H.03578.01.1

20.06.2007

Parallelimport

Encepur Erwachsene

FSME-Adsorbat-Impfstoff

(Virusimpfstoff, inaktiviert)

Verwendung ab einem Lebensalter von 12 Jahren

AxiCorp Pharma GmbH,
61381 Friedrichsdorf

Mono

PEI.H.03551.01.1

06.02.2008

Parallelimport

Encepur Erwachsene

FSME-Adsorbat-Impfstoff (inaktiviert)

Verwendung ab einem Lebensalter von 12 Jahren

Orifarm GmbH

Mono

PEI.H.03442.01.1

04.04.2007

Parallelimport

Encepur Erwachsene

FSME-Adsorbat-Impfstoff
(Virusimpfstoff, inaktiviert)

Verwendung ab einem Lebensalter von 12 Jahren

Kohlpharma GmbH

Mono

PEI.H.02378.01.1

13.06.2005

Parallelimport

Encepur Erwachsene

FSME-Adsorbat-Impfstoff (Virusimpfstoff, inaktiviert)

Verwendung ab einem Lebensalter von 12 Jahren

EURIM-PHARM Arzneimittel GmbH

Mono

PEI.H.02765.01.1

14.06.2005

Parallelimport

Encepur Erwachsene

FSME-Adsorbat-Impfstoff (Virusimpfstoff, inaktiviert)

Verwendung ab einem Lebensalter von 12 Jahren

EMRA-MED Arzneimittel GmbH

Mono

PEI.H.03446.01.1

07.06.2007

Parallelimport

Encepur Erwachsene

FSME-Adsorbat-Impfstoff, inaktiviert

Verwendung ab einem Lebensalter von 12 Jahren

A.C.A. Müller ADAG Pharma GmbH

Mono

PEI.H.04327.01.1

05.02.2010

Parallelimport

Encepur Erwachsene

FSME-Adsorbat-Impfstoff

(Virusimpfstoff, inaktiviert)

Verwendung ab einem Lebensalter von 12 Jahren

GSK Vaccines GmbH

Mono

465a/91

05.12.1991

PharmNet

Sicherheits­information vom 04.04.2018

Encepur Kinder

FSME-Adsorbat-Impfstoff
(Virusimpfstoff, inaktiviert)

Verwendung ab einem Lebensalter von 2 Jahren bis zu einem Lebensalter von 11 Jahren

kohlpharma GmbH

Mono

PEI.H.03493.01.1

04.02.2008

PharmNet

Parallelimport

Encepur Kinder

FSME-Adsorbat-Impfstoff
(Virusimpfstoff, inaktiviert)

Verwendung ab einem Lebensalter von 2 Jahren bis zu einem Lebensalter von 11 Jahren

AxiCorp Pharma GmbH61381 Friedrichsdorf

Mono

PEI.H.03552.01.1

06.02.2008

Parallelimport

Encepur Kinder

FSME-Adsorbat-Impfstoff
(Virusimpfstoff, inaktiviert)

Verwendung ab einem Lebensalter von 2 Jahren bis zu einem Lebensalter von 11 Jahren

A.C.A. Müller ADAG Pharma GmbH

Mono

PEI.H.04326.01.1

21.09.2009

Parallelimport

Encepur Kinder

FSME-Adsorbat-Impfstoff
(Virusimpfstoff, inaktiviert)

Verwendung ab einem Lebensalter von 2 Jahren bis zu einem Lebensalter von 11 Jahren

EMRA-MED Arzneimittel GmbH

Mono

PEI.H.03640.01.1

04.02.2008

Parallelimport

Encepur Kinder

FSME - Adsorbat - Impfstoff

Verwendung ab einem Lebensalter von 2 Jahren bis zu einem Lebensalter von 11 Jahren

EURIM-PHARM Arzneimittel GmbH

Mono

PEI.H.02771.01.1

18.04.2006

Parallelimport

Encepur Kinder

FSME-Adsorbat-Impfstoff

(Virusimpfstoff, inaktiviert)

Verwendung ab einem Lebensalter von 2 Jahren bis zu einem Lebensalter von 11 Jahren

GSK Vaccines GmbH

Mono

PEI.H.02369.01.1

18.12.2001

PharmNet

Sicherheits­information vom 04.04.2018

FSME-IMMUN 0,25 ml Junior

Inaktivierter, Ganzvirus-Frühsommer-Meningoenzephalitits (FSME)-Impfstoff

Verwendung ab einem Lebensalter von 1 Jahr bis zu einem Lebensalter von 15 Jahren

Milinda GmbH & Co. KG

Mono

PEI.H.11826.01.1

24.05.2016

PharmNet

Parallelimport

FSME-IMMUN 0,25 ml Junior

Inaktivierter Ganzvirus FSME - Impfstoff

Verwendung ab einem Lebensalter von 1 Jahr bis zu einem Lebensalter von 15 Jahren

kohlpharma GmbH

Mono

PEI.H.03078.01.1

06.10.2005

PharmNet

Parallelimport

FSME-IMMUN 0,25 ml Junior

FSME-Adsorbat-Impfstoff (Virusimpfstoff, inaktiviert)

Verwendung ab einem Lebensalter von 1 Jahr bis zu einem Lebensalter von 15 Jahren

CC-Pharma GmbH

Mono

PEI.H.03584.01.1

03.08.2007

Parallelimport

FSME-IMMUN 0,25 ml junior

FSME-Adsorbat-Impfstoff

(Virusimpfstoff, inaktiviert)

Verwendung ab einem Lebensalter von 1 Jahr bis zu einem Lebensalter von 15 Jahren

EMRA-MED Arzneimittel GmbH

Mono

PEI.H.03577.01.1

04.02.2008

Parallelimport

FSME-IMMUN 0,25 ml Junior

FSME-Adsorbat-Impfstoff
(Virusimpfstoff, inaktiviert)

Verwendung ab einem Lebensalter von 1 Jahr bis zu einem Lebensalter von 15 Jahren

Pfizer Pharma GmbH

Mono

PEI.H.02967.01.1

10.06.2003

PharmNet

FSME-IMMUN 0,25ml Junior

Inakt. Ganzvirus-FSME Impfstoff

Verwendung ab einem Lebensalter von 1 Jahr bis zu einem Lebensalter von 15 Jahren

EURIM-PHARM Arzneimittel GmbH

Mono

PEI.H.03417.01.1

30.01.2007

Parallelimport

FSME-IMMUN 0,25ml Junior

FSME-Adsorbat-Impfstoff, inaktiviert

Verwendung ab einem Lebensalter von 1 Jahr bis zu einem Lebensalter von 15 Jahren

AxiCorp Pharma GmbH

Mono

PEI.H.04300.01.1

15.02.2010

Parallelimport

FSME-IMMUN 0,25ml Junior

FSME- Adsorbat- Impfstoff, inaktiviert

Verwendung ab einem Lebensalter von 1 Jahr bis zu einem Lebensalter von 15 Jahren

Orifarm GmbH

Mono

PEI.H.03440.01.1

30.01.2007

Parallelimport

FSME-IMMUN Erwachsene

Inaktivierter, Ganzvirus-Frühsommer-Meningoenzephalitits (FSME)-Impfstoff

Verwendung ab einem Lebensalter von 16 Jahren

A.C.A. Müller ADAG Pharma AG

Mono

PEI.H.11488.01.1

08.08.2016

PharmNet

Parallelimport

FSME-IMMUN Erwachsene

Inaktivierter Ganzvirus FSME - Impfstoff

Verwendung ab einem Lebensalter von 16 Jahren

kohlpharma GmbH

Mono

PEI.H.02955.01.1

06.10.2005

PharmNet

Parallelimport

FSME-IMMUN Erwachsene

FSME-Adsorbat-Impfstoff

(Virusimpfstoff, inaktiviert)

Verwendung ab einem Lebensalter von 16 Jahren

AxiCorp Pharma GmbH

Mono

PEI.H.03542.01.1

06.02.2008

Parallelimport

FSME-IMMUN Erwachsene

FSME-Adsorbat-Impfstoff
(Virusimpfstoff, inaktiviert)

Verwendung ab einem Lebensalter von 16 Jahren

Pfizer Pharma GmbH

Mono

542a/77

10.02.1981

PharmNet

FSME-IMMUN Erwachsene

Impfstoff gegen FSME

Verwendung ab einem Lebensalter von 16 Jahren

EURIM-PHARM Arzneimittel GmbH

Mono

PEI.H.00759.01.1

02.02.2006

Parallelimport

FSME-IMMUN Erwachsene

Inaktivierter, Ganzvirus-Frühsommer-Meningoenzephalitits (FSME)-Impfstoff

Verwendung ab einem Lebensalter von 16 Jahren

Milinda GmbH & Co. KG

Mono

PEI.H.11826.02.1

02.05.2016

PharmNet

Parallelimport

FSME-IMMUN Erwachsene

Inaktivierter FSME-Impfstoff

Verwendung ab einem Lebensalter von 16 Jahren

Orifarm GmbH

Mono

PEI.H.03443.01.1

06.02.2007

PharmNet

Parallelimport

FSME-IMMUN Erwachsene

FSME-Adsorbat-Impfstoff
(Virusimpfstoff, inaktiviert)

Verwendung ab einem Lebensalter von 16 Jahren

EMRA-MED Arzneimittel GmbH

Mono

PEI.H.03576.01.1

04.02.2008

Parallelimport

 

INHALTSSTOFFE - ZITAT - PHARMAWIKI
 

"Der Impfstoff ist eine aktive Immunisierung gegen die Frühsommer-Meningo-Enzephalitis ... Der Impfstoff enthält in Hühnerembryonalzellen gezüchtete und Formaldehyd-inaktivierte FSME-Viren vom Stamm Karlsruhe K23 oder Neudörfl (eine Ortschaft in Österreich). Neben Aluminiumhydroxid als Adjuvans sind Rückstände aus dem Herstellungsprozess wie Antibiotika in geringen Mengen und Hilfsstoffe enthalten, die bei empfindlichen Personen allergische Reaktionen verursachen können."

