MASERN - MEASLES

 

Es ist für die meisten Menschen sehr schwierig wissenschaftliche Studien zu lesen und/oder Sie zu verstehen. Infolge dessen werden häufig sehr vereinfachte und inhaltlich nicht richtige Informationen zu Sterblichkeit an Infektionskrankheiten Masernhäufigkeit, Masernimpfraten verbreitet. Am Ende kommt es zu einer Simplifizierung und framing (d.h. dem Erzeugen von emotional besetztem vereinfachten Schubladendenken, das in die gewünschte Richtung pro/contra inhaltlich gelenkt wird). Darin liegt das Grund Problem. Will man sich inhaltlich mit Impfung auseinandersetzen, ist man sofort zwischen diesen Lagern gefangen. Es gibt nur entweder/oder.  Eigentlich die perfekte Aufgabe für PROHOM, weil uns ja alles interessiert wo man vielleicht interdisziplinäre Brücken bauen könnte. Zu diesem Zwecke werden wir uns alle Positionen einmal genauer ansehen –und vielleicht gibt es ja nicht nur PRO/CONTRA.
Ziel ist es - alle Seiten für den Leser verständlich auf zu zeigen, sodaß er zu einer guten Entscheidung kommen kann.

 

DAS ROBERT KOCH INSTITUT (RKI) -  PRO IMPFUNG

 

"Das Robert Koch-Institut (RKI) ist ein Bundesinstitut im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit. Das RKI ist die zentrale Einrichtung der Bundesregierung auf dem Gebiet der Krank­heits­über­wa­chung und -prävention und damit auch die zentrale Einrichtung des Bundes auf dem Gebiet der anwen­dungs- und maßnahmenorientierten bio­medi­zi­nischen For"schung. Die Kern­auf­ga­ben des RKI sind die Erken­nung, Verhütung und Bekämpfung von Krankheiten, insbesondere der Infek­tions­krank­heiten. Zu den Aufgaben gehört der generelle gesetzliche Auftrag, wissenschaftliche Erkenntnisse als Basis für gesund­heits­poli­tische Ent­schei­dungen zu erarbeiten. Vorrangige Aufgaben liegen in der wissen­schaft­li­chen Untersuchung, der epidemiologischen und medi­zi­ni­schen Analyse und Bewertung von Krankheiten mit hoher Gefähr­lich­keit, hohem Ver­brei­tungs­grad oder hoher öffentlicher oder gesund­heits­po­li­ti­scher Bedeutung. Das RKI berät die zuständigen Bundesministerien, ins­be­son­de­re das Bundes­minis­terium für Gesundheit (BMG), und wirkt bei der Ent­wick­lung von Normen und Standards mit. Es informiert und berät die Fach­öf­fent­lich­keit sowie zunehmend auch die breitere Öffentlichkeit. Im Hinblick auf das Erkennen gesundheitlicher Gefährdungen und Risiken nimmt das RKI eine zentrale „Antennenfunktion“ im Sinne eines Frühwarnsystems wahr."

 

 

Das RKI sieht als wirksamste präventive Maßnahme ist die Schutzimpfung gegen Masern. Dazu schreibt das RKI:

 

"Der Impfstoff gegen Masern ist ein Lebendimpfstoff und wird aus abgeschwächten Masernviren, die in Hühnerembryozellen gezüchtet werden, hergestellt. Die Impfung erzeugt sowohl eine humorale als auch zellulär vermittelte Immunität. Grundsätzlich wird von einer lebenslangen Immunität nach zweimaliger Impfung ausgegangen. Die Impfstoffe werden in kombinierter Zusammensetzung mit dem Mumps- und dem Röteln- sowie auch zusätzlich in Kombination mit dem Varizellenvirus angeboten (MMR- bzw. MMRV-Vakzine). Reimportierte monovalente Impfstoffe stehen in Deutschland in nur sehr geringen Dosen zur Verfügung. Als Impfstoff der Wahl gilt ein Kombinationsimpfstoff. Für die Applikation und Dosierung von MMR(V)- Impfstoffen sind die Herstellerangaben zu beachten. Die durch die Impfung bewirkte IgM-Immunantwort ist nach etwa 2-3 Wochen nachweisbar. Die mittleren Antikörpertiter liegen niedriger als nach natürlicher Infektion. Unabhängig vom Impfalter (mindestens aber 9 Monate) und geografischer Region beträgt die Effektivität einer Masern- Impfstoffdosis im Durchschnitt 91%. Die Impfeffektivität der zweimaligen Masernimpfung zur Verhinderung einer Masernerkrankung wurde mit 92%–99% angegeben. Etwa 5–15% der Impflinge zeigen besonders nach der ersten Impfung die sogenannten „Impfmasern“ mit mäßigem Fieber, flüchtigem Exanthem und respiratorischen Symptomen, meist in der zweiten Woche nach der Impfung. Hierbei handelt es sich aber um eine milde, selbstlimitierende Symptomatik, die nicht ansteckend ist." Aus diesem Grund empfiehlt die STIKO.
 

