EDITORIAL

Aus gegebenem Anlass und in eigener Sache nimmt Prohom Stellung zu den aktuellen Geschehnissen rund um die Homöopathie, Komplementärmedizin und die Therapie-Freiheit im September 2018

Weiterführende PROHOM Beiträge rund um das "Homöopathie-Bashing"

THERAPIE-FREIHEIT

Aufgrund von massivem Druck seitens einer Lobby auf Medien und Politik sind die Weiterexistenz der Homöopathie und anderer Heilverfahren und damit Ihre Selbstbestimmung in der Therapiewahl direkt gefährdet. Nur das gemeinsame Engagement von Behandlern und Patienten kann eine Wende in diese Entwicklung bringen. Dazu ein hier ein Gastbeitrag von HP Jörg Wichmann (s.u.) Durch ein klick auf das Bild gelangt man zum gesamten Beitrag.

 

 

HOMÖOPATHIE DEBATTE

Die Homöopathie Debatte pro/con nimmt an Dynamik zu. Trotzdem es ausreichend gute Belege für die Wirksamkeit der Homöopathie gibt, sind Homöopathen heute häufig "mediales Freiwild" das man nach Belieben unsachgemäß betiteln kann. Aus diesem Grund ein Brief von einer Homöopathen/innen verfasst, der Ihnen die tatsächlichen Hintergründe zum "Homöopathie Bashing" aufzeigt. Durch ein klick auf das Bild gelangt man zum gesamten Beitrag.

Mein Eindruck ist, dass es für Patienten sehr schwer ist von der Therapie-Freiheit Gebrauch zu machen. Nicht, weil man sie ihnen nicht gewährt, sondern weil es eine starke inhaltliche Verunsicherung in der eigenen Verantwortungs-übernahme gibt, zum Beispiel durch mangelnde Fachkenntnisse und/oder diese noch durch widersprüchliche Informationen genährt werden. Das Selbstbestimmungsrecht und die Therapie-Freiheit sind in Deutschland eigentlich Schutzgüter. Ich sage eigentlich, weil das nur so lange funktioniert, wie Patienten sich im Rahmen der Leitlinientherapie entscheiden. Wenn sie sich persönlich entscheiden dies nicht zu tun, werden sie zumindest an Grenzen des Verständnisses stoßen. Dann ist es in der Praxis schwierig die theoretische Therapie-Freiheit auch zu nutzen. Theoretisch steht es ihnen zu, außerhalb der „medizinischen Leitlinie“ zu handeln, auch wenn die als „vermeintlich unvernünftig“ gilt. Wobei man hier natürlich erst einmal „unvernünftig“ definieren müsste, denn bedauerlicherweise gilt heute vieles als „unvernünftig“,  wenn es aus Sicht der aktuellen Leitlinientherapie und der damit verbundenen Vorstellung der Deutungshoheit beurteilt wird. Selbst gewachsene, innere informierte Entscheidungen treffen nicht immer auf Akzeptanz, geschweige denn auf Verständnis. Dem Patienten wird es mitunter sehr schwer gemacht seiner Krankheit individuell und auf seiner Weise zu begegnen. Im Gegenteil: häufig erlebt der Betroffene eher Abwertung im Sinne „Sie haben das nur noch nicht richtig verstanden“. Es werden Unsicherheiten geschürt, die den Patienten eher stressen, als helfen. Das geschieht aus dem sicheren Gefühl, dass das an medizinischen Fakultäten Gelernte die Ultima Ratio darstellt. Wir wissen jedoch, dass Universitäten immer stärker Unterstützung aus der Wirtschaft erhalten und diese damit ihren Einfluss auf Bildung und dessen Inhalte verstärkt. Selbiges passiert in der Politik: In den seltensten Fällen sind Politiker in dem Ressort fachlich ausgebildet, welches sie verantworten. Die Folge ist, dass sich der Politiker, bzw. sein Referent auf die etablierten Institutionen und jeweiligen Einflüsse/Ratgeber aus der Wirtschaft und dessen Inhalt, bzw. Deutungshoheit verlassen. Das ist insofern kritisch, weil auch die Ratgeber nicht unabhängig.

 

Folgt man Lobby e.V. (Lobby Control), so agieren Lobbyisten äußerst stark im Bundestag. Dies wissen wir spätestens seitdem KENFM Gespräch von "Christian Kreiß über Lobbyisten im deutschen Bundestag"…

-Ausschnitt aus dem Gespräch mit Dr. Christian Kreiß – in voller Länge hier zu sehen: https://kenfm.de/christian-kreiss/'

Im Fazit wird darüber gesprochen wie der Lobbyismus die Demokratie aushöhlt. Aber es ist ja nicht nur das die Politik durch wirtschaftlichen Lobbyismus in eine bestimmte Richtung gelenkt wird, sondern das auch zunehmend auf einst unabhängige medizinische Institutionen, wie z.B. die WHO Einfluss genommen wird. Wie das sich dann darstellt - dazu gab es im Deutschlandfunk eine spannende Aufarbeitung mit dem Thema „Unabhängigkeit der Weltgesundheitsorganisation gefährdet - was gesund ist, bestimmt Bill Gates“ , von Thomas Kruchem:

 
https://www.deutschlandfunkkultur.de/unabhaengigkeit-der-weltgesundheitsorganisation-gefaehrdet.976.de.html?dram%3Aarticle_id=423076

Eine wirklich hörenswerte Aufarbeitung, wie die Einflussnahme von Firmen und Stiftungen, die ihr Kapital aus krankmachender Industrie gewinnen - die WHO unterwandern und diese benutzen, um eigene gesundheitspolitische Ziele zu verwirklichen.

 

"Auch ist die Impfpolitik der WHO stark umstritten, denn die Förderung von obligatorischer Impfung ganzer Bevölkerungen, mit  Produkten, die sich im Wesentlichen auf die Daten der Hersteller für ihre allgemeine Sicherheit und Wirksamkeit stützen, ist ein offensichtlicher Verstoß gegen das Vorsorgeprinzip und  könnte in dieser Form als ein gezwungen medizinisches Experiment empfunden werden."

https://currenthealthscenario.blogspot.com/2018/09/breaking-international-organizations.html

 

Selbiges passiert gerade mit der Cochrane Collaboration, deren eigentliches Maxime immer die absolute finanzielle und personelle Unabhängigkeit war. Bedauerlicherweise ist zum einen die Gates Foundation, wie bei der WHO zum Geldgeber geworden, wodurch die Wissenschaftliche Integrität zukünftig in Frage gestellt ist.


http://healthimpactnews.com/2018/gates-foundation-buys-cochrane-integrity-for-1-15-million-the-death-of-scientific-integrity/

 

Zum anderen ist Peter Gøtzsche aus Kopenhagen, einer der Gründerväter, ausgeschlossen worden. In Folge legten fast 50%  der verbliebenen Vorstandsmitglieder aus Protest ihr Amt nieder. Der Allgemeinheit wurde Peter C. Gøtzsche durch sein Buch „Tödliche Medizin und organisierte Kriminalität“ bekannt. Das Buch beschreibt wie die Pharmaindustrie das Gesundheitswesen beeinflusst und zeigt seine Kritik an der ungehemmten Verschreibung von Antidepressiva, den zweifelhaften Reihenuntersuchungen von Brustkrebs. Nicht zu vergessen den Auslöser des Ausschlusses, den Streit über HPV Impfung,

 

https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/qualitaet-in-der-wissenschaft-zoff-um-die-hpv-impfung-1.4135954

 

bzw. die starke Kritik aus dem Team um Gøtzsche an der Analyse und der Vorwurf methodischer Mängel, wurden scheinbar vom Vorstand nicht toleriert.