 

WARNHINWEISE  & Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung von ENCEPUR - ZITAT CHIRON 2005

"Erwachsene
ist nicht für die An wendung bei Kindern bis zum vollendeten12. Lebensjahr bestimmt. Bei Personen, die lediglich aufgrund einer Befragung als ,,allergisch auf Hühnereiweiß‘‘ oder aufgrund einer positiven Hauttestungals Hühnereiweißallergiker eingestuft werden, besteht in der Regel kein erhöhtes Risiko für die Impfung mit Encepur.  Erwachsene. In den äußerst seltenen Fällen, in denen Personen nach dem Verzehr von Hühnereiweiß mit klinischen Symptomen wie Urtikaria, Lippen- und Epiglottisödem, Laryngo- oder Bronchospasmus, Blutdruckabfall oder Schock reagieren, soll die Impfung nur unter sorgfältiger klinischer Überwachungund der Möglichkeit einer sofortigen Therapie erfolgen. Der Impfstoff darf nicht intravasal injiziert werden! Bei unbeabsichtigter intravasaler Applikation können Reaktionen bis zum Schockauftreten. Geeignete Sofortmaßnahmen zur Schockbekämpfung sind zu ergreifen. Die Impfindikation ist bei zerebral Erkrankten besonders sorgfältig zu stellen. Gegen andere, durch Zecken — auch gleichzeitig — übertragbare Krankheiten (z. B. Borreliose) ist die FSME-Impfung nicht wirksam. Nach jedem Zeckenstich sollte auch der Impfstatus gegen Tetanus überprüft werden. Häufig unterbleiben indizierte Impfungen, weil bestimmte Umstände irrtümlicherweise als Kontraindikationen angesehen werden. Dazu gehören zum Beispiel:– banale Infekte, auch wenn sie mit subfebrilen Temperaturen einhergehen,– ein möglicher Kontakt des Impflings zu Personen mit ansteckenden Krankheiten,– Krampfanfälle in der Familie,– Fieberkrämpfe in der Anamnese desImpflings (da fieberhafte Impfreaktionen einen Krampfanfall  provozieren können, ist zu erwägen, Kindern mit Krampfnei-gung Antipyretika zu verabreichen: z. B. bei Totimpfstoffen zum Zeitpunkt der Impfung sowie jeweils 4 und 8 Stunden nachder Impfung), – Ekzem und andere Dermatosen, lokalisierte  Hautinfektionen,– Behandlung mit Antibiotika oder mit niedrigen Kortikosteroiddosen oder lokal angewendeten steroidhaltigen Präparaten,– angeborene oder erworbene Immundefekte, – chronische Erkrankungen, sowie nichtprogrediente Erkrankungen des ZNS Indizierte Impfungen sollen auch bei Personen mit chronischen Erkrankungen durchgeführt werden, da diese Personen durch schwere Verläufe und Komplikationen impfpräventabler Krankheiten besonders gefährdet sind. Personen mit chronischen Erkrankungen sollen über den Nutzen der Impfung im Vergleich zum Risiko der Krankheit aufgeklärt werden."


 

IMPFKRITIK - ALLGEMEIN

10 Forderungen an die Durchführung von Zulassungsstudien

 

ZITAT DAGIA "Aus unserer Sicht erfüllt die derzeitige Zulassungspraxis nicht  die Kriterien für einen evidenzbasierten Einsatz von Impfstoffen. Dennoch gibt es in Fachkreisen bisher keine echte Diskussion über Mindestanforderungen. DAGIA hat sich als unabhängige Institution deshalb zum Ziel gesetzt, eine entsprechende Fachdiskussion anzuregen. Wenn Sie Arzt sind und diese 10 Forderungen (: unten) für sinnvoll halten, können Sie dies durch die Eintragung in eine Unterstützerliste dokumentieren. Unser Ziel ist, diesen Forderungen durch eine möglichst große Anzahl von Unterstützern ein gesundheitspolitisches Gewicht zu verleihen. Siehe dazu die aktuelle Liste der Unterstützer. "  ... Weitere Infos bei DAGIA  ...

 

ZITAT - Definition der Erwartungen

  • "Eine individuelle Garantie für Wirksamkeit und Sicherheit wird weder von den Herstellern noch von den zuständigen Gesundheitsbehörden gegeben. Versprochen wird jedoch ein statistischer gesundheitlicher Vorteil einer definierten Gruppe von Geimpften gegenüber Ungeimpften"
     
  • "Vor der Beurteilung eines Impfstoffs steht die Definition der an ihn gerichteten Erwartungen. Diese Erwartungen müssen natürlich aus der Sicht desjenigen definiert werden, der einen Vorteil aus der Impfung ziehen soll und das Risiko etwaiger Nebenwirkung trägt, also des Impflings bzw. seiner Eltern/Sorgeberechtigten."
     
  • Notwendigkeit - "Die Notwendigkeit ergibt sich zum einen aus dem realistischen Ansteckungs- und Erkrankungsrisiko, das durch die Impfung gesenkt werden soll, zum anderen aus fehlenden Alternativen der Behandlung und Vorsorge".
     
  • Signifikanter gesundheitlicher Vorteil - "Geimpfte müssen gegenüber Ungeimpften unter dem Strich einen signifikanten gesundheitlichen Vorteil vorweisen können. Deshalb sind sowohl die Symptome, gegen die geimpft wird, zu berücksichtigen, als auch alle anderen gesundheitlichen Parameter, die auf etwaige Nebenwirkungen hindeuten."
     
  • Kalkulierbarkeit des Impfrisikos - "Um eine Risiko-Nutzen-Abwägung zu ermöglichen, muss neben dem Erkrankungsrisiko und dem klinischen Wirkungsgrad des Impfstoffs auch die statistische Wahrscheinlichkeit von Nebenwirkungen bekannt sein."

    Unsere konkreten Forderungen an eine Zulassungsstudie sind:


    1. Randomisierte placebokontrollierte und mehrfach verblindete Vergleichsstudien
    "Will man den gesundheitlichen Vorteil bewerten, den Geimpfte gegenüber Ungeimpften haben, muss man natürlich Geimpfte mit Ungeimpften in einer ergebnisoffen Studie miteinander vergleichen und dabei möglichst alle Faktoren, die das Ergebnis verzerren könnten, ausschließen. Randomisierte placebokontrollierte Doppelblindstudien gelten als Standard der evidenzbasierten Medizin. Künftig dürfte dies jedoch die Dreifach-Verblindung sein, um zusätzlich auch Ergebnisverzerrung im Rahmen der Studienauswertung zu verhindern."


    2. Zwingender Eintrag in ein öffentliches Studienregister
    "Nicht zuletzt der Skandal um die vom Hersteller zurückgehaltenen Studiendaten zum Grippemedikament TAMIFLU zeigt, dass eine Studie nur dann Bestandteil des Zulassungsverfahrens werden darf, wenn sie rechtzeitig vor ihrem Beginn in ein öffentliches Studienregister eingetragen wurde. Durch die Unterschlagung wichtiger Studien und Studienergebnisse kann die Darstellung der Faktenlage stark beeinflusst werden."

    3. Verwendung eines echten Placebos
    "Ein Placebo ist ein Scheinmedikament, das weder Wirkungen noch Nebenwirkungen entfaltet, z. B. eine physiologische Kochsalzlösung. Scheinplacebos, die Bestandteile des Impfstoffs enthalten, erfüllen dieses Kriterium nicht, die auf diese Weise gewonnenen Studienergebnisse sind allenfalls akademischer Natur. Der Vergleich mit anderen Impfstoffen statt mit einem echten Placebo ist genauso wenig aussagefähig. Dass diese Forderung nicht selbstverständlich ist, zeigt z. B. die europäische Zulassung der HPV-Impfstoffe GARDASIL und CERVARIX oder die Rotavirus-Impfstoffe ROTARIX und ROTATEQ (alle seit 2006 zugelassen)."


    4. Ausreichende Studiengröße und -laufzeit
    "Das Ziel einer signifikanten Aussage über einen gesundheitlichen Vorteil der geimpften Gruppe macht Mindestgrößen bei den Probandengruppen (Proband = Testperson) und eine Mindestlaufzeit der Studie notwendig. Nur so können auch seltenere schwerwiegendere Nebenwirkungen erfasst werden, was wichtig ist, um die Risiken eines Impfstoffs kalkulieren und gegen die Risiken einer Erkrankung abwägen zu können. Je seltener eine impfpräventable (durch Impfung vermeidbare) Krankheit in der Bevölkerung auftritt, desto größer muss die Studie sein, um vergleichbare Erkrankungsraten erfassen zu können. Die Laufzeit muss angesichts neuerer Erkenntnisse bezüglich den Langzeitwirkungen von Aluminium-Adjuvantien mindestens ein Jahr betragen, besser jedoch drei Jahre."


    5. Transparenz bei Studiendesign und Daten
    "Das Design einer Studie entscheidet maßgeblich über ihre Aussagekraft. Design und (anonymisierte) Daten müssen öffentlich zugänglich sein. Änderungen des Designs während der laufenden Studie sind genauestens zu dokumentieren. Das Gleiche gilt z. B. für die Methodik bei der Zusammenstellung der Probandengruppen, für den Verbleib von Studien­abbrechern und aus der Studie ausgeschlossene Probanden, insbesondere wenn es sich um Todesfälle handelt."


    6. Uneingeschränkte Erfassung von klinischen Endpunkten
    "Während der gesamten Laufzeit der Studie sind sämtliche gesundheitlich relevanten Ereignisse zu erfassen, nicht nur ausgewählte Symptome oder reine Messwerte wie z. B. der Antikörpertiter."


    7. Nachweislich unabhängiger Vertrauensmann
    "Erfahrungsgemäß neigen Studienärzte dazu, mögliche Nebenwirkungen gegenüber dem Probanden abzuwiegeln. Deshalb muss dem Probanden ein nachweislich unabhängiger Vertrauensmann zur Seite gestellt werden, an den er sich jederzeit wenden kann."