Erstimpfung "im Alter von 11 – 14 Monaten erfolgen. Die erste MMR-Impfung kann jedoch unter Berücksichtigung der gegebenen epidemiologischen Situation bereits ab einem Alter von 9 Monaten verabreicht werden, wenn das Kind in eine Gemeinschaftseinrichtung aufgenommen werden soll. Die empfohlene.
 

Zweitimpfung (die keine Auffrischimpfung ist!) soll den Kindern, die – aus unterschiedlichen Gründen – nach der Erstimpfung keine Immunität entwickelt haben, eine zweite Gelegenheit zur Entwicklung eines ausreichenden Schutzes geben. Dies sichert erfahrungsgemäß ein Maximum an Schutz in den zu impfenden Jahrgängen. Die zweite Masernimpfung kann 4 Wochen nach der ersten Masernimpfung erfolgen und soll im Alter von 15 – 23 Monaten verabreicht werden. Eine einmalige MMR-Standardimpfung für Erwachsene sollte weiterhin bei allen nach 1970 geborenen ungeimpften bzw. in der Kindheit nur einmal geimpften Personen ≥ 18 Jahre oder nach 1970 geborenen Personen ≥ 18 Jahre mit unklarem Impfstaus nachgeholt werden. Im Rahmen dieser Empfehlung der STIKO zur Impfung von Erwachsenen werden spezifische Zielgruppen noch einmal explizit in den Empfehlungen aufgeführt. So sollten im Rahmen eines Ausbruchs nach 1970 Geborene mit unklarem Impfstatus, ohne Impfung oder mit nur einer Impfung in der Kindheit sowie alle Beschäftigten, die im Gesundheitswesen und bei der Betreuung von Immundefizienten sowie in Gemeinschaftseinrichtungen tätig sind, einmalig vorzugsweise mit einem MMR-Impfstoff geimpft werden. Ferner empfiehlt die STIKO die folgende Vorgehensweise zur Postexpositionsprophylaxe: Ungeimpfte ab dem Alter von 9 Monaten bzw. in der Kindheit nur einmal geimpfte Personen oder Personen mit unklarem Impfstatus mit Kontakt zu Masernkranken sollten mit einer Impfstoffdosis gegen Masern geimpft werden; möglichst innerhalb von 3 Tagen nach Exposition. Die Impfung soll vorzugsweise mit MMR-Kombinationsimpfstoff erfolgen." Soweit das RKI.

 

 

Begründungen der STIKO

Hinweise der STIKO


RKI - beantwortet häufig gestellte Fragen und Antworten (FAQ)

RKI - Impfquoten

 

 

IMPFQUOTEN
 

QUELLE - RKI - EPIDEMIOLOGISCHES BULLETIN 2013

 

IMPFQUOTE MASERN 2004 - 2014
 

 

Europäische Impfwoche 2017 - Impfungen wirken

 

"Impfungen schützen in jeder Lebensphase – vom Säuglingsalter bis ins hohe Erwachsenenalter. Indirekt werden auch diejenigen geschützt, die zum Beispiel wegen einer Grunderkrankung oder zu jungen Alters nicht geimpft werden können. Doch es gibt noch immer Impflücken in allen Altersstufen und Regionen. Dies zeigt die neue interaktive Karte "VacMap" des Robert Koch-Instituts am Beispiel der Masern-Impfquoten im Alter von 15 und 24 Monaten.  Die Masern-Impfung erfolgt häufig zu spät. Aber auch die großen Impflücken bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen tragen entscheidend dazu bei, dass eingetragene Masernviren immer wieder zu vielen Krankheitsfällen führen können. Im laufenden Jahr wurden mit 410 Fällen (bis einschließlich 13. Kalenderwoche) bereits mehr Masern-Erkrankungen als im Jahr 2016 (325 Fälle) registriert. Die Ständige Impfkommission am RKI empfiehlt daher die Masern-Impfung allen nach 1970 geborenen Erwachsenen, die in der Kindheit nicht oder nur einmal geimpft wurden. Die aktuelle Masern-Situation wird im Epidemiologischen Bulletin 16/2017 dargestellt. In dieser Ausgabe sind zudem die Impfquoten der Schulanfänger für 2015 veröffentlicht. Stand: 20.04.2017
 

MASERN LEITFADEN - BSP. HESSEN - PDF : ÖFFNEN DURCH KLICK AUF DAS BILD

 

DIE IMPFSTOFFE & DIE ENTHALTENEN ADJUVANTIEN (ADDITIVA)

 

Quelle - IMPFINFO - UrheberRecht - https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/deed.de

 

 

MASERN IMPFSTOFFE

ZUM EINZELIMPFSTOF MASERN
 

ZITAT/GESCHRIEBEN:  von Dr. Martin Hirte -

"Die Firma Sanofi MSD hatte Ende 2012 angekündigt, dass der Masern-Einzelimpfstoff in Deutschland nicht mehr auf dem Markt erscheinen wird, und mehr noch: dass im selben Atemzug auch die Röteln-Einzelimpfung eingestellt wird. Da diese beiden Entscheidungen die Möglichkeiten einer intelligenten, differenzierten und individuellen Impfentscheidung maßgeblich einschränken, hat unser Verein sowohl eine Pressemitteilung zu diesem Thema herausgegeben, als auch einen Brief an den Vorsitzenden der STIKO (Dr. Jan Leidel) geschrieben. Beides finden Sie weiter unten im Wortlaut.