 

The Cochrane HPV vaccine review was incomplete and ignored important evidence of bias

 

Das gleicht dem „Tod der Unbestechlichen“, das in seinem Fazit eine Demontage der Evidenz basierten Medizin (EBM) und vielleicht der „schrittweisen Demontage des Gesundheitswesens“ entspricht.

 

In dem Moment, wo wissenschaftliche Unabhängigkeit derart wirtschaftlich infiltriert wird, schwindet die Neutralität der Leitlinien und in Folge schwindet evtl. das Selbstbestimmungsrecht durch staatliche Entmündigung. Damit sind wir alle bedroht unsere fundamentalen Rechte, die uns allen auch im Grundgesetz garantiert werden, durch schrittweise Korrumpierung  zu verlieren. Ich finde es sehr bedenklich, weil es zum einen die wenigsten bemerken und wenn die Bevölkerung sich verweigert und wenn solide Forschung nicht wissenschaftlich überzeugen kann und Organisationen durch Interessengruppen infiltriert und vielleicht sogar wunschgemäß manipuliert werden, um indirekt mandatorisch tätig zu werden.  Das Erleben wir bei dem Thema Impfungen ebenso wie in der Homöopathie. Obwohl es sich hier ganz klar zeigt, der überwiegenden Mehrheit der Deutschen, nämlich 80% ist es wichtig bei der Wahl ihrer Therapie und der Wahl ihrer Arzneimittel Einfluss zu haben

https://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/rezepte/article/970757/umfrage-daten-patienten-wollen-homoeopathie-verordnung-mitreden.html?wt_mc=nl.upd.AEZ_NL_NEWSLETTER.2018-09-03.Rezepte+%26+Co..x

 

Somit stellt die Therapiefreiheit ein hohes Gut in Deutschland dar. Dies ist auch in Artikel 2 des Grundgesetzes (im Grundgedanken) auch noch einmal ausdrücklich verankert….

Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland Art. 2 

  1. Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.
  2. Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.

Hiermit haben wir alle jegliches Recht, mit welcher Therapie man sich behandeln lassen möchte. ABER natürlich wird aktuell versucht dieses Recht durch das  PRÄVENTIONSCHUTZGESETZ  einzuschränken. Unter dem Deckmantel die Bevölkerung vor Infektionen zu schützen, versucht man dieses Recht zu beschneiden. Das Präventionsgesetz sagt:  

"Mit dem Präventionsgesetz stärken wir die Gesundheitsförderung direkt im Lebensumfeld – in der Kita, der Schule, am Arbeitsplatz und im Pflegeheim. Außerdem werden die Früherkennungsuntersuchungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene weiterentwickelt, und der Impfschutz wird verbessert. Ziel ist, Krankheiten zu vermeiden, bevor sie entstehen - so die  Parlamentarische Staatssekretärin Ingrid Fischbach"

 

Stimmt das so?  

Im Klartext würde das bedeuten: wird bei der Früherkennung festgestellt, dass ein Kind nicht nach den Wünschen der Regierung geimpft ist, bekommt es z.B vielleicht keinen Kitaplatz. Oder der Erwachsene keinen Arbeitsplatz im Gesundheitswesen oder Platz im Pflegeheim, usw. Soll so unsere Zukunft aussehen, dass wir nicht mehr die Wahl haben?


Dabei geht es  PROHOM®  nicht primär um das Thema PRO/CON IMPFUNG  - sondern um den Eingriff in die Persönlichkeitsrechte - wogegen wir uns ganz klar aussprechen. Abgesehen davon, stellt sich die Frage, wie das mit der Impffrage verfassungsrechtlich aussieht - was sagt der Experte?


Hier die wesentliche Aussage des Verfassungsrechtlers 
Prof. Dr. Rüdiger Zuck - Kriminologie und Medizinrecht: Festschrift für Gernot Steinhilper Gebundene Ausgabe - 8. April 2013 von Herbert Schiller (Herausgeber), Michael Tsambikakis (Herausgeber)

S. 187: d) Zusammenfassung

"Wesentlicher Bestandteil einer öffentlichen Impfempfehlung ist die Information über die Zulassung des Impfstoffes als Arzneimittel. 
Diese Information erweist sich im Hinblick auf die bezüglich der Nutzen-Risiko-Abwägung einzuhaltenden Zulassungsvoraussetzungen als in verfassungswidriger Weise unvollständig. 
Auf dieser Grundlage ist eine Risiko-Nutzen-Abwägung weder für den Impfling noch für den Arzt möglich. 
Der Staat verstößt deshalb mit seinen öffentlichen Impfempfehlungen gegen die ihm aus Art. 1 Abs. 1 GG, Art. 2 Abs. 2GG obliegenden grundrechtlichen Schutzpflichten. 
Darüber hinaus führt die im Ergebnis bindende Wirkung der öffentlichen Impfempfehlungen dazu, dass auch der Inhalt der Empfehlung – also abgesehen vom Rückgriff auf die für den Impfstoff ausgesprochene Zulassung – ohne Nutzen-Risiko-Abschätzung bleibt."


Sehen wir additiv zu diesem Umstand, noch den aktuellen Gesetzentwurf zur Zwangsbehandlung, der am 26. April 2017 eingebracht wurde & Folgendes aussagt:

 

"Jeder Krankenhausaufenthalt kann bald in einer Zwangsbehandlung enden, denn zukünftig soll keine Unterbringung mehr nötig sein und auch Körperkrankheiten sollen zwangsbehandelt werden können. Das Bundesjustizministerium legte einen entsprechenden Gesetzentwurf vor, der zur Beratung im Rechtsausschuss des Bundestages liegt. Am Mittwoch, 26. April war dazu eine Expert/inn/enanhörung im Rechtsausschuss des Bundestags. Patient/inn/en wurden nicht angehört."

 

Hierbei hat man den Eindruck, dass in Summe (durch die Hintertür) die Basis für eine Zwangsbehandlung geschaffen wird. Es scheint in Vergessenheit geraten zu sein, dass wir im "Nürnberger Codex" einmal ganz klar vereinbart hatten, dass es in Deutschland nie wieder zu irgendeiner Form der Zwangsbehandlung kommen darf.

 

Inzwischen ist sogar die Unabhängige Patientenberatung Deutschland Dienstleister der Pharmaindustrie – sie wurde privatisiert und ist Spielball der wirtschaftlichen Interessen. Zuvor war sie Eigentum der Krankenkassen selbst. Aber eigentlich und so war es ganz am Anfang, da gehörte sie der Zivilgesellschaft und war im besten Sinne „gemeinnützig“ — also nicht theoretisch und nur auf dem Papier.

 

https://www.rubikon.news/artikel/der-verkaufte-patient

 

Wir alle können nicht vollumfänglich überblicken wie stark die Leitlinien ggf. durch wirtschaftliche Interessen manipuliert und damit die Handhabe geschaffen wird, Ihre persönliche Entscheidung im Rahmen der Therapie – Freiheit als „unvernünftig“ erscheinen zu lassen.  

 

Selbiges passiert nicht nur im Rahmen der Diskussion pro/con Impfung, sondern auch im Bereich pro/con Homöopathie und/oder pro/con medizinischer Leitlinientherapie.

Seit 2015 formiert immer stärker das organisierte „Homöopathie Bashing“ in Deutschland und besetzt die Mainstreammedien allzu häufig. Heilpraktiker, Homöopathische Ärzte, Alternativmediziner geraten zunehmend unter persönlichen Beschuss der „Antiglobulibewegung“. Die Homöopathie Debatte um ihre Evidenz empfinden 68% der Deutschen als bevormundend und glauben sogar, dass die Gegenargumente falsch sind, weil sie die Wirkung wahrgenommen haben…

 

https://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/rezepte/article/970757/umfrage-daten-patienten-wollen-homoeopathie-verordnung-mitreden.html?wt_mc=nl.upd.AEZ_NL_NEWSLETTER.2018-09-03.Rezepte+%26+Co..x

 

Auch in diesem Bereich sieht man seit Jahren wie der Lobbyismus greift und Journalisten es sich ggf.  zu einfach machen.