    8. Herstellerunabhängigkeit
    "Herstellerfinanzierte Studien sind nachweislich tendenziös. Dafür gibt es eine ganz einfache Erklärung: Fällt die Studie ungünstig für den Impfstoff aus, sinkt die Wahrscheinlichkeit von Folgeaufträgen für die beauftragten Institute und ihre Mitarbeiter. Es muss deshalb gewährleistet sein, dass Planung und Durchführung der Zulassungsstudien in der Hand finanziell unabhängiger Institutionen liegen."


    9. Realistische Abbildung der Epidemiologie in der Bevölkerung
    "Spätestens die Zulassungsstudien der Rotavirus-Impfstoffe haben gezeigt, dass die im Rahmen einer Studie erfassten Erkrankungen aufgrund der gewählten Diagnosemethodik nicht unbedingt die tatsächliche Epidemiologie in der Bevölkerung wiedergeben. Darum muss zur Gegenkontrolle eine dritte Versuchsgruppe weder Wirkstoff noch Placebo erhalten. Die Erfassungsstrategie sollte sowohl retrospektive (rückschauende) als auch prospektive (vorausschauende) Elemente enthalten"

    10. Langzeitbeobachtung der Probanden
    "Auch nach der Zulassung eines Impfstoffs müssen die langfristigen Auswirkungen auf die Gesundheit der Probanden im Rahmen einer Langzeitstudie erfasst werden." - ZITAT ENDE

 

 

IMPFKRITIK - FSME

ZITAT - FSME - von Rolf Kron, Arzt für Allgemeinmedizin - (impfte in rund 30 Jahren keinen einzigen Patienten!)

  • "Die Zecke und die FSME Ein schon seit Jahrtausenden die Menschen stechendes Insekt wird durch die Impfstrategen zu einem Godzilla gemacht. Die FSME zu einer gefährlichen Krankheit erhoben. Seit Einführung der FSME-Impfung 1973 nimmt die Dramatik um diese Erkrankung zu. Auch derzeit wird wieder vermehrt das Auftreten einer FSME gemeldet. 

    Die FSME- Erkrankung laut Falldefinition des RKI kommt es bei der FSME, nach einer Inkubationszeit von 3-28 Tagen, meist zu grippeähnlichen Beschwerden mit Fieber, Gliederschmerzen, Mattigkeit, manchmal begleitet von Magendarmbeschwerden, Übelkeit, Appetitlosigkeit und Kopfschmerzen.

    Diese grippeartigen Beschwerden klingen in der Regel nach 2-7 Tagen ab, womit 95-97% der Patienten die FSME überstanden und damit eine lebenslange Immunität erlangt haben.  Bei knapp 3-5% der Erkrankten kommt es nach ca. 4-10 Tagen zu einem zweiten Schub, bei dem sich erneut grippeähnliche Beschwerden einstellen, die von stärkeren Kopfschmerzen begleitet sind. Hinzu können dann Symptome einer Hirnhautentzündung kommen wie: Schläfrigkeit mit Bewußtseinsstörungen, Lähmungen der Extremitäten, v.a. im Schulterbereich, Schluckstörungen, sowie eine Beeinträchtigung der Sehmuskulatur.

    Durch die Symptome des Erkrankten lässt sich die Entzündung den verschiedenen Teilen des Gehirns zuweisen:  60% erkranken an einer Meningitis (Hirnhautentzündung), 30% Meningoenzephalitis (zusätzlich Gehirnentzündung) und 10% Meningoenzephalomyelitis (zusätzlich Hirnstammentzündung).  Hier sei bemerkt, dass es auch andere mögliche Ursachen für eine Gehirn(haut)entzündung geben kann, wie z.B. vermehrte Sonnenstrahlen im Frühjahr, oder eine Pestizid- oder Medikamentenvergiftung. Diese werden aber bei Verdacht auf FSME und einem ersten positiven Test nicht weiter berücksichtigt.   Seit Einführung des Infektionsschutzgesetzes 2001 konnte folgende Altersverteilung festgestellt werden:  In 6% der Fälle sind Kinder unter 6 Jahren betroffen, insgesamt sind 12-15% unter 14 Jährig, meist aber erkranken 40-60 jährige an FSME.  Die Schwere der FSME ist also abhängig vom Erkrankungsalter, insgesamt aber wird die Sterblichkeit mit weniger als 1% angegeben. Meist handelt es sich hierbei um sehr alte Menschen (älter als 70 Lebensjahre). Entscheidend ist auch die Behandlung des Fiebers, welches die FSME in der Regel begleitet. Das Senken von Fieber mit Paracetamol oder anderen Fiebermitteln führt in aller Regel zu einer Verschlechterung des Krankheitsbildes.
     

  • Die Impfung ist gefährlich 

    "Neurologische Folgeschäden sind bei FSME eine Rarität [4]. In den meisten Fällen heilt die FSME ohne Folge ab und hinterlässt eine lebenslange Immunität. Bleibende Folgeschäden wurden in Bayern nur mit 1:80.000 angegeben [1]. Ebenso die Kassenärztliche Vereinigung Hessen wies darauf hin, dass der Vergleich des Risikos von 1:80.000 zum Risiko nach einer Impfung zu erkranken 1:32.000, mehr als doppelt so hoch liegt, was neurologische Störungen mit unterschiedlichsten Schweregraden angeht"
     

  • Neurologische Folgeschäden nach FSME-Impfung

    "1:32.000 Neurologische Folgeschäden nach der Natürlichen Infektion mit FSME 1:80.000.  Hierbei handelt es sich um solche neurologischen Schäden, die man eigentlich durch die Impfung verhindert wollte! Da die tatsächliche Zahl der Nebenwirkungen durch die mehrfach wiederholten Impfungen gegen FSME unbekannt ist, kann nicht eine routinierte Impfempfehlung das Ziel der Behörden sein, da das Risiko einer Schädigung nach der Impfung wesentlich höher liegt. Ebenso ist die Zahl der Erkrankungen aufgrund einer fehlenden Meldepflicht vor Einführung der Impfungen nur geschätzt.

    Ein einfacher Trick: Vor Impfungen viele Fälle, nach Impfungen weniger Fälle. Fazit: Impfung wirkt! "
     

  • Das Geheimnis um die Risikogebiete

    "Im Jahre 2004 definierte das RKI die FSME-Risikogebiete neu, was zur Folge hatte, dass viele Orte nun zu neuen Hochrisikogebiete erklärt wurden, die es vorher nicht waren. Zählten zwischen den Jahren 1986 bis 2004 nur jene Orte als Risikogebiet, in denen „innerhalb eines Jahres mindestens zwei oder innerhalb einer 5-Jahresperiode mindestens 5 FSME-Erkrankungen übermittelt wurden, die im Zusammenhang mit einer Zeckenexposition in dem betreffenden Kreis stehen“ [2], so erweiterte man auf die umliegenden Orte, da Zecken keine Ortsgrenzen kennen würden. Auch verlängerte man die Zeitspanne der zurückliegenden Erkrankungsfälle. So stieg mit dieser Definitionsänderung die Zahl der Risikogebiete sprunghaft an, der Impfdruck auf die Bevölkerung damit auch."
     

  • Das Geheimnis der Diagnosestellung

    "Die Diagnose FSME beruht wie bei den meisten anderen viralen Erkrankungen auf einen indirekten Virennachweistest, der bei positiven Ergebnis nach offizieller Lehrmeinung jede andere mögliche Ursache ausschließt, wie zum Beispiel Giftstoffe oder Reaktionen auf vorangegangene Impfungen, oder einen Sonnenstich."
     

  • Das Geheimnis um die Wirkung der FSME-Impfung

    "Die Impfraten (Anfang der 80. Jahre waren es nur 3% Durchimpfungsrate) stiegen durch die gewollt herbeigeführte Verängstigung der Bevölkerung von 2001 mit 14% bis zum Jahre 2007 auf 83% aller Schulkinder an. Wenn Impfungen nun wirken würden, dürften wir einen Rückgang der FSME-Fälle

    bei Kindern erwarten. Doch leider hat in den folgenden Jahren die FSME eher zugenommen! Des weiteren gibt es keine Studien, die vergleichend die Komplikationen der FSME- Geimpften mit denen von Ungeimpften (echte Placebo Vergleichsgruppe) gegenüberstellen." 
     

  • Die Nebenwirkungen der FSME-Impfung

    "Dem Paul-Ehrlich-Institut (PEI) sind bis zur Rücknahme (2001) von Ticovac 1.554 Meldungen eingegangen, mit teils schweren bleibenden Schäden. So gibt es in Deutschland fünf anerkannte MS Fälle, die durch eine FSME-Impfung ausgelöst wurden. Neurologische Folgeschäden nach FSME-Impfung sind wie oben erwähnt relativ häufig: 1:32.000. Bis 2014 sind 15 Todesfälle, die nach Impfungen gegen FSME aufgetreten sind, an das PEI gemeldet worden, sowie 56 bleibende Schäden, die von Seiten der Behörde nicht widerlegt werden konnten. Aufgrund der Tatsache, dass die FSME-Impfung alle 3 Jahre wiederholt werden soll, steigt damit auch das Risiko, einen Schaden zu erleiden. Neurologische Folgeschäden durch die natürliche FSME-Infektion werden mit 1:80.000 angegeben, so man denn eine FSME Infektion erleidet. Hier steht die Seltenheit eine natürliche Infektion zu bekommen und dann noch das Risiko von 1: 80000 an einem Folgeschaden zu erkranken, gegen die Tatsache der Häufigkeit, mit der Impfungen durchgeführt werden, und dem Risiko von 1:32.000, einen Schaden erleidet.   Bisher wurde nur eine neurologische Dauerschädigung bei einem ungeimpften 12-jährigen Jungen gemeldet. Hingegen erkrankten ohne Folgen 1997/98 in Deutschland 17 Kinder bis 16 Jahre an FSME [3].   Ein unter 6 Jahre altes, erkranktes Kind erlitt eine folgenschwere Defektheilung nach einer überstandenen FSME, dieses hatte aber eine Passivimpfung erhalten hatten [5]. Die Passiv-Impfung wurde aufgrund der Häufungen von Meningitis nach ihrem Einsatz vom Markt genommen.   