Inzwischen hat die Importfirma EurimPharm auf unsere Initiative hin die Zulassung für den französischen Einzelimpfstoff in Deutschland beantragt. Sie wurde im März 2013 erteilt. Der neu zugelassene Impfstoff ist identisch mit dem früheren Einzelimpfstoff "Masern Impfstoff Mérieux" und trägt auch wieder diesen Namen. Da die Nachfrage sehr groß ist, kann es  nach Auskunft des Importeurs gelegentlich Lieferengpässe geben. Zur Überbrückung solcher Engpässe kann man auch (mit einem ärztlichen Rezept) den französischen Impfstoff Rouvax (Firma Sanofi), der in Deutschland jedoch nicht zugelassen ist, über eine Apotheke importieren lassen."

 

 Presseerklärung des Vereins Ärzte für individuelle Impfentscheidung

zur Marktrücknahme der Einzelimpfstoffe gegen Masern und Röteln - September 2012
 

"Die Firma Sanofi Pasteur MSD GmbH hat einen konzernweiten Produktionsstopp für den monovalenten Röteln-Impfstoff angekündigt. Der Einzelimpfstoff steht daher auf europäischer Ebene nicht mehr zur Verfügung. Auch der Masern-Impfstoff Mérieux, der bislang einzige auf dem deutschen Markt erhältliche Einzelimpfstoff gegen Masern, wird künftig in Deutschland nicht mehr vertrieben.

Grundlage für diese Entscheidung ist nach Angabe des Konzerns der starke Rückgang der Nachfrage nach den Einzelimpfstoffen. Dieser Rückgang sei sowohl durch die Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation WHO als auch durch die nationale Empfehlung bedingt, zur Umsetzung der Masern-Impfung bevorzugt kombinierte Masern-Mumps-Röteln-Impfstoffe einzusetzen. Die Marktrücknahme der beiden Einzelimpfstoffe ist ein herber Rückschlag für die individuelle Impfentscheidung. Sie ist umso bedauerlicher, als es nach einem Review des renommierten Cochrane-Instituts weder zur Wirksamkeit noch zur Sicherheit der Mehrfachimpfstoffe gegen Masern, Mumps und Röteln Studien gibt, die den Ansprüchen der Evidence based medicine genügen (Demicheli 2012). Es gibt auch gute Gründe, die Mumpsimpfung nicht schon im Kleinkindalter durchzuführen. Mädchen, die Mumps durchgemacht haben, haben im späteren Leben ein deutlich geringeres Risiko, an Eierstockkrebs zu erkranken (Cramer 2010). Die Mumpsimpfung bietet diesen Schutz nicht. Eltern, die dies wissen, möchten vielleicht ihrer Tochter die Chance lassen, sich mit dem Wildvirus zu infizieren. Auf der anderen Seite vergrößert die frühe Mumpsimpfung die Gefahr, dass die Mumpserkrankung im Erwachsenenalter auftritt. In allen Ländern, in denen Kleinkinder konsequent gegen Mumps geimpft werden, kommt es immer häufiger zu Mumpsepidemien unter geimpften Erwachsenen. In Deutschland gab es zwischen Juli 2010 und Februar 2011 einen Mumpsausbruch mit Hunderten von Erkrankten. Auch hier waren im Wesentlichen junge Erwachsene betroffen. Allein in der Urologischen Klinik in Regensburg mussten mehr als 20 junge Männer wegen einer Mumpsorchitis behandelt werden. Experten sprechen von einem signifikanten sekundären Impfversagen und fordern eine Überprüfung der Impfstrategie und wirksamere Impfstoffe (Vandermeulen 2004, Park 2007, Dayan 2008, Anis 2012). Informierte Eltern wünschen die Mumpsimpfung – als MMR-Impfung – oft erst unmittelbar vor der Pubertät, um bei ihrem Sohn einen verlässlicheren Schutz vor einer Mumpsorchitis aufzubauen. Eine individuelle Impfentscheidung ist nach der Marktrücknahme der Einzelimpfstoffe schwieriger geworden. Es besteht zwar noch die Möglichkeit, Masern-Einzelimpfstoffe etwa aus Frankreich oder der Schweiz zu importierten. Diese Impfstoffe haben jedoch in Deutschland keine Zulassung, wodurch bei einem Impfschaden die Haftung des Staates entfällt. Viele Ärzte werden dem individuellen Impfwunsch der Eltern aus Furcht vor einem Haftungsrisiko nicht entsprechen.