 

Am 20.08. erschien im Spiegel 34/2018 der Artikel "Die Macht der Heiler" dort war folgendes zu lesen: " Gesundheit -  Das Geschäft mit esoterischen Therapien wie der Homöopathie boomt. Gutgläubige Patienten werden dabei mit falschen Hoffnungen geködert, nachweislich wirksame Behandlungen bleiben ungenutzt. Krankenkassen übernehmen für manchen Hokuspokus sogar die Kosten." 

 

Bezugnehmend auf diesen Artikel schrieb Prof. Harald Wallach (deutscher klinischer Psychologe, Wissenschaftstheoretiker und -historiker) "Homöopathie und grössere Kosten?  - Schlechte Daten falsch interpretiert. Ein paar Anmerkungen zum Artikel  und  „Die Macht der Heiler“, Spiegel Nr. 34 2018.


"Regelmässig im Sommerloch geht das Homöopathie-Bashing los, weil man ja sonst nichts Besseres zu berichten hat. So verkündet Frau Hackenbroich wieder einmal im Spiegel: Homöopathie sei die „absurdeste aller Heilmethoden“ und alles sei „ein großer Bluff“. Ich habe Frau Hackenbroich einmal auf dem Podium einer Fachkonferenz der Journalisten in Bremen erlebt. Dort sagte sie: „Die Homöopathie gehört in die Medizingeschichte und meine Aufgabe ist es, sie dorthin zu befördern.“ Das finde ich bedenklich, wenn Journalisten sich zu Vollstreckern der Geschichte machen (wollen), aber dies nur am Rande." zum Artikel

 

Ebenfalls zum Spiegel Artikel erschien die "Germeröder Erklärung"  von Dr. med. Dieter Elendt. (Homöopath & Psychotherapeut)


Eine Erklärung zum Umgang des SPIEGEL mit dem Thema "Homöopathie". Bezugnehmend auf den Artikel im Spiegel vom 20.08.2018 ist die Germeröder Erklärung entstanden. Diese setzt sich sehr klug und differenziert mit dem Spiegelartikel auseinander und bietet die Möglichkeit sich inhaltlich von dem Spiegel Artikel zu distanzieren.

Germerode.pdf
PDF-Dokument [172.8 KB]

Ähnlich äußert sich am 27.09.2018 Dr. Jens Behnke ( Carstens Stiftung - Naturheilkunde und Medizin) indem er schrieb : "In ihrem Artikel „ Patientenwohl im Fokus? Der Spiegel und die Homöopathie"  -Die Macht der Heiler“, erschienen im Spiegel Nr. 34 aus 2018, kritisierte vor Kurzem Veronika Hackenbroch Naturheilkunde und Homöopathie aufs Schärfste: Behandlungen aus dem Bereich der Komplementärmedizin seien unwirksam, teuer und gefährlich. Therapeuten, die Globuli verabreichen, Akupunkturnadeln setzen oder schröpfen seien geldgierige Scharlatane, ihre Patienten bemitleidenswerte Opfer, die ihre Gesundheit aufs Spiel setzten. Dies alles hätte die Wissenschaft klar gezeigt. Komplementärmedizinische Methoden gehörten daher aus der Medizin verbannt. Derartige Artikel erscheinen in den letzten Jahren regelmäßig in vielen großen und kleineren Medien. Sie sind Teil einer europaweiten Kampagne gegen die Komplementärmedizin, die maßgeblich von der sogenannten „Skeptikerbewegung“ betrieben wird. Deren Mitglieder sind zum Teil bis in die Redaktionen namhafter Medien vernetzt und nutzen diese als Sprachrohr ihrer Propaganda. Veronika Hackenbroch betritt nun mit ihrer letzten Veröffentlichung insofern journalistisches Neuland, als dass die Aufmachung des Textes darauf hindeutet, dass die beteiligten Akteure nunmehr jede Hemmung verloren haben: Unsachliche, zum Teil beleidigende Ausdrücke und eine völlig auf den beabsichtigten Negativeffekt abgestellte Perspektive dominieren den Text. Sämtliche Gewährsleute für die dargestellten Positionen sind bekannte Gesichter der Skeptikerszene, die in der Vergangenheit bereits in den USA kräftig und teilweise erfolgreich gegen die Homöopathie agitierte. Als Beispiel für eine angeblich durch Naturheilkunde & Co. geschädigte Patientin muss gar Susanne Aust, Ehefrau des Anti-Homöopathie-Aktivisten Norbert Aust, seines Zeichens Betreiber des Blogs www.beweisaufnahme-homoeopathie.de, herhalten. Werbematerial der Anti-Homöopathie-Kampagne (Susannchen = Susanne Aust). Die Hintergründe und Interessenskonflikte der zitierten Personen werden von Veronika Hackenbroch im Spiegel-Artikel nicht transparent gemacht. Vielmehr versucht sie, zu suggerieren, die dargestellten Meinungen und Anekdoten stünden exemplarisch für einen breiten gesellschaftlichen und vor allem auch wissenschaftlichen Konsens namhafter Fachleute. Dies ist aber nicht der Fall. Wirkliche Experten für Komplementärmedizin kommen im Spiegel nicht zu Wort. Der Stand der Forschung zur Homöopathie findet keinerlei Berücksichtigung.

 

Daher im Folgenden ein paar Fakten und Zahlen rund um die Homöopathie:

  • 80% der Patienten, die homöopathisch behandelt wurden, berichten von einer Verbesserung der körperlichen Beschwerden, der seelischen Verfassung und des Allgemeinbefindens. Link
  • 75% der Patienten wünschen sich ein gleichberechtigtes Miteinander von konventioneller Medizin, Naturheilkunde und Homöopathie. Link
  • 50% weniger konventionelle Arzneimittel werden von Ärzten mit einer Zusatzausbildung in Homöopathie verschrieben, um gleiche oder bessere Therapieerfolge wie rein konventionell arbeitende Kollegen bei z.B. Muskel- und Gelenkerkrankungen, psychischen Erkrankungen und Infektionen zu erzielen. Link
  • 400.000 Menschen in Europa und den USA sterben jährlich an den Nebenwirkungen konventioneller Arzneimittel (= dritthäufigste Todesursache nach Krebs und Herzkrankheiten). Link
  • Studien zur Homöopathie belegen, dass es sich um ein sicheres und nebenwirkungsarmes Behandlungsverfahren handelt, und dass Anwender im Allgemeinen ein hinreichendes Bewusstsein für Anwendungsbereiche und Grenzen haben.  Link

Änderung der Beschwerden nach homöopathischer Behandlung

  • Eine Übersichtsarbeit von 14 Kosteneffizienzstudien zur Homöopathie belegt mindestens gleich gute Effekte wie in der konventionell behandelten Vergleichsgruppe und Kosteneinsparungen in 8 Arbeiten, ähnliche Effekte und gleiche Kosten in 4, und vergleichbare Erfolge aber höhere Kosten in 2 Untersuchungen. Link
  • Die bislang aussagekräftigste Studie zur Frage der Kosteneffizienz von Komplementärmedizin wurde 2014 veröffentlicht. Sie vergleicht über einen Zeitraum von 6 Jahren Daten von ca. 1,5 Mio. Versicherten in den Niederlanden, die von Ärzten mit bzw. ohne Zusatzausbildung behandelt wurden. Ergebnis: Patienten, die von Ärzten, die Naturheilkunde und Homöopathie einsetzen, versorgt werden, verursachen weniger Kosten, nämlich 25,5 Mio. € weniger für die etwa 19.000 Versicherten, die nur komplementärmedizinisch behandelt wurden. Diesen Patienten geht es tendenziell besser als rein konventionell behandelten. Ihre Sterblichkeit ist deutlich niedriger. Link