    Lesen Sie bitte auch die Produktinformationen der FSME-Impfungen, die Sie aufgrund der Fülle der verschiedenen Impfstoffe gerne auf meiner Homepage abrufen dürfen: www.rolf-kron.de. "

 

ZITAT - Dr. Steffen Rabe -
 

  • "Nebenwirkungen der aktiven Impfung - Beschrieben wurden im engen zeitlichen Zusammenhang mit der FSME-Impfung v.a. immer wieder neurologische Nebenwirkungen mit teilweise bleibenden Schäden (arznei-telegramm 2007, 2002, 2001):

    • Narkolepsie (Schlafsucht) (Hidalgo 2016), Krampfanfälle, Myelitis/Rückenmarksentzündung (Ipatti 2012, Bohus 1993), Meningitis, Enzephalitis, Augenmuskellähmungen, Verlust der Riechfähigkeit (Vodicka 2010), Mulitple Sklerose (in Österreich als Impfschädigung anerkannt), Guillain-Barré-Syndrom, Depression
    • "In Gebieten mit geringem Infektionsrisiko kann die Gefährdung durch die Impfung daher größer sein als durch die Infektion." (arznei-telegramm 2007)
       

  • "Wirksamkeit - Die Effektivität der Impfung ist nicht abschließend beurteilbar, denn ""Harte" Evidenz aus Studien mit klinischen Endpunkten liegt ... nicht vor" (arznei-telegramm 2007). Sicher scheint, dass für einen Schutzeffekt (wie groß auch immer der sei...) eine häufige Auffrischung (alle 3 Jahre!) erforderlich ist – von den im Jahr 2003 gemeldeten 278 Betroffenen in Deutschland waren immerhin 10 (knapp 4%) geimpft, allerdings war bei der Mehrzahl dieser Patienten die letzte Impfung mehr als die empfohlenen 3 Jahre her (RKI 2003)"

 

ZITAT -  AGEIS - Dr. med. Johann Loibner:
 

 

  • "Irgendein Virologe  hatte den genialen Einfall, die Zecken als Überträger des FSME-Virus zu bezichtigen. Diese Idee sollte sich für die Medizinindustrie als höchst lukrativ erweisen. Mit Hilfe dieses ekeligen Tieres, eines Blutsaugers, gelang es in leichtgläubigen Menschen tiefe Ängste zu erzeugen. Mittels eines beeindruckenden Marketings wuchs eine ganze Generation auf, die sich nach einem Zeckenstich in Lebensgefahr wähnen. Hunderte Mütter geraten in den Monaten von März bis Oktober in Verzweiflung, wenn sie an ihren Kindern eine Zecke wahrnehmen. Hilflos melden sich da die aufgeschreckten Eltern bei ihren Ärzten, wie sie mit der Zecke umgehen sollen. Sollen sie Öl darüber gießen, sollen sie das fürchterliche Vieh mit einer Pinzette oder mit den bloßen Fingern herausziehen. Sollen sie die Zecke dabei nach links oder nach rechts drehen. Und was passiert, wenn nun Teile des Rüsselchens in der Haut zurückbleiben"
     
  • Der erste Goldapfel -  "Diese anhaltende Propaganda brachte natürlich einen riesigen Gewinn der Impfindustrie. Beflügelt durch den unerwarteten und überwältigenden Erfolg hatte sich im Laufe der Jahre die „Zeckenimpfung“ auch auf die Nachbarländer Österreichs ausgebreitet. Es gibt selten Produkte, die sich zusätzlich mit tatkräftiger Hilfe der Gesundheitspolitiker, so leicht verkaufen lassen. Apotheker, Ärzte und zu einem sehr bescheidenen Teil sogar Lehrer an Schulen beteiligen sich an diesem bequemen Geschäft. Erst in den letzten Jahren begann der Glaube an die tödliche Gefahr, die von den Zecken ausgehen soll, zu bröckeln. Irgendwann gewöhnt sich auch die österreichische Seele an die Bilder von attackierenden Zecken. Dazu kommt eine wachsende Skepsis gegenüber Impfungen allgemein."
     
  • Der zweite Goldapfel - "Da erkannte die Antibiotikaindustrie ihre Chance. Die Angst vor den Zecken ist längst allgegenwärtig. Wenn nun nach einem Zeckenstich sich weiter nichts ereignet, so sorgt ein roter Fleck an der Umgebung des Stichs für eine neue Art der Beunruhigung. Die gut informierten und wohl versorgten Arztbesucher müssen ihrem Arzt diesen Fleck zeigen. Den auf die Diagnose wartenden Patienten wird nun Blut abgenommen, damit wir auf Nummer sicher gehen. Bald erfährt der Kranke, dass er sich im Anfangsstadium einer Borreliose befindet. Diese Krankheit könne im Laufe der Zeit auch auf andere Organe übergreifen. Eine Kur mit Antibiotika von mehreren Tagen oder Wochen, selten über Jahre, wird zu Symptomenfreiheit führen. Damit gibt sich der Patient leicht zufrieden, ist aber doch nicht ganz von Zweifeln befreit. Was passiert beim nächsten Insektenstich? Was ist, wenn das erste Stadium der Krankheit doch in ein nächstes Stadium übergeht?"
     
  • Warum gibt es diesen roten Fleck? - "Wenn ein Insekt sticht, passieren mehrere Dinge. Zellen werden zerstört und vom Insekt gelangen Speichel, Absonderungen und auch verletzte Gewebsteilchen in den Stichkanal. Das sind für unseren Organismus Elemente, die der Körper auflösen und abstoßen muss. Diese Reparaturprozesse gehen mit Blutandrang, Schwellung, Juckreiz und Schmerzen einher. Im Kindesalter verläuft dieser Heilprozess heftig, ist aber nur von kurzer Dauer. Beim älteren Mensch und gerade bei jenen, die im Augenblick nicht ganz gesund sind, kann sich die Genesung länger hinziehen. Der vermehrte Blutandrang um die Stichwunde herum zeigt eben an, dass hier notwendige Heilreaktionen ablaufen. An diesem Abbauprozess sind bestimmte Mikroorganismen beteiligt, die aus den zerfallenen Zellen entstehen. Nach dem Entdecker Amédée Borrel werden diese spiralförmigen Stäbchen Borrelien genannt. Ein positiver Antikörpertest weist auf deren Tätigkeithin. Im Sommer ist dieser Test wegen der häufigen Insektenstiche bei sehr vielen Menschen positiv, obwohl keine Krankheit vorhanden ist. Krankheiten, die nun nach dem Insektenstich auftreten, wie akutes Rheuma, Fieber etc. werden bei positivem Test als Borreliose bezeichnet. Damit haben die Krankheitserfinder eine neue Krankheit geschaffen, die unbedingt antibiotisch behandelt werden muss. Ist der Test negativ, dann hat der Patient eben nur akutes Rheuma, Fieber etc . Der rote Fleck verschwindet früher oder später ohne jede Behandlung. Die Heilung wird durch körperliche Schonung und ausreichend Schlaf beschleunigt. Die Zecke, das Schreckgespenst der Krankheitserfinder, hat ihre Schuldigkeit getan. Dr. Johann Loibner - 19. Juli 2014I"

 

LINK zu YOU TUBE VIDEO - "TOD NACH ZECKENIMPFUNG - DR. J. LOIBNER"

ZITAT - IMPFSCHADEN. INFO

 

  • "Nebenwirkungen, Impfkomplikationen und Impfschäden der FSME Impfung - In vielen Ländern wurden FSME Impfungen aufgrund schwerer Komplikationen zurückgenommen und mittlerweile wieder durch neue Impfstoffe ersetzt, deren Unbedenklichkeit noch nicht ausreichend geprüft worden ist. Langzeitstudien zu diesen Impfstoffen fehlen völlig. Neben örtlichen Reaktionen an der Einstichstelle kann es zu Fieber, Kopfschmerzen,allergischen Reaktionen und Gelenkschmerzen kommen. Gravierender sind Schwächungen des Immunsystems, Meningitis, Lähmungen und Guillain-Barré-Syndrom(Nervenerkrankung). Eine Meningitis tritt beim FSME Impfstoff sehr häufig bei einem von 1000 Impfdosen auf. Führt man die drei empfohlenen FSME Impfungen durch, steigt das Risiko stark an.(Martin Hirte: Impfen : Pro& Contra S. 248). Im Arzneitelegramm  wurde 1995 gemeldet , dass die Impfung Schübe von Autoimmunerkrankungen auslösen kann und auch Fälle von Multipler Sklerose nach Impfung wurden gemeldet (AT Arzneitelegramm Multiple Sklerose nach FSME Impfung AT 19953:32). Die abolute Zahl von neurologischen Komplilkationen sind leider unbekannt. Im Beipackzettel von ENCEPUR ist zu lesen: „In Einzelfällen Erkrankungen des zentralen und peripheren Nervensystems, aufsteigende Lähmung bis zur Atemlähmung (Guillain-Barré-Syndrom). Nach heutigem Kenntnisstand kann nicht sicher ausgeschlossen werden, dass es bei Vorliegen einer Autoimmunerkrankung (z.B. Multiple Sklerose oder Lupus erythematodes) oder bei einer entsprechenden genetischen Disposition in seltenen Fällen nach der Impfung zu einem Schub der Erkrankung kommen kann“.Beim Impfstoff FSME-Immun klingt es ähnlich: „Sehr selten Nervenentzündungen unterschiedlichen Schweregrades... in seltenen Fällen entzündliche Reaktion des Gehirns. Wie bei jeder Stimulation des Immunsystems ungünstige Beeinflussung einer Autoimmunerkrankung wie z.B. Multiple Sklerose oder Iridozyklitis möglich“. Das arznei-telegramm  veröffentlichte am 13. Juli 2007  in Heft 7/2007 folgende Statements zur FSME Impfung: Studien mit direkten Vergleichen von Nutzen und Schaden der angebotenen FSME-Vakzinen (ENCEPUR, FSME-IMMUN) fehlen. Die aktuellen Impfstoffe scheinen besser verträglich zu sein als die Vorläufervakzinen, die wegen Unverträglichkeit zurückgezogen werden mussten (a-t 2001; 32: 41-3). Aber auch in Verbindung mit den neueren Produkten wird über Verdacht auf schwerwiegende Impfkomplikationen berichtet, beispielsweise Krampfanfälle. In Gebieten mit geringem Infektionsrisiko kann die Gefährdung durch die Impfung daher größer sein als durch die Infektion.Bei naturnahen Aufenthalten in tatsächlichen Risikogebieten erscheint zumindest für Ältere die Nutzen-Schaden-Abwägung eher positiv. "Harte" Evidenz aus Studien mit klinischen Endpunkten liegt jedoch nicht vor."