Der Verein Ärzte für individuelle Impfentscheidung hat sich daher in einem Schreiben an den Vorsitzenden der STIKO, Dr. Jan Leidel gewandt mit der Bitte, hier initiativ zu werden. Der Verein fordert auf der einen Seite eine Überprüfung der Impfempfehlung bezüglich Mumps, auf der anderen Seite eine Erleichterung der Verwendung ausländischer Masern-Einzelimpfstoffe durch eine Haftungszusage bzw. Zulassung auf dem deutschen Markt."
 

"Hier der Wortlaut des Briefes:"


"Sehr geehrter Herr Dr. Leidel,

die Firma Sanofi hat vor kurzem die beiden Einzelimpfstoffe gegen Masern und Röteln vom deutschen Markt genommen. Die Produktion des Rötelnimpfstoffs wurde sogar ganz eingestellt. Die Impfung gegen beide Krankheiten ist nur noch mit MMR- oder MMRV-Impfstoffen möglich.

Masern-Einzelimpfstoffe sind künftig nur noch aus dem Ausland zu beziehen - z.B. aus der Schweiz (Measles Vaccine Live) und aus Frankreich (Rouvax). Das Haftungsrisiko bei der Verwendung dieser Impfstoffe tragen die Eltern bzw. der Kinderarzt. Damit ist eine individuelle Impfentscheidung schwieriger geworden. Impfkritische oder informierte Eltern könnten in dieser Situation versucht sein, auf die Masernimpfung zu verzichten. Das Mumpsvirus gehört bekanntermaßen zu einer Gruppe von Viren, die das Fortschreiten von Krebswachstum verhindern können: „Unsere Ergebnisse demonstrieren die einzigartige Eigenschaft des Mumpsvirus, ... Onkogene [Krebsgene] auszuschalten" (Ulane 2003). Frauen, die Mumps durchgemacht haben, haben im Gegensatz zu geimpften Frauen ein um etwa 20 Prozent geringeres Risiko, an Eierstockkrebs zu erkranken (Cramer 2010). Dies ist auf bestimmte Antikörper zurückzuführen, die sich durch die Speicheldrüsenentzündung bilden. „Die logische Konsequenz ist, dass wir eine Zunahme von Eierstockkrebs zu erwarten haben, denn Speicheldrüsenentzündungen durch Mumps sind wegen der Impfung selten geworden" (Cramer 2010). Bis zu tausend Frauen könnten künftig jedes Jahr in Deutschland zusätzlich an Ovarialkarzinom sterben, weil sie als Kind Mumps nicht durchgemacht haben.

Zudem erhöht die angestrebte Elimination der Mumps - wegen der ausbleibenden Boosterung durch das Wildvirus - das Risiko junger Männer, trotz Impfung an Mumps zu erkranken. Alle Länder mit hohen Impfraten verzeichnen Mumpsepidemien unter jungen Erwachsenen und eine Zunahme von Hodenentzündungen bei betroffenen Männern. Trotz der (seltenen) Mumpskomplikationen in der Kindheit halten wir es daher für sinnvoll und notwendig, die Empfehlung zur Mumpsimpfung von Mädchen auf den Prüfstand zu stellen. Bei Buben sollte der Impfzeitpunkt überdacht werden. Wir möchten hiermit eine entsprechende Diskussion in der Ständigen Impfkommission anregen. Um Eltern weiterhin die Möglichkeit einer Masern-Einzelimpfung zu geben, sollte der Staat die Haftung für die in anderen Ländern Europas weiterhin verfügbaren Einzelimpfstoffe gegen Masern übernehmen oder besser noch die Zulassung dieser Impfstoffe in Deutschland ermöglichen (z.B. Anerkennung der Swissmedic-Registrierung des Schweizer Impfstoffs Measles Vaccine Live). Wir möchten Sie bitten, diesbezüglich initiativ zu werden.