 

Was bleibt von den Behauptungen, die Veronika Hackenbroch über die Homöopathie aufstellt, wenn man die Fakten betrachtet? - Nichts. Der Artikel „Die Macht der Heiler“ ist reine Propaganda, und der Spiegel macht sich wieder einmal, wissentlich oder unwissentlich, zum willigen Werkzeug einer gegen die Komplementärmedizin gerichteten Kampagne, deren Motiv sicherlich nicht das Wohl der Patienten ist." ... zum Artikel

Auch der AGTCM, Fachverband für Chinesische Medizin, zum Artikel „Die Macht der Heiler“ und „Wohin das Qi fließt“ im Wochenmagazin „Der Spiegel“ vom 18.08.2018 beantwortet diesen Artikel in dem sie schreiben „Die Artikel verunglimpfen pauschal alle therapeutischen Verfahren, die sich nicht im Bereich der westlichen Medizin bewegen. Sie polemisieren mit falschen Behauptungen und Unkenntnis der Sachlage, stellen die Seriösität aller TherapeutInnen im Bereich der Komplementärmedizin in Frage und stellen Patienten, die solche Behandlungen in Anspruch nehmen, als willenlose und unwissende Opfer dar. Die AGTCM als einer der wichtigsten deutschen Fachverbände für Chinesische Medizin, die in der Chinesischen Medizin tätige Ärzte, Heilpraktiker, Physiotherapeuten und Ernährungswissenschaftler gemeinschaftlich und interdisziplinär vertritt, nimmt zu den Artikeln insbesondere für den Bereich der Chinesischen Medizin. Diese Stellungnahme können Sie hier lesen und herunterladen.

 

Insgesamt ging das „Bashing der Alternativ-Komplementärmedizin und der Homöopathie“ soweit, dass sie kürzlich im öffentlich rechtlichen Fernsehen insgesamt als unehrlich bezeichnet wurden

 

https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/ndr-wissenscheck/Alternative-Heilmethoden,sendung817258.html

 

Diskutieren statt debattieren: Den kranken Menschen in den Mittelpunkt stellen!
titelte der Beitrag von Harmut Schröder im WissHom Blog. Hier schreibt er:

 

"Die gegenwärtigen Angriffe gegen die Homöopathie, die in der Forderung nach einer Abschaffung der ärztlichen Zusatzbezeichnung gipfelten, sehe ich keineswegs als Beitrag zu einer (durchaus erwünschten und auch notwendigen) kritischen Diskussion zur Homöopathie. Es handelt sich vielmehr um eine Debatte, die vor allem emotional und mit dem Ziel des kompletten Ausschlusses einer traditionellen Richtung der Medizin geführt wird. Diskussion und Debatte unterscheiden sich grundlegend voneinander. Während es in einer Diskussion darum geht, Ansichten und Meinungen auszutauschen sowie eine Übereinstimmung herzustellen, geht es in der Debatte darum, einen vermeintlichen Gegner mit der Macht des Wortes zu schlagen, die eigene Position durchzusetzen und die andere zu vernichten. Die Debatte kennt nur ein entweder-oder – für die Diskussion ist auch ein sowohl-als-auch möglich. Ist die Debatte eher eine Art Gegeneinander, so ist die Diskussion immer ein Miteinander. ".....


sowie


"Es ist zutiefst unethisch, wenn auf Grund von unterschiedlichen Ideologien in polemisch geführten Debatten kranke Menschen verunsichert werden, ihnen das Vertrauen genommen wird und letztendlich heilende Placebo-Reize in schadende Nocebo-Reize verwandelt werden. Selbst wenn Homöopathie nicht über einen reinen Placeboeffekt hinausgehen würde, so ist sie dennoch für eine patientengerechte Versorgung von großer Bedeutung. Einen Streit darüber zu führen ist nicht zielführend – in einem pauschalen entweder-oder kann der kranke Mensch nur verlieren. Schul- und Komplementärmedizin können und sollen (durchaus auch in einem Spannungsfeld) miteinander diskutieren, sich aber mit gegenseitigem Respekt und in einer Haltung des sowohl-als-auch begegnen. Das Wissen über den Placebo- und Nocebo-Effekt kann neuen Wind in die Medizin bringen und zu einer Kulturheilkunde erweitern, die spezifische Wirkmittel keineswegs ausschließt, sondern diese durch die sogenannten unspezifischen Wirkmittel bzw. Kontextfaktoren noch wirksamer machen könnte. Eine solche Kulturheilkunde wirkt durch folgende Faktoren:

  • Autonomie, Kompetenz und Selbstwirksamkeit des Patienten;
  • Empathie, Haltung und Intuition des Therapeuten;
  • Passung und Resonanz zwischen Patienten und Therapeuten;
  • sowie durch ein heilendes Umfeld in Gesellschaft, Medien und Politik, das Resilienz und Salutogenese fördert.
     

Wir brauchen also keine Debatte, wir brauchen eine Diskussion, die den kranken Menschen in den Mittelpunkt stellt." - Zitat Ende ....lesen Sie den gesamten Artikel -

 

dau empfehle ich noch das Interview "Wir leben in einer Zeit der Gegenaufklärung" Hier spricht Paul Schreyer mit dem Psychologe Rainer Mausfeld über die Illusion des Informiertseins und die "Verachtung des Volkes" und Journalisten und Intellektuelle, "die sich wie Eisenspäne in den Kraftfeldern der Macht ausrichten" - indem sich der Psychologe Rainer Mausfeld folgendermaßen äußert: "Wir müssen natürlich Kritik und Diffamierung unterscheiden. Kritik zielt auf die Sache, Diffamierung auf die Person. Kritik beruht auf Argumenten, Diffamierung arbeitet mit einem Diffamierungsvokabular."

 

Gegenaufklärung, Diffamierung, aus der Illussion des Informiertseins trifft den Kern, dessen was in die Manipulationsstrategie der Gegner der Therapie-Freiheit in das Zentrum Ihrer Handlung stellen.

 

Aber ein besonders wichtiger Artikel zu diesem Thema wurde von von Jörg Wichmann geschrieben: Die Enteignung der Gesundheit -Der Neoliberalismus erklärt ganzheitlichen Heilmethoden den Krieg. Hier schreibt er zu Recht " "Angriffe auf die Alternativmedizin seitens der führenden Medien füllen nicht nur regelmäßig das Sommerloch, sondern stehen in einem größeren politischen Zusammenhang. Nur wenn wir diesen Zusammenhang sehen und verstehen, können wir uns wirksam solidarisieren und der politischen, ökonomischen und weltanschaulichen Dominanz des neoliberalen Materialismus wirksam etwas entgegensetzen" Er hat Recht damit wenn er von der Enteignung der Gesundheit als ideologisches Instrument spricht und das zu verstehen sei , dass die emanzipativen Kräfte heute längst nicht mehr diejenigen sind, die den blanken Materialismus und das positivistische Denken hochhalten. Ganz klar stehen die Alternativmediziner, Homöopathen, Hebamen usw. für eine humanere, nachhaltige und überlebensfähige Gesellschaft auch eine andere Medizin. Eine Medizin, in der nicht der Profit, sondern die Menschen im Fokus stehen, die nicht gewaltige Ressourcen für wenige verschleudert und die große Masse der Leidenden im Regen stehen lässt, und die den Menschen als ein lebendiges, ganzheitliches und nicht berechenbares Wesen sieht. Sollte die Kampagne gegen die Homöopathie sich als Erfolgsmodell erweisen und diese Methode tatsächlich in absehbarer Zeit in mehreren relevanten Ländern verboten oder erschwert werden und faktisch unbedeutend geworden sein, so wird das nicht das Ende dieser Aktion, sondern der Auftakt dazu sein, die gleiche Masche gegenüber anderen missliebigen Alternativentwürfen in der Medizin, in der Landwirtschaft, in der Pädagogik, im Sozialen und in der Wirtschaft anzuwenden."
 