  • FSME Impfstoff: Nebenwirkungen bei Kindern

  • "Impfschadensmeldungen nach FSME Impfung - www.impfschaden.info veröffentlicht regelmässig Meldungen von Impfreaktionen/Impfschäden nach FSME Impfung. Diese finden Sie unter Nebenwirkungen der FSME Impfung  oder in der Impfschadensdatenbank"

ZITAT - Hans Tolzin - www.Impfkritik.de
 

  • "Laut den freiwilligen Meldungen an des Netzwerk der renommierten med. Fachzeitschrift arznei-telegramm treten bei einer unter 32.000 Impfungen Nervenschäden auf. Also genau die Schäden, die eigentlich durch die Impfung verhindert werden sollen! Hierbei muss noch berücksichtigt werden, dass die Impfung alle 3 bis 5 Jahre wiederholt wird und dass es eine Dunkelziffer in unbekannter Höhe gibt. Denn es wird natürlich nur ein Bruchteil der tatsächlichen Impfkomplikationen an das Netzwerk gemeldet. Fazit des arznei-telegramms: „Einem Risiko bleibender Schäden von etwa 1 : 78.000 durch Erkrankung nach Zeckenbiß in „Endemiegebieten” steht nach unseren Daten – ohne Berücksichtigung der erheblichen Dunkelziffer – ein Risiko von Impffolgen unterschiedlichen Schweregrades von mindestens 1 : 32.000 gegenüber.“ Somit ist auch aus schulmedizinischer Sicht das Risiko einer Impfung nicht zu rechtfertigen!
     
  • "Die Symptome einer FSME-Erkrankung können auch einer ganzen Reihe anderer möglicher Ursachen wie Pestizid- oder Medikamentenvergiftungen zugeordnet werden. Die FSME-Diagnose beruht auf indirekten Virentests, die nicht anhand des hochaufgereinigten Virus (sozusagen als „Urmaß“) geeicht sind. Die Eindeutigkeit der Tests ist demnach nicht gesichert. Außerdem werden in der Schulmedizin nach einem positiven Testergebnis keine der sonstigen möglichen Ursachen mehr berücksichtigt. Eine FSME-Diagnose und der automatisch angenommene ursächliche Zusammenhang mit einem spezifischen Virus sind also sehr fragwürdig. Auch der gesundheitliche Ausgangszustand des Patienten wird kaum berücksichtigt. Es kann mangels entsprechender Forschung auch nicht ausgeschlossen werden, dass spezifische virale Aktivitäten Reaktionen (!) des Körpers auf andere Stressfaktoren (z.B. Giftstoffe) darstellen. Die offizielle Lehrmeinung ist jedoch davon überzeugt, dass automatisch immer ein spezifisches Virus die Krankheitsursache ist, sobald man entsprechende Testergebnisse hat. Die Seriösität dieser Vorgehensweise ist mehr als zweifelhaft!"
     
  • "Kein direkter Nachweis für den Nutzen der Impfung Bei der Zulassung von Impfstoffen wird nicht etwa der Nachweis der tatsächlichen Krankheitsverhinderung verlangt, sondern nur ein als ausreichend angesehener Anstieg des Antikörperspiegels im Blut. Dieser ist jedoch selbst nach Meinung des Robert-Koch-Instituts (RKI), der zuständigen Bundesgesundheitsbehörde, nur eine „Ersatzmeßgröße“ für Immunität und nicht mit Immunität gleichzusetzen. 7 Für FSME-Impfstoffe wurden demnach niemals direkte Beweise für ihren Nutzen erbracht!"

 

LINK´S - FSME

HOMÖOPATHIE & ZECKENBISS


Ein Gast-Beitrag von HP Rocco Kirch
 

Beschreibung, Historische Entwicklung, Verbreitung

 

Etwa seit 20 Jahren ist die Borreliose, als Krankheit nach dem sie begleitendem (nicht verursachendem!) Bakterium Borrelia burgdorferi benannt, im Vormarsch. – Im engl. Sprachraum nach dem Ort Lyme in Connecticut / USA benannt. Dieses Bakterienstadium Borrelia burgdorferi ist dem Bakterienstadium des Syphilis erregenden (begleitenden) Treponema pallidum sehr ähnlich, und lässt sich nicht mit absoluter Sicherheit über die Antikörper im Blut (Antikörpertiter) nachweisen.
 

Ursprünglich unter Hunden in den USA weit verbreitet, hat die Krankheit auf die mit Hunden zunehmend vergesellschaftet lebenden Menschen übergegriffen. Der Holzbock, die Zecke Ixodes rizinus (USA Ixodes dammini), welche schon immer in Wald, Feld und Garten vorkommt, spielt als Überträger des Bakteriums eine Schlüsselrolle. Landläufig wurde angenommen, dass die Zecke auf Bäumen säße und sich auf vorübergehende Warmblüter (Menschen / Tiere) fallen ließe, dies ist falsch. Zecken sitzen auch auf Gräsern, Sträuchern usw.
 

Biologen erklären die Zunahme der Zeckenbisse damit, dass durch mildere Winter die meisten Zecken nicht wie früher erfrieren würden. Dies ist jedoch ein höchst fadenscheiniger Erklärungsversuch: erstens hat es immer Perioden von wärmeren Wintern gegeben, ohne dass es zu signifikanten Veränderungen in der Erkrankungshäufigkeit gekommen ist, zweitens erklärt dies überhaupt nicht die Zunahme der durchschnittlichen Durchseuchung der Zecken mit Borrelien von 1 – 2 % der gesamten Population in den letzten 20 Jahren auf über 30 %.
 

Viel interessanter ist aber die Beobachtung von Edward C. Whitmont, dass in den USA Borreliose nur verstärkt am Rande von menschlichen Siedlungsräumen auftritt, überhaupt nicht in den Zentren dieser Räume, oder in extrem dünn besiedelten Gebieten. Genau diese Beobachtung fand ich in Berlin und Brandenburg unzweifelhaft bestätigt. Insbesonders seit 1999 treten hier am Rande von Berlin, oder am Rande von größeren Siedlungen in Brandenburg, auffällig gehäuft Borrelioseerkrankungen auf. Bemerkenswert dabei ist, dass Menschen welche sich hauptsächlich im inneren Stadtgebiet von Berlin aufhalten, obschon auch von Zecken befallen, nicht erkranken. Ebenso Menschen auf dem „platten Land“ in Brandenburg scheinbar „resistent“ gegenüber Borreliose sind, obschon sie mir schilderten oft von Zecken befallen zu werden. Der Kollege Dr. Peter Alex hat in Sachsen die gleiche Beobachtung gemacht.
 

Es scheint ein Problem des „Grenzraumes“ zwischen Kultur und Natur zu sein, also im Übergang zwischen beiden scheint sich ein „Milieu“ für Borreliose entwickelt zu haben. Es ist ein Raum, wo Natur besonders durch Müll, Abfälle jeglicher Art und relativer Ungerelgeltheit sehr belastet ist, sie kurz vor der völligen Übermachtung durch den Menschen steht. – Quasi als letztes Aufbäumen der Natur.
 

Borreliose darf nicht, wie es leider zu häufig geschieht, mit der Frühsommer- Meningoencephalitis (FSME) verwechselt werden. Beide haben nichts miteinander zutun. FSME tritt in Europa nur endemisch in einigen Gebieten des Donaudeltas und Masuren auf (Sumpfgebiete). Mit dem Zeckenencephalitisvirus sind nur etwa 0,2 – 0,5 % der Zecken infiziert. Das Risiko an Borreliose zu erkranken ist 500 – 1000 Mal größer, als an FSME (virale Gehirnhautentzündung durch Zecken). Auch sind Spätfolgen bei durchgemachter FSME eher höchst selten, bei Borreliose jedoch sehr häufig. Dennoch wird die FSME-Impfung von der Schulmedizin als „Schutz vor Zecken – Infektionen“ propagiert, billigend in Kauf genommen, dass dies zur Verwirrung der Patienten führt, welche oft glauben damit gegen Borreliose gefeit zu sein. Abgesehen von dieser „Verwirrung“, nütz natürlich keine, wie auch immer geartete Impfung vor irgendeiner Infektion. Alle Impfungen sind nachgewiesener Massen nutzlos, im Gegenteil schädlich. Da hilft auch nicht die noch so ausgeklügelte Mythologisierung vom Impfschutz durch die orthodoxe Medizin nach dem Motto, wenn es nur oft genug wiederholt wird, wird auch das Falsche richtig. – Ein böses Spiel mit der Angst von Menschen, wo z.B. Eltern glauben durch Impfungen ihre Kinder zu schützen, eigentlich aber nur ihre eigene Angst (die falsche Vorstellung von dem was ist) „geimpft“ haben, Ärzte glauben etwas „Gutes“ mit der Impfung getan zu haben, eigentlich aber nur ihre Hilflosigkeit (Unwissenheit) „geimpft“ (kaschiert) haben. – „Das tun ja alle, das ist doch normal“, das Credo der Impfbefürworter unter Ärzten, Heilpraktikern und Patienten. – Folglich ist „Normal“ das was alle tun, weil alle es tun. – Wie absurd, der banale Tod jeder Wissenschaftlichkeit.
 