Mit freundlichem Gruß

für den Verein Ärzte für individuelle Impfentscheidung

Dr. med. Jost Christian Deerberg, Kinder- und Jugendarzt, Fischers Allee 39, 22763 Hamburg

Michael Friedl, Kinder- und Jugendarzt, Dossenheimer Landstr. 37, 69121 Heidelberg

Dr. med. Martin Hirte, Kinder- und Jugendarzt, Tal 14, 80331 München

Dr. med. Steffen Rabe, Kinder- und Jugendarzt, Offenbachstr. 9, 81245 München

Dr. med Stefan Schmidt-Troschke, Kinder- und Jugendarzt, Gerhard-Kienle-Weg 4, 58313 Herdecke"

 

Literatur

" Anis E et al:: Mumps outbreak in Israel's highly vaccinated society: are two doses enough? Epidemiol Infect 2012, 140(3):439-46

Cramer DW al: Mumps and ovarian cancer: modern interpretation of an historic association. Cancer Causes Control 2010, 21: 1193–1201

Dayan GH, Rubin S: Mumps outbreaks in vaccinated populations: are available mumps vaccines effective enough to prevent outbreaks? Clin Infect Dis 2008, 47 (11): 1458–1467

Demicheli V et al: Vaccines for measles, mumps and rubella in children. Cochrane Database Syst Rev 2012, 15(2): CD004407

Park D et al: Mumps outbreak in a highly vaccinated school population: assessment of secondary vaccine failure using IgG avidity measurements. Vaccine 2007, 25 (24): 4665–4670

Ulane CM et al: STAT3 ubiquitylation and degradation by mumps virus suppress cytokine and oncogene signaling. J Virol 2003, 77 (11): 6385–6393

Vandermeulen C et al: Outbreak of mumps in a vaccinated child population: a question of vaccine failure? Vaccine 2004, 22: 2713–2716"
 

 "Und hier die prompte Antwort Herrn Dr. Leidels:"

 

"Sehr geehrter Herr Kollege Rabe, sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen vom Verein Ärzte für individuelle Impfentscheidung,

ich danke Ihnen für Ihre Mail vom 20.09..

Die STIKO evaluiert ihre Empfehlungen im Rahmen ihrer begrenzten Möglichkeiten regelmäßig und ist bestrebt, diese an die jeweilige epidemiologische Entwicklung anzupassen. Jüngstes Beispiel hierfür ist die Änderung der beruflichen Indikation für die Mumps-Impfung, da auch in Deutschland verstärkt Ausbrüche unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen auftreten. Rechtsverschiebungen beim Erkrankungsalter können als mögliche Folge einer halbherzigenUmsetzung von Impfempfehlungen leider auftreten.  Dagegen kann konsequentes Impfen helfen.

Allerdings sollte der Erfolg der Mumps-Impfung auch in Deutschland nicht unterschätzt werden. In der Ära vor Einführung der Impfung betrug die jährliche Inzidenz für Mumps 1.400 Erkrankungen/100.000 Einwohner. Sie ist mittlerweile auf <1/100.000 (Angaben des RKI) gesunken. Angesichts eben doch nicht immer nur harmloserKomplikationen von Mumps (Meningitis, Enzephalitis, Schädigung des Hörnerven mit Schwerhörigkeit oder Taubheit, Orchitis, Oophoritis und Pankreatitis) halte ich dies durchaus für einen Erfolg. Derzeit wird die Entwicklung der Epidemiologie von Mumps in Deutschland  genauer untersucht. Die geplante Einbeziehung von Mumps in die meldepflichtigen Erkrankungen wird hierzu beitragen.

Die Evidenz für die von Ihnen angesprochene Protektion des Ovarialkarzinoms durch eine Mumpserkrankung in der Kindheit ist m. E. nicht ganz so eindeutig. Es existieren Studien, die zu anderen Ergebnissen kommen (s. Anhänge).Und – wie gesagt – die STIKO stellt ihre Empfehlungen ohnehin immer wieder auf den Prüfstand.

Natürlich wissen Sie, dass die STIKO keinen Einfluss auf die Produktions- und Vermarktungsstrategien der pharmazeutischen Industrie hat, zumal es sich hier offenbar um globale Entwicklungen handelt, die sich früher oder später (s. beispielsweise Pertussis) auch auf Länder auswirken werden, in denen derzeit noch bestimmte monovalenteImpfstoffe erhältlich sind. Es ist richtig, dass für in Deutschland nicht zugelassene Impfstoffe der Entschädigungsanspruch nach § 60 IfSG nicht greift. Aber auch hier sind Einflussmöglichkeiten der STIKO nicht gegeben. Die Frage der Zulassung bestimmter Impfstoffe in Deutschland ist die Aufgabe des Paul-Ehrlich-Instituts und hat entsprechende Anträge des Herstellers zur Voraussetzung.

Ich weiß, dass meine Antwort für Sie nicht zufriedenstellen sein kann. Jedenfalls werde ich Ihr Schreiben und meine Antwort den STIKO-Mitgliedern zur Kenntnis bringen, um so die von Ihnen gewünschte Diskussion in der STIKO zu ermöglichen.