Deswegen sind die Angriffe und Manipulationen so perfide, v.a. weil es soweit ging das es zu Ungereimtheiten in der Metastudie kam. Die Öffentlichkeit sollte getäuscht werden. Australische Homöopathie-Studie: „Eine Täuschung der Öffentlichkeit“ - DZVHÄ

 

Die Aufarbeitung des "Australien Reports" übernahm HRI RESEARCH - hier die Analyse ...

 

Wieder ein gutes Beispiel dafür wie systematisch Wahrheit durch, welche auch immer gearteten Interessen, manipuliert werden. Das geht soweit, dass seit 2014 bekannt ist, dass Homöopathie auf Wikipedia manipuliert wird. Es muss einem leider inzwischen klar sein, dass die Wikipedia-Informationsseite zur Homöopathie nicht die tatsächliche  Definition des homöopathischen Medizinsystems darstellt (http://en.wikipedia.org/wiki/Homeopathy). Anstatt die Neutralität der Information zu fördern, was der eigentliche Auftrag von Wikipedia ist, basiert der Artikel über die Homöopathie auf Fehlinformationen, Skepsis und voreingenommenen Referenzen. Das ist deswegen problematisch, weil sich viele Menschen auf Wikipedia verlassen, um Informationen zu erhalten. So entsteht ein falscher Eindruck der Methode Homöopathie. Bedauerlicherweise hat Wikipedia die Bearbeitung auf dieser Informationsseite deaktiviert.

 

Dazu gab es etliche Petitionen.

https://www.change.org/p/wikipedia-call-to-action-to-update-homeopathy-at-wikipedia?recruiter=881417650&utm_source=share_petition&utm_medium=facebook_link&utm_campaign=share_petition&utm_term=petition_show

 

& Artikel.

 

https://www.huffingtonpost.com/dana-ullman/dysfunction-at-wikipedia-_b_5924226.html?guccounter=1

 

Inzwischen gibt es erfreulicherweise FreeWiki. https://www.freewiki.eu/de/index.php?title=Willkommen_bei_FreeWiki

 

Gegründet von Jörg Wichmann, der dazu nachfolgendes schrieb…

"Seit langem ärgern sich viele HomöopathInnen und andere Praktizierende alternativ-medizinischer Methoden über die Einträge in Wikipedia. Um mich nicht zu ärgern, sondern etwas konstruktiv in dieser Richtung zu unternehmen, habe ich homöopathisch – Ähnliches mit Ähnlichem – eine Internetplattform aufgebaut, die „FreeWiki – Enzyklopädie der umstrittenen Themen“ heißt und es ermöglicht, die in Wikipedia falsch oder verzerrt dargestellten Inhalte auf sachlich korrekte und faire Weise zu besprechen. Es ist dies eine große Chance, uns unabhängig von den Vorurteilen und Machenschaften der Wikipedia eine fachlich saubere und ideologisch freie Plattform im www zu verschaffen – neben den journalistischen Projekten (Rubikon, KenFM, KontextTV, Nachdenkseiten) und den sozialen Medien (HumanConnection) eine weitere Säule im alternativen Online-Angebot, auf die die wachsende kritische Öffentlichkeit zur Information zurückgreifen kann. Ich habe mich dafür entschieden ein neues Wiki-Projekt aufzubauen, statt zu einer Mitarbeit bei Pluspedia aufzurufen, weil ich 1. einen zweisprachigen Ansatz (en / de) haben will, denn die alternativmedizinische Szene ist international sehr verflochten. 2. liegt der Schwerpunkt der Pluspedia (die einzige Alternative, die für mich in die engere Wahl kam, FreeWiki unnötig zu machen) ganz deutlich woanders. Ich möchte FreeWiki wirklich genau auf die in Wikipedia umstrittenden Themen, die politisch-gesellschaftlichen und die alternativ-spirituell-heilkundlichen, konzentrieren. Und ich hoffe, daß genau dieser Ansatz eine Reihe von Leuten motivieren kann, dafür fachlich gute Artikel zu schreiben. Und ich will 3. auf jeden Fall die Editier-Rechte unter enger Kontrolle halten, denn alles, was mit Alternativmedizin zu tun hat, wird zur Zeit heftig attackiert. Da haben sich schon viele KollegInnen die Finger dran verbrannt.  Über die Rolle als Wikipedia-Alternative hinaus, ist FreeWiki auch eine gute Möglichkeit umfangreiches homöopathisches und alternativ-medizinisches Wissen an einem zentralen Ort zu sammeln, der leicht erreíchbar (und hoffentlich bekannt) sein wird und der unabhängig von bestimmten Organisationen oder Betreibern ist. Es liegt auf der Hand und im Wesen eines Wikis, daß ich das nicht selbst schreiben kann, sondern daß das Projekt auf die Mithilfe vieler angewiesen ist. Es hängt von uns allen ab, uns dafür zu engagieren und Beiträge zu leisten. Deshalb rufe ich hier dazu auf: Bitte schaut Euch das Projekt an, registriert Euch als BenutzerInnen (anonym geht nicht, weil die Seite sonst sofort wieder gekapert wird, wie es zB Wiki4Cam vor ein paar Jahren ging), schreibt mir dazu eine Email, wartet die Freigabe von mir ab und schreibt gute Artikel. Bei technischen Problemen helfe ich gern. Bitte beachten: Das soll eine Enzyklopädie werden. Meinungen und persönliche Statements gehören da nicht hin. Wir wollen keine Wikipedia mit umgekehrten Vorzeichen, sondern eine sachliche Darstellung unserer Inhalte. Also ist jede Behauptung genau zu belegen, Zitate nur mit Quellenangabe usw. – ist eigentlich klar. Im Moment ist FreeWiki noch nicht für die Suchmaschinen freigegeben, weil noch nicht genug Material drin ist, sondern nur direkt über die Adresse erreichbar"

 

Ein tolles Projekt – ebenso hilfreich wie die inzwischen guten Hinweise auf die Wirksamkeit der Homöopathie.  Viele gute Forschungsinformationen sind bereits vorhanden….

http://www.prohom.net/homeopathy-hom%C3%B6opathie/hom-research-forschung/

"Der Bundesverband Patienten für Homöopathie e. V. (BPH) wurde 1993 mit der Zielsetzung gegründet, die Homöopathie in Deutschland zu fördern und zu etablieren. Der Verband wird ehrenamtlich geführt und professionell unterstützt. Wir setzen uns für eine integrative Medizin ein, in der die konventionelle Medizin, die Homöopathie und weitere besondere Therapierichtungen Hand in Hand zum Wohle aller Patienten zur Verfügung stehen." Es ist  wichtig das Sie als Patient und als Therapeut den BPH untersützen - werden Sie bitte Mitglied, damit die Homöopathie in Deutschland gestärkt und damit der Wissenschaftspluralismus sowie die www.therapie-freiheit.de  zum Wohle der Menschen erhalten bleiben.