Jede so genannte Erkrankung ist nicht die Krankheit an sich, sondern nur die Äußerung einer Reaktion des Organismus auf ein „störendes“ Agens welcher Art auch immer. D.h. es ist der Versuch des Organismus wieder ein Gleichgewicht (relatives Wohlbefinden) auf höherem Niveau herzustellen. Natürlich kann dieses Wiederherstellen mit Gefahren, sogar Lebensgefahr verbunden sein.
 

Leben an sich ist auf Integration angelegt, Integration von bisher Fremden im Sinne von Weiterentwicklung. Jedes Agens welches einen Organismus affiziert, egal ob Umstand, Bakterium, Virus usw. ist in gewisser Hinsicht Träger einer spezifischen Information, welche den betroffenen Organismus zur Integration, damit zur weiteren Entwicklung anregen soll. Dies ist der eigentliche Vorgang der Bewusstwerdung. Eben deshalb ist nicht ein Unterdrücken der Reaktion (nur in seltenen Ausnahmefällen nötig) angezeigt, sondern ein sinnvolles Steuern, oder im Sinne der Prophylaxe, eine sinnvolle Vorbereitung.
 

Jede Impfung ist ein völlig unnatürlicher Vorgang, weil hier ein, oder meist mehrere Stoffe gleichzeitig, unter Umgehung aller natürlicher Abwehrmechanismen direkt in die Blutbahn eingebracht werden. Die Chance des Organismus zur Integration dieser Stoffe (Informationen) wird quasi auf Null reduziert. Insofern birgt jede Impfung die Gefahr von Allergisierung des Organismus und das Entstehen, Begünstigen oder Verkomplizieren von chronischen Erkrankungen und Störungen. Die dramatische Zunahme von chronischen Erkrankungen, das Entstehen von angeblich neuen Erkrankungen, die zunehmende Allergiebereitschaft seit Einführung von Massenimpfungen bestätigen diese These.
 

Seit 1880 ist bewiesen (Virchow, Pettenkofer u.a.), dass Bakterien nicht ursächlich für infektiöse Erkrankungen sind. Dennoch tut die offizielle Medizin so, als gäbe es diese Beweise nicht: sie handelt weiter, als seien Bakterien, Viren usw. ursächlich für infektiöse Erkrankungen. – Auch hier wieder Mythen anstelle von Fakten. So wird also fleißig Antibiotika verordnet und verabreicht, in der trügerischen Hoffnung damit infektiöse Krankheiten heilen zu können. Bekanntlich wirken Antibioticis nur auf Bakterien, nicht auf Viren, da diese in Ermangelung eines eigenen Stoffwechsels Antibiotika überhaupt nicht aufnehmen. Selbst in Fällen (extrem häufig) wo noch nicht einmal irgendwelche Erreger nachgewiesen werden, wird fleißig Antibiotika verordnet und verabreicht, mit der lapidaren Begründung eventuelle „Sekundärinfektionen“ – was immer das auch sein soll – abzufangen. So spielt die Schulmedizin im Bereich der Infektionskrankheiten „blinde Kuh“, verbrämt mit hochtrabenden und nichts sagenden Begrifflichkeiten.
 

Was tun aber nun diese Antibioticis? Anti Bios – gegen das Leben. Bestenfalls wird also ein Antibiotikum zeitweise bakterielle Erreger dezimieren, in jedem Fall aber die natürliche Abwehrlage des Organismus schwächen oder sogar nachhaltig schädigen. – Damit aber die Empfänglichkeit für pathogene Keime (krankmachende Erreger) drastisch erhöhen.
 

Erreger sind in unserer Umwelt allgegenwärtig, keiner kann sich ihnen entziehen, dennoch erkranken immer nur einige. Folglich muss eine Erkrankung mit dem betroffen Organismus zutun haben, der sich in einer spezifischen Lage befindet, „empfänglich“ ist – ein erkrankungsbereites „Milieu“ für den Erreger darstellt. Auf Pasteur geht die Aussage zurück: … der Erreger ist nichts, das Milieu ist alles …
 

1910 ist entdeckte Dr. Rosenow die Mutationsfähigkeit von Erregern abhängig vom Nährboden auf dem sie sich befinden. D.h. abhängig vom Nährboden (Milieu) verändern sich spezifische Erreger zu anderen spezifischen Erregern. Prof. Enderlein (Zeitgenosse Pasteurs) führte die Forschungen Bechamps fort und stellte die „Bakteriocyclogenie“ 1916 erstmals schlüssig dar. Demnach sind spezifische Erreger immer nur Entwicklungsstadien und nie eigenständige Arten. Deshalb sind natürlich Versuchsreihen oder Tests mit Erregern immer fragwürdig: sage mir welches Ergebnis du haben willst, so sage ich dir welchen Nährboden du brauchst.

Bakterien sind Symbionten des Menschen (auch der Tiere), ohne die er (sie) nicht gesund leben können. Dies ist eine unumstößliche Tatsache, die offensichtlich bis heute nicht genügend in der offiziellen Medizin gewürdigt werden darf.
 

Die schulmedizinische Behandlung der Borreliose erschöpft sich nun in massiven, teilweise sogar heroischen (völlig überdosierten) und wiederholten Gaben von Antibioticis (teilw. Verabreichung von bis zu 10 verschiedenen Antibioticis). Dies führt ausschließlich zur Vernichtung, zumindest zur drastischen Reduzierung von zur Gesundheit notwendigen Bakterien, zur nachhaltigen Störung der Abwehrlage und des Allgemeinbefindens. Dies alles ohne dass der Borreliosetiter im Blut nennenswert absinkt, geschweige denn die Borreliose geheilt wird. Obschon Symptome der Borreliose durch Antibiotika, zumindest zeitweise, zum Verschwinden gebracht werden, handelt es sich offensichtlich dabei nur um eine Unterdrückung der Borreliosesymptome, ohne dass die Borreliose als solche ausheilt. Dies ist meine Erfahrung von 12 Praxisjahren, welche durch die Praxiserfahrung von Ravi Roy, Peter Alex u.a. bestätigt wird.
 

Es gibt zwei nicht von der Hand zu weisende Gründe, warum diese angeblich kausale Therapie der Schulmedizin nicht greifen kann: erstens die vorgenannte Schwächung des Organismus durch Antibioticis, welche es dem Organismus unmöglich macht, die mit den Borrelien verbundenen Informationen zu integrieren, somit zu gesunden. Zweitens sind die Borrelien in der Lage sofort nach der Infektion des Organismus (innerhalb weniger Stunden nach dem Zeckenbiss), sich so in den Körperzellen und Körpergeweben zu „verbergen“, dass sie von Antibioticis gar nicht erreicht werden können.
 

Ein Antikörpernachweis (Western – Blot -Test ist dem ELISA – Test an Genauigkeit deutlich überlegen) ist erst 4 Wochen nach einer Infektion mit Borrelien möglich, dies zeigt deutlich das Dilemma der Schulmedizin: eine 4 Wochen nach Infektion begonnene Antibiotika – Therapie, wo doch die Borrelien ausreichend Zeit hatten sich zu „verbergen“? Oder – … sie sind vor 5 Minuten von einer Zecke gebissen worden? – Wir wissen zwar nicht ob sie nun mit Borrelien infiziert sind, vorsichtshalber machen wir aber sofort eine hochdosierte Antibiotika-Therapie! – Nach den 4 Wochen und dem Test stellt sich dann ein negatives Ergebnis ein: hurra, das Antibiotika hat geholfen! – oder, war der Patient gar nicht infiziert? Stellt sich aber ein positives Testergebnis ein, die Beschwerden haben nicht nachgelassen, was dann? Na klar, dann wird die Antibiotika – Therapie wiederholt usw., bis der Patient aufgibt. – Ein Lob der medizinischen Wissenschaft.
 

In der Regel ist es aber so, dass zwischen dem infektiösen Biss einer Zecke und dem Auftreten der ersten Anzeichen der Erkrankung 3 Monate bis 3 Jahre liegen. Werden Antikörper gegen Borreliose vor Ablauf der o.g. 4 – Wochenfrist festgestellt, so rühren diese von einer schon früher erfolgten, unbemerkt gebliebenen Infektion her. Mehr als ein Drittel der betroffenen Patienten konnte sich nicht an einen Zeckenbiss erinnern, insofern theoretisch auch ggfl. über andere Infektionswege nachgedacht werden müsste.
 

Oft erkennen Hausärzte die Erkrankung nicht, einige hielten sie für so unwahrscheinlich, dass Patienten die einen entsprechenden Bluttest wünschten, dieser verweigert wurde.
 

Problematisch ist bei jeder erst spät erkannten, oft jahrelang falsch behandelter Borreliose das Entstehen von chronischen Störungen, welche den Symptomkomplexen einer Syphiliserkrankung ähnlich sind oder sein können: Reizleitungsstörungen im Nervensystem, bes. aber auch am Herzen begleitet mit Herzmuskelentzündungen, oft sehr schmerzhafte neurologische Störungen, Taubheitsgefühle in bestimmten Haut- oder Körperarealen, Lähmungserscheinungen z.B. im Gesicht, Arme, Kniee usw., rheumatoide Erscheinungen, Entzündung und sogar Zersetzung von Gelenkstrukturen. Diese Erscheinungen werden dann oft nicht mit einer Borreliose im Zusammenhang gesehen. Dies ist auch ein Grund, warum die Borreliose mehr als die FSME zu fürchten ist. Entsprechend ist eine schulmedizinische Therapie nur symptomatisch ausgerichtet, was lediglich zu Symptomverschiebungen oder -unterdrückungen führt.
 