Mit freundlichen kollegialen Grüßen

Dr. Jan Leidel"

 

Literatur:

Merritt MA. Talcum powder, chronic pelvic inflammation and NSAIDs in relation to risk of epithelial ovarian cancer. Int. J. Cancer: 122, 170–176 (2008)

Yong Chen. Risk Factors for Epithelial Ovarian Cancer in Beijing, China. Int J Epid 1992 23-29

 

MASERN & DAS IMMNSYSTEM
 

Masern und das Immunsystem - ein Leserbrief an die SZ -  Geschrieben von Dr. Steffen Rabe -

" Am 08.05.2015 erschien in der Süddeutschen Zeitung ein Artikel, der eine aktuell erschienene Studie (Mina 2015) zu den immunologischen Auswirkungen der Masernerkrankung zum Thema hat - im Folgenden ein hierauf bezogener Leserbrief vom 09.05.."

" Wissenschaftliche Studien sind so schwer zu lesen und zu verstehen und verführen so sehr dazu, sie zu instrumentalisieren, wenn sie gerade in den publizistischen main-stream einer masernhysterisierten Medienlandschaft zu passen scheinen...

Die dem SZ-Artikel zu Grunde liegende Studie von Mina ist eine rückblickende, epidemiologische Untersuchung, in der Daten, die ursprünglich zu völlig anderen Zwecken erhoben wurden (Masernhäufigkeit, Masernimpfraten und Sterblichkeit an Infektionskrankheiten) im Nachhinein („retrospektiv“) mit einander verknüpft werden im Versuch, Zusammenhänge aufzudecken – es ist dies die schwächste Form einer wissenschaftlichen Untersuchung, da solche Studien naturgemäß niemals unterscheiden können zwischen einem ursächlichen und einem zufälligen Zusammenhang; das wissen die Autoren der Studie auch, nur der Autorin des apodiktisch formulierten SZ-Artikels scheint dies nicht bewusst zu sein… mit dieser Art von Studien ließe sich z.B. auch spielend ein Zusammenhang untersuchen (und „nachweisen“) zwischen dem in vielen europäischen Ländern zu beobachtenden Rückgang der Zahl brütender Storchenpaare und dem zeitlich absolut parallelen Geburtenrückgang...

Nun gibt es zur Frage der immunologischen Auswirkungen der Masernerkrankung einige wissenschaftlich wesentlich aussagekräftigere Studien, die Daten gezielt unter dieser Fragestellung erhoben haben (diese so genannten „prospektiven“ Untersuchungen des dänischen renommierten Epidemiologen Aaby werden in der Mina-Studie sogar ausdrücklich erwähnt) und diese zeigten: keine langfristig negativen immunologischen Auswirkungen der Masernerkrankung, wohl aber einen bis heute nicht vollständig verstandenen, unspezifisch schützenden Effekt der Masernimpfung vor Todesfällen an anderen Infektionserkrankungen (und das ist überhaupt nicht das Gleiche!).

Dass Masern tiefgreifende immunologische Auswirkungen haben, ist unbestritten – das dazu z.B. ein vermindertes Allergierisiko noch mehr als 10 Jahre nach der Erkrankung gehört, hat die Autorin des SZ-Artikels in der von ihnen rezensierten Studie wohl überlesen...

Solange wir zu den immunologischen Langzeiteffekten der Erkrankungen so wenig und zu denen der Impfungen praktisch gar nichts wissen, taugen Untersuchungen wie die besprochene in ihrer Komplexität und der Differenziertheit ihrer Ergebnisse kaum für den Versuch, sie als journalistische Schnellfeuermunition im ohnehin so polarisierten Disput über die Schutzimpfungen zu instrumentalisieren. - Dr. med. Steffen Rabe"

 

Literatur

"Mina  MJ. Science 8 May 2015: Vol. 348 no. 6235 pp. (Abruf 09.05.2015) - Süddeutsche Zeitung vom 08.05.2015 (Abruf 09.05.2015)"

 

 

MASERNIMPFUNG SO FRÜH WIE MÖGLICH?
 

ZITAT/GESCHRIEBEN - "Masernimpfung so früh wie möglich? - Geschrieben von Dr. Martin Hirte -

"Die deutsche Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Masernimpfung zu dem Zeitpunkt, zu dem frühestens akzeptable Antikörper gebildet werden: Das Alter von 11 – 14 Monaten. Zwei kanadische Studien (De Serres 2012, Defay 2013) zeigen nun, dass der Langzeitschutz bei diesem frühen Impfbeginn alles andere als verlässlich ist. Bei einem Masernausbruch in Quebec im Jahr 2011 waren 22% der Erkrankten zweimal geimpft. Die Wahrscheinlichkeit, trotz Impfung zu erkranken, war bei Impfbeginn vor dem 15. Lebensmonat etwa fünfmal so hoch wie bei den Kindern, die erst nach dem 15. Lebensmonat geimpft worden waren. Die besten Ergebnisse zeigte die Erstimpfung im Alter von 18 – 23 Monaten. Offensichtlich spricht das Immunsystem in den ersten 15 Monaten nicht optimal auf die Masernimpfung an. Auch die empfohlene Zweitimpfung verbessert die Schutzquote langfristig nicht (LeBaron 2007, Poethko-Müller 2011). Das gegenwärtige Impfschema setzt also eine beträchtliche Anzahl von Geimpften der Gefahr von Masern im Erwachsenenalter aus, mit hohem Komplikationsrisiko. Im Robert-Koch-Institut wird diese Gefahr für zweitrangig gehalten gegenüber dem Risiko der Erkrankung junger Kleinkinder (Poethko-Müller 2011). Letztlich wird durch den frühen Impfbeginn jedoch einfach ein Problem in die Zukunft verlagert. Die Studie von Defay belegt übrigens auch, dass eine zweite Masernimpfung überflüssig ist, wenn ein Kind nach dem 15. Monat erstmalig gegen Masern geimpft wird und mit einer ausreichenden Antikörperentwicklung im Blut reagiert."
 