Nichtsdestotrotz präsentieren sich medial immer dieselben Protagonisten, die es nicht vergessen zu erwähnen, dass Homöopathie keine evidenzbasierte Medizin ist. Wenn man nachfolgende Artikel liest, sieht man das dies vielleicht so gar nicht richtig ist. EBM ist anscheinend inzwischen so ausgehöhlt & ggf. so korrumpiert und manipuliert, dass es im konventionellen Medizinbetrieb zwar noch als  DAS wissenschaftliche "Nonplusultra" gilt - aber die Fassade bröckelt, denn allerspätestens durch die Erkenntnisse von Peter Gøtzsche.  Kommen wir noch einmal auf ihn und sein Buch zurück:

 

"Tödliche Medizin und organisierte Kriminalität"

Wie die Pharmaindustrie das Gesundheitswesen korrumpiert.

 

ZITAT AUS DEM INHALT : "Ein Pharmakonzern wurde durch den Verkauf von Heroin groß.Ein anderer steht im Verdacht, mit falschen Behauptungen über ein Arthritis-Medikament den Tod von Tausenden Patienten verursacht zu haben.
Ein weiterer belog die US-amerikanische Food and Drug Administration und wurde zu einer Strafe von 2,3 Milliarden Dollar verurteilt. Dieses Buch handelt von der dunklen Seite der Pharmaindustrie, von der Art und Weise, wie Medikamente
entdeckt, produziert, vermarktet und überwacht werden. Es zeigt detailliert auf, wie Wissenschaftler Daten fälschen, um ihre Meinung zu  verteidigen. Dabei stehen die Pharmakonzerne der Mafia in nichts nach, sie sind sogar schlimmer und haben mehr Menschenleben auf dem Gewissen. Gøtzsches Buch handelt jedoch nicht nur von Problemen. Der Autor bietet Lösungen, von denen einige größere Erfolgschancen haben als andere, und er zeigt auf eindrückliche Weise die Notwendigkeit für umfassende Reformen"
 

 

denkt man, wie stark werden eigentlich die Kriterien der EBM mitunter gebeugt?

 

Inwieweit Medizin überhaupt evidenzbasiert sein kann, beantwortet Professor Harald Wallach:

 

Die EBM mit all ihren Leitlinien sichert z.B. im Falle einer Krebserkrankung den Anspruch auf eine bestimmte Therapie – das verstehen wir alle und das finden das gut und sozial gerecht.
 

Aber inzwischen geht es gar nicht mehr darum allein, sondern wir müssen einen Schritt weiterdenken. Wo bleibt die humane und individuelle Entscheidung, wenn ich keine Leitlinientherapie wünsche. Wo bleibt da das Verständnis und die unterstützende Kraft. Wo bleibt in diesem Kontext die soziale Gerechtigkeit. Wieso gibt es keine Versicherung – in der ich es festlegen kann, was ich vollumfänglich versichert haben möchte. Wahlfreiheit ist in diesem Fall Therapiefreiheit. Sie erhalten heute kaum eine  Vitamin C Hochdosistherapie erstattet – dafür aber sehr viele Pharmazeutische Medikamente. Auch wenn es schon etliche gute Hinweise gibt, dass es äußerst wirksam ist und ggf. sogar wirksamer bei Grippe als so manch anderes, aber eben (noch nicht) EBM.

http://www.prohom.net/prohominis-insider/time-for-health/vitamin-c/

 

Hier gibt es keinen Standart der Wahlfreiheit. Wir haben alle  zwar theoretisch Therapie-Freiheit, diese wird aber an vielen Ecken und Enden beschnitten und sei es, weil ihnen schlicht das Geld fehlt eine Alternative selbst zu bezahlen die sinnvoll ist und/oder wenn man mit Alternativ Medizin höhere Lebensqualität hat und/oder durch die Summe der integrativen Behandlungen deutlich länger lebt. Mal ganz abgesehen davon, hat man dadurch vielleicht nicht die üblichen evidenzbasierten Folgeschäden, welche als natürlich angenommene Nebenwirkungen der Behandlung schlichtweg als normal gelten. Was uns im Grunde zu einem heiklen Punkt bringt. Auch wenn das jetzt etwas provokant ist, man kann auch „evidenzbasiert sterben“. 

 

Gert Trinklein (19.06.1949 - 17.07.2017)

Jeder der einen Krebserkrankten in der Familie hatte weiß darum. Ich habe meinen Mann Gert Trinklein 2017 – Ex Fußballprofi der Eintracht Frankfurt und Politiker in Frankfurt am Main – in Folge seiner Chronisch Lymphatischen Leukämie verloren. 

 

http://www.fnp.de/sport/eintracht/Gert-Trinklein-Libero-Liberaler-Kaempfer;art785,2639717

 

Er verstarb innerhalb von 7 Stunden nach einer Leitlinien Therapie, die der EBM standhält. Alle konnten sich in diesem Kontext darauf zurückziehen zu sagen, es entsprach den Leitlinien und der Tod war der Erkrankung und nicht der Behandlung geschuldet. Es ist schwierig das in solchen Momenten zu klären. Das erleben Impfstoff-Opfer ebenso, wie Krebspatienten.

 

Mein Mann und ich haben noch zu seinen Lebzeiten gefühlt, immer wieder äußerst viel Druck aushalten müssen, so es zu körperlich kritischen Momenten kam. V.a. wenn wir dann (wohl überlegt) Leitlinientherapieempfehlungen ausgeschlagen haben. In der Regel wurde uns mitgeteilt, dass der Tod unmittelbar bevorstünde, wenn wir dieses oder jenes nicht tun würden. Nicht nur, dass man dem Umstand, dass es einem Körperlich und Emotional schlecht geht ausgesetzt ist, wird Zeitdruck aufgebaut. Wir waren immer der Meinung, dass dies zwar einerseits der medizinischen Deutungshoheit geschuldet ist, andererseits aber auch dem mangelnden Wissen interdisziplinärer komplementärmedizinischer Kenntnisse der Möglichkeiten. Wir haben diesem Druck in all den Jahren immer widerstanden, doch am letzten Tag hat er diesem Druck nicht widerstanden, trotz meiner Warnungen. Sie sehen, man kann auch ganz leicht evidenzbasiert sterben, da haben alle alles richtig gemacht. Damit muss ich heute auch leben, vielleicht nicht standhaft genug gewesen zu sein oder vielleicht ist auch einfach Schicksal nicht verhandelbar.

 

Alle diese unterschiedlichen Facetten führten 2015 in die Geburtsstunde von PROHOM.

 

Für uns war es nie eine Frage des „entweder-oder“ – sondern vor allem des sowohl-als auch“. Das ist einer der Gründe für Prohom, auch und vorallem will ich sein Vermächtnis weiter ausbauen (er war als Libero, politisch, privat und persönlich immer dafür bekannt, individuelle Wege zu gehen), denn es war uns und ist mir wichtig einen Ort zu schaffen, indem interdisziplinäre Brücken gebaut  werden könnten, indem Wissen bereit gestellt wird, damit sich jeder Betroffene informieren kann. Gute Entscheidungen setzen Wissen voraus. Wir haben das immer verstanden, aber hatten zu jener Zeit -auf Seiten der konventionellen Medizin- noch zuwenige Mitstreiter. Aber man kann klar sagen, im Zuge seiner Erkrankung wurden es mehr, weil einige sehen konnten das Vieles half.