Homöopathisch lässt sich aber jede Borreliose, egal ob schulmedizinisch vorbehandelt, ob frisch oder lange schon bestehend sinnvoll und zielgerichtet ausheilen. – Auch wenn ältere Borreliosen schwieriger zu behandeln sind und sicherlich einiger Erfahrung des Behandlers bedürfen. – D.h. es wird nicht die Borreliose als singuläre oder feststehende Krankheit behandelt (dies wäre aus vorgenannten Gründen auch völlig sinnlos, überdies völlig unhomöopathisch), sondern der an Borreliose erkrankte Mensch wird als Ganzheit in einen Heilungsprozess gebracht indem eben auch die Borreliose ausheilen kann. Elemente dieses ganzheitlichen Heilungsprozesses sind die Stärkung und Steuerung der individuellen Vital- und Abwehrkräftekräfte, sowie zielgerichtete Steuerung und Verbesserung der individuellen Integrationsfähigkeit im Sinne von Bewusstwerdung.
 

Ebenso ist eine sinnvolle allgemeine wie spezifische Prophylaxe durch Homöopathie möglich, ohne „Nebenwirkungen“ oder „Kollateralschäden“ wie in der Schulmedizin. Die Praxiserfahrung (Roy, Alex, Kirch u.a.) bestätigt dies eindrucksvoll in den follow-ups, durch subjektive Äußerung von Patienten, sowie entsprechenden Laborparametern.
 

Erfahrungsgemäß steigt der Borreliosetiter unter homöopathischer Behandlung anfangs stark an (ist als Hinweis auf die verbesserte Abwehraktivität des Organismus zu werten), um dann im Zeitraum von 6 – 12 Monaten unter die Nachweisgrenze zu sinken. Beschwerdefreiheit, insbesonders ein verbessertes bis sehr gutes Allgemeinbefinden, wird schon in den ersten Wochen nach Behandlungsbeginn erreicht, wo hingegen dies unter konventioneller Therapie nicht möglich scheint.
 

Anfangssymptome eine Borreliose sind eher unspezifisch und leichter Natur, und können sich über einige Wochen hinziehen. „Stumme“ Entwicklungsverläufe sind nicht selten, so dass die Borreliose, wenn überhaupt, oft erst spät erkannt wird. Viele Patienten können sich noch nicht einmal an einen Zeckenbiss erinnern. Beschwerden ähnlich einem grippalen Infekt, allgemeines Unwohlsein, leichte Kopfschmerzen, insbesonders aber die so genannte Wanderröte, eine etwa 2 € – münzgroße Hautrötung um die Bissstelle, welche dann Richtung Körpermitte wandert, sind charakteristische Anfangssymptome einer Borreliose.
 

Unter den Bedingungen von feuchtwarmer Witterung, dies ist meist im Frühjahr und Herbst der Fall, ist die Zecke besonders blutgierig. Ihr Biss wird zunächst nicht bemerkt, da sie mit ihrem Speichel einerseits die Blutgerinnung hemmt, anderseits gleichzeitig lokal betäubend wirkt. Sie kann bis zu 9 Tagen saugen, spätestens dann ist sie „satt“ und lässt sich vom Körper abfallen. Je länger aber die Zecke saugt, desto größer ist die Gefahr, dass sie Erreger von anderen Lebewesen überträgt, ohne jedoch selbst an diesen Erregern zu erkranken. Die Erfahrung lehrt, dass nicht alle Menschen gleichermaßen von Zecken befallen werden, offensichtlich bevorzugen Zecken eine gewisse Zusammensetzung des menschlichen Blutes.
 

Prophylaxe?

Um die Tendenz von Zecken gebissen zu werden, insbesonders dort wo sie gehäuft vorkommen, zu senken, hat sich die Zeckenbissfieber – Nosode C 200 als einmalige Doppelgabe pro Saison bewährt (Doppelgabe = 3 Globuli einnehmen, 15 Minuten später erneut 3 Globuli). Dies homöopathische Nosode wirkt allgemein abwehrend gegen Zecken und wirkt spezifisch gegen FSME. Dies bedeutet nicht, dass man nun überhaupt nicht mehr von Zecken gebissen wird, auch nicht, dass man nun nicht mehr an FSME erkranken kann. Eine homöopathische Prophylaxe „verhindert“ nichts im absoluten Sinne wie z.B. die schulmedizinische Impfung es vorgeblich tut. Vielmehr wird der Organismus zielgerichtet auf die entsprechende Erkrankung „eingestimmt“, so dass er aus sich heraus angemessen vorbereitet ist und bei Bedarf zielgerichtet reagieren kann. Bei der bisherigen Erfahrung mit der Zeckenbissfieber – Nosode hat sich eben gezeigt, dass die Wahrscheinlichkeit von einer Zecke gebissen zu werden signifikant abnimmt, eine eventuell eintretende FSME wesentlich leichter verläuft, entsprechend einfacher behandelbar ist und, nach bisherigem Wissen, keine Spätfolgen zu befürchten sind (überhaupt sind Spätfolgen bei FSME wesentlich seltener als bei Borreliose, wo sie häufig vorkommen).
 

Nach Biss

Zecke mit Zeckenzange (gibt es in jeder guten Apotheke) oder ähnlich geeignetem Werkzeug, gegen den Uhrzeigersinn heraus drehen, nicht den Hinterleib der Zecke drücken oder verletzen. Auch nicht mit Gewalt die Zecke herauszureißen, der Kopf könnte in der Haut stecken bleiben, was zu schmerzhaften Entzündungen führt. Es sollte nicht versucht werden die Zecke mit Salz, Öl, Petroleum oder anderen Dingen aus der Haut zu treiben, da dies zum Erbrechen der Zecke führt, das Infektionsrisiko erhöht wird und ebenfalls Hautentzündung folgen können.
 

Ist der Kopf der Zecke in der Haut verblieben, so braucht dieser nicht herausgeschnitten /-gestanzt werden: Silicea C 200 2 x täglich 1 Gabe (3 Globuli / 3 Tropfen) auf etwas Wasser werden den abgerissen Kopf innerhalb von 3 bis 7 Tagen komplikationslos aus der Haut befördern. Die Bissstelle sollte in dieser Zeit mit verdünnter Echinacea – Urtinktur

(1 : 5 mit Wasser), oder einer Lösung von Ledum C 200 (3 Globuli / 3 Tropfen auf etwas Wasser) regelmäßig betupft werden. Diese äußere Anwendung ist auch bei der Behandlung der Bissstelle, wenn die Zwecke regelrecht entfernt worden ist, angezeigt, lindert Schmerz oder Juckreiz.
 

Bei entfernter Zecke wird nach jedem Biss jeweils 1 Doppelgabe Ledum C 200 gegeben, allerdings nicht häufiger als 2 bis 3 Mal pro Saison, da die Wirkung von Ledum dann anhaltend genug ist. Ledum wirkt als Prophylaktikum nach jeder Art von Insekten- oder Tierbissen und ist ebenso eine ausgezeichnete Tetanusprophylaxe. Zusätzlich kann 1 Doppelgabe der Borrelia – Nosode C 200 nach dem 1. Biss einer Zecke pro Saison gegeben werden. Die Borrelia – Nosode wirkt spezifisch vorbeugend gegen Borreliose (nicht absolut, siehe unter Prophylaxe).
 

Nach Erkrankung

Vorraussetzung einer Behandlung eines Patienten mit Borreliose (neu oder länger bestehend), ist natürlich eine korrekte homöopathische Fallaufnahme (Anamnese, incl. Befunde usw.) nach biographischen, individuellen und ätiologischen (auslösenden) Gesichtspunkten. – Eben weil die Borreliose nicht als solche behandelt werden kann und darf, sondern weil im homöopathischen Sinn der Patient nur in seiner sozialen, personalen und individuellen Ganzheit in einen Heilungsprozess gebracht werden kann. Es wird also nicht die „Borreliose“ behandelt, nein der kranke Mensch wird behandelt.
 

Borrelia – Nosode C 200 jeden 3. Tag 1 Gabe (3 Globuli / Tropfen auf etwas Wasser), mindestens 7 Gaben (über 3 Wochen), je nach Schwere der Erkrankung auch bis zu 21 Gaben (im gleichen 3 – Tage – Rhythmus). Zusätzlich immer das individuell angezeigte homöopathische Mittel, ohne welches eine Heilung nicht erfolgen kann. Dieses individuell angezeigte Mittel wird am günstigsten als LM – Potenz (Q – Potenz) täglich 1 Gabe, über einen längeren Zeitraum (Monate) gegeben. Nach meiner Erfahrung sollte nicht unter einer Potenzstufe von LM 60 begonnen werden (Gefahr unnötiger Verschlimmerung der Symptomatik), aufsteigend bis zu etwa einer LM 180, selten bis zu LM 240. Besonders bei rheumatischen Erscheinungsformen bewährte sich die parallele Verordnung von Acidum formicicum C 12 – C 30 / LM 6 über 1 – max. 3 Wochen (tägliche Einnahme). Deutlich zeigte sich bisher, dass Arsenicum album und Natrium muriaticum, in einigem Abstand gefolgt von Lachesis und Phosphorus, wesentlich häufiger angezeigt waren als andere Mittel. Miasmatisch (Bereich der eigentlichen chronischen Siechtümer) waren oft interkurrente Gaben von Syphilinum, Tuberculinum bovinum oder Carcinosinum notwendig.“

 

Prohom bedankt sich für diesen Gastbeitrag

HOMÖOPATHISCHE MITTEL

  • LEDUM PALUSTRE (LED) - SUMPFPORST.  Das wichtigste Mittel bei Zeckenstich !!!