"Literatur:

LeBaron CW, Beeler J, Sullivan BJ, Forghani B, Bi D, Beck C, Audet S, Gargiullo P.: Persistence of measles antibodies after 2 doses of measles vaccine in a postelimination environment. Arch Pediatr Adolesc Med. 2007 Mar;161(3):294-301.

Defay F, De Serres G, Skowronski DM, Boulianne N, Ouakki M, Landry M, Brousseau N, Ward BJ.: Measles in Children Vaccinated With 2 Doses of MMR. Pediatrics. 2013 Nov;132(5):e1126-33.

De Serres G, Boulianne N, Defay F, Brousseau N, Benoît M, Lacoursière S, Guillemette F, Soto J, Ouakki M, Ward BJ, Skowronski DM.: Higher risk of measles when the first dose of a 2-dose schedule of measles vaccine is given at 12-14 months versus 15 months of age. J Infect Dis. 2013 Mar 15;207(6):990-8

Poethko-Müller C, Mankertz A.: Sero-epidemiology of measles-specific IgG antibodies and predictive factors for low or missing titres in a German population-based cross-sectional study in children and adolescents (KiGGS). Vaccine. 2011 Oct 19;29(45):7949-59."

 

 

LINK TO : YOU TUBE VIDEO : Hochgeladen am 30.07.2011

"Dr. Claus Köhnlein - Virus-Wahn: Milliarden-Profite mit erfundenen Seuchen"

"Michael Vogt im Gespräch mit Dr. med. Claus Köhnlein über die Märchen von den Viren und das ganze große Geschäft"
Ab Minute 23 THEMA ANTIKÖRPER

 

LINK TO : YOU TUBE VIDEOVeröffentlicht am 22.11.2013

Angelika Müller: "Die Masern-Lüge" (Vortrag, 57 Min.)

"Angelika Müller (vorm. Kögel-Schauz) legt in ihrem Vortrag dar, welche wissenschaftliche Ansprüche man an eine Masern-Impfung stellen müsste - und wie die Wirklichkeit aussieht."

 

LINK ZU -  YOU TUBE VIDEO - Veröffentlicht am 11.04.2017

"Stefan Lanka: Viren entwirren - Medizin entwickeln Der Masern-Virus Prozess, Teil 1"

"Eine neue Sendung von Ent-decke.net mit Marion Schumann. Zu Gast bei Ent-Decke Radio ist Dr. Stefan Lanka, Wissenschaftler, Biologe und Chef Redakteur des Magazins Wissenschafftplus."

 

LINK ZU -  YOU TUBE VIDEO - Veröffentlicht am 11.04.2017

"Stefan Lanka: Viren entwirren - Medizin entwickeln Der Masern-Virus Prozess, Teil 2"

"Eine neue Sendung von Ent-decke.net mit Marion Schumann. Zu Gast bei Ent-Decke Radio ist Dr. Stefan Lanka, Wissenschaftler, Biologe und Chef Redakteur des Magazins Wissenschafftplus."

 

Stefan Lanka: Viren entwirren - Medizin entwickeln Der Masern-Virus Prozess, Teil 1
 

 

EXPERTS SPEEK ABOUT VACCINATION

 

LINK TO YOU TUBE VIDEO  VERÖFFENTLICHT 02.09.2015

"Herd Immunity: Can Mass Vaccination Achieve it? by Tetyana Obukhanych, PhD"

 

LINK TO YOU TUBE VIDEO  - Veröffentlicht am 19.03.2017

"Herd Immunity by Dr. Suzanne Humphries"

"Dr. Humphries explains how herd immunity does not currently exist and cannot be achieved with the current generation of vaccines"

 

LINK TO YOU TUBE VIDEO  - Veröffentlicht am 19.03.2017

Dr. Sherri J Tenpenny warns about the perils of vaccination"
Vaccine's Safety: A Crime Against Humanity

 

 

LINK TO YOU TUBE VIDEO  -  Veröffentlicht am 29.04.2013

"This is the full unedited DVD of Dr. Tenpenny's 2 hour lecture covering what CDC documents say about vaccines.
For educational purposes only. MAKE INFORMED DECISIONS ABOUT VACCINES."