 

Aber zu Beginn seiner Erkrankung mussten wir leidvoll erfahren, dass Wissen allein leider auch nicht überzeugt, denn wir sind vielen Behandlern begegnet, die Alternativen für Propaganda hielten und sich nicht einmal die Mühe machten sich tiefer in die Kenntnisse einzudenken.  Wir fanden es immer erstaunlich, dass selbst wenn klar war, dass es um sein Leben ging – wir dieses nicht gefährdeten – sondern alle Therapien sehr bewußt und sehr selektiv mit viel Bedacht wählten, weil wir die Lebensqualität und die Folgen der Therapien immer auch unter diesem Aspekt beurteilt haben. Alternativmedizin, Hochdosis Vitamin C Infusionen, Nahrungsergänzungs Präparate, Vitamine, basische Ernährung,...  Viele Dinge waren eine exzellente Hilfe. Wir wussten immer, dass der saloppe Umgang mit Antibiotika ein Problem ist und auch dass der Umgang mit Infektionen durch Bakterien heikel, aber komplementär und alternativmedizinisch geleistet werden kann. Inzwischen befasst sich damit ja CAMPACE damit.

Sie erforschen die Möglichkeiten und das Potenzial komplementärer und alternativer Medizin mit dem Ziel, dieses Wissen allen Menschen zur Verfügung zu stellen.  Im Fokus liegt dabei zurzeit die Homöopathie, die Antibiotikaresistenz, das Thema Krebs. Hierfür entwickeln sie Forschungskonzepte, vergeben Forschungsaufträge, veröffentlichen relevante Ergebnisse und schulen Fachkreise. Sobald ausreichend belastbare Daten vorliegen, unterstützen sie die Implementation dieser alternativen Therapiemethoden im In- und Ausland. 

Wer einen Krebskranken als Familienmitglied hat, macht sich über vieles Gedanken. So haben wir auch zum Beispiel über Microben nachgedacht. Was und/oder wie stark entscheidet das Mikrobion über unsere Gesundheit. Was bedeutet das im Rahmen der Leukämie, bezogen auf die Abwehr und wie schädlich Antibiotika in Folge sein kann…


https://exponential.singularityu.org/medicine/the-microbiome-revolution-in-health-disease-with-larry-smarr/

 

Aus diesem Grunde sollte immer eine wirklich starke Abwägung vor Einnahme stattfinden, denn je häufiger es gelingt Infektionen alternativ und komplementärmedizinisch und damit auch homöopathisch zu lösen, desto besser - denn die Möglichkeiten sind enorm.

Außerdem können Antibiotika Virusinfektionen noch verstärken
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/92155/Wie-orale-Antibiotika-die-Symptome-von-Virusinfektionen-verstaerken

 

Antibiotika sollte der „Notanker“ und keine Standard-Verschreibung sein, das ist uns mindestens im Rahmen der Leukämieerkrankung meines Mannes gelungen, denn allein die Tatsache, dass wir in fast 7 Jahren nur 2 x Antibiotika benötigt haben und das obwohl mein Mann „NULL Neutrophile mehr hatte“, spricht für die Kraft der Homöopathie und o.g. komplementärmedizinischen Maßnahmen.

Dazu eine interessante Aussage von Dr. Peter Fisher (1950-2018) Direktor der Forschung am Royal London Hospital für Integrierte Medizin. In nachfolgendem Video erklärt er den Wert der Homöopathie bei Patienten mit multiplen Erkrankungen und dem Kampf gegen antimikrobielle Resistenz.

 

HRI RESEARCH  ist eine innovative internationale Wohltätigkeitsorganisation, die gegründet wurde, um dem Bedarf an qualitativ hochwertiger wissenschaftlicher Forschung in der Homöopathie gerecht zu werden. HRI wurde von dem Physiker Dr. Alexander Tournier gegründet, der zuvor als unabhängiger Forscher für Cancer Research UK arbeitete und interdisziplinäre Forschung an den Grenzen zwischen Mathematik, Physik und Biologie betrieben hat.

HRI Chief Executive Rachel Roberts trägt wichtiges bei ur Rolle der Homöopathie in der integrierten Gesundheitsversorgung, und wie man die Verwendung von Antibiotika reduzieren könnte, die Forschung, die den klinischen Nutzen der Homöopathie zeigt...

 

Aber unter dem Strich half die klassische Homöopathie meinem Mann sehr zentral. Wir haben seine gesamte Krankengeschichte meines Mannes aufgezeichnet, gut dokumentiert und können mit Sicherheit sagen, dass es sich bei der Alternativmedizin und Homöopathie nicht um eine Placebo Medizin handelt, sondern um ungeheure Kräfte – die alle integriert werden wollen, weil sie selbst die schwierigsten klinischen Umstände zu verbessern in der Lage sind.

 

Es gibt viele gute Behandler die dieses schon unter Beweis gestellt haben - wie stark die Homöopathie in diesem Bereich sein kann. Einige seien hier genannt.

Die Arbeit von Prof. Michael Frass - Leiter, Spezialambulanz „Homöopathie bei malignen Erkrankungen“ (= Begleitende homöopathische Therapie für KrebspatientInnen) Med. Univ. Wien, Klinik Innere Medizin I, vorgestellt in einem Interview auf PROHOM®  zeigen die ungeheuren Möglichkeiten auf.

 

Er sagt: ""In Zusammenarbeit mit dem Institut für Krebsforschung an der Medizinischen Universität Wien hat die Auswertung von Daten der Spezialambulanz „Homöopathie bei malignen Erkrankungen“ ergeben, dass eine begleitende homöopathische Behandlung zusätzlich zur konventionellen Krebstherapie (Chemotherapie, Strahlentherapie, chirurgische Eingriffe) zu einer Verbesserung der Lebensqualität sowie des subjektiven Befindens führt. Zudem haben sich Hinweise auf eine mögliche Verbesserung der Prognose bei PatientInnen mit hochmalignen Tumoren ergeben. Die gegenwärtige Studie untersucht den Einfluss von Homöopathie auf Lebensqualität und subjektives Befinden sowie auf das Überleben bei PatientInnen mit fortgeschrittenen Tumoren (Lungenkarzinome, Hirntumoren, metastasierte Sarkome). Insgesamt sollen in den nächsten 4 Jahren 300 Patienten in die Studie eingeschlossen werden." In seinem neusten Interview sagt er "Intensiv-Patienten, die einen Ausfall einer oder mehrerer Organfunktionen haben, kann man mit der Homöopathie eine ausgezeichnete begleitende Unterstützung gewährleisten. Auf die Intensivstation kommen Patienten, die einen Ausfall einer oder mehrerer Organfunktionen haben. Diese Patienten müssen unterstützt werden, beispielsweise das Herz, die Lunge oder die Niere. In dieser Phase kann man die Patienten auch sehr gut mittels Homöopathie konstitutionell unterstützen. Manche Patienten wiederum haben eine schwere Infektion und können trotz Einsatzes gezielter Antibiotika nur sehr schwer am Leben erhalten werden. Und genau diesen Patienten können wir mit der Homöopathie eine ausgezeichnete begleitende Unterstützung gewährleisten." Auch benennt er eine Studie die er an beatmeten Patienten auf der Intensivstation gemacht hat. Er sagt "Ja, da gibt es zwei Studien. Die eine Studie haben wir mit Patienten mit Sepsis, also einer sehr schweren fieberhaften Erkrankung durchgeführt. Wir haben die Kriterien so streng ausgewählt, dass nur Patienten mit schwerster Sepsis eingeschlossen worden sind. Diese Patienten sind dann eingeteilt worden in eine Gruppe, die konventionelle Medizin plus einem Placebo und einer zweiten Gruppe, die konventionelle Medizin plus Homöopathie erhalten hat. Man muss dazu sagen, dass alle Patienten in künstlichem Tiefschlaf gewesen sind und nicht wissen konnten, dass sie zusätzlich Homöopathie bekommen. Das heißt, dass der Faktor Suggestion durch den Arzt oder der Placebo-Effekt hier ausscheiden. Interessanter Weise hat sich gezeigt, dass diejenigen Patienten, die zusätzlich Homöopathie erhalten haben, eine bessere Überlebenschance hatten, als jene Patienten, die keine Homöopathie bekommen haben."  Lesen Sie mehr dazu im Interview auf Homöopathie.Natürlich.Meine Entscheidung

 

 

Im Tessin gibt es sine sehr gute Klinik - die uns immer hilfreich war- die Clinica Dr. Spinedi - click auf das Bild, um dorthin zu gelangen

 

Ich verweise additiv dazu,

auf unseren immer sehr hilfreichen und besonderen Freund

Dr. Jens Wurster  

und seine ungeheuren Kenntnisse in der onkologischen homöopathischen Behandlung von Krebs.