"Gichtische Schmerzen schießen durch den ganzen Fuß u. das Bein in die Gelenke hinein, aber besonders in die kleinen Gelenke. Geschwollen, heiß, blass. Pulsieren in der rechten Schulter. Druck in der Schulter, < bei Bewegung. Knacken in den Gelenken; < Bettwärme. Gichtische Knotenbildungen. Ballen der großen Zehe geschwollen (Both.). Rheumatismus beginnt in den unteren Gliedmaßen u. steigt nach oben (Kalm. entgegengesetzt). Fußgelenke geschwollen. Sohlen schmerzhaft, kann kaum auftreten" - Zitat Boericke

„Rheumatische Beschwerden. Gicht. Ein wichtiges Mittel bei chronischem Rheumatismus. Der Rheumatismus steigt im Verlauf eher zu den proximal gelegenen Gelenken auf.  Schwellung und Entzündung der Füße und Knöchel (Elephantiasis) mit enormen Verlangen, die Füße in kaltes Wasser zu legen. Der chronische Zustand ist von venöser Stauung, passiven Ödemen und Hämorrhagien geprägt.  Das Rheuma beginnt im Fuß, dann kommt das Knie und die Schmerzen steigen die Extremitäten auf. Bei der Gicht, Harnsäure - Ansammlung oder harnsauren Diathese beginnt es auch im großen Zeh und schießt nach oben.  Beim Gichtanfall wollen sie den Zeh in eiskaltes Wasser halten. Rheumatismus beginnt in den unteren Extremitäten und geht nach oben hin. Das linke Schultergelenk ist betroffen. Die Schmerzen schießen nach oben. Knötchen in den Gelenken. Ein Mittel für Stichverletzungen – DD – HYP - Stiche DD - URT U - und Bisse DD – ARN – HYP – LED- DD Schlangenbiss – LACH - Kälte der verwundeten Teile. Stichverletzungen werden kalt, aufgedunsen und marmoriert. Ekchymoese und Prellung – DD ARN – SULF AC – BELL. Schmerzen werden durch eiskalte Anwendungen gebessert. Kälte der betroffenen Teile. Schmerzen sind schlechter nachts durch Bettwärme und die Bettdecke; werden gebessert durch ein Fußbad in Eiswasser. Allgemeine Verschlechterung durch Hitze, aber manche Fälle empfinden Kälte sehr stark. Ekzem schlechter durch Hitze und besser durch Kälte. " - Zitat Prof. George Vithoulkas
 

  • APIS MELLIFICA (APIS) - HONIGBIENE

    "Giftwirkung unterscheidet man folgende charakteristische Eigenschaften: Die zellgewebsschädigende Wirkung. Hierunter ist die lokale Reizwirkung beim Stich oder bei Anwendung stärkerer Konzentrationen von Bienengift zu verste­hen. Es kommt zu einer hochgradigen Hyperämie der Haut und ödematöser Schwel­lung mit enormer Erweiterung der Kapillaren und der kleinen Venen, weniger der kleinen Arterien. An der Stichstelle kann sich eine Nekrose ausbilden, während die Erzeugung einer Eiterung nicht typisch für das Bienengift ist. Die hämolytische Wirkung. Diese lässt sich sowohl im Tierversuch wie im Rea­genzglas feststellen. Sie beruht auf der saponinähnlichen Wirkung. Bei Pferden wurde ein Milztumor infolge von Methämoglobinurie gefunden (Petri: Anatomie und Hi­stologie der Vergiftungen). Auch eine Myeloblastenleukämie mit Gingivostomatitis und hämorrhagischer Diathese wurde in einem Fall von durch massenhafte Stiche her­vorgerufener Vergiftung beobachtet (Parisius und Heimberger). Weiter wird eine Leukopenie und Eosinophilie sowie eine Aufhebung der Blutgerinnung gefunden. Die blutdrucksenkende und darmerregende Wirkung. Diese wird auf Histamin zurückgeführt. Bienengift enthält Histamin und macht dieses auch aus den Geweben frei." - Zitat - J. Mezger

    LYMPHADENOSIS - LYPHANGITIS

    "Schwellung nach Stich; schmerzhaft, empfindlich. Stechen. Erysipel, mit Empfindlichkeit, Schwellung, rosiger Farbe ... mit brennendem, stechendem Schmerz (Ars.; Anthraci.)." - Zitat Boericke
     

  • BELLADONNA (BELL) - ATROPA BELLADONNA, TOLLKIRSCHE

    "Die Haut  ist trocken und heiß; geschwollen, empfindlich; Verbrennungen sind scharlachrot und glatt. - Scharlachartiger Ausschlag, breitet sich plötzlich aus.- Erythem; Pusteln auf dem Gesicht. - Rote, geschwollene und empfindliche Drüsen. - Furunkel. - Rosacea. - Eiternde Wunden. - Abwechselnde Rötung und Blässe der Haut. - Verhärtungen nach Entzündungen. - Erysipel. Modalitäten - agg. Berührung, Erschütterung, Lärm, Luftzug, Nachmittag, Hinlegen. - amel. halb aufgerichtet." - Zitat Boericke

 

  • FORMICICUM ACIDUM (FORM AC) - AMEISENSÄURE


"akute Schübe von unheilbarer chronischer Polyarthritis, vor allem an den Knien - Gicht, Rheuma und Beschwerden der Lendenwirbelsäule, M. Bechterew - traumatische Arthritis - Ödembildung durch Nierenbeschwerden; chronische Nephritis – Chorea. Auslösende Faktoren - unterdrückter Fußschweiß (Sil, Bar-c) - rheumatisches Fieber (persistierende Gelenkschmerzen) - Trauma (Arthritis nach Verletzung, wenn kein anderes Mittel zu finden ist).  Verschlimmerung – Rechts – Bewegung - Kalt und feucht, bei Schneeluft – Besserung – Wärme – Reiben – Druck“ - Zitat von Mohinder Singh Jus

 

  • SILICEA SILICEA TERRA (SIL)  - KIESELSÄURE


"Fördert die Austreibung von Fremdkörpern aus den Geweben. - Jede kleine Verletzung eitert. Langanhaltende Eiterungen und Fistelgänge. Hautausschläge jucken nur tagsüber und abends. Abszesse der Gelenke. Modalitäten - agg. am Morgen, Waschen, während der Menses, Aufdecken, Hinlegen, Liegen auf der linken Seite, Feuchtigkeit, Kälte. - amel. Wärme, Einwickeln des Kopfes, Sommer; feuchtes oder nasses Wetter". Zitat Boericke



Soweit die erste Differentialdiagnose der homöopathischen Arzneien, aber das sind natürlich nicht alle Optionen. In der Homöopathie gilt immer - das individuelle Krankheitsbild entscheidet die Mittelwahl. Nichts desto trotz gibt es z.B.  im Repertorium von Pennekamp,  dazu eine Rubrik mit 13 Mitteln zur Differenzierung, für alle die es weiter studieren möchten  ...
 


ZITAT "Haut - INSEKTENSTICHE, Zecken incl-(ausser Biene und Wespe): (13) apispkh1 calen.pkh1 canth.pkh1 Carb-ac.pkh1 cedr.pkh1 cit-p.pkh1 FORM-AC.pkh1 gels.pkh1 hyper.pkh1 Lach.pkh1 Led.pkh1 merc.pkh1 tarent-c.pkh1"
 

 

WEITERFÜHRENDE LINKS/ARTIKEL
 

SCHÜSSLER SALZE
 

SCHÜSSLER SALZE - CAVE - nur als adjuvante Therapie dienlich !

"Schüßler-Salze regulieren in den Zellen die Versorgung mit Mineralsalzen und bringen so den gestörten Mineralstoffhaushalt wieder ins Gleichgewicht. Nicht einzelne Krankheitssymptome werden behandelt, sondern der Organismus angeregt, sich selbst zu helfen."

 

 

CALC P  (Nr.2) - Einsatzgebiet im Zellaufbau, Knochenbau, Regeneration des Muskelgewebes
FERR P  (Nr.3) - Einsatzgebiet im Immunsystem, bei Entzündungen und/oder Wunden.
auch als Salbe im betroffenen Gebiet verwendbar
KALI P  (Nr. 5) -  vorkommen: Muskeln, Nerven, Gehirn und Blut. Einsatzgebiet: Nerven, Wunden, Fieber als Salbe bei Muskel/Gelenkschmerzen, Nervenscherzen, Erschöpfung, Rekonvaleszenz
MAG P  (Nr. 7) -  Nerven und Muskelschmerzen - auch als heiße 7 - lindert Schmerzen und Krämpfe
NAT CHL (Nr.8)  - Unterstützend bei Insektenstichen
NAT SULF  (Nr.10)  - Einsatzgebiet im Stoffwechel- & Ausscheidung von Gift und Schlackenstoffen

 

 

BORRELIOSE & ORTHOMOLEKULARES

Im orthomolekularen Fachbereich sollten erwähnt werden...

Die Rath Foundation gilt im Bereich Orthomolekualre Forchung als vorbildlich. Zur Borrelliose findet sich folgendes:

 

 

Die Akademie für Mikronährstoffe in Essen.

 

BORRELIOSE & NATURHEILKUNDE

ARTIKEL "Borreliose und das Milleau"

Zitat: "In diesem Interview, das bei der 45. Medizinischen Woche in Baden-Baden aufgezeichnet wurde, erklärt der Heilpraktiker und Borreliose-Spezialist Dieter Berweiler aus seiner Sicht die Entstehung der Borreliose und die daraus resultierenden Therapieansätze. Von zentraler Bedeutung ist für Berweiler dabei das Milieu, das es durch Ernährungsumstellung, Säure-Basen-Ausgleich und die Zufuhr von Vitaminen und Spurenelementen im Rahmen der orthomolekularen Medizin zu sanieren gelte. Zur Entlastung des Darms empfiehlt er u.a. den Verzicht auf Kuhmilchprodukte (außer Butter und Sahne), Kohlprodukte und Hülsenfrüchte."... Autor/en dieses Beitrages: Dieter Berweiler, Heilpraktiker/in aus Stuttgart-Mühlhausen.

 

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