 

 

LINK TO YOU TUBE VIDEO  -  Veröffentlicht am 06.09.2015

"What is really in the vaccines they are putting into our babies and children?
Why is there such a rise in mental disorders among children in the past 20 years?"

 

 

LINK TO YOU TUBE VIDEO  -  Veröffentlicht am 19.09.2016

"Exposing the Truth about Vaccines. If you don't at least doubt the safety or effectiveness of vaccines you definitely will after this video. Dr. Bergman uncovers the truth about several vaccines and explains why they are not safe or effective."

 

LINK TO YOU TUBE VIDEO  VERÖFFENTLICHT 02.09.2015
Vaccines & Overdosed Babies

THINK TWICE - DR. NEIL Z. MILLER inkl. MMR INGREDIENS

 

LINK TO YOU TUBE VIDEO : Veröffentlicht am 23.08.2014
Yehuda Shoenfeld
"ASIA: Autoimmune/Autoinflammatory Syndrome - Induced by Adjuvants..."


See the full video:
https://onlinesymposia.com/online-videos/36-congressofclinicalrheumatology/ccr2014/180-asia-autoimmune-autoinflammatory-syndrome-induced-by-adjuvants-and-autoimmune-rheumatic-diesases-2014-yehuda-shoenfeld-m-d-frcp

 

 

Dr Russell Blaylock Vaccines and Immunoexcitotoxicity  

 

LINK TO YOU TUBE VIDEO :Veröffentlicht am 19.01.2015

"This is the Best Explanation of the Vaccine/Autism Connection I've Ever Heard!

Dr. Stephanie Seneff discusses the potential connection between vaccines and autism. It's a hotly-debated topic. Here she gets specific into what ingredient in the vaccine may be linked to autism and other conditions. Find out what her research has found. You may think differently after watching this!"
 

 

LINK TO YOU TUBE VIDEO : Veröffentlicht am 06.10.2013 - Peter Miller

"Silent Epidemic; The Untold Story of Vaccines"

 
LINK TO YOU TUBE VIDEO : Veröffentlicht am 29.01.2015

"Measles in Disneyland: Third MMR Shot & Vaccine Exemption Ban

As the stories about measles and Disneyland spread like wildfire, Americans have a choice to make, to maintain their right to informed consent with medical and vaccine risk-taking."

 

LINK TO YOU TUBE VIDEO : Veröffentlicht am 02.05.2014

"MMR Vaccine & Autism: A CONTROVERSIAL VIDEO from Dr. Paul

 

LINK TO YOU TUBE VIDEO : Veröffentlicht am 09.04.2017

"Dr. Palevsky and Barbara L. Fisher are discussing in this Sneak Peek with Ty the question: Where are the safety studies on the combined doses on the vaccine schedule??"

 

MMR & AUTISMUS

 

LINK TO YOU TUBE VIDEO - Veröffentlicht am 21.01.2016

"CDC Scientist ADMITS VACCINES CAUSE AUTISM.. and He TRASHED THE DATA!! // Vaccine Truth Movement. Vaccines do cause brain damage, and injure thousands of children every day. They can also cause Autism, and this CDC Scientist has admitted that fact… He also admitted throwing away all of the data that proved the connection between vaccines and autism. This is just one of many examples that show how the pharmaceutical companies are controlling the flow of information. If you are unaware of the Great Deception that is happening, do some more research on what's really going on in the world."

 

LINK TO YOU TUBE VIDEO : Veröffentlicht am 10.05.2016

"One year after this interview, Dr. Brian recorded the confession of a CDC whistleblower about his participation in the fraudulent coverup of autism data in regard to the MMR vaccine. In spite of a congressional hearing, and coverage in other films, this event has been ignored by mainstream media."

 

 

PATIENTEN BERICHTEN  ÜBER SCHADEN DURCH  MMR IMPFUNG

PATIENT REPORTS ABOUT DAMAGE BY MMR VACCINATION

 

 

LINK TO YOU TUBE VIDEO  Veröffentlicht am 23.02.2017

Anti-Vaxxed: Roberto De Niro
MMR Vaccination linked to rise of Autism, Communism and Terrorism

 

LINK TO - YOU TUBE VIDEO - Veröffentlicht am 13.04.2016

Robert de Niro says autistic son changed 'overnight' after MMR vaccine

 

 

LINK TO - YOU TUBE VIDEO - Veröffentlicht am 10.07.2015

http://www.StopMandatoryVaccination.com
"Gladys took her normal, healthy 18-month-old boy into the pediatrician’s office to get the MMR vaccination, only to leave with a vaccine-injured child. The doctor said that the symptoms of the injury were “normal.” Her child would later be diagnosed with Autism. She was able to help her child by following a gluten free casein free diet, and later, by using homeopathic protocols. Please share her story to warn other parents about the dangers of vaccination and to help us stop all government sponsored vaccination mandates."