 

Er hat einen wichtigen Artikel dazu geschrieben
Wurster J., Zusatznutzen der Homöopathie in der Onkologie. 
Haug Verlag. Deutsche Zeitschrift für Onkologie 2018; 50: 85–91.

Hier das Dokument als PDF zum Herunterladen >>>.

 

Man sollte unbedingt all seine anderen Veröffentlichungen lesen: http://dr-wurster.com/veroeffentlichungen.html

Die Biographie Jens Wurster finden Sie hier

 

 

Wir wussten zu diesem Zeitpunkt, dass eine Auswertung der Daten von über 200.000 Krebspatienten in den USA und Australien (im Zeitraum 1990 bis 2004) ein für den Patienten schwieriges Ergebnis ergab, denn Chemotherapie allein schien keine guten Prognosen zu geben. Es wurden 72.946 Krebspatienten in Australien und 154.971 Krebspatienten in den Vereinigten Staaten untersucht. Man stellte fest, dass Chemotherapie insgesamt nur bei 2,3 (Australien) bzw. 2,1% (USA) aller Krebs-Patienten einen Erfolg brachte (Erfolg = 5 Jahre Überlebenszeit)

 

https://www.wahrheiten.org/blog/wp-content/uploads/2008/08/usa20australien.pdf

 

All das wissend – ließ uns immer wieder die Frage stellen, „ist es wirklich alleingültig und vernünftig“ nur auf die Leitlinientherapie zu vertrauen und/oder ist es dann um so wichtiger alle zur Verfügung stehenden Kräfte zu bündeln, um interdisziplinär zum Wohle der Lebensqualität zu agieren. Das waren die Fragen, die uns all die Jahre seiner Erkrankung beschäftigten. Denn eines war klar, auch die Chemotherapie hat ja ihren Preis, bezogen auf die Nebenwirkungen und Lebensqualität. Es sollte nicht sein, dass man in diesem Kontext heute noch immer als „unvernünftig“ beurteilt werden darf, wenn man bewußte Entscheidungen trifft. Allein die Kenntnisse der Arbeit von dem Pharmakologen „Besser durch die Krebstherapie: Mehr Lebensqualität mit den richtigen Vitaminen und Mineralstoffen“ können ein Segen sein, um nur ein Beispiel zu nennen.


Inzwischen 2018 gibt es auch eine neue Studie zur Homöopathie & Co als additive Behandlung bei Krebs. Diese zeigt eine signifikante Verbesserung von Übelkeit, Schlaflosigkeit, Depression, Angstzuständen, Müdigkeit, Mukositis, Hitzewallungen, Gelenkschmerzen, Dysgeusien, und Neuropathien auf...

 


Außerdem gibt es im Komplementärmedizinischen Bereich äußerst viele wertvolle Therapien. Genannt sei hier beispielhaft:

 

oder

 

  • „In Baden-Württemberg arbeiten künftig zehn renommierte Kliniken interdisziplinär zusammen. Das Kompetenznetzwerk Integrative Medizin ist ein Pionier, weil es komplementäre Ansätze wie die Homöopathie mit der modernen konventionellen Medizin verzahnt“ – schreibt das Kompetenznetzwerk Integrative Medizin.

Auch gibt es weitere  Kliniken, die im interdisziplinären Ansatz Hervorragendes leisten.

Es war uns und ist mir auch heute noch wichtig einen Ort zu schaffen, der das Wissen schafft, damit jedermann aller Therapieoptionen kenntlich wird. 

PROHOM®  stellt nicht die Frage des ENTWEDER/ODER sondern nur nach dem SOWOHL , ALS AUCH in das Zentrum seiner Aktivität mit dem Ziel, dass der Leser selbstverantwortlich nach seiner Vorstellung, wissend um alle Informationen, handeln kann.

 

PROHOM® ist eine Haltung, darum bemüht Dienst am Menschen zu leisten. Sich für die Homöopathie und immer für den Menschen (PROHOMINES) einzusetzen – das ist der Leitgedanke von PROHOM®. Ein Ort, der dem Menschen die Quellen- und Linksammlungen zur Verfügung stellt, damit er nicht einseitig, sondern möglichst viele neutrale Informationen erhält, sodass er für sich eigenverantwortlich entscheiden kann, wodurch wahre Therapie-Freiheit entsteht.

 

Im besten Fall bedeutet das den Erhalt des Medizinpluralismus durch das Bereitstellen von Erkenntnissen und Wissen, damit eine interdisziplinäre Behandlung unter Zuhilfenahme aller medizinisch diagnostischen und therapeutischen Optionen, d.h. für mich natürlich sowohl die konventionellen als auch nach psychotherapeutischen, homöopathischen und komplementärmedizinischen Behandlungsstrategien. PROHOMINES im Sinne der besten Hilfestellung und selektiv nach den individuellen Wünschen und Bedürfnissen des Patienten. Interdisziplinäre (Wissens) Brücken bauen, sich respektvoll und ohne Methodenstreit zum Wohle des Menschen zu öffnen, damit allseitig vorhandenes Wissen leicht verständlich für Jedermann zur Verfügung steht.

 

In diesem Sinne teilen & stellen wir folgende Informationen und Wissensvermittlung im Bereich Gesundheit, medizinischer Zusammenhänge, der klassischen Homöopathie und kultureller Aktivitäten. Informationen zu homöopathischen Arzneimitteln; Homöopathischen Arzneien & alle anderen Pharmazeutika; Homöopathischen Zusatzstoffen; Homöopathischen entzündungshemmende Salben; Nahrungsergänzungsmittel; Diätetische Präparate und Nahrungsergänzungsmittel; Gesundheitsspflege für den Menschen; Gesundheitspflege auch im Zusammenhang mit konventioneller Medizin, Impfungen,  Homöopathie sowie Komplementärmedizin.
 

Ich möchte diese Aussführungen schließen, indem ich jedem Menschen Mut mache eigene Entscheidungen zu treffen, auch wenn „Querdenkertum“ im Bereich Medizin eher als Unwissenheit und als fehlinformiert beurteilt wird und häufig eher den therapeutischen Furor (innerer Zwang, heilen zu wollen / müssen) des Arztes hervorruft. Ich weiss aus unserer Erfahrung, dass unsere Haltung viel Furor verursacht hat, aber meinem Mann viele Jahre sehr gute Lebensfreude geschenkt hat, für die ich sehr dankbar bin.

 

Wir - die interdisziplinäre Brücken bauen wollen, werden täglich mehr.  Wir stehen am Anfang einer großen Wende PROHOMINES - für den Menschen - nicht für einzelne Konzerne, sondern für mehr Lebensqualität und Hoffnung. Wir wünschen uns und freuen uns, wenn der humane Ansatz in der Medizin und der Wille der Bevölkerung (s.o.) nicht auf der Strecke bleibt. Und vergessen wir nie "Wir sind alle eins".